Hilfe, ich gehöre zur Generation Doof!

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Ich muss beichten, dass ich (m/18) meine Generation hasse. Nicht, dass ich keine Freunde habe - ich bin sogar gerne mit diesen zusammen, aber im tiefsten Innern verachte ich sie alle für etwas, was ich nicht genau in einem Wort beschreiben kann. Ich nenne es jetzt einfach mal Dummheit, aber es ist nicht Dummheit in Bezug auf Intelligenz. Ich glaube, ich bin zwar auch nicht gerade auf den Kopf gefallen, aber in meiner Stufe (12. Klasse, Gymnasium) gibt es doch einige, die Zusammenhänge schneller erfassen und besser lernen als ich. Diese Dummheit zeigt sich vielmehr in einem scheinbar kollektiven Desinteresse, aus dem Unwissenheit und somit Manipulierbarkeit entstehen. Diese Leute scheinen sich für kaum etwas zu interessieren, aus dem sie nicht einen direkten und offensichtlichen Vorteil gewinnen. Am Deutlichsten zeigt sich das in extrem mangelhafter Allgemeinbildung: Wenn man in der gymnasialen Oberstufe nicht mal Berlin auf einer mit vorgezeichneten Ländergrenzen versehenden Deutschlandkarte anzeichnen kann oder noch nie etwas vom Attentat von Sarajewo gehört, frage ich mich echt, ob manchen Menschen gar nichts an Bildung liegt. Offenbar nicht, denn die oberste Maxime scheint wohl "So viel Spaß wie möglich!" zu lauten. Das ist zwar nicht direkt zu verurteilen, aber trotzdem extrem kurzfristig gedacht.

Aufgrund dieser Unwissenheit finde ich es oft anstrengend und geradezu langweilig, Gespräche mit Leuten im meinem Alter zu führen. Was ist das erste Gesprächsthema? Lästern über Menschen in ihrem Umfeld! Ich lästere zwar auch gerne mal, aber das kann doch nicht das dominierende und fast einzige Gesprächsthema sein!? Ab und zu wird auch mal über Autos, Sport oder PC-Spiele gesprochen - Dinge, die mich alle mehr oder minder interessieren, aber doch nichts essenzielles sind! An Geschichte, Politik, Wissenschaft, Gesellschaft oder Religion/Philosophie etc. ist niemand interessiert. Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin kein Streber, der meint, alle Leute müssten den ganzen Tag lernen. Ich mache selber nie Hausaufgaben und versuche stets mit minimalem Einsatz die bestmöglichen Noten rauszuholen, aber mich bringt es zur Weißglut, wenn jemand noch nie etwas von der aktuell laufenden Mindestlohndebatte gehört hat, dafür aber genau weiß, wer bei "Germanys Next Topmodel" im Halbfinale steht! Ich frage mich, wie man sich in diesem Fall fühlt, wenn man zufällig doch mal eine Zeitung in der Hand hält und keine Ahnung hat, von was da eigentlich die Rede ist - wahrscheinlich trotzdem ziemlich gleichgültig.

Dieses Widerstreben gegen alles, was in irgendeiner Weise anspruchsvoll zu verarbeiten sein könnte, zeigt sich auch in der Musik, die gehört wird: House. Langweiliges Computergedudel, das mit dem immer gleichen 4-to-the-floor-beat unterlegt ist und sich gegen jede Kreativität und Abwechslung wehrt, für grenzdebile Intelligenzallergiker - sollte man meinen! Aber von wegen: Das ist der Sound der deutschen Elite von morgen. Auch diejenigen, die jahrelang ein Instrument gespielt haben oder immer noch spielen und somit auch Ahnung von Harmonielehre etc. haben, sind davon nicht ausgenommen. Alles, bei dem eine etwas stärker verzerrte Gitarre zu hören ist und nicht von Linkin Park oder den Ärzten stammt, wird als Metal deklariert und ist somit verabscheungswürdig. Dass mindestens die Hälfte davon gar kein Metal ist, sondern allerhöchstens Metalcore (Ja, da besteht ein Unterschied!), und dass Metal sowohl für Musiker als auch für Zuhörer deutlich höhere Ansprüche stellt als diese akustische Vergewaltigung (lange nicht so hoch wie Klassik oder Jazz, aber deutlich höher als das normale radiotaugliche Zeug), stört die allerwenigsten. Auch mit Punk-Rock (kein musikalischer Anspruch, aber Texte mit Aussage!) kann kaum jemand etwas anfangen; zumindest nur so viel, dass das Geständnis, Punk zu hören, in etwa damit gleichkommt, seinen Wohnsitz als unter der Brücke anzugeben.

Den Charakter und Stellenwert, den Musik früher einmal hatte und in einigen Subkulturen immer noch hat, nämlich etwas Revolutionäres zu sein, mit dem man sich abgrenzen will, kennt überhaupt niemand mehr. Was das Besondere an Live-Musik oder einem virtuosen Instrumentalisten ist, scheint niemand zu verstehen. Und falls ihr es noch nicht wusstet: Instrumentalstücke, die nicht ausschließlich zum Tanzen gedacht sind, sind selbstverständlich langweilig. Natürlich ist mir klar, dass House-Musik im Prinzip nur eine Variable ist und von allem ersetzt werden könnte, schließlich suchen sich die Leute ja nicht aktiv aus, was sie hören wollen, sondern finden vielmehr gut, was sie zu hören kriegen. So ist es in vielen Bereichen: Solange es einfacher ist, sich damit anzufreunden, wird nichts hinterfragt. Ich könnte solche Beispiele noch länger fortführen, doch will ich es jetzt mal dabei belassen. Es ist für mich einfach nur eine scheiß Situation, immer so zu tun, als wäre ich einer von ihnen, obwohl ich eigentlich etwas ganz anderes denke. Mit niemandem kann ich darüber reden, schließlich kommt das ja mega eingebildet und arrogant rüber. Und ich muss aufpassen, dass solche Gefühle, die ich tatsächlich von Zeit zu Zeit habe, nicht überhand nehmen. Ich hoffe nur, falls jemand überhaupt bis hier gelesen hat, dass man etwas Verständnis für mich entwickeln kann.

Manchmal wünsche ich mir, Ende der sechziger Jahre zu leben, als die Leute noch The Who und Jimi Hendrix gehört haben. Damals haben sich junge Menschen zwar scharenweise von ostasiatischen Demagogen und indischen Gurus fehlleiten lassen, aber sie hatten Ideale und wollten die Welt verbessern. Dieses Streben danach, etwas Neues zu schaffen, was besser ist als das, was die eigenen Vorfahren getan haben, fehlt mir bei meinen Mitschülern und Freunden, sodass ich jedem, der die heutige Jugend als "Generation Doof" bezeichnet, nur beipflichten kann und mich schäme, zu dieser dazuzugehören.

Beichthaus.com Beichte #00023928 vom 03.06.2008 um 08:35:43 Uhr (56 Kommentare).

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Ein Dixi-Klo für Mädchen

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Diebstahl Ekel Trunksucht Last Night

Ein Freund von mir hat einen Partykeller, das einzige Problem ist nur, dass es dort kein Klo gibt und sich die Eltern immer aufregen, wenn die Mädchen laut nachts durchs Haus laufen müssen um zu pinkeln. Also kamen wir total besoffen auf die glorreiche Idee ein Dixi-Klo von einer Baustelle zu klauen. Die Baustelle war etwa 500 Meter weit weg und es war superanstrengend das Ding zu tragen und teilweise kamen auch noch die Fäkalien aus dem Klo.
Jedenfalls haben wir das Klo, dann einfach in den Garten gestellt und sind nach Hause. Am nächsten Tag kam die Polizei zu meinem Freund und fragte ihn wie das Klo in den Garten käme, das würde schon vermisst. Er log und erzählte irgendwas, dass ihm das wohl wer einfach in den Garten gestellt hätte. Das Klo wurde uns dann weggenommen und der Traum von einem Dixi-Klo für die Mädchen im Garten wird wohl einer bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00023824 vom 18.05.2008 um 07:33:28 Uhr (9 Kommentare).

Gebeichtet von janiminator
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“Beichte

Arbeit bei dem rosa Riesen

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Masturbation Schamlosigkeit Maßlosigkeit Waghalsigkeit Arbeit Lemgo

Ich lerne (1. Jahr) bei einem großen deutschen Dienstleister, der ein signifikantes Logo in rosa markenrechtlich hat schützen lassen, sitze in einem Großraumbüro in der letzten Reihe und versuche seit Tagen immer wieder, mir möglichst unauffällig Erleichterung unterhalb der Gürtellinie zu verschaffen. Es sind nicht mal Frauen anwesend, aber seitdem die Sonne wieder scheint, heizt mich die morgendliche Wartezeit am Bahnhof mit all den jungen Dingern in weißen Hosen und Stiefeln, Miniröcken oder engen Jeans einfach zu sehr an. Selbst die bombastische Schwarze mir ihren untertassengroßen Nippeln will mir nicht mehr aus dem Kopf. Das alles mache ich, obwohl ich meine Freundin am Wochenende ohne Hemmungen fest in den Allerwertesten gerammelt habe. Sie weiß natürlich, dass ich quasi omnipotent bin, und dass ich viel wichse. Dass ich dabei manchmal auch noch an alte Schulfreundinnen denke, die sie auch kennt, weiß sie aber natürlich nicht. Ich beichte, dass ich an knackige Arsche und Tangas statt an rosa Arbeit denke!

Beichthaus.com Beichte #00023666 vom 18.04.2008 um 17:19:52 Uhr in Lemgo (12 Kommentare).

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Der Raketen-Igel

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Boshaftigkeit Gewalt Tiere Mord

Ich liebe es, tote Tiere (beispielsweise von der Autobahn oder so) mit selbstgebasteteln Böllern zu sprengen. Letztens habe ich eine Rakete an einen Igel geschnallt und angezündet. Das war vielleicht eine Sauerei!

Beichthaus.com Beichte #00023661 vom 18.04.2008 um 06:21:17 Uhr (22 Kommentare).

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Selbstbefriedigung ist besser!

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Masturbation Engherzigkeit Selbstsucht Verzweiflung Titisee-Neustadt

Nicht nur ihr Frauen habt Probleme damit, zu kommen. Ich (m/29) habe schon gar keine Lust mehr darauf. Ewig abrackern und dann kommt meistens doch nichts bei rum. Sie findet es natürlich toll, dass es nicht nach fünf Minuten schon vorbei ist, aber glaubt mir: Mir wäre es lieber so, als gar nicht. Da mache ich es mir lieber selbst. Das ist weniger anstrengend und es gibt keine langen Gesichter mehr, wenn ich aufhöre, weil mir alles wehtut oder ich keine Lust mehr habe. Und meistens klappt es eh viel besser. Meine Beichte: Ich habe lieber Sex mit mir selbst!

Beichthaus.com Beichte #00023632 vom 11.04.2008 um 20:57:51 Uhr in Titisee-Neustadt (15 Kommentare).

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