Der reiche Bonze mit dem BMW

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Neid Falschheit Studentenleben Rache Berlin

Ich hatte einmal einen großmäuligen Kollegen an der Uni, der stehts prahlte, was er für tolle Sachen hatte - einzig von dem Geld seiner Eltern. Da er der Einzige war, der keinen Nebenjob hatte und morgens mit einem dicken BMW zur Vorlesung kam, beschloss ich eines Tages Rache zu nehmen. In einer Vorlesungspause schlug ich ihm dann vor, gemeinsam mit seinem Auto zum nächsten Supermarkt zu fahren, um einige Besorgungen zu machen, da das Essen in der Mensa ungenießbar war. Er willigte ein. Eingekauft und an der Kasse zum Bezahlen bereit, brachte ich ihn unter dem Vorwand, ich hätte mein Geld im Rucksack an der Uni vergessen, zum Bezahlen. Da er gewöhnlich auch nicht diese Bargeldsummen bei sich führte, die für den Einkauf nötig gewesen wären, musste er mit EC-Karte in Vorkasse gehen. Gewöhnlich schmiss er Bons weg, doch dieses Mal habe ich ihn einbehalten - mit der Begründung, so wüsste ich, was ich ihm schulde.

Damals war es bei dem Supermarkt noch üblich, dass die Kartendaten inkl. der Kontonummer noch voll erfasst und abgedruckt wurden. Einige Zeit ging ins Land, als er rechtzeitig zum Sommer ankündigte, seine Sommerferien in Malaysia und Vietnam zu verbringen. Bald erkundigte ich mich bei ihm über sein genaues Reisedatum. Dabei schien er unseren gemeinsamen Shoppingausflug längst wegen seiner Selbstherrlichkeit vergessen zu haben. Etwa vier Tage nachdem er abgeflogen war, rief ich bei dem Kartenservice seiner Bank an, gab ich mich als er aus und meldete sämtliche seiner Karten als gestohlen.

Ob diese dann nun am anderen Ende der Welt tatsächlich von Automaten eingezogen worden sind, weiß ich nicht, da er über solche Details kein Wort verloren hat. Später faselte er nur zwischenzeitlich etwas davon, dass er nachvollziehen könne, warum wir neben dem Studium arbeiten gehen. Übrigens schulde ich ihm heute noch 42,78 Euro.

Beichthaus.com Beichte #00026673 vom 15.07.2009 um 22:39:06 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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Mein Schwager, der Idiot

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Aggression Hass Zorn Familie

Ich schiebe einen absoluten Hass auf meinen zukünftigen Schwager. Diese faule, arrogante, dumme und fette Wanze. Er ist arbeitslos und sich für jede Arbeit, mit der er Geld verdienen und meine Schwester finanziell entlasten könnte, zu fein und auch zu faul, dort nur mal "Hallo" zu sagen. Sie geht den ganzen Tag buckeln und er sitzt seinen fetten Arsch zu Hause platt oder kurvt mit seinem Auto in der Pampa rum! Wenn man zusammen am Tisch sitzt, auch wenn fremde Leute dabei sind, erdreistet sich dieses Erdferkel den Mund aufzumachen, um a) alles besser zu wissen und um b) vor versammelter Mannschaft Andere schlecht zu reden. Soll er doch mal vor der eigenen Türe kehren. Früher haben wir uns echt mal gut verstanden, konnten zusammen lachen und auch einen heben. Heute rennt er mit einem arroganten Grinsen hochnäsig durch die Welt und meint er ist es, der Beste, der King und alle verneigen sich vor ihm. Meine Schwester hatte früher mal so richtig Hummeln in der Hose und war auf Action aus, heute ist sie fast genauso träge wie ihr Zukünftiger. Sie hätte echt einen Besseren verdient. Wie man sich in einem Menschen nur so täuschen kann.

Und das Schlimmste daran ist, dass ich die Beiden zusammengebracht habe. Eigentlich müsste ich mich den ganzen Tag ohrfeigen und Buße tun, ja sogar ich als bekennender Heide würde Rosenkränze beten, bis die Finger nur noch blutige Stumpen sind. Andererseits könnte ich ihm den ganzen Tag den Kopf in der Tür einzwicken und mit einem grenzdebilen Grinsen selbige immer wieder zuschmeißen. Am allerliebsten würde ich eine Trauerkarte zur Hochzeit schicken. Ich werde dort nicht erscheinen, um sie nicht vorzeitig zur Witwe zu machen und da einen Geschäftstermin vorschieben. Wenn ich Jurist wäre, würde ich ihr einen Gutschein zur Scheidung schenken. Sorry Schwesterherz, aber das musste mal raus. Und da ich dich nicht unglücklich sehen kann, werde ich keinen Ton sagen und den Frust in mich reinfressen.

Beichthaus.com Beichte #00026669 vom 15.07.2009 um 20:41:43 Uhr (28 Kommentare).

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Der tote Vogel hinter dem Schrank

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Hochmut Vandalismus Schule

In der Schule habe ich (m/25) jede Menge Scheiße gebaut, bzw. dabei zugeguckt:

1. Unser Kunstlehrer hatte stets Angst um seine teuren Lineale. Aus gutem Grund: Wir haben sie verbogen, damit gefochten und aus dem Fenster geschmissen. Selbiges passierte mit Teppichmessern.
2.) Wir haben einen Klassenraum durch einen, auf dem Schulhof gefundenen, toten Vogel, den wir in ein Einmachglas steckten und hinter den Klassenschrank schoben, einen Tag unbegehbar gemacht.
3.) Wir haben in der siebten Klasse Eiskonfekt in bestimmten Teilen der Schule an die Wände und Decken geworfen. Die verkrusteten Reste sollen dort heute noch hängen.
4.) Wir haben übelste Karikaturen von unserem Mathelehrer angefertigt und an das Schwarze Brett gehängt.
5.) Bevor ein Klassenraum gestrichen wurde, hat ein Kumpel von mir in den Farbeimer geschifft. Das Ergebnis war dennoch in jeder Hinsicht gelungen.
Es tut mir sehr leid!

Beichthaus.com Beichte #00026660 vom 15.07.2009 um 01:08:06 Uhr (16 Kommentare).

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Schnodder in der Zeitung

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Unreinlichkeit Ekel Schamlosigkeit Arbeit

Ich (w) bin Zeitungsausträgerin. Ich möchte beichten, dass ich vor vier Jahren an einem kalten Wintertag meine Nase mit einer Zeitung geputzt habe und mein "Werk" dann auch gleich danach in das nahe gelegenste Rohr reingesteckt habe. So etwas habe ich nie wieder gemacht, weil ich von mir selber enttäuscht war und mich total geschämt habe und mir tut auch die Familie leid, die die Zeitung bekommen hat. Naja ich hoffe sie haben die Zeitung ohne hineinzuschauen sofort entsorgt, wie es manche machen.

Beichthaus.com Beichte #00026651 vom 12.07.2009 um 17:47:30 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Der Stalking-Kollege

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Zwietracht Neid Kollegen Bad Aibling

Der Stalking-Kollege
Ich habe gerade eine sehr krasse Sache hinter mir. Vor etwa einem Jahr fing bei mir in der Firma ein zwei Jahre jüngerer Mann (ich bin 33) an, den ich eigentlich sehr mochte. Er erzählte auch sehr freimütig, dass er im Heim aufwuchs, Drogenprobleme hinter sich hatte, im Gefängnis war, aber sein Leben jetzt auf der Reihe war. Naja, dachte ich, freut mich für ihn, es gepackt zu haben.
Nun, bei uns ist es eine Firmentradition, dass jeder mal zum Grillen einlädt, und das es dabei sehr lang dauert, also auch mal bis zum morgen getrunken und gefeiert wird, und auch beim Einladenden geschlafen wird, wenn möglich. Diesmal war ich dran. Der Kerl war auch dabei. Ich habe eine Frau und eine Tochter, und mit viel Arbeit und Liebe haben wir uns ein kleines Paradies geschaffen, ein Haus mit Garten und ausgebauten Nebengebäuden, der Schuppen ist eine Art zweite Wohnung, usw. Jedenfalls war der Kerl total erstaunt und fühlte sich sichtlich wohl bei soviel Nestwärme. Nun, wir feierten insgesamt bis 9 Uhr in der frühe, und dann gingen wir schlafen. Gegen Nachmittag gingen dann alle heim, nur er wollte irgendwie nicht, wie man merkte, und erst nach dem gemeinsamen Abendessen mit meiner Familie ging er dann auch.
Nach ein paar Tagen passierten dann plötzlich seltsame Dinge. Meine Frau bekam einen Anruf, ich würde fremdgehen, und vermeintliche Fotos, denen man den Photoshop auf drei Meter Entfernung ansah. Sie bekam auch Blumen geschickt, und alles war mit "Ein Freund, der Dein Bestes will" unterzeichnet. Zur selben zeit fing der Kollege an zu nerven, wann wir denn mal wieder in unserem Garten einen Trinken würden.
Auch meine Tochter wurde offenbar beobachtet, eine Kindergärtnerin sagte mir, ein Auto wäre immer da, wenn meine Frau die Kleine holte. Das ganze wurde mir unheimlich, aber der Zusammenhang war mir noch immer nicht klar. Bis ich dann auf eine Fortbildung fuhr und mein Kollege bei meiner Familie auftauchte, als ich weg war. Er behauptete, ich würde sie mit allen Frauen in der Firma betrügen, hätte eine Lebensversicherung auf sie abgeschlossen und plane, sie zu töten. Meine Frau warf ihn aus der Wohnung, doch er hörte nicht auf.
Die Polizei wurde informiert, doch es passierte trotz Anti-Stalking-Gesetz nichts. Mir fiel nichts ein, wie ich das beenden könnte, ohne Gewalt anzuwenden. Denn mittlerweile hatte er auch in der Firma angefangen, Lügen zu erzählen. Er konnte sehr überzeugend sein, wenn er wollte. Ich nahm ihn mir vor, und sagte mir lächelnd, ich habe so ein tolles Leben gar nicht verdient und er würde alles tun, um meine Familie, mein Haus und meinen Job zu kriegen. Es habe ja schon begonnen, und ich könne ja nichts dagegen tun, außer ihn zu töten. Was natürlich nicht in Frage kam!

Mir gingen die Ideen aus, denn ich bin ziemlicher Normalo und habe nie irgendwas ungesetzlicheres gemacht, als Mal ein Ticket zu kassieren oder Kippen wegzuwerfen. Aber mir fiel ein alter Freund aus Ausbildungszeiten ein, der ein Russe ist. Ich kontaktierte diesen, und er bat mich, zu ihm zu kommen und alle "nötigen Unterlagen" mitzubringen. Als ich zu ihm kam, sassen dort 4 Russen, jeder 3 Meter im Quadrat, aber saumäßig nett. Ich schilderte die Situation und bat um Gewaltlosigkeit. Um 2.000 Euro ärmer ging ich mit nagendem Gewissen nach Hause. Am Montag darauf kam er das letzte Mal zur Arbeit zur Arbeit, um zu kündigen. Er war äußerlich völlig unversehrt, und als er in mein Büro kam, entschuldigte er sich tausende Male und sagte, er würde in eine andere Stadt ziehen. Ich habe noch nie eine solche Angst in den Augen eines Menschen gesehen.
Ich weiß bis heute nicht, was diese Brecher ihm gesagt haben, aber ich tue alles für meine Familie und meinen Frieden, und das war es wert.

Beichthaus.com Beichte #00026650 vom 12.07.2009 um 16:51:38 Uhr in Bad Aibling (93 Kommentare).

Gebeichtet von ölpenis
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