Husten und Niesen

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Peinlichkeit Ekel Gesundheit

Ich (m) bin jetzt Mitte 30 und neuerdings stellen sich die ersten Unpässlichkeiten ein. Ich muss zum Beispiel seit einigen Monaten beim Husten gleichzeitig niesen und beim Niesen gleichzeitig husten. Egal welcher Reiz zuerst kommt, der andere kommt unmittelbar dazu. Das geht auf keinen Fall diskret vonstatten. Da ich den Druck also nicht mehr kanalisieren kann, huste ich die Brocken raus und schnottere gleichzeitig ekelhafte Mengen meines Nasenschleims ab. Gesicht und Hände sind danach komplett verkleistert. Ich bin dann kein schöner Anblick, zumal ich auch noch sehr laut abgehe dabei. Ich hoffe nur, dass sich mit zunehmendem Alter nicht noch weitere Schleusen öffnenderweise dazugesellen. Älter werden ist kacke!

Beichthaus.com Beichte #00024234 vom 22.07.2008 um 11:18:10 Uhr (23 Kommentare).

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93 Euro für eine Zugfahrt ohne Ende

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Hass Zorn Bahn & Co.

Ich verachte die Deutsche Bahn, da ich heute meinen Zug verpasst habe und nun in Hamburg festsitze. Die Mitarbeiter der Bahn waren so inkompetent, dass sie nichts anderes sagen konnten, als: "Sorry, tut uns sehr leid, wir wissen auch nicht weiter." Diese Menschen sind so etwas von schrecklich anstrengend und die Bahn sollte sich nicht "das schnellste und zuverlässigte Unternehmen in Deutschland! nennen, wenn sie in Moment nicht mal einen normalen Metronom pünktlich von A nach B befördern können. Dank der Bahn war ich heute nicht arbeiten und muss für mein Fehlen 50 Euro bezahlen. Danke liebe Bahn und mein Ticket für 43 Euro habe ich umsonst gekauft.

Beichthaus.com Beichte #00024182 vom 29.06.2008 um 21:21:08 Uhr (19 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Aufreizende Schülerinnen

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Masturbation Begehrlichkeit Arbeit Schule Stuttgart

Ich möchte beichten, dass ich wirklich schlimme Gedanken habe. Ich bin 29 und Referendar einer elften Klasse auf einem Stuttgarter Gymnasium. Privat gebe ich auch Nachhilfe um die Haushaltskasse aufzubessern. Nun hat sich zufälligerweise ein Mädchen (17) bei mir für zwei Stunden Nachhilfe angemeldet, die auch in dieser elften Klasse ist. Selbstverständlich fange ich nichts mit der an, aber wenn ich sehe, wie sie in ihrem frühreifen Körper in ihren knappen/engen/kurzen Hosen/Röcken zwei Mal die Woche bei mir vorbeischneit, kriege ich schon mal schlimme Gedanken. Sie ist echt verdammt süß und ich bilde mir ein, dass sie versucht mich anzumachen. Aber der Job ist mir wirklich wichtiger, schließlich will ich nicht ins Gefängnis gehen und die studierten Jahre wegen eines Orgasmus in die Tonne treten. Sobald sie weg ist, hole ich mir aber mindestens zwei Mal einen runter. Das war meine Beichte!

Beichthaus.com Beichte #00024041 vom 13.06.2008 um 22:09:29 Uhr in Stuttgart (27 Kommentare).

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Ihr solltet euer Leben zu schätzen wissen!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Unfall

Ich hatte eigentlich so ziemlich alles, was man sich als junger Mensch mit gerade mal 18 Jahren wünschen kann. Ich bin erst vor ein paar Jahren ausgezogen, friedlich und weil ich es wollte, meine Eltern konnten und wollten mir das finanzieren. Ich bin auf ein Gymnasium in Bayern gegangen, bin intelligent und sehe eigentlich auch nicht schlecht aus. Zu der Zeit hatte ich eine bildhübsche und intelligente Freundin, die, wie ich mir immer sicher war, sehr an mir hing, manchmal war es mir auch zu viel und ich habe mir mehr Abstand gewünscht. Vor meinem achtzehnten Geburtstag habe ich viel Blödsinn gebaut, ich habe vieles nicht zu schätzen gewusst. Dass ich gesund bin, war für mich selbstverständlich. Ich habe aus reiner Langeweile etliche Sachen aus den unmöglichsten Läden geklaut, mich hat nicht einmal meine Schule wirklich interessiert. Was ich zum Beispiel heute sehr bereue, ist, dass ich meine wohl im Nachhinein treuste Freundin aus reiner jugendlicher Dummheit und Langeweile fallen ließ. Ich hätte allen Grund gehabt, um glücklich zu sein - sie war hübsch und genau wie das Mädchen, von dem ich anfangs geredet habe: Alles andere als dumm, sogar im Gegenteil zu ihr sehr liebenswert und tolerant. Erst jetzt wird mir restlos klar, dass sie seit nun drei Jahren deshalb immer wieder unglücklich war und im Endeffekt nur Ersatz für mich gesucht hat und so ziemlich von einem Arschloch zum nächsten kam.

Jetzt ist es zu spät, sie hat wieder einen Freund, mit dem sie wohl doch relativ glücklich ist, auch wenn sie sagt, dass sie mich immer noch liebt. Verständlich, dass sie Angst hat. Sie ist erst seit meinem Unfall wieder schlagartig in meinem Leben aufgetaucht. Weshalb ich das jetzt alles eingesehen habe? Wohl weil ich für all das, was ich bis jetzt beschrieben habe, eine sehr hohe Rechnung begleichen muss - und das lebenslang. Mit der zuerst genannten Partnerin war ich sehr viel länger zusammen als mit dem anderen Mädchen, das nun vergeben ist. Vielleicht hätte sie es viel mehr verdient gehabt. Auf jeden Fall ist es Halloween 07, ich bin seit drei Tagen 18 Jahre alt.

Das Licht an meinem Moped ist kaputt. Ich entscheide mich trotzdem noch nach Hause zu fahren, mit meiner damaligen Freundin als Beifahrerin. Es passiert, was passieren musste: Ein Senior übersieht mich trotz guter Ausleuchtung der Straße. Meine Freundin fällt glücklicherweise runter, nicht mehr als Schürfwunden. Das Fahrzeug fährt mir gegen den linken Fuß, das Motorrad fällt mir auf den linken Unterschenkel und drückt mich gegen den Asphalt. Der Tank platzt ebenfalls, den Lenker bekomme ich ziemlich heftig in den Bauch. Das Motorrad fängt an zu brennen. Als es zum Stehen kommt, bin ich darunter eingeklemmt, meine Freundin versucht, mich rauszuziehen. Allerdings merke ich, dass es wirklich heftig ist, und fange an zu schreien, sie solle mich in Ruhe lassen, was sie glücklicherweise nicht getan hat, weil ich sonst verbrannt wäre.

Das nächste halbe Jahr im Schnelldurchlauf: Blut, viel Blut, unzählbare offene Trümmerbrüche in Fuß und Unterschenkel, schwere Nerven und Gefäßschäden, innere Blutungen, Kleinigkeiten wie Handgelenksfraktur und Gehirnerschütterung. Liege tagelang wegen sehr starker Blutungen quasi im Sterben. Ein Monat künstliches Koma. Als ich aufwache, komme ich nicht mehr klar, nichts ist mehr da, keine Erinnerungen, nicht einmal mein eigener Name, ich kann nicht mehr sprechen. Kurzum, darauf folgt ein wahnsinniger Monat psychischen Terrors und unerträglicher Schmerzen, ich hätte mich etliche Male umgebracht, wenn sie mich gelassen hätten. Erkannt habe ich niemanden, der bei mir war. Ständig starke Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Nach einiger Stabilisierung und etlichen Wochen Leiden fällt die Entscheidung zur Amputation des linken Fußes, weiterhin muss vielleicht sogar der Unterschenkel ab. Wochenlanges bangen um den Unterschenkel, während all der Zeit ständig sehr starke Fieberschübe, aber der Unterschenkel kann erhalten werden. Meine Freundin trifft sich mittlerweile mit irgendeinem anderen, seit dem Unfall ist kein sonderlich ehrliches liebes Wort mehr gefallen, schließlich verlässt sie mich, als ich wieder Rollstuhlfahren kann. Ich mache ihr keinen Vorwurf, ich hätte von niemandem erwartet, das durchzustehen.

Das hier soll nicht meine Krankengeschichte werden und auch kein Mitleid erregen, weshalb es ja anonym ist. Fakt ist, ich habe jetzt einen Fuß weniger, seit dem 31.10 ist kein Tag mehr vergangen, an dem ich keine Schmerzen hatte. Allerdings weiß ich jetzt wie es ist, wenn es einem dreckig geht. Ich kann wieder ohne Krücken laufen, natürlich entsprechend beschissen und unter Anstrengung und Schmerzen. Von meiner Freundin zum Zeitpunkt des Unfalls habe ich bis auf ein heutiges Dankeschön für die Geburtstagswünsche per SMS kein Wort mehr gehört, da ich ihrem Bruder erzählt habe, dass sie sich anscheinend seit Längerem mit einem anderen Mann getroffen hat. Der hat es zu Hause rausgelassen, sie hat mich dann vor Monaten heulend angerufen, wie ich das nur machen konnte und dass es ihr ja wohl schon schlecht genug ginge. Aber ich weiß mehr als alle anderen, dass es einem sehr wohl mies gehen kann, wenn eigentlich gar nichts passiert ist. Im Endeffekt leide ich noch heute fast täglich unter den Erinnerungen an mein altes Leben und auch an sie, so anstrengend sie manchmal war. Es vergehen auch selten Tage, an denen ich nicht nachts um all das weine, was ich verloren habe. Ich habe wieder die Schule gewechselt, musste zurück zu meinen Eltern ziehen. Nun bewege ich mich wieder in meinem alten Freundschaftskreis, in dem auch das Mädchen ist, dass ich damals ziemlich enttäuscht habe.

Ich habe mich wieder in sie verliebt und mittlerweile würde ich alles dafür geben, das von damals wieder gutzumachen, weil ich wohl erst im Nachhinein erkannt habe, dass es wirklich ganz und gar nicht verkehrt war mit ihr. Was ich an dieser Geschichte nun beichten möchte, ist meine damalige Unfähigkeit einzusehen, dass ich eigentlich alles hatte, was man braucht und trotzdem unglücklich war. Es geht mir nun, mit all dem Dreck, der passiert ist, nicht viel schlechter als vorher. Ich sehe eine gewisse Chance auf eine Zukunft mit jenem Mädchen aus meinem alten Freundeskreis. Trotzdem habe ich Angst, das verloren zu haben, was sie damals so an mir schätzte. Seit dem Unfall sind jetzt fast acht Monate vergangen. Vielleicht war ich damals teilweise ein Idiot und ein Arschloch. Ich habe mich dahingehend verändert, dass ich jetzt weiß, wie wertvoll Treue ist und wie hart es ist, wenn man allein gelassen wird, wenn es mal hart kommt. Weiterhin rege ich mich längst nicht mehr so schnell auf, ich kann viele Dinge sehr viel ruhiger und gelassener sehen.

Entschuldigt bitte diesen konfusen Ausschnitt aus meinem Leben, das sind einfach Dinge, die mich gerade bedrückt haben und wofür ich schlicht niemanden habe, mit dem ich ehrlich darüber reden kann, weil der jetzige Freund meiner Ex mit vielen meiner Freunde befreundet ist und noch obendrein momentan in meiner neuen Schulklasse. Ist einfach nur das, was mir gerade eingefallen ist, in acht Monaten ist natürlich noch sehr viel mehr passiert - aber das will ich auch keinem zumuten.

Beichthaus.com Beichte #00023985 vom 12.06.2008 um 00:01:33 Uhr (14 Kommentare).

Gebeichtet von Gemein
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“Beichte

Pingelige Studenten

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Hass Zorn Maßlosigkeit Studentenleben WG

Ich hasse die meisten meiner Mitbewohner hier im Studentenwohnheim. Jedes Mal, wenn irgendeiner von denen wieder seine Lache durch den Gang plärrt, oder wenn stundenlang Bagatellen auf dem Gang diskutiert werden, würde ich am Liebsten die Bude in die Luft sprengen und alle ausräuchern! Und dann immer diese scheiß Diskussionen um die Ordnung in der Küche. "Maaaaaaaann, trockne doch mal den Topf ab, wir haben so wenig trockene." Als ob man mit einem nassen Topf nicht kochen könnte. Nein. Völlig ausgeschlossen, das kann nicht funktionieren. Leute, lasst mich einfach in Ruhe, ok? Ihr scheiß Spießer! Sind übrigens fast nur Frauen, die mich so ankotzen, obwohl ich selbst eine bin. Sorry ist leider so, ihr scheiß Zicken mit euren dummen Grinsegesichtern, aufgetakelter Kleidung, schriller Lache und Pingeligkeit. Nehmt euch echt mal ein Beispiel an den Männern, die sind viel chilliger.

Beichthaus.com Beichte #00023937 vom 03.06.2008 um 19:04:24 Uhr (15 Kommentare).

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