Erfundene Freunde

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Verzweiflung Feigheit Falschheit Lügen Gesellschaft

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich sämtliche Personen in meiner Umgebung regelmäßig anlüge. Angefangen hat das Ganze, als ich in die Pubertät kam. Da ich schon immer schüchtern war, habe ich in der neuen Schule nicht wirklich Freunde gefunden. Ich war jedoch kein klassisches "Opfer", da ich sehr groß und sportlich gebaut war. Jedenfalls haben meine Eltern sich immer mehr Sorgen gemacht und mich gedrängt, etwas mit meinen neuen Freunden zu unternehmen. Da sie wirklich traurig waren, habe ich mir dann unter anderem Freunde ausgedacht und habe mit diesen imaginären Freunden Silvester und Geburtstag gefeiert - in Wirklichkeit saß ich irgendwo alleine rum und habe die Zeit abgesessen. Für mein Studium musste ich dann umziehen, und auch hier hatte ich wieder Probleme, Anschluss zu finden. Die neuen Kommilitonen habe ich auch alle belogen. Natürlich kam dann auch mal das Thema Frauen auf, und mit wie vielen man schon geschlafen hätte. Ich bin bis heute Jungfrau und habe noch nie eine Frau geküsst, ich hatte noch nicht mal ein Date. Ich kann wenig bis überhaupt nicht mit Frauen reden, geschweige denn flirten. In der Schulzeit war mir das schon extrem peinlich und zum Beispiel meine kleine Schwester und mein Vater haben mich immer damit aufgezogen, dass ich schwul wäre und meine Mutter hat sich natürlich auch gewundert. Mir ist das Ganze unbeschreiblich peinlich und wenigstens vor ihnen wollte ich gut dastehen.


Ich glaube, dass ich mittlerweile unter einer sozialen Phobie leide, jedenfalls ist das Ganze nie aufgeflogen. Meinen Kollegen und meiner Familie habe ich dann Bilder von Frauen (meinen "Freundinnen") aus dem Internet gezeigt, um die Illusion aufrecht halten zu können. Mich zerfrisst das Ganze einfach, und wenn ich sehe, wie viele Freunde andere in meinem Alter haben, oder was für hübsche Freundinnen, würde ich mich am Liebsten vor die nächste Bahn schmeißen. Jeden Tag muss ich die Leute immer weiter belügen, damit das Ganze nicht auffliegt - von Leuten im Fitnesscenter bis hin zu meinen Großeltern. In Wirklichkeit gibt es keine einzige Person, mit der ich mal reden könnte oder die die Wahrheit kennt. Es tut mir wirklich leid, jedoch kann ich damit auch nicht einfach aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00035268 vom 17.03.2015 um 18:20:44 Uhr (15 Kommentare).

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Materielles Glück

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Verzweiflung Maßlosigkeit Feigheit Lügen Geld Geestgottberg

Ich (w/24) möchte beichten, dass ich Familie, Freunde und Bekannte seit sehr langer Zeit belüge. Mein finanzieller Status ist alles andere als rosig. Ich habe einen großen Haufen Schulden, zu groß für mich und die Last ruht schwer auf meinen Schultern. Langsam gehen mir die Lügen und Ausreden aus und der Druck wird immer größer. Meine Familie kann ich nicht um Hilfe bitten. Sie würden mir helfen, aber nur widerwillig und dann würden sie es mir ewig nachtragen. Ich war sowieso schon immer das schwarze Schaf, kein Abitur, nicht studiert und nur mit Papas Hilfe eine Ausbildung bekommen. Was ich anfasse, wird zu Dreck, mir gelingt nichts und ich habe in nichts Talent. Es wurde mir immer gezeigt, dass ich nichts wert bin und irgendwann habe ich angefangen, mir Glück in Form von Gegenständen zu kaufen. Das ging eben verheerend in die Hose und nun stehe ich da, habe Schulden und mich schon viele Male gefragt, ob es nicht besser wäre, Suizid zu begehen - aber dann würde die Last auf meine Familie fallen, das will ich nicht. Bitte vergebt mir, dass ich meine Not vertusche und jeden belüge, um mein Selbstwertgefühl nicht noch weiter herabzusetzen.

Beichthaus.com Beichte #00035266 vom 16.03.2015 um 21:38:39 Uhr in Geestgottberg (13 Kommentare).

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“35.000

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Meine Frau gegen einen Mann eintauschen

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Verzweiflung Begehrlichkeit Fremdgehen

Ich (m/21) beichte hier etwas, was ich noch niemanden erzählt habe. Ich habe es trotz einer sehr harten Kindheit geschafft, ein erfolgreiches Studium zu machen und in einem größeren Unternehmen als Versicherungsmakler zu arbeiten. Durch jugendlichen Leichtsinn wurde ich mit 19 Jahren Vater, bin aber mit meiner damaligen Freundin verheiratet und lebe mit ihr glücklich. Jedoch trübt etwas das traute Glück. Während meiner Jugendzeit im Heim habe ich mit einem Mitbewohner homoerotische Fantasien ausgelebt. Dazu gehörten Fußfetischspielchen und Blowjobs. Er empfand es als eine Abwechslung, da er ja seinen Orgasmus bekam. Das wäre ja nicht das Problem, sondern dass ich vor paar Wochen diese Spielchen mit ihm wieder angefangen habe und das es weiterging, als ich je gedacht habe. Ich habe bemerkt habe, dass ich so langsam Gefühle für ihn entwickele. Das Problem für mich ist, was ich jetzt bezüglich meiner Frau und meinem Sohn machen soll. Ich mag meine Frau und liebe meinen Sohn, aber vielleicht habe ich einfach zu früh geheiratet. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich daran denke, meine Frau für einen Mann zu verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00035265 vom 16.03.2015 um 20:19:55 Uhr (10 Kommentare).

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Die Freuden des Bahnfahrens

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Hass Zorn Aggression Gesellschaft Bahn & Co.

Ich (m/29) beichte, dass ich mittlerweile selbst zu einem egoistischen und fast komplett rücksichtslosen Menschen mutiert bin. Es fing damit an, dass ich einen Job hatte, zu dem ich einen Firmenwagen mit Tankkarte bekommen habe. Heißt so viel wie nach der Arbeit kostenfrei […]
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Beichthaus.com Beichte #00035264 vom 16.03.2015 um 13:29:53 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Neidisch auf den eigenen Bruder

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Neid Eifersucht Familie Mühlheim

Ich bin neidisch auf meinen Bruder. Er hat eine wunderhübsche und nette Freundin, ist erfolgreich mit Menschen und dem Leben und erwartet demnächst sein erstes Kind. Ich krebse seit fast zehn Jahren als Single durch die Welt, habe zwar Freunde, aber es fällt mir unglaublich schwer, neue Menschen kennenzulernen. Ich wünsche ihm nichts böses. Aber jedes Mal, wenn er mir erzählt hat, er sei jetzt mit H. zusammen, er ziehe jetzt mit H. zusammen oder H. sei schwanger, muss ich Begeisterung heucheln. Als er mir gesagt hat, dass er Vater wird, ist es mir nicht gelungen, das glaubhaft rüberzubringen.

Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als eine Familie zu haben. Aber das bleibt mir wohl noch Jahre verwehrt. Ich muss dazu sagen, dass beide wissen, dass ich neidisch bin. Ich habe es den Beiden mal in aller Ruhe und ohne Streit gesagt. Als er mal fragte, warum ich seine Freundin mit dem Arsch nicht angesehen habe, habe ich es ihm gestanden. Man muss dazu sagen, dass H. schon seit knapp 16 Jahren ein Teil unseres Lebens ist. Unsere Eltern sind befreundet und somit waren es die Kinder irgendwann auch. Halt, stimmt nicht ganz. Sie und er waren Freunde und ich war halt so mit dabei. Jedenfalls herrscht deshalb kein böses Blut zwischen uns, aber Neid ist halt doch eine Säure, die Freundschaften und Beziehungen zerfressen kann. Ich liebe meinen Bruder und ich freue mich sehr, dass ich bald Onkel werde, aber jedes Mal, wenn ich die beiden sehe, dann juckt es in meinem Bauch.

Beichthaus.com Beichte #00035263 vom 16.03.2015 um 10:21:05 Uhr in Mühlheim (Stauffenbergstraße) (12 Kommentare).

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