Die Science-Fiction-Sekte

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Unglaube Boshaftigkeit Internet

Die Science-Fiction-Sekte
Ich habe ein etwas seltsames Hobby: Ich ärgere seit Jahren online eine bekannte Science-Fiction-Sekte. Die Mitglieder sind vor lauter Gehirnwäsche saudämlich, melden sich überall mit demselben Namen an und sind unglaublich leicht zu verfolgen. Mittlerweile hat sich da eine regelrechte Gruppe gefunden, die die Mitglieder auch mit dem Unsinn konfrontiert, den sie anderswo von sich geben. Das Ganze geht von einer Newsseite aus und zieht sich kreuz und quer durch das Internet. Von diesen werden wir nur als fanatische Hasser bezeichnet, der allgemeine Tenor der Sektierer ist aber eher hilflos. Man muss sich mal vorstellen, die niederen Ränge dürfen den Namen einer Figur in deren Story weder aussprechen noch schreiben und müssen die Existenz der Figur leugnen. Wenn man sie damit konfrontiert, ist es, als hätte man Jehova gesagt - für alle, die den Hinweis nicht verstehen, schaut den Film "Das Leben des Brian". Warum ich das tue? Weil einer meiner Freunde von dieser Sekte abgezockt, durchgekaut und - als nichts mehr aus ihm rauszuholen war - ausgespuckt worden war. Es dauerte Jahre, wieder einen Menschen aus ihm zu machen, denn er war der reinste Zombie. Und, weil Sekten, die Menschen manipulieren und deren Hilflosigkeit ausnutzen es nicht anders verdient haben. Mittlerweile scheint der Stern der Sekte eh am Sinken zu sein, was aber eher an den Meldungen und Aussagen von und über Leah Remini usw. liegt, als an meinen Nadelstichen.

Beichthaus.com Beichte #00032175 vom 05.11.2013 um 15:19:57 Uhr (27 Kommentare).

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Eltern beklaut und trotzdem Pleite

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Diebstahl Habgier Geld Familie

Eltern beklaut und trotzdem Pleite
Ich habe jahrelang, vor allem während des Studiums, von meinen Eltern Geld geklaut. Sie sind finanziell sehr gut gestellt. Ich wusste immer, wo sie ihr Geld hatten. Da verschwanden dann hin und wieder mal 50 oder auch mehr Euros. Ich glaube, ich habe mich irgendwann daran gewöhnt. Obwohl ich auch immer Schüler- und Studentenjobs hatte. Im Prinzip war immer Geld da und ich konnte ergo auch bei fast allem (Parties, Kurzreisen, unnötige Anschaffungen) immer vorne dabei sein. Dadurch habe ich es nie gelernt, mit dem Geld auszukommen, was mir eigentlich monatlich zur Verfügung steht. Auch jetzt nicht nach dem Studium, obwohl ich letztendlich gar nicht so schlecht verdiene. Dies führte unter anderem dazu, dass ich ein Minus von 3.000 Euro anhäufte. Merkwürdigerweise konnte ich trotz Minus immer Geld vom Konto abheben. Mittlerweile habe ich einen Kredit aufgenommen um den Dispo auszugleichen. Dispo habe ich mittlerweile auch abgeschafft und ich kann nicht mehr unter 0 Euro kommen, damit sowas nicht wieder passiert. Ich fühle mich dreckig wegen der Klauerei. Wohlgemerkt auch immer nur bei meinen Eltern. Ich denke sie wissen es irgendwie, zumindest vom Gefühl her. Ich befürchte, dass ich dies nie meinen Eltern erzählen werde, weil ich mir unendlich schmierig und unfähig vorkomme und es einfach furchtbar peinlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00032174 vom 05.11.2013 um 10:02:52 Uhr (5 Kommentare).

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Erholung von der Sitznachbarin

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Selbstsucht Lügen Feigheit Schule

Ich möchte etwas beichten, dass für viele vielleicht lächerlich klingen mag. Aber als ich (m) fünfzehn Jahre alt war, war ich fürchterlich in eine Klassenkameradin verknallt. Irgendwann wurden wir nebeneinander gesetzt und es war für mich der totale Horror. Mein ganzer Körper spielte verrückt und ich konnte mich auf nichts mehr konzentrieren. Aber nach knapp zwei Wochen blieb ihr Platz leer. Eine ganze Zeit lang. Wir erfuhren dann, dass sie eine Hirnhautentzündung hatte und im Krankenhaus lag. Dem Mädchen, das ich so liebte, ging es also unglaublich schlecht. Und für mich war es Erholung pur. Mir tut es so leid, vor allem da ich es danach darauf anlegte, dass der Lehrer mich wieder umsetzt - nahe ans Lehrerpult, wohin man gerne die Störenfriede setzt. Jahre später sah ich eben dieses Mädchen mit einigen Freundinnen im Bistro und wir sprachen über unsere Schulzeit. Mein Herz steht für sie zwar nicht mehr in Flammen, aber ich kann immer noch gut nachvollziehen, dass ich mal in sie verschossen war.


Sie erzählte dann doch tatsächlich von ihrem Krankenhausaufenthalt wegen der Hirnhautentzündung und sagte mir, dass sie die Genesungswunschkarte unserer Klasse noch immer habe. Das war der richtige Zeitpunkt, ihr zu beichten, wie ich damals empfunden hatte, aber stattdessen spielte ich ihr vor, dass ich in dieser Zeit ganz schön Angst um sie gehabt hätte. Dabei stimmt das nicht. Angst habe ich nie empfunden - obwohl wir alle wussten, dass ihr Zustand zeitweise kritisch war. Ich habe die Zeit ohne sie einfach nur genossen, weil mich ihre Gegenwart einfach nur fix und fertiggemacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00032173 vom 04.11.2013 um 22:28:21 Uhr (6 Kommentare).

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Sehnsucht nach einer Beziehung

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Rache Sex Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m/25) bin seit einigen Jahren für meine exzessiven Partys bekannt. Ich hatte schon im Studium im Studentenwohnheim immer die größten und exzessiven Saufgelage veranstaltet. Im Großen und Ganzen war ich auch während meiner Studentenzeit immer sehr intensiv […]
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Beichthaus.com Beichte #00032172 vom 05.11.2013 um 01:45:08 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Kreuz für die NPD

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Dummheit Morallosigkeit Ignoranz Politik

Als ich (w) 18 Jahre alt war, standen irgendwelche Wahlen an. Kurz zuvor hatte ich einen Iraner kennengelernt, den ich sehr mochte. Ich freute mich richtig darauf, ihn wiederzusehen. Nur leider war das Ganze nicht so einfach. Er rief mich nicht an und ignorierte meine Anrufe - bis er sich dann irgendwann wieder meldete und mir einen Grund für seine Abwesenheit nannte. Doch schon bei unserem nächsten Telefonat verstrickte er sich in Widersprüche und ich erkannte, dass seine Entschuldigung eine Lüge gewesen sein musste. Ich ließ mir aber nichts anmerken. Damals ging es mir schon schlecht genug, weil ich von ihm so dreist belogen wurde - aber ich ärgerte mich auch noch über mich selbst, weil ich auf diesen Lügenbold hereingefallen bin. Und dass ich überhaupt so viel Energie in unsere kurze Bekanntschaft gesteckt hatte. Am Samstagabend rief er dann an und wollte, dass ich bei ihm vorbeikomme. Inzwischen hatte ich jedoch meinen Stolz insofern zurückgewonnen, dass ich nicht auf Kommando aufsprang. Dieses Mal ließ ich ihn abblitzen. Doch noch heute ärgere ich mich ungemein darüber, dass ich einen solchen Kerl so wichtig genommen habe.


Ihr fragt euch jetzt, was ich beichten möchte? Die Wahlen waren direkt am Sonntag darauf - und ich gab der NPD mein Kreuz. Nur, weil ich mich von einem Mann so auf die Palme bringen ließ. Damals hatte ich auch kein schlechtes Gewissen, denn ich fühlte mich einfach besser dadurch. Inzwischen weiß ich natürlich, dass es eine kindische Kurzschlussreaktion war und das mit so einer Sache nicht zu spaßen ist. Ich glaube nicht, dass mein Kreuz in Deutschland Unheil angerichtet hat, aber ich bereue es. Ich war noch ein Kind. Ein kleines, dummes und gekränktes Kind. Und es tut mir leid, dass ich das nicht erkannt habe.

Beichthaus.com Beichte #00032171 vom 04.11.2013 um 21:18:31 Uhr (21 Kommentare).

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