DVD-Abend mit einem 19-Jährigen

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Missbrauch Feigheit Urlaub Genf

Dass ich (w/21) hier schreibe, liegt daran, dass das Geschehene mittlerweile 10 Jahre zurückliegt und ich immer noch daran denken muss. Damals sind meine Eltern, meine Geschwister und ich mit vielen Freunden in den Urlaub gefahren. Und da wir das schon mehrere Jahre so gemacht haben, kennen mich die ganzen Leute schon seit ich ein Kleinkind war. Zu den Freunden gehört(e) ein junger Mann (zu dem Zeitpunkt 19), den ich damals immer als eine Art Vorbild zu sehen glaubte. Bis zu dem Tag tat ich das auch. Er hat gefragt, ob ich Lust habe mit seiner Freundin und ihm einen Film zu schauen. Ich weiß auch noch genau, welcher es war. Ich bejahte und holte meinen Laptop und die DVD, wir dunkelten das Zimmer komplett ab und legten uns quer ins Bett, er war in der Mitte. Mitten im Film nahm er seine Hand, steckte sie in meine Unterhose und probierte seinen Finger in mich zu stecken. Er ließ seine Hand auch danach noch in meiner Unterhose stecken.

Ich war so perplex und wie versteinert. Da ich nicht wollte, dass es seiner Freundin auffällt, ließ ich es den Rest des Filmes über mich ergehen. Der Film war eine Tortur und ich war so froh, als er endlich fertig war. Ich habe das Zimmer sofort verlassen. Ich wusste nicht, ob ich es meiner Familie oder seinen Eltern sagen soll und vor allem wie? Ich wollte erst ein bisschen darüber nachdenken und habe nichts erzählt. Kurz nach dem Urlaub verstarb sein Vater sehr unerwartet. Ich konnte es nicht über mein Herz bringen, seine Familie noch weiter zu belasten und noch unglücklicher zu machen. Bis heute habe ich es nie irgendwem erzählt und vor allem, wem hätte man wohl geglaubt? Dem elfjährigen Mädchen, oder dem 19-Jährigen? Ich denke Letzteres. Ich beichte hiermit, dass ich es mir bis heute nicht eingestehen kann, dass ich eigentlich Opfer von sexuellem Missbrauch geworden bin und zu feige war, mich in irgendeiner Weise bemerkbar zu machen. Ich schäme mich so.

Beichthaus.com Beichte #00039431 vom 05.03.2017 um 21:00:32 Uhr in 1218 Genf (Rue Liotard) (12 Kommentare).

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Ich stehe nur auf ältere Frauen

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Manie Begehrlichkeit Bremen

Ich steuere nun auf die 30 zu und beichte hiermit, dass ich noch nie mit einer gleichaltrigen, geschweige denn jüngeren Frau geschlafen habe, wenn man die paar Nuttenbesuche mal nicht zählt. Das habe ich nur gemacht, um mal etwas zu erleben. Meine Eroberungen waren alle so um die 40+. Als junger Mann hatte ich auch nur Ältere, und jetzt sowieso. Ich komme bei den jungen Frauen nicht so an, wurde jedenfalls seit bestimmt fünf Jahren von keiner Frau mehr angeflirtet. Ich kann mit denen im Gespräch auch nicht viel anfangen und sie langweilen mich schnell, vor allem die optisch Geilen, die Wert auf ihr Äußeres legen. Vielleicht bin ich ja auch zu hässlich.

Beichthaus.com Beichte #00039410 vom 28.02.2017 um 22:15:02 Uhr in Bremen (10 Kommentare).

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“Folge

Uaaargh!

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Ekel Unreinlichkeit Fremdgehen Partnerschaft Osnabrück

Ich (w) habe meinen Freund betrogen. Grund: Er wird immer ekelhafter! Oft sitzt er nur den ganzen Tag zu Hause rum und zockt, während ich um ihn herumputze, damit sich der Müll und Siff nicht stapelt. Der Gipfel war dann gestern: Ich kam nach Hause, er sitzt wieder da, den Blick angestrengt auf den Bildschirm gerichtet, nicht einmal eine Begrüßung gab es. Auf einmal begann er seltsam zu stöhnen, etwa so "Uaaargh." Ich fragte, was das soll und er meinte nur, er hätte sich gerade in die Hose gekackt. Er kann jetzt hier nicht weg! Dafür bin ich dann weg, auf in die nächste Bar. Dort habe ich mir einen Typen geschnappt, von dem ich mich später quer durch das Kamasutra vögeln ließ. Ich musste alles aufholen, was in den letzten Monaten versäumt wurde. Wahrscheinlich werde ich den kleinen Scheißer verlassen, doch das "Uaaargh" wird mich noch lange in Gedanken verfolgen.

Beichthaus.com Beichte #00039403 vom 27.02.2017 um 10:31:05 Uhr in Osnabrück (Rehmstraße) (33 Kommentare).

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Forschungsprojekte im öffentlichen Dienst

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Verschwendung Trägheit Arbeit

Ich arbeite als Wissenschaftler im öffentlichen Dienst. Mein Arbeitsplatz wird überwiegend aus Steuergeldern finanziert. Die meisten Forschungsprojekte werden gestartet, ohne dass vorher eine wissenschaftliche Fragestellung formuliert wurde, die einer genaueren Überprüfung standhalten würde. Es geht erst mal nur darum, dass ein Projekt überhaupt zustande kommt. Wenn dann eines kommt, werden Arbeitspakete auf gerade verfügbare Mitarbeiter verteilt, die während der Antragsphase gar nicht eingebunden waren. Zu diesem Zeitpunkt sind dann alle wichtigen Formalitäten schon erledigt und spannen ein mehr oder minder enges Korsett auf, was wie getan werden darf und was nicht.

Unter diesen Voraussetzungen hängt es dann an den Mitarbeitern die vorbestimmten Arbeitsinhalte möglichst reputationswirksam zu verwursten, egal wie ungeeignet diese hierfür sind. Meine Beichte ist, dass ich regelmäßig keinen Plan habe, wie bzw. was sich unter diesen Umständen publizieren soll. Im übrigen bin ich aber ganz zufrieden mit den Arbeitsbedingungen und meiner aktuellen Lebenssituation, weshalb ich bisher keinen Jobwechsel in Erwägung gezogen habe.

Beichthaus.com Beichte #00039399 vom 26.02.2017 um 14:54:39 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Zocken um ein Essen am Tag

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Boshaftigkeit Geiz

Ich war bei einem Kumpel beim Zocken an der Konsole und wir hatten eine Wette am Laufen. Und er war dabei, sämtliche Rekorde zu brechen. Ich hätte ihm für ein halbes Jahr jeden Tag ein Essen spendieren müssen und darauf hatte ich gar keine Lust. Ich habe aber noch einen anderen Kumpel, der beim E-Werk arbeitet. Sein Vater war schon dort und er natürlich auch, ich ging also raus um eine zu Rauchen, rief ihn an und er hatte wirklich Dienst in der Schaltwarte. Ich sagte ihm, wo ich bin und um was es ging, und ob er nicht kurz in dem Gebiet den Strom ausschalten könnte. Er fragte mich dann, ob ich dumm wäre, denn das könnte ihn seinen Job kosten. Ich bettelte fünf Minuten lang und er sagte immer wieder, dass er das nicht machen würde. Als ich wieder hineinging, sah ich schon in meinem inneren Auge, wie mein Kumpel jeden Tag das edelste Mecces-Menü auf meine Kosten verspeisen würde.

Doch plötzlich flackerte das Licht. Nur für einen Sekundenbruchteil. Gerade so lange, dass man es bemerken konnte und lange genug, damit die Konsole neustartete und der Spielstand Geschichte war. Ich lachte mich scheckig, denn die Wette war somit vorbei und mein Kumpel ärgerte sich grün und blau. Als ich später meinen anderen Kumpel anrief und fragte, ob er das war, sagte er nur, dass er so etwas nie machen würde, aber ich hätte Glück gehabt, denn sie hätten eine kurze Schwankung im Stromnetz gehabt. Ich bedankte mich trotzdem, denn so ganz konnte ich die Geschichte mit der Schwankung nicht glauben. Vielleicht war es aber auch eine höhere Macht von oben. Ich beichte hiermit, dass ich absichtlich darauf abgezielt habe, dass mein Kumpel beim Zocken nicht gewinnt, weil ich zu geizig bin, um ein halbes Jahr sein Essen zu bezahlen. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039396 vom 25.02.2017 um 12:09:40 Uhr (13 Kommentare).

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