Spte Reue

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Engherzigkeit Ignoranz Verzweiflung Kinder Schule

Als ich (w) noch zur Schule ging und in der achten Klasse war, hatten wir einen Jungen in der Klasse, den keiner so richtig leiden konnte. Er war viel jnger als wir und hatte ein paar Klassen bersprungen, aber obwohl er so intelligent war, war er eben gut zwei Jahre jnger als wir. Das macht in dem Alter schon etwas aus. Welche 14-Jährigen wollen schon mit 12-Jährigen abhängen? Er war einfach vom Denken und Verhalten her noch ein Kind und kein Teenager wie wir und so kamen viele nicht mit ihm klar. Er fuhr morgens immer mit dem selben Bus wie ich, aber stieg ein paar Stationen früher ein und konnte mir so immer einen Platz frei halten, was ich auch gerne in Anspruch nahm. Der Bus war morgens meistens völlig überllt. Für diese 20 Minuten Busfahrt waren wir sogar so etwas wie Freunde. Wir unterhielten uns, aber sobald wir im Klassenzimmer waren, waren wir Fremde. Und ehrlich gesagt fand ich das okay so. Ich habe mir nie groartig Gedanken daber gemacht. Aber eines Abends, mein Vater und ich waren im Kino und fuhren gerade ber die Autobahn nach Hause, sah ich weit hinten aus den umliegenden Feldern Rauch aufsteigen. Ich dachte mir natürlich nichts dabei und sagte sogar noch: &quot;Guck mal Papa, da brennt was!&quot; Am nchsten Tag rief mein Klassenlehrer an und wollte meine Eltern sprechen. Ich hatte schon Schiss, dass ich unwissentlich irgendwas ausgefressen oder eine schlechte Note hatte oder sonst was, aber mit dem, was meine Mutter mir dann mitteilte, hatte ich nicht gerechnet. Ich habe ihre Worte noch genau im Ohr: &quot;Du hast mir doch gestern von dem Rauch erhlt, den du auf dem Rückweg gesehen hast...&quot; Dieser kleine, arme Junge hatte mit seinen Freunden in einer Scheune, weit draen auf dem Feld, gespielt und war zwischen zwei dieser riesigen Strohballen gerutscht, diese zylinderförmig zusammengebundenen Dinger, die man öfter mal sieht, wenn man zur Erntezeit an Feldern vorbeifhrt. Seine Freunde konnten ihn nicht herausziehen und bei dem Versuch, einen Strohballen weg zu wuchten, fiel einer der Ballen direkt auf den Spalt, in dem er steckte. Und anstatt Hilfe zu holen, haben sie versucht, die Stricke, die das Heu zusammenhalten, mit einem Feuerzeug durch zu brennen, damit sie das lose Heu besser wegräumen knnen. Aber logischerweise fing das ganze trockene Stroh Feuer und bis sie es geschafft hatten, nach Hause zu rennen und die Feuerwehr zu alarmieren (Handys waren noch nicht so populr, schon gar nicht unter Kindern), war der Junge qualvoll erstickt und halb verbrannt. /> /> /> Ich we noch, wie mir der Toast aus der Hand fiel und ich total geschockt nicht mal imstande war, zu weinen. Ich konnte es einfach nur nicht fassen. Ich konnte auch nicht begreifen, dass ich fröhlich verggt im Kino war und dann im Auto an dem Ort vorbei fuhr, an dem gerade mein Klassenkamerad und Bus-Sitznachbar starb. Aber am schlimmsten hat es mich gequält, dass ich mich nicht mehr entschuldigen konnte. Ptzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, wie dieser Junge sich jeden verdammten Morgen gefühlt haben muss. Erst setze ich mich neben ihn, unterhalte mich nett und ignoriere ihn dann. Ich habe zwar nie mitgemacht, wenn die anderen ihn geärgert haben, aber ich habe auch nichts dagegen gesagt. Trotzdem glaube ich, dass das, was ich gemacht habe, seelisch noch viel grauenvoller war. Die Tage der totalen Ohnmacht zogen sich lang hin, und irgendwann habe ich angefangen, einen endlosen Brief zu schreiben mit allen Emotionen, mit allen Gedanken, und bat ihn um Verzeihung. Ich glaube, der Brief umfasste zum Schluss sechs doppelseitig beschriebene Bltter. Ich fühlte mich so schlecht wie noch nie und fand es fast erbärmlich, wie wir dann geschlossen als Klasse zu seiner Beerdigung gingen. Wir alle, die wir ihm das Leben schwer gemacht hatten. /> /> /> Die Kirche war voll bis unter das Dach, ich s oben auf der Empore und konnte nicht sehen, was unten vor sich ging. Erst als wir aufstanden, um zum Friedhof zu gehen, sah ich den ween Sarg und das Foto daneben. Ich musste fürchterlich weinen. Wir mussten fast durch das halbe Dorf, alle Straßen waren abgesperrt, wegen der Leute von der Presse, die auch ausfhrlich ber den Unfall berichtet hatten. Auf dem Friedhof bildeten wir eine lange Schlange, die nach und nach am Grab vorbei ging und Erde hinein warf und danach den Eltern die Hände schüttelte. Ich warf neben der Erde noch den Brief hinein und auf einmal hörte ich auf zu weinen. Es fhlte sich an, als htte er mir genau in diesem Moment vergeben. Trotzdem chte ich hier beichten, was ich diesem Jungen angetan habe und wahrscheinlich habe ich es sogar verdient, mich schuldig zu hlen, weil ich mich nicht mehr entschuldigen konnte. <br /> Auerdem hoffe ich, dass mein Erlebnis vielleicht auch eine Mahnung ist an alle die, die andere auf belste Art und Weise ärgern. Zum Ersten habt Ihr verdammt noch mal keine Ahnung, was so ein bisschen &quotrgern&quot; in einem anrichten kann und zweitens habt Ihr vielleicht irgendwann nicht mehr die Chance, euch zu entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00030524 vom 03.12.2012 um 14:33:39 Uhr (19 Kommentare).

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heres Kennenlernen

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Peinlichkeit Trunksucht Last Night Studentenleben M&uuml;nchen

Wenn ich (w/22) mit meinen dels feiern gehe, werde ich spätestens nach dem dritten Cocktail immer ganz wuschig. Ich nehme mir zwar vorher immer fest vor, mich heute mal nicht abschleppen zu lassen. Aber wie das mit den guten Vorstzen so ist, wisst ihr ja. Am Tag, bevor das Semester anfing, trafen wir uns und probierten einen neuen Club aus. Gehobenes Publikum und durchaus einige etwas ältere ste, also bis etwa Mitte 30, waren dort zu finden. Nach ausgiebigem Tanzen und dem Genuss einiger Getränke sprach mich an der Bar ein durchaus attraktiver Kerl, so Anfang 30, an. Wir flirteten sofort heftig drauf los und es war relativ schnell klar, wo dieser Abend r uns beide enden rde. Wir hatten in seiner Wohnung hemmungslosen Sex - und das nicht nur einmal in dieser Nacht... Am nächsten Morgen verabschiedete ich mich und machte mich auf den Heimweg, um mich r mein erstes Seminar fertigzumachen. Als ich in der Uni angekommen bin und den Hörsaal betrat, traute ich meinen Augen kaum. Unseren neuen Dozenten kannte ich schon und das durchaus etwas &quot;genauer&quot;. Glücklicherweise haben wir dort keine Anwesenheitspflicht, so dass ich seitdem nicht mehr in seiner Vorlesung war, sondern mir immer von einer Freundin die Mitschrift besorge. Die Sache ist mir immer noch unendlich peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00030504 vom 29.11.2012 um 13:00:43 Uhr in München (Friedenstraße) (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das rechte schwarze Schaf

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Aggression Morallosigkeit Familie

Ich habe vorhin meinen Bruder niedergeschlagen. Er wurde heute aus dem Knast entlassen und tauchte stockbesoffen hier auf. Mein Mann und ich hatten keine Lust auf sein mliches Faschogelaber und sind zum türkischen Imbiss gegangen, in der Hoffnung, dass er da nicht mit hin will. Keine Chance - er wollte mit und ist uns wie ein Köter hinterhergerannt. Kurz bevor wir da waren, ist er allerdings auf einmal umgekippt. Wüsste in der Gegend nicht jeder, dass er mein Bruder ist, hätte ich ihn liegen lassen. So habe ich ihn dann aber aufgehoben und auf eine Bank gesetzt. Daraufhin fing er an, mich als Dreckszecke zu bezeichnen, mich zu schubsen und so weiter. Ich habe ihm dann mitten in die Fresse gehauen, was er allerdings kaum registrierte und ihm in die Eier getreten. Das knockte ihn endlich aus. Kurz darauf stand er aber schon wieder auf, folgte uns zum Trken, setzte sich zu uns und beleidigte meinen Mann und mich weiter. Als unser Essen beendet war, kaufte er sich noch zwei Bier (narlich nicht, ohne den Koch als Kanaken zu bezeichnen) und trottete hinter uns her. Wir haben ihn dann ignoriert, er bewarf uns noch mit den vollen Flaschen und zog dann ab. Morgen werde ich mich bei unserem Lieblingsrken entschuldigen und meine Mutter fragen, ob sie weiß, wo er ist. Er war mal so ein lieber Kerl...

Beichthaus.com Beichte #00030471 vom 20.11.2012 um 21:05:16 Uhr (33 Kommentare).

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Rache an der falschen Person

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Rache Dummheit Ungerechtigkeit Familie Wien

Mein Bruder fand es wohl ziemlich komisch, meine Präsentation r die Abschlussarbeit mit ein paar Bildern von nackten Frauen inklusive den dazugehrigen Stöhngeuschen zu &quot;verscnern&quot;. Das meinen Professoren zu erklären war mehr als schwierig und da sich mein Bruder - den Ausmen seiner Tat anscheinend bewusst geworden - von Zuhause fernhielt, konnte ich meiner Wut nicht einmal Luft machen. Also besoff ich mich. In meinem Suff beschloss ich, sein Zimmer umzudekorieren. Dabei fiel mir sein Laptop in die Hände. Auf besagtem Gert befanden sich einige Videos von ihm und irgendwelchen Frauen beim Sex, unter anderem auch mit seiner damaligen Freundin. Ich schnitt also aus dem Video mit seiner Freundin ein paar Bilder heraus, auf denen die beiden auch gut zu erkennen waren, und stellte sie ins Netz. Außerdem druckte ich Flyer. Zusätzlich versah ich alles mit dem vollsndigen Namen meines Bruders und dem Copyright-Symbol. Noch am selben Abend verteilte ich die Flyer in der ganzen Stadt und vor allem auf dem Schulgelnde jener Schule, die mein Bruder damals besuchte. Am nchsten Morgen stand dann ptzlich die Polizei vor der r und nahm meinen Bruder wegen besagter Fotos (und Flyer) mit. In meinem Suff hatte ich die Folgen meiner Aktion nicht bedacht. Er hat eine ordentliche Geldstrafe bekommen und meine Eltern und das Mädchen (inklusive ihrem Schrank von einem Vater) waren auch nicht gerade erfreut. Im Nachhinein tut es mir schrecklich leid - vor allem, weil ich meinem Bruder bis heute nicht gesagt habe, dass ich das war. Er hatte es aber immerhin ein bisschen verdient, das dchen allerdings, das kurz darauf wegzog, hatte damit eigentlich rein gar nichts zu tun.r /> L..., falls du das jemals liest, es tut mir furchtbar leid.

Beichthaus.com Beichte #00030459 vom 15.11.2012 um 18:42:45 Uhr in Wien (Dresdner Straße) (13 Kommentare).

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Das verschwundene Tuch

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Peinlichkeit Dummheit Masturbation Last Night

Gestern war ich (m/18) betrunken, kam st nach Hause und habe mir am Laptop noch &quot;Lustvideos&quot; aus dem Internet angesehen. Als ich dann damit fertig war, wollte ich das dabei benutzte Papiertaschentuch die Toilette hinuntersplen. Ich konnte es jedoch seltsamerweise nicht mehr finden und da ich eben betrunken war, kmmerte es mich auch nicht weiter. Heute hat meine Mutter es beim Aufumen in meinem Zimmer gefunden. Eine Hlfte klebte am Display, die andere lfte auf der Tastatur. Ich habe schon viele peinliche Momente erlebt, aber das... Ich warte immer noch darauf, dass sich ein Loch im Boden auftut, damit ich vor Scham darin versinken kann!

Beichthaus.com Beichte #00030417 vom 01.11.2012 um 04:14:37 Uhr (17 Kommentare).

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