Ex auf Swingerseite

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Neugier Ex

Ex auf Swingerseite
Ich habe mal den Nickname meines Ex-Freundes bei Google eingegeben und bin auf einer Swingerseite mit seinen Fotos gelandet. Jetzt kann ich nie mehr an ihn denken, ohne dass ich die Seite im Hinterkopf habe.

Beichthaus.com Beichte #00027124 vom 20.10.2009 um 05:38:35 Uhr (30 Kommentare).

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Brandstiftung in der Schule

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Waghalsigkeit Vandalismus Schule

Brandstiftung in der Schule
Ich möchte beichten, dass ich einmal fast die gesamte Schule in Brand gesetzt habe. Zumindest habe ich das gedacht. In der achten Klasse habe ich eine Mathe-Arbeit richtig danebengesetzt. Der Lehrer hat mir mit hämischem Grinsen die Sechs auf den Tisch geknallt, was war ich sauer. Außerdem war das die letzte Stunde an diesem Tag, deswegen habe ich die Wut im Bauch aus dem Klassenzimmer mitgenommen. Die Schule liegt in einem Waldstück, um den Bus pünktlich zu erreichen, liefen wir immer über Trampelpfade querfeldein zur nächsten Haltestelle. Ein Kumpel von mir rauchte damals schon. Um mal meinem Ärger richtig Luft zu machen und cool dazustehen, habe ich mir von ihm das Feuerzeug geborgt, die Arbeit angezündet und ins Gebüsch geschmissen. Wir standen quasi mitten in diesem Wald, der die Schule umgibt. Das war kurz vor den Sommerferien, ein warmer und trockener Sommer. Die brennende Arbeit haben wir liegen gelassen und ich bin, ganz stolz auf mich selber, mit den anderen aus dem Wald raus zum Bus gelaufen.

Wir standen keine zehn Minuten an der Haltestelle, als plötzlich drei oder vier Feuerwehrautos an uns vorbei rasten. Das war der erste Schock. Der Zweite folgte sofort, als ich bemerkte, dass die Autos abbogen und die Auffahrt in den Wald entlang fuhren. Minuten später kamen weitere Schüler aus dem Wald und sangen: "Hurra hurra die Schule brennt". Meine Kumpels konnten sich vor Lachen kaum halten. Mir wurden vor Angst die Knie weich. War ich das? Wird das rauskommen? Halten meine Kumpels dicht? Wer zahlt den Schaden? Ich wollte zurücklaufen und nachsehen, was passiert war. Aber vor den Kumpels das Gesicht verlieren? Als Täter am Tatort aufkreuzen und sich erwischen lassen? Nein, niemals. Äußerlich ganz cool, aber innerlich dem Zusammenbruch nahe, bin ich dann in den Bus gestiegen und hatte Mühe, meine Fahrkarte aus der Tasche zu ziehen. Der Bus fuhr immer ein Stück am Wald entlang, sodass man Teile vom Gebäude sehen konnte. Als wir langsam die Straße entlang fuhren, bemerkte ich das Unheil.

Über dem Gebäude konnte man schwarzen Rauch erkennen und Schüler strömten massenweise aus dem Gebäude, um sich an der Straße und auf dem Hof zu versammeln. Das alles schien meine Schuld zu sein! Hätte ich doch nur diese verdammte Arbeit nicht angezündet und ins Gebüsch geschmissen! Ein paar Haltestellen weiter mussten wir immer umsteigen, meine Kumpels wohnten zum Glück in einem anderen Dorf und wir verteilten uns auf verschiedene Busse. Natürlich habe ich noch cool gemeint "ist mir doch egal, ob der Laden abbrennt, ich fahr jetzt nach Hause und zisch ein paar Bier". Nichts war mir egal. Als sie in ihren Bus gestiegen waren, tat ich so, als hätte mein Handy geklingelt und ich würde gedankenverloren die Straße entlang schlendern. Ihr Bus fuhr dann endlich los, sodass sie mich nicht mehr sehen konnten. Statt in meinen zu steigen, rannte ich wie ein Verrückter den ganzen Weg zurück zur Schule. Inzwischen waren noch weitere Feuerwehrleute und Krankenwagen eingetroffen. Scheinbar war das ein richtig großer Einsatz. Kein Wunder, wenn der Wald um die Schule brennt!

In meiner Panik habe ich mich unter die Leute gemischt, um vielleicht aus den Gesprächen etwas erfahren zu können. Der Brand war scheinbar wieder unter Kontrolle, zumindest konnte ich keinen Rauch mehr erkennen. Leider ließ sich nichts in Erfahrung bringen. Einfach jemanden ansprechen schied auch aus. Meine Nervosität hätte mich sonst verraten, sollte man schon nach dem Brandstifter suchen.
Also fuhr ich mit dem nächsten Bus nach Hause. Die folgenden Stunden waren fürchterlich, ich habe in der Nacht kein Auge zu bekommen und mich kaum sehen gelassen. Am nächsten Tag musste ich natürlich wieder zur Schule gehen, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Immer noch mit weichen Knien und kreidebleich fuhr ich zur Schule. Von einem Unterrichtsausfall wurde in den Nachrichten, die meine Eltern am Frühstückstisch immer hörten, nichts erwähnt. Auch meine Kumpels wussten von nichts. Zu meinem Entsetzen wurden wir alle in der Aula zusammengerufen. Würde man jetzt offiziell die Brandstiftung bekannt geben? Würden meine Kumpel aufspringen und mich verraten? Hatte man mich vielleicht sogar gesehen und gab jetzt bekannt, nach wem man sucht?

Ich versteckte mich hinter einem Pfeiler, in der Hoffnung, dass mich niemand bemerken würde, ich aber das Geschehen verfolgen könnte. Langsam trat der Schulleiter an das improvisierte Rednerpult. Eine riesige Last fiel von mir, als er die Ursache für den Brand bekannt gab: Am vorigen Tag hatte eine Gruppe Abiturienten mit ihrem Lehrer komplexe chemische Vorgänge untersuchen wollen.
Dabei kam es zu einem Unfall, giftige Dämpfe sollen ausgetreten sein. Die in den Räumen installierten Gasmelder hatten sofort die Feuerwehr alarmiert. Die Schüler haben die stechenden Dämpfe bemerkt und die Fenster geöffnet. Durch den plötzlich hereinströmenden Sauerstoff muss sich eine Apparatur entzündet haben, die den Raum mit tiefschwarzem Rauch vernebelt hat. Dieser Rauch ist durch die Fenster entwichen und über der Schule aufgestiegen. Die Feuerwehr konnte den Brand eindämmen, der Notarzt wurde gerufen, um die Schüler auf Vergiftungen zu untersuchen. Zwei wurden für wenige Stunden im Krankenhaus beobachtet, am nächsten Tag waren alle wieder wohlauf. Was für eine Erleichterung. Die abgebrannte Arbeit hat scheinbar niemand bemerkt. Nach dieser Erleichterung machte sich der Stress und Schlafmangel der vergangenen Stunden bemerkbar. Ich schloss mich auf der Toilette ein, da mir schwindelig wurde, und ließ mich von meinen Eltern abholen. Noch nie hatte ich so große Angst und noch nie habe ich mich so sehr darüber geärgert, vor anderen Leuten mein Gesicht wahren zu wollen, auch wenn ich als Konsequenz andere gefährde. Seit diesem Tag habe ich nie wieder irgendetwas angezündet und unbeobachtet abbrennen lassen. Zwar stehe ich jetzt nicht mehr so "cool" da, aber für das bisschen Anerkennung war es das einfach nicht wert.

Beichthaus.com Beichte #00027123 vom 20.10.2009 um 01:42:21 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Im Drogenrausch

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Drogen Waghalsigkeit Hochmut

Im Drogenrausch
Ich (m/19) muss auch etwas beichten und zwar habe ich LSD genommen, aber ich bereue es! Eingenommen habe ich es in Tablettenform und der Dealer meinte zu mir, dass eine Tablette dick ausreicht, bei erstmaligem Gebrauch sollte sogar eine Halbe vollkommen ausreichen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00027117 vom 16.10.2009 um 13:08:33 Uhr (68 Kommentare).

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Besoffen rumgepöbelt

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Trunksucht Peinlichkeit Aggression Last Night

Ich (22) war vorletztes Wochenende bei uns in der Stadt auf einem Bayrischen Abend, mit Maßbier, Obstler, Schweinshaxe und was sonst noch dazu gehört! Auf jeden Fall hatte ich meine Freundin, die nicht mit wollte gebeten Abends noch zu mir zu kommen und das ich dann bis 1 Uhr zu Hause wäre. Ich versprach ihr pünktlich und nicht zu betrunken zu sein. Pünktlich war ich aber sturzbetrunken, denn nachdem ich um 23 Uhr meinen Mageninhalt vor der Halle entleert hatte wankte ich heimwärts (das waren verdammt lange 2 km, hatte mich schon in ein Vorgarten gelegt, aber da wars mir zu ungemütlich). Doch bevor ich bei mir ankam ging ich in die Einfahrt meines Nachbarn und öffnete seine Garage, da ich sicher war dort was komisches gehört zu haben. Laut knarrend hob ich das Garagentor, da kam plötzlich mein Nachbar aus der Tür und fragte mich verdutzt, was ich denn da mache. Ich lallte was von wegen Geräusch gehört und das ich nach gucken wollte. Er schickte mich dann nach Hause und dort warteten auch schon meine Mutter und meine Freundin, von denen ich mir im vollen Kopf noch eine Predigt anhören musste und wohl ziemlich rumgepöbelt hatte. Es tut mir Leid, das ich mein Versprechen nicht eingehalten habe und gelobe fürs nächste Mal Besserung! Und an meinen Nachbarn, tut mir Leid das mit dem ober peinlichen Garagenauftritt, der für meine Freunde natürlich der Oberbrüller war!

Beichthaus.com Beichte #00027116 vom 16.10.2009 um 00:11:10 Uhr (16 Kommentare).

Gebeichtet von blutsturm
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“Folge

Kleines türkisches Mädchen in der Vorschule

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Ungerechtigkeit Misstrauen Zwietracht Kindergarten

Ich möchte jetzt auch mal etwas beichten, dass mich heute noch beschäftigt. Als ich in der Vorschule war, wohnten wir noch in Berlin-Kreuzberg. Weil meine Vorschule aber katholisch war und dort fast nur deutsche Kinder angemeldet waren, waren wir alle dementsprechend überfordert, als eines Tages ein türkisches, kleines Mädchen von ihrem Vater angemeldet wurde. Die Kleine hatte kurzgeschnitte Haare und wie das bei Kindern häufiger mal der Fall ist, konnte man sie nicht sofort einem Geschlecht zuordnen.
Da der Vater nur Türkisch sprach und nur die Kleine deutsch konnte, glaubten ihr die Erzieherinnen und auch die Kinder nicht, dass sie ein Mädchen ist. Der Vater war total verzweifelt, da keiner seiner Tochter glauben wollte. Sie versicherte immer wieder ein Mädchen zu sein und doch wurde sie immer gezwungen bei Gruppenteilung in der Jungengruppe zu bleiben. Alle hatten irgendwann Zweifel, nur ich war mir sicher einen Jungen vor mir zu haben und bekräftigte dies immer wieder mit allen möglichen Argumenten (ich konnte schon immer überzeugende Reden führen - nichts worüber ich stolz bin).
Eines Tages ging das kleine Mädchen dann auf die Mädchentoilette und ich verpetzte sie bei einer der Erzieherinnen. Diese war total aufgebracht, schimpfte die Kleine aus und brummte ihr alles mögliche auf. Natürlich unterstützte ich kleines Monster sie dabei. Die Kleine war so verzweifelt, verletzt und fühlte sich so hilflos, dass sie weinend in den Aufenthaltsraum rannte und ihre Hose herunterlies. Von diesem Tag an war klar, dass sie die Wahrheit gesagt hatte. Danach hatte sie allerdings eine Menge Ärger mit ihrer Familie, da sie die Familie beleidigt hatte mit ihrer Entblößung. Ich weiß nicht was genau die Folgen waren, da ich damals noch zu klein war, um alles zu erfassen. Aber noch bis heute bereue ich unglaublich Mitschuld daran zu haben, dass ein kleines Mädchen so gelitten hat und so viel erdulden musste!

Beichthaus.com Beichte #00027111 vom 15.10.2009 um 10:19:03 Uhr (27 Kommentare).

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