Unerwarteter Geldsegen

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Feigheit Falschheit Geiz Familie Geld

Ich möchte beichten, dass ich vor Jahren einmal einen sehr großen Geldgewinn gemacht habe, es aber niemandem gesagt habe - einfach, weil ich nicht teilen wollte. Weder mit der Familie noch mit sonst irgendjemandem. Ich hatte Angst davor, dass sich dadurch alles ändert. Inzwischen ist es aber zu spät und alle wären enttäuscht, wenn ich es offenbaren würde. Ich habe eigentlich so viel Geld, dass weder meine Frau noch meine Tochter jemals wieder arbeiten müssten. Sie hingegen denken immer noch, dass ich als Rechtsanwalt tätig bin. Dabei betreibe ich meine Kanzlei nur noch so zum Schein und genieße stattdessen mein Vermögen im Stillen. Meiner Familie fehlt es übrigens an nichts, auch wenn keiner von meinem Geheimnis weiß. Ich habe seit dem Gewinn immer ein schlechtes Gewissen - und es wird nicht besser!

Beichthaus.com Beichte #00036264 vom 28.07.2015 um 00:34:51 Uhr (16 Kommentare).

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Angst vor einer Fehlgeburt

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Falschheit Lügen Schwangerschaft Heilbronn

Angst vor einer Fehlgeburt
Ich beichte, dass ich im zweiten Monat schwanger bin. Was daran die Beichte ist? Niemand weiß davon. Nicht einmal mein Partner. Und das, obwohl es unser gemeinsames Wunschkind ist. Das Verwerfliche daran ist, dass ich auch nicht vorhabe, es ihm in den nächsten ein bis zwei Monaten zu erzählen. Warum? Nun, dazu muss man wissen, dass wir in einem Haus mit mehreren Generationen leben. Das heißt, meine Schwiegermutter sowie seine Großeltern leben quasi mit uns unter einem Dach. Dazu sollte man auch wissen, dass wir uns untereinander gut verstehen. Warum dann die ganze Heimlichtuerei? Wie viele andere Schwangere auch habe auch ich Angst vor einer eventuellen Fehlgeburt und wollte mehr oder weniger noch bis zum dritten Monat warten, bis die Schwangerschaft "in trockenen Tüchern" ist, bevor noch jemand davon erfährt. Einfach, damit der Schmerz bei einer eventuellen Fehlgeburt nicht so riesig ausfällt, wie wenn jeder davon weiß und mich ständig damit anstachelt.

Da ich aber weiß, dass mein Partner ein absolutes Plappermaul ist und es unter Garantie sofort seiner Familie erzählen würde, habe ich es ihm noch nicht gesagt, sondern warte noch ein wenig. Unsere Beziehung läuft übrigens sehr gut. Ich bitte um Absolution. Falls du das jemals lesen solltest, Schatz: Es tut mir leid, aber ich mache mir einfach Sorgen um unser ungeborenes Kind und liebe dich über alles.

Beichthaus.com Beichte #00036261 vom 27.07.2015 um 17:47:12 Uhr in 07131 Heilbronn (19 Kommentare).

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Skurrile Freunde und lustige Begebenheiten

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Falschheit Lügen Gesellschaft Weilheim

Ich (m/20) belüge des Öfteren Freunde und Familie, um sie zum Lachen zu bringen oder von skurrilen Situationen erzählen zu können. So erfinde ich immer einen Haufen Freunde, die dann dies und jenes Lustiges, Cooles oder Eigenartiges gesagt haben. Ich denke mir Fakten über diese erfundenen Personen aus, mache sie fast schon zu Karikaturen, das aber meist so gut, dass noch niemand etwas gemerkt hat. Manchmal sind diese Personen auch nicht rein erfunden und ich spreche von echten Bekannten. Allerdings erwähne ich nie deren Namen, sodass diese dann nicht in peinliche Situationen kommen. Was ich erfinde? Eigentlich nichts Schlimmes, auf jeden Fall nichts Abartiges - eigentlich nur witzige Sachen. Ich mag es einfach, wenn ich in einer Gruppe oder bei meinen näheren Bekannten einfach mal eine Story preisgeben kann, die alle interessant finden und über die sie lachen müssen. Außerdem bekräftigt es mich in meinem mir nachgesagten Talent, Charaktere und Geschichten zu erfinden.


Zu guter Letzt finde ich viele Leute auch einfach langweilig und passiv, sodass ich einfach mal etwas erfinde und übertrieben darstelle, um etwas Farbe in meine Erzählungen zu bringen. Ein gewisser Wunsch, dass die Leute etwas interessanter wären, steckt auch darin. Wenn ich etwas Schlimmes lese, erfinde ich auch immer Leute, die ihr Entsetzen kundgegeben haben, oder die die schreckliche Handlung (z.B. Mord) verurteilen, da ich oft das Gefühl habe, dass es viel zu viele herzlose Leute gibt, die zu selten Mitleid empfinden. Und dann erfinde ich solche mitleidvollen Personen, um mir etwas Mut, was das Wesen der Menschen angeht, zurückzugeben. Wenn jemand eine Eigenschaft hat, für die er sich schämt oder für die andere ihn auslachen, erfinde ich auch immer Leute, die diese Eigenschaft auch haben, glücklich sind und solche, die die Mobber verachten. Ich habe immer das Gefühl, das bringt mehr als nur die eigenen Worte. Ich beichte also, dass ich oft Freunde und Familie belüge, wenn auch ohne böse Absicht.

Beichthaus.com Beichte #00036259 vom 27.07.2015 um 16:38:06 Uhr in 82362 Weilheim (Murnauer Straße) (4 Kommentare).

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Sicherheit im Großhandel

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Arbeit

Ich (m/25) möchte etwas beichten, was schon einige Jahre zurückliegt. Ich habe damals in einer Wartungsfirma gearbeitet und war gerade die erste Woche da. In dem Gebäude, in dem die Wartung der Anlage stattfinden sollte, stehen die Kassenserver einer bekannten Großhandelskette mit gelben Buchstaben. Wie man sich denken kann, ist das Gebäude extrem abgesichert: Ohne Sicherheits-Check, Karte, Key und Arbeitserlaubnis sowie Führungszeugnis kann man dort nicht einmal auf die Toilette. Da es sich noch um meine erste Woche handelte, hatte ich bis dato nur einen Gastausweis, der mich dazu berechtigte, die erste Schleuse für den Wartebereich zu überwinden. Jedenfalls war ich schon früher dort als der Rest des Teams, das heißt, ich hätte auf den Chef warten müssen, um auf die Toilette zu gehen. Es kam so, wie es kommen musste: Ich trank aus Langeweile so viel Kaffee und rauchte so viele Zigaretten, dass sich bald mein Darm bemerkbar machte - ich musste dringend den weichen Obama ins weiße Haus bringen.


Ich ging also in die Sicherheitszentrale und fragte, ob ich mal den Thron benutzen dürfte - dies wurde zu meinem Erstaunen verneint. Mir wurde ein Gebäude auf dem Grundstück gezeigt welches leerstand, dort könnte ich aufs Klo. Schön und gut, doch die Wurst hing mir schon fast aus dem Arsch raus. Also hastete ich zu dem Gebäude und suchte die Toilette. Es war zum Verzweifeln, in der einen Etage waren die Keramik-Räume abgeschlossen, in der anderen hing kein Papier. Ich rannte wie ein Irrer durch das Gebäude, auf der Suche nach dem Lokus. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus! Ich fühlte mich, als würde ich in jedem Moment in die Luft fliegen, also schmiss ich mich im vierten Stock auf das erstbeste Scheißhaus. Dort saß ich dann auf der Schüssel und mir schoss, noch während ich die Hose runterließ, eine brachiale Fontäne aus dem Arsch, sodass jeder Rohrbruch im Straßenbau aussieht wie ein Rasensprenger. Von dem ersten Schock erholt, folgte auch gleich der zweite Schreck. Es war kein Papier vorhanden. Also saß ich auf dem Lokus fest. Ich überlegte, was ich tun sollte und zerriss meine Boxershorts, um mir damit den Arsch abzuwischen.


Die Fetzen faltete ich zusammen und legte sie auf den Spülkasten. Dann wollte ich abziehen, aber das Wasser war abgestellt. Also verzog ich mich, aus Panik, erwischt zu werden, wieder nach draußen und überließ das Klo komplett zugeschissen seinem Schicksal. Da das Gebäude ja noch einige Zeit leerstand - und das im Hochsommer - tut mir die arme Sau furchtbar leid, die das Klo später putzen musste. Ich erbitte Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036257 vom 27.07.2015 um 10:03:08 Uhr (7 Kommentare).

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Treue und Liebe sind Fremdwörter!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Feigheit Partnerschaft

Ich (m/Anfang 20) möchte beichten, dass ich eine sehr starke Angst habe, jemanden zu verlieren, den ich liebe. Diese Angst ist im Grunde unbegründet, doch aufgrund von mehreren sehr schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit interpretiere ich vieles, was diese Person macht oder sagt, als einen Anlass, um unsere Beziehung zu fürchten. Obwohl sie mir so oft sagt und zeigt, dass ich keinen Grund dafür habe. Ich fühle mich schwach, fast schon lächerlich und schäme mich dafür, obwohl ich sonst nichts fürchte und mit aller Kraft gegen solche Gedanken ankämpfe. Ich weiß, dass diese Angstzustände weder normal noch gesund sind, aber ich weiß nun einmal nicht, was mir anderes dabei helfen kann, klar im Kopf zu werden, als die Zeit und endlich mal eine positive Erfahrung in Sachen Treue und Liebe, was man heutzutage wohl am besten ins Fremdwörterbuch aufnehmen sollte. Cheers.

Beichthaus.com Beichte #00036256 vom 27.07.2015 um 02:36:33 Uhr (2 Kommentare).

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