So objektiv sind Schulnoten

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Falschheit Missbrauch Vorurteile Maßlosigkeit Schule

Ich bitte um Absolution für das folgende, systematische Vergehen: Da Schulnoten eine wichtige gesellschaftliche und bildungspolitische Komponente besitzen, sollte man davon ausgehen, dass diese Noten objektiv sind. Leider muss ich aus meiner eigenen Erfahrung Gegenteiliges berichten: Schülerinnen und Schüler, die mir sympathisch sind, bekommen eine bessere Note als sie es eigentlich verdient haben. Neben der Sympathie zählen die weichen Fakten - zum Beispiel: Stört nicht, gibt keine Widerworte, ist selten oder nie auffällig. Andere Schülerinnen oder Schüler, die eine bessere Note verdient hätten, bewerte ich dann schlechter, wenn sie oft stören oder auffälliger sind, oder ich sie absolut nicht leiden kann. Besonders hübsche Schülerinnen bekommen sowieso immer eine bessere Note als sie es verdient hätten. Dafür reicht es dann oftmals schon aus, wenn sie lieb und nett schauen. Ach so: Schüler mit Migrationshintergrund, also vornehmlich solche aus dem orientalischen Raum, haben ganz schlechte Karten. Wenn es irgendwie geht, drücke ich sie auf eine Fünf und freue mich diebisch darüber, denn ich kann die Mitbürger dieses Kulturkreises nicht leiden. Meistens ist dies aber nicht notwendig, denn viele sorgen schon selbst dafür, dass sie sich ihr Leben versauen.

Beichthaus.com Beichte #00033691 vom 01.08.2014 um 16:11:04 Uhr (32 Kommentare).

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Peinliche Notdurft an der Bushaltestelle

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Ekel Peinlichkeit Dummheit Trunksucht Last Night

Ich (w/18) bin kürzlich mit meinem Freund feiern gegangen. Als wir uns auf den Weg nach Hause gemacht haben, waren wir sturzbetrunken. Plötzlich merkte ich, dass ich mal auf die Toilette musste - und zwar groß! Als wir bei einer Bushaltestelle warteten, verfloss die Zeit im Schneckentempo und ich musste schon so richtig dringend. Plötzlich pupste ich laut - ich war aber zu betrunken, um es peinlich zu finden, und mein Freund und ich lachten darüber. Schließlich erklärte ich meinem Freund, dass ich dringend eine Toilette benötige. Ich hatte schon einen furchtbaren Krampf. Wir waren komplett alleine bei der Bushaltestelle und mein Freund schlug mir vor, ich sollte hinter dem Wartehäuschen mein Geschäft verrichten. Er meinte noch, es wäre für ihn kein Problem und es würde unter uns bleiben. Meine Bauchschmerzen wurden immer schlimmer. Liebevoll tröstete er mich und gab mir einen Kuss. Es war kaum noch auszuhalten. Ich war schon richtig verzweifelt, also willigte ich ein. Ich wankte hinter das Wartehäuschen und stolperte. Sofort kam mir mein Freund zur Hilfe und wir beide gingen nun Schritt für Schritt hinter das Häuschen. Wir waren noch nie so betrunken wie an diesem Abend.


Mir war das extrem peinlich, aber ich wusste keinen anderen Ausweg. Blitzschnell zog ich meine Hose herunter und hockte mich hin. Mein Freund hockte sich ebenfalls auf den Boden, um mich zu stützen. Mein Magen tat mir furchtbar weh. Ich klammerte mich an ihn und verrichtete mein Geschäft. Es war so erleichternd, aber auch wahnsinnig peinlich. Ich wollte am Liebsten im Erdboden versinken. Aber mein Freund war so lieb und nahm diese Aktion ganz gelassen. Nachdem ich gekackt und gepinkelt hatte, waren meine Schmerzen wie weggeblasen und er umarmte mich. Er war sichtlich froh, dass ich keine Schmerzen mehr hatte. Ich habe mich so geschämt für das, was ich gemacht habe. Schließlich gab mir mein Freund noch ein Taschentuch zum Abwischen und wir gingen wieder vor das Wartehäuschen. Wir schworen uns, dass dieses Erlebnis für immer unser Geheimnis bleiben wird. Das war mit Sicherheit das Peinlichste, das ich je erlebt habe.

Beichthaus.com Beichte #00033688 vom 31.07.2014 um 17:37:16 Uhr (19 Kommentare).

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Der demolierte Jaguar

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Dummheit Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich vor einigen Jahren indirekt dazu beigetragen habe, dass der Jaguar meines Stiefvaters demoliert wurde. Als ich eines Abends nach Hause kam, bemerkte ich, dass mein Stiefvater vergessen hatte, an seinem Wagen die Beifahrer-Seitenscheibe hochzufahren. Ich sprach ihn darauf an und er drückte mir den Schlüssel in die Hand und bat mich, das schnell für ihn zu erledigen. Ich ging also wieder vor das Haus und tat wie geheißen, war ja keine große Sache. Ab hier begann jedoch eine unglückliche Verkettung der Geschehnisse. Ich schloss das Fenster und den Wagen wieder ab. Allerdings vergaß ich, die Zündung wieder abzuschalten. Ich fuhr seinerzeit einen alten Benz und kannte mich nicht aus mit Autos, die man per Knopfdruck startet. Das soll aber keine Entschuldigung sein.


Jedenfalls brach die Nacht herein und es fing an zu regnen. Dank Regensensor wischten die treuen Scheibenwischer die ganze Nacht die Scheibe frei, bis zum bitteren Ende der Batterie. Am nächsten Morgen wollte mein Stiefvater dann losfahren, aber das Auto machte keinen Mucks mehr. Ich glaube, wegen der ausgefallenen Elektrik konnte er nicht einmal die Türe entriegeln. Also wurde der Service-Mann von Jaguar gerufen, der die Batterie mittels eines tragbaren Ladegerätes wieder notdürftig lud. Allerdings waren durch den Stromausfall sämtliche Einstellungen gelöscht und ein Teil der vielen elektrischen Helferlein streikte ebenfalls. Also überließ der Jaguar-Mann meinem Stiefvater sein Dienstfahrzeug als Ersatzwagen und wollte mit dem Wagen meines Stiefvaters in die Werkstatt, um die Elektrik wieder fit zu machen. Man verabschiedete sich und ich ging wieder ins Haus. Als der Jaguar-Mann den Rückwärtsgang einlegte, um vom Stellplatz auf die Straße zu fahren, piepte die Einparkhilfe des Autos wie wild. Irritiert muss der Mann nach hinten gesehen haben, und als er nichts sah, war er überzeugt, dass auch die Einparkhilfe einen Schaden von dem Stromausfall davon getragen haben musste. Er setzte also zurück - und zwar mit Schmackes gegen eine Straßenlaterne, die in dem schmalen Heckfenster nicht zu sehen war. Also kleine Ursache - große Wirkung. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00033685 vom 31.07.2014 um 09:38:09 Uhr (4 Kommentare).

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Er hat schon genug gegessen!

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Boshaftigkeit Peinlichkeit Morallosigkeit Kollegen

Mir ist gestern auf der Arbeit etwas sehr Peinliches passiert. Einer meiner Kollegen - ich nenne ihn jetzt einfach M. - ist wirklich sehr, sehr stark übergewichtig. Im Grunde genommen habe ich selten einen dickeren Menschen gesehen. Gestern saß ich dann also alleine im Pausenraum zur Mittagspause und habe auf die anderen Kollegen gewartet. Als ich sie dann schon draußen auf dem Gang reden hörte, habe ich gerufen: "Kommt einer zum Mittag?" Und dann rutschte es mir plötzlich heraus: "Außer M., der hat schon genug!" Das Schlimmste war allerdings, dass besagter Kollege dann als Erster den Pausenraum betrat und sich nichts anmerken ließ. Wir haben uns dann auch ganz normal unterhalten - Mir tat das trotzdem unendlich leid, weil er wirklich ein sehr netter Mensch ist.

Beichthaus.com Beichte #00033684 vom 31.07.2014 um 06:56:10 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Turbulenzen der Extraklasse

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Arbeit Flug & Co.

Ich arbeite seit über zehn Jahren für eine große deutsche Fluglinie. Ich habe sofort nach dem Studium mit der Ausbildung zur Verkehrsflugzeugführerin begonnen und habe alle Stufen im In- und Ausland mit Bravour abgeschlossen. Meinen Eigenanteil der Ausbildung habe ich längst zurückbezahlt und habe mittlerweile so viele Stunden in der Luft verbracht, dass ich genug Routine besitze, um alle Situationen zu meistern. Auch von meinen Kollegen werde ich als Frau voll akzeptiert und ich genieße einen hervorragenden Ruf im Unternehmen. Doch was mir vor einigen Wochen passiert ist, kann ich mir selbst nicht erklären. Wir waren auf einem Transatlantikflug und es zeichnete sich ab, dass wir mit Klarluftturbulenzen zu rechnen hatten. Andere Verkehrsflieger hatten Turbulenzen in dem Sektor gemeldet. Ich gab Anschnallzeichen und wir legten auch unsere Gurte an. Eigentlich ist das Fliegen durch Turbulenzen eine willkommene Abwechslung - natürlich ist es nicht angenehm, aber den meisten Piloten macht es Spaß und auch mir machen unruhige Flüge eigentlich nichts aus. Die modernen Maschinen halten die Belastungen problemlos aus und es ist maximal unangenehm aber keineswegs gefährlich. Doch was kurz darauf folgte, war alles andere als Spaß, denn so extrem hatte ich zuvor noch keine Turbulenzen erlebt. Wir sackten 600 Fuß ab, um kurz darauf wirklich hart abgefangen zu werden und im plötzlichen Aufwind wieder stark zu steigen. Dies passierte mehrmals hintereinander gute 20 Minuten lang. Und obwohl wir die Maschine trotz der extremen Strömungen jederzeit voll unter Kontrolle hatten, hatte ich Angst. Was mir noch nie zuvor passiert ist.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Nachdem wir diese unruhige Zone verlassen hatten, musste ich in unseren Ruheraum verschwinden, um meinen Slip zu wechseln. Ich hatte mich teilweise so erschrocken, dass ich stoßweise losgepinkelt habe. Und zwar soviel, dass nicht einmal mehr meine Slipeinlage alles auffangen konnte. Als ich später meine vorgesehene Ruhezeit angetreten habe, konnte ich nicht einschlafen, weil das Erlebte mich so aufgewühlt hat. Meinen männlichen Kollegen habe ich von meiner Angst nichts erzählt, obwohl diese auch einstimmig meinten, dass sie solche Turbulenzen noch nicht erlebt hätten. Es tut mir leid, dass ich in einer Situation Schwäche gezeigt habe, obwohl ich eigentlich genau für diese Fälle ausgebildet wurde. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033683 vom 30.07.2014 um 18:29:11 Uhr (17 Kommentare).

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