Betrunken gegen den Baum

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Trunksucht Waghalsigkeit Betrug Auto & Co.

Vor ein paar Monaten war ich (m/19) auf dem 18. Geburtstag meiner Freundin und habe mich ordentlich abgeschossen. Da ich sowieso bei ihr pennen wollte, bin ich mit dem Auto meines Vaters hingefahren. Irgendwann in der Nacht fing ein Kumpel an auf mich einzureden. Ich solle doch mit ihm ein bisschen rumfahren. Er war auch ziemlich breit. Ich wollte natürlich nicht. Er hat immer weiter auf mich eingelabert, bis ich mich dann doch dazu bereit erklärt habe. Ich weiß, das war falsch. Betrunken wie ich war, bin ich dann auch mit dem Auto gegen einen Baum gefahren. Verdient habe ich es. Ich sollte anmerken, dass das Auto Vollkasko versichert war. Aber Fahren unter Alkoholeinfluss deckt sie natürlich nicht ab, und ich glaube ich hätte Führerscheinentzug bekommen (Probezeit), wenn ich den Unfall gemeldet hätte. Das Auto sprang aber noch an. So im Suff kam ich aber auf die geniale Idee, einfach mit der Karre zurück zu meiner Freundin und ihrer Party zu fahren und wie geplant dort zu übernachten und wollte alles verschweigen. Nach dem Aufstehen so gegen 14 Uhr ist mir alles wieder eingefallen. Da kam ich dann auf die viel genialere Idee, nüchtern nochmal ins Auto zu steigen, und mit großer Vorsicht wieder zum gleichen Baum zu fahren, um danach meinen Vater anzurufen und ihm mitzuteilen, dass ich auf dem Rückweg gegen den Baum gefahren bin. Das ganze endete mit einer Zahlung der Versicherung in Höhe von knapp 2.000 € und den 500 € Selbstbeteiligung für mich. Das trifft mich hart, denn viel verdiene ich nicht, gehe noch zur Schule.
Somit möchte ich einerseits den Versicherungsbetrug beichten, den ich aus finanzieller Not und nicht aus Geiz begangen habe, und was viel gravierender ist, ich möchte auch beichten, dass ich mich betrunken ans Steuer gesetzt habe. Das tut mir unendlich Leid und ich schäme mich echt dass ich dieses Risiko eingegangen bin und nur Glück hatte, dass es einen Baum und keinen Fußgänger getroffen hat. Es war falsch und ich werde es definitiv nie wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00026961 vom 06.09.2009 um 22:24:56 Uhr (24 Kommentare).

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Psychiatrie und zurück

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Rache Hass Liebe

Es war eines schönen Tages im Jahre 2003, der August neigte sich dem Ende zu. Meine damalige Freundin hat mich nach 3 Jahren Beziehung in den Wind geschossen. Da ich dies damals nicht ohne weiteres verkraftet habe, begab ich mich in Psychologische Behandlung und stand […]
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Beichthaus.com Beichte #00026960 vom 06.09.2009 um 16:13:42 Uhr (56 Kommentare).

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“Beichte

Die Arzthelferin beim Kieferorthopäden

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Boshaftigkeit Hass Verrat Internet

Es gibt da ein Mädchen, das ich ziemlich hasse. Sie arbeitet als Azubi bei einem Kieferorthopäden. Das ist so eine richtige "Alter, ich hau dir auf die Fresse"-Tussi, die es mal richtig verdient hat, selbst eine auf den Deckel zu kriegen. Darum kam es mir gerade recht, […]
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Beichthaus.com Beichte #00026959 vom 06.09.2009 um 12:31:56 Uhr (33 Kommentare).

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Zwei Jahre spielsüchtig

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Sucht Verschwendung Games Hildesheim

Ich (m/19) hatte vor ein paar Jahren eine beunruhigende Zeit. Ich war süchtig. Es waren weder Alkohol oder Drogen. Es war schlicht und einfach ein sehr bekanntes und gewaltsames Computer-Spiel. Ein guter Freund von mir besaß das Spiel zuerst. Nachdem ich ständig bei ihm spielte, kaufte ich es mir selber und hockte mich direkt nach der Schule bis zum Einschlafen davor. Am Wochenende spielte ich die gesamten Tage. In der Schule wurden meine Noten schlechter, meine Freunde sah ich immer seltener und auch die abendlichen Unternehmungen wurden immer geringer. Es gab zu Hause ständig Ärger und es wurde mir ständig damit gedroht, dass mein PC weggenommen wird. Es machte nach circa 2 Jahren erst "Klick" als meine Schwester mir mit tränenden Augen erzählte, dass meine Eltern mich in Behandlung bringen wollen. Mir war die ganze Zeit klar, dass ich zu viel spiele, aber ab diesem Moment wusste ich, dass ich aufhören musste. Ziemlich schnell schraubte ich meine Spielzeiten runter (zum Psychiater musste ich zum Glück nicht) und fing an mein Leben zu leben. Erst heute wird mir klar, wie viel Zeit ich verspielt habe und wie sehr ich meine Freunde und besonders meine Familie verzweifeln ließ. Es tut mir leid. Es war ein großer Fehler!

Beichthaus.com Beichte #00026951 vom 04.09.2009 um 20:28:38 Uhr in Hildesheim (28 Kommentare).

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“Folge

Taxifahrer verarscht

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Boshaftigkeit Dummheit Falschheit Last Night Berlin

Neulich haben zwei Kumpels und ich uns ein bisschen Spaß gegönnt. Wir haben uns am Zoo ein paar Bier gekauft und sind weiter zum Tiergarten. Als das Bier alle war, sind wir weiter gezogen, kauften uns noch billige Pizzen und weiteres Bier und setzten uns dann auf ein niedriges Mäuerchen und genossen den Abend. Von unserem Sitzplatz aus hatten wir freie Sicht auf eine vielbefahrene Kreuzung und einem meiner Kumpels (er ist nebenberuflich Taxifahrer) fiel eine Taxirufsäule auf der anderen Straßenseite auf.

Nach einigem hin und her beschlossen wir, den dort wartenden Taxifahrer ein bisschen zu ärgern. Also suchten wir die Rufnummer der Säule raus, schalteten unsere Rufnummernkennung aus und begannen, die Säule anzurufen. Dazu muss man wissen, dass Taxen, die frei (also ohne Fahrgäste sind), ihre Leuchte auf dem Dach anschalten müssen. Außerdem haben die meisten Taxen in Berlin einen Funkchip. Wenn sich also ein Taxi in der nähe der Säule befindet und frei ist, und jemand die Säule anruft, piept es im Taxi und eine Lampe blinkt.

Wir riefen also bei der Säule an, sahen, wie der Taxifahrer aus dem Taxi sprang und zur Säule rannte und legten dann auf. Das ganze machten wir ein paar mal, danach wollten wir den Taxifahrer zu einer erfundenen Hausnummer in der nächsten Querstraße schicken. Leider sprang er nicht mehr aus dem Wagen, wenn es piepte, sondern schaltete seine Lampe aus, wodurch es in seinem Wagen nicht mehr piepte, sondern nur noch blinkte. Wenn wir aufgelegt hatten, dauerte es nicht lange, bis er die Lampe wieder einschaltete. So ging das dann gut eine halbe Stunde. Anrufen, Lampe geht aus, auflegen, Lampe geht wieder an, anrufen usw... Bis der Taxifahrer das Weite suchte. Schade.

Doch wir mussten nicht lange warten, da fuhr ein freies Taxi die Straße entlang. Genau als es an der Säule vorbei fuhr, riefen wir an. Die Fahrerin legte ein Vollbremsung hin, sprang aus dem Wagen und lief zur Säule. Wir schickten sie dann zur nächsten Querstraße (und einer erfundenen Hausnummer) und bekamen uns vor Lachen nicht mehr ein, als sie wirklich an der nächsten Kreuzung abbog. Nur ein paar Minuten später hielt ein zweites Taxi an der Säule und auch dieses schickten wir zu der "Adresse". Leider haben wir die Gesichter der Taxifahrer nicht gesehen, als sie feststellen mussten, dass es die Hausnummer nicht gibt, aber für uns war der Abend perfekt.

Ein bisschen tut es mir Leid für die Fahrer, aber andererseits sind die meisten von denen geldgierige und vor allem unfreundliche Aasgeier. Und das sagte mein Kumpel, der selber Taxifahrer ist.

Beichthaus.com Beichte #00026950 vom 04.09.2009 um 17:08:55 Uhr in Berlin (Tiergarten) (24 Kommentare).

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