Unser Nachbar und das Kamasutra

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Aggression Gewalt Schamlosigkeit Nachbarn

Ich habe eine sehr hübsche Frau. Wir lieben und respektieren uns, es handelt sich um eine wirklich sehr gute Partnerschaft. Wir sind beide Anfang 30 und wohnen in einer großen Stadt in einer Penthouse-Wohnung. Wenn wir nach oben wollen, müssen wir den Lift nehmen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00034521 vom 06.12.2014 um 13:22:46 Uhr (10 Kommentare).

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Die mündliche Prüfung

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Zorn Engherzigkeit Ungerechtigkeit Schule Langenhennersdorf

Ich muss beichten, dass ich auch ewig nach dem Abitur noch einen Groll gegen einen ehemaligen Lehrer hege, obwohl es mir leidtut, dass ich immer so nachtragend bin. Es war damals so, dass er uns vor den Abschlussklausuren versicherte, er leite uns in den mündlichen Abiprüfungen insofern auf den richtigen Weg - durch gezielte Fragen und Anmerkungen - dass zumindest keiner mit seiner Note unterm Strich liegen sollte. Wir verstanden uns in dem recht kleinen Kurs sehr gut, von daher kam dann wahrscheinlich auch diese Aussage. Wenn einer also auf dem Holzweg war, sollte das geändert werden. Am Tag der Prüfung kam zwischendurch immer ein Nicken, ein "Okay" oder "Richtig", sodass ich letztendlich mit einem ganz guten Gefühl aus der Prüfung ging. Dass das keine super Note werden würde, war mir klar, ich rechnete aber mit etwas im mittleren Bereich.


Dann, ein paar Stunden später der Schock: Ich lag als Einzige des Kurses mit dem Ergebnis unter dem Strich! Ich habe zwar am Ende das Abitur geschafft, und das gar nicht schlecht, aber von der angepriesenen Hilfe des Lehrers konnte ja nun wirklich überhaupt nicht die Rede sein. Das hat mich nachhaltig sehr enttäuscht, weil ich glaube, dass da auch eine Portion persönliche Sympathie bzw. Aversion bei den Ergebnissen dabei war, da sich das bei den normalen Klausurnoten teils genauso abspielte. Ich bin dann nicht zu dem Abschlusstreffen des Kurses gegangen, weil ich so wütend und traurig war. Das bereue ich heute, der vielen lieben Leute wegen, die mit mir die Kursbank gedrückt haben. Für den Lehrer hoffe ich, dass es solche Versprechen gar nicht mehr oder aber nur für alle gibt.

Beichthaus.com Beichte #00034518 vom 06.12.2014 um 10:55:23 Uhr in Langenhennersdorf (1 Kommentare).

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Ekelhafte Schultoiletten

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Ekel Unreinlichkeit Zorn Schule Arnsberg

Ich (w) muss alle zwei Wochen zur Berufsschule. Ich vermeide es, dort aufs Klo zu gehen, weil die Toiletten wirklich ekelhaft sind. Egal ob die auf dem Schulhof oder die im Gebäude. Ich frage mich, was die Mädels da machen. Urintropfen auf der Klobrille gehören ja schon zur Norm, andere Fäkalienreste... - naja, also ich kann nicht nachvollziehen, wie man auf öffentlichen Toiletten sein großes Geschäft verrichten kann. Schamhaare und ja, teilweise auch Blutflecken. Wie die das schaffen, frage ich mich jedes Mal. Ich ekele mich so davor, dass ich immer erst zu Hause auf die Toilette gehe, obwohl ich eine Stunde lang nach Hause fahren muss. Aber an einem Projekttag hatte ich bis zur 12. Stunde Unterricht, also bis ungefähr 18 Uhr. Ich musste unglaublich dringend und habe schon Aggressionen und Würgereize beim Gedanken an die Klos bekommen.


Aber ich musste mich überwinden. Ich klapperte etliche Toiletten ab, um das sauberste Klo zu finden. Ich hockte dann also über einem - nicht ganz so versauten - Klo, als ich einen Blick in meinen Slip warf. Wenn ich meinen Eisprung hab, habe ich immer sehr zähen, dicken, quarkigen Ausfluss. Spontan fingerte ich meinen Schleim von der Slipeinlage runter und schmierte ihn an die Wand der Kabine. Das sah schon echt ekelhaft aus, wie er da klebte und ich würde gerne wissen, was andere denken, wenn sie es sehen. Im Nachhinein finde ich es lustig, aber auch total eklig. Ich beichte, dass ich mich auf das Niveau dieser Ferkel begeben habe und ebenfalls die Toilettenkabine versaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00034517 vom 05.12.2014 um 22:26:23 Uhr in 59821 Arnsberg (Feauxweg) (9 Kommentare).

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Selbst verschuldete Fehlgeburt

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Falschheit Engherzigkeit Morallosigkeit Schwangerschaft

Eine gute Freundin, die ich (m/25) seit dem Sandkasten kenne, hatte vor drei Wochen eine Fehlgeburt. Ihr geht es natürlich mies. Ich bin für sie da, genauso wie andere Freunde von uns. Wir hören ihr zu, nehmen sie in den Arm. Doch irgendwie habe ich immer den Gedanken im Kopf, dass meine Freundin die Fehlgeburt zu einem großen Teil selbst verschuldet hat! Sie ist seit einigen Jahren Binge-Eaterin (140 Kilo schwer und 178 cm groß), hat Depressionen und kümmert sich nicht mehr richtig um sich selbst. Sie ist auch verschuldet. Der Vater des Kindes wohnt in Norddeutschland, wir in Bayern. Sie hat ihn über Skype kennengelernt und er hat sie um sehr viel Geld gebracht, belogen und betrogen. Sie ist in Behandlung bei einem Psychologen, hat einen Berufsbetreuer. Wir, ihre Freunde, helfen ihr oft und gerne. Ihre Familie ist leider zerrüttet.


Sie hat sich jedoch geweigert, Folsäure zu nehmen. Sie hat sich nicht an den Essensplan gehalten. Sie hat nur ganz unregelmäßig gespritzt - sie hatte Schwangerschaftsdiabetes - und aß total unregelmäßig. Manchmal aß sie zwei Tage lang gar nichts und dann so viel auf einmal, dass ein Außenstehender echt geschockt ist. Das ist ja grundsätzlich schon ungesund, aber eben vor allem wenn man schwanger ist. Wir haben sie ständig daran erinnert, aber dann wurde sie bockig. Einerseits denke ich, dass der liebe Gott einfach sagte: "Es soll jetzt nicht sein. Du bist erst 25, werde in Ruhe gesund und finde dann deinen Herzbuben, mit dem du glückliche Kinder haben wirst." Und andererseits denke ich, hätte sie das getan, was der Arzt gesagt hat, wäre Krümelchen vielleicht auf die Welt gekommen - so hat es nie die Chance dazubekommen. Ich zeige ihr das natürlich nicht und bin immer für sie da - aber ich schäme mich, dass ich diese Gedanken habe.

Beichthaus.com Beichte #00034515 vom 05.12.2014 um 19:03:35 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kein Mitleid mit den Patienten

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Engherzigkeit Ignoranz Ungerechtigkeit Gesundheit Arbeit Hamburg

Ich (m/29) arbeite schon seit einigen Jahren in einem Gesundheitsberuf. Ich hatte noch nie ein zartes Gemüt und Blut oder abstehende Gliedmaßen, Tote etc. machen mir nichts aus. In meiner Ausbildungszeit hatte ich "Kontakt" zu einem 18-jährigen Patienten. Da ich immer recht neugierig bin und immer alles wissen möchte, fragte ich so gleich die Stationsschwester, warum der Junge sich wie ein 1-jähriges Kind benimmt, das nur brabbelt und sabbert. Entgegen meiner Erwartung, dass dieser eine Behinderung hat, antwortete sie, dass er mit Drogen gedealt hatte. Dabei wurde er von der Polizei erwischt und sollte vor Gericht gestellt werden. Dazu kam es nur nie, da sich der junge Mann vorher mittels einer Insulinüberdosis das Leben nehmen wollte. Er hatte es wohl falsch dosiert und sich "nur" das Gehirn zerschossen, seitdem sei er so, wie er ist.


Zu meiner Beichte: Ich hatte damals schon zum Ausdruck gebracht, dass ich mit solchen Leuten kein Mitleid habe, egal wie alt sie sind. Das heißt jetzt nicht, dass ich kein Mitleid mit deren Angehörigen, Freunden etc. habe, nur ist meine Schmerzgrenze sowieso schon sehr hoch, bevor mir ein fremdes Schicksal an die Nieren geht. Außerdem zeige ich nicht jedem x-Beliebigen, wie sehr mir die Sache manchmal am Arsch vorbeigeht, wenn es selbst verschuldete Sachen sind. Viele empfinden es als krank oder gestört von mir, dass ich solche Ansichten habe wie im eben genannten Beispiel aus meinem Leben. Ich schäme mich sehr dafür, aber kann es irgendwie auch nicht ändern. Vielleicht bin ich auch einfach nur ein Mensch, der wenig Emotionen zeigt.


PS: Ich erledige meine Arbeit immer professionell, egal wer da "liegt." Also es braucht keiner Angst zu haben, dass Patienten zu schaden kommen oder schlecht behandelt werden, nur weil ich kein Mitleid empfinde.

Beichthaus.com Beichte #00034510 vom 05.12.2014 um 12:42:14 Uhr in 22765 Hamburg (Goetheallee) (18 Kommentare).

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