Der Wolf

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Stolz Tiere Regensburg

Meine Familie lebt sehr idyllisch in Alleinlage am Waldrand. Dieser Tage war ich schon sehr früh auf und habe am Waldrand einen Wolf gesehen. Er hat sich, als er mich bemerkte, sofort in den Wald zurück gezogen. Ich werde diesen Vorfall nicht den Behörden melden, obwohl ich weiß, dass es bei uns in der Gegend die erste Sichtung gewesen ist. Ich bin der Meinung, dass diese Tiere ein Recht darauf haben, in den Wäldern zu leben. Auch habe ich meiner Familie nichts von meiner Beobachtung erzählt, weil ich nicht möchte, dass Panik verbreitet wird. Da wir zwei große Hunde haben, glaube ich auch nicht, dass er unserem Haus zu Nahe kommen wird.

Beichthaus.com Beichte #00041308 vom 29.05.2018 um 09:04:13 Uhr in Regensburg (34 Kommentare).

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Alkohol aus Angst vor Einbrechern

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Feigheit Trunksucht

Ich (w/31) beichte, dass ich mich wie ein Kleinkind mit Alkoholproblemen verhalte, so bald ich alleine bin. Da mein Mann beruflich häufiger unterwegs ist, bin ich mehrmals im Monat allein zu Hause. Wir bewohnen ein Einfamilienhaus mit relativ großem Garten in einer Kleinstadt, wir haben eine tolle Nachbarschaft, die immer mit auf alles ungewöhnliche achtet. Dennoch ist es heute mal wieder so weit. Mein Mann ist beruflich in München und ich schiebe Panik.<br /> <br /> Auf Facebook und Instagram hab ich ein nettes Bild von Kerzen, Wein und einem Buch gepostet, tatsächlich sitze ich jedoch seit 21 Uhr vor dem PC, trinke Korn Cola und versuche zu verdrängen, dass ich alleine bin. Im EG sind sämtliche Lichter an, der Fernseher läuft und ich habe bereits zum dritten Mal überprüft, ob alle Türen nach draussen, verriegelt sind. Ich habe panische Angst vor Einbrechern, habe einen Google Alert für Polizeimeldungen aus der Umgebung eingerichtet und schlafe nur mit Messer auf dem Nachttisch. Mir ist bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs gegen Null geht, dennoch lege ich, mit zwanghafter Regelmäßigkeit, dieses Verhalten an den Tag. Ich beichte hiermit, dass ich mein inneres Kleinkind überhaupt nicht unter Kontrolle habe und ich mich wehrlos und ausgeliefert fühle. Ich betrinke mich, damit ich schlafen kann, während ich meinem Umfeld suggeriere, dass ich die Zeit allein genieße. Ich hasse es, mit 31 Jahren so unselbstständig zu sein und selbst meinen Mann zu belügen.

Beichthaus.com Beichte #00041303 vom 28.05.2018 um 00:12:06 Uhr (45 Kommentare).

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Ein Beruf, der an die Grenzen geht

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Faulheit Verzweiflung Arbeit

Ich (m/27) beichte hiermit, dass ich die meiste Zeit meiner Arbeit vor dem PC verbringe, im Beichthaus lese und sonst irgendwo herumsurfe. Ich arbeite mit schwerst geschädigten Menschen (Intelligenzminderung, geschädigt aus dem Elternhaus oder psychische Behinderung), deren Verstand nicht mal eine kleine Kaffeetasse füllen würde. Ich habe früher sehr gern in diesem Beruf gearbeitet, doch seit ich diese Stelle vor circa 2,5 Jahren angetreten habe, ist mir viel von meiner Freude und meinem Elan in diesem Beruf vergangen. <br /> <br /> Die Bewohner streiten sich dauernd wegen nichts und dann müssen wir immer den Scheiß schlichten. Wohl wissend, dass es Morgen genauso weiter geht. Die meisten Bewohner möchten sich vor dem Zimmer aufräumen und ihren Diensten drücken, verstopfen regelmäßig die Toiletten und sind generell hinterfotzig und falsch. Wir bekommen sehr oft extreme Fälle. weswegen wir auch öfters die Polizei im Hause haben. Die Leute rasten aus und schmeißen Geschirr oder Besteck durch die Gegend, schreien herum, beleidigen aufs gröbste und verlangen immer was. Ich mache so gut wie gar nix mehr für diese bestimmten Bewohner, da das Gehalt zum kotzen ist, wir keine Überstunden bezahlt bekommen und weil ein normaler Dienst bei mir circa 17 Stunden lang ist, wobei die Nachtbereitschaft nicht bezahlt wird. Wochenenden, an Feiertagen oder Brückentagen geht mein Dienst sogar 24 Stunden lang. Außerdem beichte ich, dass ich auch seit langem keine Freude mehr in meinem Leben habe. Ich wohne allein in einer Wohnung ohne Internet, habe alle meine Freunde und Bekannten für diese Stelle zurück gelassen und kann so gut wie gar nichts unternehmen, weil ich im hinterletzten Kaff wohne.<br /> <br /> Ich fühle mich langsam ausgebrannt und leer und habe die Fantasie bestimmten Leuten eine Denk-Schelle zu verpassen, wenn diese mal wieder anfangen sich dumm aufzuführen. Versteht mich bitte nicht falsch, nur weil man behindert ist, heißt das nicht, dass man dumm ist. Im Gegenteil, diese Menschen haben manchmal eine emotionale Intelligenz wie sie vielen Leuten heutzutage fehlt oder eine Wärme an sich, die man selten findet. Ich schätze solche Menschen und habe diesen Beruf nicht ohne Grund gewählt. Das alles fehlt allerdings den 95 % der Bewohner, die hier wohnen. Ich hoffe, auf Absolution und Verständnis und natürlich auf bessere Bewohner mit denen das zusammenarbeiten natürlich wieder Spaß macht.

Beichthaus.com Beichte #00041300 vom 27.05.2018 um 11:52:40 Uhr (9 Kommentare).

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Mit der Sektflasche in die Notaufnahme

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Peinlichkeit Unfall Intim

Eines Abends beim Sex ließ ich meinen Freund Sekt aus meinem Bauchnabel schlürfen. Nach und nach leerte sich die Flasche und wir machten noch eine auf. Mein Liebster holte den Vibrator aus dem Schrank und wollte mich hintenrum ein wenig verwöhnen, doch leider stellten wir fest, dass der Akku leer war und geladen werden musste. Ordentlich beschwipst kam mein Goldener auf die Idee, stattdessen die leere Sektflasche zu benutzen und mir diese in den Allerwertesten zu schieben. Anfangs machten die rotierenden Bewegungen noch Spaß und die Massage meines Innenlebens tat gut. Als ich jedoch meine Blase nach reichlich Sekt entleeren wollte, bat ich meinen Freund, die Flasche wieder heraus zu ziehen. Jetzt kommt die Überraschung: Das war nicht mehr möglich! Dadurch, dass sie leer und offen hinein geschoben worden war, hatte sich ein Vakuum gebildet und sie hatte sich unverrückbar an meinem Enddarm festgesaugt! Ich war mit einem Schlag nüchtern und geriet in Panik, aber es nützte alles nichts: Wir würden ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und in die Notaufnahme einer Klinik fahren müssen! Vorher musste ich aber unbedingt noch pinkeln gehen. Wie sollte ich mich aber in meiner Lage auf die Toilette setzen? Guter Rat war teuer. Uns fiel nur die Badewanne ein. Dort war jedoch noch der Katzenkratzbaum meiner Mitbewohnerin deponiert, den sie gesäubert hatte, um ihn am nächsten Tag auf eBay einzustellen. Ich also das Teil mit der einen Hand angefasst, mit der anderen die Sektflasche in meinem Hintern abgestützt, während mein Liebster die gegenüberliegende Seite des Baumes übernahm, um ihn heraus zu bugsieren. Das Ding polterte uns herunter und meine Zimmernachbarin kam schlaftrunken auf den Flur getaumelt, um zu fragen, was passiert sei. Unter Schmerzen und den Tränen nahe warf ich mir ein großes Handtuch über und stellte mich so nahe an die Wand, wie es die Flasche als Abstand zuließ. Mein Herzblatt übernahm die Erklärungen. Unter beschwichtigenden Worten brachte er meine irritierte WG-Partnerin wieder ins Bett und ich durfte endlich ungehindert in die Badewanne steigen und mich erleichtern.<br /> <br /> Zum Glück war es eine warme Sommernacht und ich konnte für die Autofahrt ein weites, hinten geschlitztes Kleid überziehen- na ja, also mir überziehen lassen. Die Sektflasche guckte hinten natürlich raus. Nun hieß es, unerkannt durchs Treppenhaus und ins Auto zu gelangen. Ich muss sicher nicht erwähnen, dass ich damals im zehnten Stock wohnte? Treppen zu laufen weigerte ich mich in meinem Zustand, also ließen wir den Fahrstuhl kommen. Zu unserem Leidwesen stieg auf dem Weg nach unten noch ein Pärchen aus dem Haus zu, das wir kannten und das unbedingt ein Gespräch mit uns anfangen wollte. Zu unserem Glück im Unglück waren die beiden sichtlich betrunken und wir redeten uns mit "Ein Notfall, müssen schnell weg!" heraus. Während mein Freund mir die Flasche in meinem Hintern abstützte, die aus dem Schlitz des Kleides heraus schaute, versuchte ich, mich halbwegs aufrecht und unter so wenig Schmerzen wie möglich zum Auto zu bewegen. Wir spürten förmlich die fassungslosen Blicke in unserem Rücken. Das Pärchen sprach uns später allerdings nie darauf an. Vielleicht haben sie es durch den Alkohol einfach für eine Sinnestäuschung gehalten.<br /> <br /> Am Auto angekommen, legte ich mich bäuchlings auf die Rückbank und schickte Stoßgebete zum Himmel, dass wir nicht noch in eine Polizeikontrolle geraten würden, während mein Schatz im Schneckentempo ins nächste Krankenhaus fuhr, um mich keinen größeren Stößen und Kurven auszusetzen. Glücklicherweise wurden meine Gebete erhört und der Fremdkörper konnte ohne großartige Komplikationen aus meinem Arsch entfernt werden. Ich habe seither nie wieder Sekt getrunken, nichtmal an Silvester.

Beichthaus.com Beichte #00041297 vom 25.05.2018 um 22:44:46 Uhr (18 Kommentare).

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Das IKEA Spieleparadies

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Neugier Manie Kinder Stolz Köln-Ossendorf

Manchmal wenn ich einen Tag in der Woche frei habe fahre ich in die Filiale eines bekannten schwedischen Möbelhauses, gehe ins Restaurant, hole mir etwas zu Essen und ein Getränk und suche mir dann einen Platz von dem aus ich den Familienbereich gut beobachten kann. Dort sehe ich dann zu wie sich "die lieben Kleinen" nach allen Regel der Kunst daneben benehmen. Wenn sich die Kinder wie kleine Tyrannen aufführen, sich mit Soßen und Limonade bekleckern, Trotzanfälle bekommen, sich weigern ihre gewählte Mahlzeit aufzuessen und ganz allgemein einen Riesenlärm veranstalten und die Helikoptereltern völlig überfordert sind dann breitet sich in mir eine tiefe Zufriedenheit aus. Eine Zufriedenheit darüber immer noch ein kinderloser Single zu sein dem das alles am Arsch vorbei geht. Irgendwann muss ich meine Beobachtungen dann aber abbrechen, sonst bekomme ich noch einen Tinnitus vom Kinderkreischen.

Beichthaus.com Beichte #00041296 vom 25.05.2018 um 22:02:07 Uhr in Köln-Ossendorf (23 Kommentare).

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