Verlust der großen Liebe

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Verzweiflung Partnerschaft

Hiermit beichte ich (w/19), dass ich jede meiner bisherigen Beziehungen sabotiert habe. Ich habe so starke Angst davor, zu viele Gefühle zu investieren und dann verlassen zu werden, dass ich jede Beziehung kaputtgemacht habe. Einmal durch starke Eifersucht und auch durch zu starkes Klammern. Ich denke, das kommt daher, dass mein Vater die Familie früh verlassen hat, was im Nachhinein sicher auch besser war, da er wirklich kein toller Mensch ist. Er hat sich nie bei mir gemeldet und war weder finanziell noch emotional für mich da. Ich musste dabei zusehen, wie meine Mutter, die alleine für mich und meine Schwester gesorgt hat, mehrere Jobs hatte und sehr selten zu Hause war. Noch dazu wurde sie von jedem männlichen Wesen, das sie kennenlernte, nur komplett verarscht. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich wahrscheinlich meine große Liebe dadurch vergrault habe und vielleicht mein Leben lang einsam sein werde.

Beichthaus.com Beichte #00036271 vom 28.07.2015 um 18:56:09 Uhr (5 Kommentare).

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Die Sprache meiner Nachbarn

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Aggression Misstrauen Vorurteile Nachbarn

Vor ein paar Tagen sind neue Nachbarn eingezogen. Als sich die Gelegenheit ergab, habe ich (w/27) mich vorgestellt. Zwar nur bei deren Sohn, der im Volksschulalter ist, aber immerhin. Er wirkte nett und daraus lässt sich schließen, dass seine Eltern ebenso nett sind. Was mich aber stört, ist sein Name, so typisch türkisch. Jetzt ist es halt so, dass tagsüber die Kinder zweier Familien im Hof spielen und ziemlich laut sind. Wenn auch noch deren Eltern dabei sind, unterhalten die sich noch lauter. Durch deren ausländisches Gerede fühle ich mich massiv bedroht und werde aggressiv. Ich fluche dann immer leise. Aber wieso sollte ich mich ablehnend ihnen gegenüber verhalten, wenn sie doch eigentlich recht nett sind? Es ist bloß das ausländische Gerede, das mich so wütend macht. Ich vermute, es ist irgendeine osteuropäische Sprache. Wenn es finnisch, französisch oder englisch wäre, wäre es mir egal. Ich werde sie jedoch weiterhin grüßen, sie grüßen ja auch zurück, und das war es. Ich habe kein Bedürfnis nach inniger Nachbarschaft. Ich beichte also, dass ich eine Abneigung gegen diese und ähnliche Nachbarn habe, bloß weil sie eine andere Muttersprache haben.

Beichthaus.com Beichte #00036269 vom 28.07.2015 um 15:24:02 Uhr (16 Kommentare).

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Ein Jahr bis zum Abitur

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Dummheit Feigheit Schule Zirchow

Ich hasse mich dafür, dass ich die Schule ein Jahr vor dem Abitur geschmissen habe. Ich hatte Angst, das Abi nicht zu schaffen und somit meine Familie zu enttäuschen. Das habe ich natürlich mit dem Abbruch trotzdem geschafft. Ich wollte lieber meine ziemlich gute Mittlere Reife nehmen und gehen. Heute könnte ich mir dafür in den Arsch beißen! Denn um das Abi jetzt nachzuholen, fehlen mir beruflich die Zeit und das Geld. Wieso bin ich vor dem Stress und den Anforderungen nur weggerannt? Macht bitte nicht denselben Fehler!

Beichthaus.com Beichte #00036258 vom 27.07.2015 um 11:19:27 Uhr in Zirchow (8 Kommentare).

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Sicherheit im Großhandel

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Arbeit

Ich (m/25) möchte etwas beichten, was schon einige Jahre zurückliegt. Ich habe damals in einer Wartungsfirma gearbeitet und war gerade die erste Woche da. In dem Gebäude, in dem die Wartung der Anlage stattfinden sollte, stehen die Kassenserver einer bekannten Großhandelskette mit gelben Buchstaben. Wie man sich denken kann, ist das Gebäude extrem abgesichert: Ohne Sicherheits-Check, Karte, Key und Arbeitserlaubnis sowie Führungszeugnis kann man dort nicht einmal auf die Toilette. Da es sich noch um meine erste Woche handelte, hatte ich bis dato nur einen Gastausweis, der mich dazu berechtigte, die erste Schleuse für den Wartebereich zu überwinden. Jedenfalls war ich schon früher dort als der Rest des Teams, das heißt, ich hätte auf den Chef warten müssen, um auf die Toilette zu gehen. Es kam so, wie es kommen musste: Ich trank aus Langeweile so viel Kaffee und rauchte so viele Zigaretten, dass sich bald mein Darm bemerkbar machte - ich musste dringend den weichen Obama ins weiße Haus bringen.


Ich ging also in die Sicherheitszentrale und fragte, ob ich mal den Thron benutzen dürfte - dies wurde zu meinem Erstaunen verneint. Mir wurde ein Gebäude auf dem Grundstück gezeigt welches leerstand, dort könnte ich aufs Klo. Schön und gut, doch die Wurst hing mir schon fast aus dem Arsch raus. Also hastete ich zu dem Gebäude und suchte die Toilette. Es war zum Verzweifeln, in der einen Etage waren die Keramik-Räume abgeschlossen, in der anderen hing kein Papier. Ich rannte wie ein Irrer durch das Gebäude, auf der Suche nach dem Lokus. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus! Ich fühlte mich, als würde ich in jedem Moment in die Luft fliegen, also schmiss ich mich im vierten Stock auf das erstbeste Scheißhaus. Dort saß ich dann auf der Schüssel und mir schoss, noch während ich die Hose runterließ, eine brachiale Fontäne aus dem Arsch, sodass jeder Rohrbruch im Straßenbau aussieht wie ein Rasensprenger. Von dem ersten Schock erholt, folgte auch gleich der zweite Schreck. Es war kein Papier vorhanden. Also saß ich auf dem Lokus fest. Ich überlegte, was ich tun sollte und zerriss meine Boxershorts, um mir damit den Arsch abzuwischen.


Die Fetzen faltete ich zusammen und legte sie auf den Spülkasten. Dann wollte ich abziehen, aber das Wasser war abgestellt. Also verzog ich mich, aus Panik, erwischt zu werden, wieder nach draußen und überließ das Klo komplett zugeschissen seinem Schicksal. Da das Gebäude ja noch einige Zeit leerstand - und das im Hochsommer - tut mir die arme Sau furchtbar leid, die das Klo später putzen musste. Ich erbitte Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036257 vom 27.07.2015 um 10:03:08 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mit Pissfingern am Buffet

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Feigheit Ekel Unreinlichkeit Ernährung

Mit Pissfingern am Buffet
Ich war gestern auf einer Hochzeit. Als ich auf der Toilette war, kam ein Angestellter dazu. Ich fragte ihn, ob sie in der Küche viel Stress hätten, und ging währenddessen ans Waschbecken. Danach verließen wir gemeinsam die Toilette - er hatte sich die Hände nicht gewaschen. Ich wollte eigentlich etwas sagen, aber habe es doch nicht. Auch der anwesenden Hochzeitsgesellschaft habe ich nicht erzählt, dass der Küchengehilfe vermutlich mit seinen Pissfingern an unserem Abendessen zugange war. Ich habe ganz normal vom Buffet gegessen und es währenddessen auch verdrängt und auf mein Immunsystem vertraut. Ich bin eigentlich ein sehr direkter und ehrlicher Mensch und ich möchte beichten, dass ich diesem Asozialen nicht sofort den Arsch aufgerissen habe.

Beichthaus.com Beichte #00036250 vom 26.07.2015 um 12:17:59 Uhr (11 Kommentare).

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