Wer hat meine Zigaretten geklaut?

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Rache Diebstahl Kollegen Chef Hamburg

Wer hat meine Zigaretten geklaut?
An meinem Arbeitsplatz gab es jemanden, der aus den Packungen anderer immer einzelne Zigaretten entwendet hat, um diese dann in seiner Raucherpause zu rauchen. Wir wussten lange nicht, wer diese Person ist und jeder Raucher fing an, seine Zigaretten nur noch bei sich zu tragen und nicht mehr auf den Tisch zu legen oder Ähnliches. Ich sah allerdings nicht ein, meine Zigaretten wegen eines einzigen unehrlichen Menschen immer bei mir führen zu müssen und überlegte mir eine Alternative. Als ich mir wieder eine Schachtel Zigaretten stopfte, verwendete ich anstatt des Tabaks eine Mischung, in der auch Pferdehaar enthalten war. In der Mittagspause standen wir dann im Raucherbereich und wollten genüsslich unsere Zigaretten rauchen, als die Person neben mir den ersten Zug nahm. Und sowie er genüsslich diesen Zug nahm, übergab er sich und spuckte, was das Zeug hielt. Es war im Übrigen mein Chef, aber seit diesem Tag muss niemand mehr seine Zigaretten bei sich haben.

Beichthaus.com Beichte #00032141 vom 30.10.2013 um 17:52:29 Uhr in Hamburg (9 Kommentare).

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Mein Schickimicki-Doppelleben

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Lügen Falschheit Engherzigkeit Morallosigkeit Studentenleben

Ich führe ein Doppelleben. Meine Eltern sind ziemlich wohlhabend und finanzierten mir eine gute Ausbildung. Für das Studium zog ich in eine andere Stadt und dort kauften sie mir eine nette kleine Eigentumswohnung. Bis ich vor einem halben Jahr dann einen heftigen Streit mit meinen Eltern hatte und sie mich aus der Wohnung warfen. Das war für mich nicht so schlimm, wie ich erst dachte. Ich hatte einen annehmbaren Nebenjob und habe ein paar Wochen bei Freunden gewohnt, bis ich eine neue Wohnung gefunden hatte. Im Vergleich zu der Wohnung meiner Eltern war das natürlich ein Loch, aber ich fand mich schnell mit meinem neuen Leben ab. Es war viel lockerer, als unter der Fuchtel meiner Eltern zu stehen. Ich suchte mir neben meinem Studium noch einen zweiten Nebenjob. Eigentlich verrichtete ich nur niedere Arbeiten, aber immerhin verdiente ich etwas. Ich ließ mir meine Haare und den Bart länger wachsen, ging mehr aus und begann zu trinken und zu kiffen. Nicht übermäßig, ich muss schließlich auch mein Studium voranbringen, damit ich keine Beihilfen verliere. Ich hatte auch eine Freundin, die meine Eltern nie geduldet hätten. Sie ist übergewichtig, tätowiert, hat gefärbte Haare und trinkt und raucht ebenfalls.


Alles in allem klingt das nach einem ziemlich heruntergekommenen Leben, aber ich war zufrieden. Ich war froh, nicht mehr das Schickimicki-Leben meiner Eltern leben zu müssen. Dann machte ich ein weiteres Praktikum, um mir etwas dazuzuverdienen. Dort hatte ich eine wundervolle Kollegin. Wir verbrachten die Pausen zusammen und verstanden uns sehr gut. Ich entwickelte Gefühle für sie und nach einigen schlaflosen Nächten, in denen ich viel nachdachte, verließ ich meine damalige Freundin. Ich lud die Arbeitskollegin ein und bald darauf waren wir ein Paar. Wenn ich sie allerdings zu mir nach Hause einlade, gehen wir in die Wohnung meiner Eltern, für die ich glücklicherweise noch einen Schlüssel habe. Und wenn wir gemeinsam mit meinen Freunden etwas unternehmen wollen, dann immer mit denen, die ich noch von früher kenne. Meiner Freundin und ihren Eltern, die ähnliche Snobs sind, wie meine, spiele ich also den zielstrebigen und ehrgeizigen Studenten vor. Was sie aber nicht wissen, ist, dass ich in einem Loch hause, weil ich nicht weiß, wann meine Eltern in ihre Wohnung kommen und ich nicht überrascht werden will. Sie wissen auch nicht, dass ich noch kiffe und eine versiffte Bar jeder Disco vorziehe. Oder dass mir Bier besser schmeckt, als ein teurer Wein aus dem letzten Jahrhundert. Mir ist klar, dass ich zumindest meiner Freundin irgendwann die Wahrheit sagen muss. Ich glaube zwar, dass sie mich verstehen wird, fürchte aber, dass sie sich nicht gegen ihre Eltern behaupten kann und nicht weiter mit mir zusammen sein wird. Also führe ich zwei Leben. Ich hoffe, es geht noch eine Weile gut.

Beichthaus.com Beichte #00032110 vom 24.10.2013 um 13:16:13 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Abführmittel vom Mauerblümchen

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Boshaftigkeit Rache Dummheit Gewalt Partnerschaft

Ich lernte meinen späteren Ehemann kennen, als ich gerade 18 Jahre alt war. Ich war wohl das, was man als typisches "Mauerblümchen" bezeichnet - deshalb störte es mich auch nicht, dass er acht Jahre älter war als ich, denn es gefiel mir, dass sich überhaupt jemand […]
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Beichthaus.com Beichte #00032101 vom 23.10.2013 um 14:12:23 Uhr (21 Kommentare).

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Versauter One-Night-Stand

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Trunksucht Ekel Engherzigkeit Last Night Sex

Versauter One-Night-Stand
Ich habe am Wochenende in der Disco eine Frau kennengelernt, die genauso betrunken war wie ich. Wir gingen nach draußen und suchten uns ein ruhiges Plätzchen. Sie kniete sich vor mir hin und packte ihn aus. Oh Mann, die Gute wusste, was sie tat. Sie war echt gut und […]
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Beichthaus.com Beichte #00032098 vom 23.10.2013 um 01:19:39 Uhr (27 Kommentare).

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Der Rasierer meiner Schwester

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Diebstahl Peinlichkeit Ekel

Wie das so ist, wachsen einem an den unmöglichsten Stellen Haare, wenn man in die Pubertät kommt. Weil ich (w/22) aber leider eher zu den behaarteren Menschen gehöre und mich das schon von Anfang an gestört hat, mussten die Haare unbedingt weg. Ich weiß nicht, was ich mir damals gedacht habe, aber ich habe mehrmals den Rasierer meiner Schwester geklaut. Ich stand natürlich immer unter extremer Panik, dabei erwischt zu werden. Irgendwann hat sie auch gemerkt, dass sich ihre Rasierklingen immer sehr schnell abwetzen, direkt gesagt hat sie aber nie etwas. Heute würde ich das nie mehr machen, weil ich den Gedanken, dass jemand meinen Rasierer benutzen könnte, ziemlich eklig finde. Ich habe das noch nie jemandem erzählt und es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032078 vom 20.10.2013 um 18:51:55 Uhr (4 Kommentare).

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