Die perfekte Ehefrau

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Faulheit Trägheit Ignoranz Selbstsucht Partnerschaft

Wir fahren morgen früh in den Urlaub, daher putzt meine Frau auch schon seit der Früh das ganze Haus, wäscht Wäsche, räumt den Geschirrspüler ein und aus, und so weiter. Zwischendurch hat sie auch noch ein sensationell leckeres Mittagessen für uns auf den Tisch gezaubert und mir für nachher noch Blaubeerpfannkuchen versprochen. Sie macht das alles ohne Murren und aus freien Stücken und ist nebenbei auch noch unglaublich lieb und nett zu mir. Und ich Faultier liege im Garten in der Hängematte, lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen und lese auf dem Tablet die neuen Beichthaussünden. Danach werde ich dann in den Pool hüpfen, den sie heute schon gesäubert hat. Ich schäme mich ein bisschen dafür, dass meine Frau sich immer um alles kümmert, und habe deswegen auch ein schlechtes Gewissen, weil ich ihr nie helfe. Andererseits bringe aber auch ich das ganze Geld nach Hause, damit wir uns ein schönes Leben leisten können.

Beichthaus.com Beichte #00033495 vom 22.06.2014 um 14:03:39 Uhr (23 Kommentare).

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Reserviert für das Gepäck

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Bahn & Co. Heigenbrücken

Ich (w/31) mag es nicht, wenn in einem Fernzug jemand neben mir sitzt. Die kurze Erklärung lautet: schlechte Erfahrung. Ich hatte es mehrfach, dass vor allem männliche Passagiere ihre Beine extrem breitmachen. Ich verstehe bis heute nicht, warum Kerle so breit sitzen müssen. Oder Mitreisende, die mir ständig in den Laptop glotzen, wenn ich während der mehrstündigen Fahrt einen Film gucke. Oder wenn ich lese, wurde mir schon mehrfach ins Buch geglotzt. Ich werde nervös, wenn jemand ständig von der Seite guckt. Dann hatte ich auch schon im Sommer Leute neben mir, bei denen das Deo versagt hat. Kurzum: Ich reserviere seit einiger Zeit einen Platz mehr. Nämlich den neben mir - und so bleibt der Platz frei. Ich kann mich ausbreiten, meine Tasche neben mich legen, niemand muss aufstehen, wenn ich auf die Toilette muss und auch ich muss für niemanden aufstehen. <br /> <br /> <br /> Schwierig wird es immer, wenn irgendwann die Reservierung nicht mehr auf dem Display sichtbar ist. Dann muss ich immer meine Reservierung vorzeigen, damit sich niemand hinsetzt. Oft komme ich mir dabei überheblich vor, aber ich habe ja für die Reservierung bezahlt. Zum Glück hatte ich es bisher noch nie, dass ein alter oder gebrechlicher Mensch, oder eine Schwangere im Zug herumsteht. Für einen solchen Menschen würde ich wohl den Platz freimachen, aber ich bin froh, dass die Situation noch nicht da war. Es waren bisher immer jüngere Menschen von guter Gesundheit, aber sie guckten mich zum Teil trotzdem sehr seltsam an. Würde ich wohl auch an ihrer Stelle, wenn jemand für sein Gepäck einen Platz reserviert. Aber es ist so bequem ohne Sitznachbarn!

Beichthaus.com Beichte #00033493 vom 21.06.2014 um 18:14:38 Uhr in Heigenbrücken (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die eigene Tee-Kreation

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Betrug Falschheit Stolz Ernährung

Ich trinke gerne einen Tee, den ich selbst kreiert habe. Es ist ein Geheimrezept aus verschiedenen Sorten Beuteltee, Honig und Sirup, perfekt aufeinander abgestimmt. Ich koche immer eine riesige Kanne, die ich dann erkalten lasse. Ich nehme dieses Getränk dann auch mit zur Arbeit, abgefüllt per Trichter in eine leere 1,5-PET-Flasche. Es hat die Farbe von Eistee. Und ich wollte mein Getränk so gerne der Öffentlichkeit bekannt machen, dass ich eine dieser Flaschen nahm und sie beim Eistee im Supermarkt platzierte. Der oder die Kundin dachte dann, er kaufe Pfirsich-Eistee, denn dieser war in der Flasche zuvor drin. Und dann trank er mein Getränk. Es schmeckt tausendmal besser als dieses Eisteezuckerwasser, das sagten schon viele meiner Verwandten und Freunde. Es ist irgendwie ein geiles Gefühl, meinen eigenen Tee an einen Kunden gebracht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00033492 vom 21.06.2014 um 18:07:47 Uhr (19 Kommentare).

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Der Heuchler in dem Bonzen-Auto

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Falschheit Verschwendung Maßlosigkeit Morallosigkeit Auto & Co. Mettendorf

Ich beichte, dass ich genauso unmoralisch bin wie alle anderen. Ich trage in mir Prinzipien und bete mir stets den Grundsatz vor, mich so zu verhalten, wie ich es auch wünsche, dass es die anderen tun. Insbesondere betrifft dies auch ein ökologisches Konsum- und Reiseverhalten. Das heißt, ich meide zum Beispiel bestimmte Nahrungsmittel oder Kleidungsmarken, fliege nicht und ernähre mich zunehmend vegan. Ganz einfach mit dem Hintergrund, dass ich weiß, dass die Welt ein Stückchen besser wäre, wenn alle so handeln. Aber manchmal hakt es aus und ich werfe die Grundsätze über Bord, wie zum Beispiel gestern. Mein großes Manko ist, dass ich auf schnelle Autos stehe und es mir den größten Kick gibt, alles aus der Karre rauszuprügeln. Gestern geschehen - ein Bekannter lieh mir seinen Porsche und ich heizte nur zum Spaß mit bis zu 270 Sachen über die Autobahn. Und ich wäre auch noch schneller gefahren, aber leider hat der Motor dann abgeriegelt. Es ist wider jeden Verstand! Was da an Schadstoffen und CO2 in die Luft geblasen wird, ist in keiner Weise vertretbar. Prinzipiell ist es ohnehin ein reines Himmelfahrtsunternehmen, überhaupt dermaßen schnell auf einer öffentlichen Autobahn zu fahren. <br /> <br /> <br /> Aber dieser Nervenkitzel, nur wenige Millisekunden vom Tod entfernt zu sein, ist unbeschreiblich. Und sich gleichzeitig extrem frei zu fühlen, vor allem, wenn man dann ein anderes Bonzen-Auto, das 250 fährt, noch locker überholt! Dieses Gefühl ist einfach zu geil. Auch wenn es absolut primitiv ist und ich mich auch zutiefst dafür schäme, weil ich damit gegen alle meine Grundsätze verstoße. Es mir schönzureden, dass ich ja dafür nicht fliege, funktioniert nicht. Denn wenn man seinen Prinzipien nicht treu bleibt, dann hat man auch keine. Und es ärgert mich, dass ich dem Kick nicht widerstehen kann. Außerdem berührt mich nicht wirklich, dass ich damit ja auch alle anderen Verkehrsteilnehmer wahnsinnig gefährde. Unter Kontrolle hat man bei der Geschwindigkeit nämlich in einer Gefahrensituation absolut nichts mehr, auch wenn einem das durch die sportliche Ausführung des Autos vielleicht noch vorgegaukelt wird. Zu meiner Verteidigung kann ich aber anbringen, dass ich kein Drängler bin. Allerdings werde ich bei der nächsten Gelegenheit, wieder heizen zu können, dies auch tun. Ich hoffe, dass ich irgendwann von diesem Laster loskomme.

Beichthaus.com Beichte #00033486 vom 20.06.2014 um 14:08:27 Uhr in Mettendorf (13 Kommentare).

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Dirty Talk für Verheiratete

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Geld Internet Herzebrock-Clarholz

Als Studentin komme ich zwar mit meinem Geld zum Leben ganz gut aus, da ich nebenbei noch in einem Klamottenladen arbeite, aber trotzdem gehe ich zu gerne shoppen und unternehme gerne kostspielige Dinge, wofür das Geld dann meist nicht reicht. Da ich auf diese ganzen Dinge aber nicht verzichten möchte, biete ich manchmal privat im Internet Dirty Talk per Chat an. Ich gebe eine Anzeige auf und prompt melden sich noch am gleichen Tag viele Männer. Ich bekomme ein kleines Sümmchen, was bei der Anzahl an Männern schnell in die Höhe steigt. So mache ich an einem Abend teilweise so viel Geld, dass manch anderer 2-3 Tage dafür arbeiten müsste. Eigentlich sitze ich dabei gelangweilt vor meinem Rechner, tippe ein paar Sätze, die die Männer hören wollen, und lackiere währenddessen meine Nägel oder telefoniere. Das Witzige an der Sache ist, dass es zu 95 Prozent verheiratete Männer zwischen 35 und 55 Jahren sind, bei denen im Bett nichts mehr läuft - oder nichts, was sie gerne hätten. Ihre arme Frau, die mir zugegebener Maßen wirklich etwas leidtut, sitzt vielleicht ein Zimmer weiter und weiß nicht, was ihr Mann da treibt. Manche Männer bieten mir dann auch an, ohne Gegenleistung eine Art Sugardaddy zu spielen und lassen mir regelmäßig Geld zukommen, weil sie ein hübsches kleines Mädchen verwöhnen wollen. Warum sie dafür nicht ihre Frau nehmen, weiß ich nicht. Ich beichte, dass ich die Ehekrisen mancher Männer schamlos ausnutze, und mich freue, dass diese von Vorteil für mich sind, um mir so manchen Luxus zu ermöglichen. Denn eigentlich könnten mir die Frauen ja so leidtun, dass ich es einfach lasse.

Beichthaus.com Beichte #00033484 vom 20.06.2014 um 09:33:07 Uhr in 33442 Herzebrock-Clarholz (Terrassenweg) (6 Kommentare).

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