Leckerer Käse aus dem Supermarkt

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Diebstahl Habgier Leipzig

Ich habe geklaut! Zugegeben, das tut man nicht. Aber ganz ehrlich, haben wir das nicht alle schon einmal? Jugendsünden sollte man schnell vergessen und den eigenen Kindern diese vorenthalten, unter Verschluss halten ein Leben lang, damit kein falsches Bild entsteht. Ganz nach dem Motto: Was du nicht weißt, macht dich nicht heiß. Aber ich werde mein kleines Geheimnis jetzt einmal preisgeben. Ich war noch in der Lehre. Jeden Tag in der großen Pause gingen wir hinaus, zum Bäcker oder in die HO. Nur kurz zur Info, diese gibt es heute nicht mehr. In der DDR war sie auch unter dem Namen Hol Fix bekannt. Dem Namen hat sie alle Ehre gemacht. Ich habe fix mal etwas geholt. Geld hatte ich als Lehrling allerdings nicht viel, Hunger jedoch um so mehr und die feinen Leberwurststullen, die Mama täglich mitgab, waren in den ersten Pausen schon vertilgt.

Der Schultag war aber unendlich lang. Aber es gab ja preiswerte Semmeln zu DDR Zeiten. Trockene Brötchen schmecken jedoch nicht. Ich liebte Schmelzkäse. Aber für diesen reichte mein Geld leider nicht. Geht ja ziemlich an den Geldbeutel, jeden Tag ein Stück Käse zu holen. Das läppert sich. Also habe ich zögernd vor dem Regal gestanden, dies und das betrachtet, den Käse geschnappt und schnell in der Tasche meines hellblauen Anoraks verschwinden lassen. Mit einem Brötchen im Einkaufskorb bin ich dann an die Kasse und habe dieses bezahlt. Weil das einmal so prima klappte, habe ich das natürlich öfters wiederholt und bin niemals erwischt wurden. Nun ist es heraus, mein kleines Geheimnis und ich hoffe es bleibt unter uns. Sonst werde ich heute noch rot vor Scham.

Beichthaus.com Beichte #00025843 vom 09.03.2009 um 21:30:52 Uhr in Leipzig (7 Kommentare).

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Der perfekte Job in der Jugend

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Prostitution Habgier Studentenleben Geld Berlin

Ich (w/24) bin vor zwei Jahren nach Berlin gezogen, um zu studieren. Schon von Anfang an war mir klar, dass dies finanziell nicht einfach werden wird. Meine Eltern sind selbstständig und verdienen einigermaßen gut, daher bekomme ich kein Bafög. Außer mit 150 Euro […]
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Beichthaus.com Beichte #00025785 vom 02.03.2009 um 22:44:24 Uhr in Berlin (Prenzlauer Berg) (25 Kommentare).

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“Beichte

Ich stalke meine Traumfrau!

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Eifersucht Aggression Verzweiflung Maßlosigkeit Ex Ennepe-Ruhr-Kreis

Hallo, ich (m/20) bin heute auf den Tag genau 5 Monate von meiner Ex getrennt. Damals traf mich die Trennung wie ein Schlag ins Gesicht. Sehr, sehr hart. So hart, dass ich sie bis heute noch nicht richtig verdaut habe. Um genau zu sein, nicht die Trennung an sich, sondern speziell die Phase direkt danach, da meine Ex sofort einen "Neuen" hatte und ich annahm, dass das der wahre Grund sei und nicht, wie sie zu mir sagte, das "Auseinanderleben" und "ständige Streiten" (wobei ich jetzt hier nicht weiter darauf eingehen will, durchaus möglich, dass mehrere Faktoren da mit reinspielen). Trotzdem wollten wir zunächst versuchen "befreundet zu bleiben". Aber wie das nun mal so ist, oft klappt es einfach nicht (vor allen Dingen wenn noch Gefühle im Spiel sind - was bei mir definitiv der Fall war). Warum ich mich hier verewige? Ich bin sozusagen auf die "schiefe Bahn" geraten. In meinem Leben läuft es beschissen. Meine Arbeitskollegen werfen mir Unkonzentriertheit vor.

Das stimmt auch, weil ich in Gedanken ständig bei ihr bin. Mittlerweile sind wir beide so zerstritten, sie hat mich mehrmals angezeigt, ich habe mich auf Prügeleien mit ihren "neuen Freunden" eingelassen, wurde des "Stalkings" verdächtigt, usw. Ich bin so verzweifelt. Alle meine Freunde, meine Familie und Verwandten raten mir, sie zu vergessen, aber insgeheim kann ich einfach nicht mit ihr abschließen. Ich versuche alles über sie rauszufinden, muss ständig auf dem aktuellen Stand über sie sein, leide mit wenn sie leidet, stehe abends oft im Dunkeln in der Nähe ihrer Wohnung und beobachte sie (dafür schäme ich mich, aber ich kann nicht anders). Ich habe ihren neuen Freunden aufgelauert, ihre Autos beschädigt, Telefonterror betrieben und alles. Natürlich bringt das nichts! Aber für einen Moment habe ich das Gefühl mich einfach für alles gerecht zu haben. Ich habe ihr zu Weihnachten ein Geschenk vor die Tür gelegt (anonym ohne Name) und werde ihr nächsten Monat auch zum Geburtstag gratulieren. Ich bin mir gar nicht mehr sicher, was ich wirklich noch für sie empfinde, aber ich habe nicht nur meine Partnerin, sondern auch meine beste Freundin verloren. Mein Herz ist gebrochen (im wahrsten Sinne des Wortes) und ich verblute nach Innen. Doch keiner sieht es.

Ich weiß, ihr werdet jetzt sagen: "Komm du bist erst 20, du wirst noch so viele Frauen kennen lernen..." alles richtig, aber für mich war sie einfach meine Traumfrau, auch wenn, was ich gar nicht abstreite, am Ende unserer Beziehung wirklich nicht mehr alles rundlief. Mit ihr hatte ich alles, was ich brauchte. Ich vermisse unsere gemeinsame Wohnung, ihre Haustiere, einfach so vieles. Ich habe 1000 Erinnerungen. Und das Schlimmste: Die Einsamkeit. Jede Nacht wieder alleine einschlafen, morgens alleine aufstehen, niemand der mich mehr anklingelt auf meinem Handy oder SMS schreibt, all das fehlt mir so sehr. Und ich glaube, sie selbst hat gar keine Ahnung, wie sehr ich in sie verliebt war oder immer noch bin (ich weiß es ja selbst nicht). Danke für die Aufmerksamkeit.

Beichthaus.com Beichte #00025741 vom 25.02.2009 um 03:04:26 Uhr in Ennepe-Ruhr-Kreis (41 Kommentare).

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Sex hat mir mein Leben versaut

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Sucht Ehebruch Morallosigkeit Missbrauch Verzweiflung

Eigentlich ist bei mir alles ziemlich verkorkst. Wenn ich hier die Beichten lese, kommt mir vieles harmlos vor. Angefangen hat mein Leben ja schon scheiße. Ich war noch keine drei Jahre alt, da war ich schon im Heim, damals noch unschuldig. Aber ich hatte Glück, ich kam mit sieben Jahren wieder zurück zur Familie. Okay, es waren alle etwas fremd - die älteren Geschwister, sowie auch neue Geschwister. Mit Beginn der Pubertät ging es dann los. Meine kleine Schwester ist über ein Jahr jünger als ich. Wie ich 14 war, fingen wir an, uns gegenseitig zu befriedigen und später auch miteinander zu schlafen. Wir führten fast fünf Jahre lang eine intensive sexuelle Beziehung, obwohl wir beide wechselnde Partner hatten. Sex mit ihr war einfach besser als mit anderen. Das gleiche Gefühl gab sie mir auch. Es war hemmungslos und schön.

Noch heute (ich bin über 40) denke ich während des Sex mit meiner Frau an die Vergangenheit. Aber das ist bei mir noch nicht alles. Ich habe meine Frau schon mehrfach betrogen. Mal mit Wildfremden, mal mit Kolleginnen, die sie auch kannte. Das blieb alles geheim, auch bis heute. Ich weiß auch nicht, ich glaube, ich bin sexsüchtig. Ich mache es mir beinahe täglich selbst, auch wenn ich Sex mit meiner Frau habe. Das Schlimmste war eine Geschichte, die meine Frau auch kennt. Wir sind beide sozial engagiert. Und wir hatten eine Pflegetochter. Ja, ich weiß, scheiße, oder? Da wollte ich eigentlich die Grenzen stecken, aber das Mädchen hat getestet und ich konnte doch nicht widerstehen. Gut, sie war schon über 16. Und ich glaube heute auch, dass sie ganz genau wusste, was sie wollte. Ich habe in einem ihrer Tagebücher später mal gelesen, dass sie uns oft beim Sex belauscht und gemerkt hat, dass meine Frau nicht blasen will.

Natürlich hat sie das gut gemacht. Ich habe mir, ohne Aufforderung, über ein Jahr regelmäßig einen blasen lasen. Wir hatten auch so wirklich tollen Sex miteinander. Die Sache flog irgendwann auf und meine Frau wollte sich trennen. Aber meine Frau ist die Beste, die ich kenne. Sie hat mir noch einmal eine Chance gegeben, zumal sie anhand der Tagebücher gesehen hatte, dass ich kein Kindervergewaltiger bin. Mittlerweile hat die ehem. Pflegetochter mich angezeigt: wegen Vergewaltigung. Wir waren erst einmal schockiert. Sie war mittlerweile 24 und ich hatte noch zwei Jahre nach der Trennung Kontakt mit mir. Aber nichts Sexuelles mehr. Wir waren mal Kaffee trinken und reden, aber sonst nichts. Bis es mir dann wieder zu eng wurde und ich den Kontakt abbrach. Naja, heute habe ich keinen Job mehr, aufgrund dieser Angelegenheit - und einen Haufen Schulden, wegen eines Hauses, das ich nicht mehr zahlen kann, und heftige Minderwertigkeitskomplexe. Nach außen gebe ich es nicht zu, aber manchmal traue ich mich nicht mal mehr zum Bäcker, um Brot kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00025732 vom 23.02.2009 um 02:30:35 Uhr (44 Kommentare).

Gebeichtet von Taizabell
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Das Geheimnis an den Fenstern

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Arbeit

Ich (m/24) bin Tischler und muss das endlich mal loswerden. Auf einer Großbaustelle habe ich letztes Jahr Fenster eingebaut, ich musste so dringend und konnte die Bautoilette nicht finden. Das war schlimm. Nun hat dieses Geschäftshaus eine Isolierung und um die Fenster eine Hohlschicht (als Belüftung) vor der äußeren Fassade. Ich nahm die Isolierwolle heraus und habe mich in die Hohlschicht erleichtert. Danach habe ich die Isolierwolle wieder hereingestopft. Das ist mir so peinlich und ich kaufe zwei Mal in der Woche dort ein. Und immer habe ich das Gefühl, dass mich der Ladeneigentümer so vorwurfsvoll ansieht.

Beichthaus.com Beichte #00025702 vom 12.02.2009 um 09:51:15 Uhr (20 Kommentare).

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