Der Wolf

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Stolz Tiere Regensburg

Meine Familie lebt sehr idyllisch in Alleinlage am Waldrand. Dieser Tage war ich schon sehr früh auf und habe am Waldrand einen Wolf gesehen. Er hat sich, als er mich bemerkte, sofort in den Wald zurück gezogen. Ich werde diesen Vorfall nicht den Behörden melden, obwohl ich weiß, dass es bei uns in der Gegend die erste Sichtung gewesen ist. Ich bin der Meinung, dass diese Tiere ein Recht darauf haben, in den Wäldern zu leben. Auch habe ich meiner Familie nichts von meiner Beobachtung erzählt, weil ich nicht möchte, dass Panik verbreitet wird. Da wir zwei große Hunde haben, glaube ich auch nicht, dass er unserem Haus zu Nahe kommen wird.

Beichthaus.com Beichte #00041308 vom 29.05.2018 um 09:04:13 Uhr in Regensburg (34 Kommentare).

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Plastikbesteck oder Holzbesteck?

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Ignoranz Verschwendung Gesellschaft

Ich beichte, dass ich gegen das Verschwinden von Kleinteilen aus Plastik wie Besteck, Trinkbecher, Geschirr, Wattestäbchen usw. bin. Warum?
Weil für Ersatzstoffe aus Holz, wie Papiertüten o.ä. die Abholzung zunehmen würde. Wenn ich umweltfreundliche Wegwerfprodukte höre, wird mir schlecht. Das eine schließt das andere aus. Würde man hingegen für das Sammeln und Abgeben von Plastikverpackungen und - material (z. B. auf Wertstoffhöfen) einen gewissen Geldbetrag pro Kilogramm einführen, gäbe es nicht mehr das große Müllproblem und Arbeitsplätze wären geschaffen. In den Weltmeeren fängt man jetzt schon mehr Plastikteile ein, als Fische.

Beichthaus.com Beichte #00041306 vom 29.05.2018 um 00:33:31 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ein Beruf, der an die Grenzen geht

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Faulheit Verzweiflung Arbeit

Ich (m/27) beichte hiermit, dass ich die meiste Zeit meiner Arbeit vor dem PC verbringe, im Beichthaus lese und sonst irgendwo herumsurfe. Ich arbeite mit schwerst geschädigten Menschen (Intelligenzminderung, geschädigt aus dem Elternhaus oder psychische Behinderung), deren Verstand nicht mal eine kleine Kaffeetasse füllen würde. Ich habe früher sehr gern in diesem Beruf gearbeitet, doch seit ich diese Stelle vor circa 2,5 Jahren angetreten habe, ist mir viel von meiner Freude und meinem Elan in diesem Beruf vergangen.

Die Bewohner streiten sich dauernd wegen nichts und dann müssen wir immer den Scheiß schlichten. Wohl wissend, dass es Morgen genauso weiter geht. Die meisten Bewohner möchten sich vor dem Zimmer aufräumen und ihren Diensten drücken, verstopfen regelmäßig die Toiletten und sind generell hinterfotzig und falsch. Wir bekommen sehr oft extreme Fälle. weswegen wir auch öfters die Polizei im Hause haben. Die Leute rasten aus und schmeißen Geschirr oder Besteck durch die Gegend, schreien herum, beleidigen aufs gröbste und verlangen immer was. Ich mache so gut wie gar nix mehr für diese bestimmten Bewohner, da das Gehalt zum kotzen ist, wir keine Überstunden bezahlt bekommen und weil ein normaler Dienst bei mir circa 17 Stunden lang ist, wobei die Nachtbereitschaft nicht bezahlt wird. Wochenenden, an Feiertagen oder Brückentagen geht mein Dienst sogar 24 Stunden lang. Außerdem beichte ich, dass ich auch seit langem keine Freude mehr in meinem Leben habe. Ich wohne allein in einer Wohnung ohne Internet, habe alle meine Freunde und Bekannten für diese Stelle zurück gelassen und kann so gut wie gar nichts unternehmen, weil ich im hinterletzten Kaff wohne.

Ich fühle mich langsam ausgebrannt und leer und habe die Fantasie bestimmten Leuten eine Denk-Schelle zu verpassen, wenn diese mal wieder anfangen sich dumm aufzuführen. Versteht mich bitte nicht falsch, nur weil man behindert ist, heißt das nicht, dass man dumm ist. Im Gegenteil, diese Menschen haben manchmal eine emotionale Intelligenz wie sie vielen Leuten heutzutage fehlt oder eine Wärme an sich, die man selten findet. Ich schätze solche Menschen und habe diesen Beruf nicht ohne Grund gewählt. Das alles fehlt allerdings den 95 % der Bewohner, die hier wohnen. Ich hoffe, auf Absolution und Verständnis und natürlich auf bessere Bewohner mit denen das zusammenarbeiten natürlich wieder Spaß macht.

Beichthaus.com Beichte #00041300 vom 27.05.2018 um 11:52:40 Uhr (9 Kommentare).

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Die Frauen über die meine Frau lästert

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Begehrlichkeit Falschheit Partnerschaft

Ich bin männlich, seit 12 Jahren glücklich verheiratet und bin meiner Frau niemals fremdgegangen. Doch wenn sie andere Frauen wegen deren Figuren, Frisuren, Stimme, ihrer Kleidung usw. schlecht reden will, finde ich diese Weibsbilder meistens ganz attraktiv. Das hat schon für jede Menge Zündstoff in unserer Beziehung gesorgt. Ich beichte, dass ich mir nun angewöhnt habe, lieber den Mund zu halten und meine Frau auf die anderen schimpfen zu lassen. Insgeheim stelle ich mir dann etwas heißes mit der jeweiligen Frau vor und behalte diese Phantasie für mich. Ist sowas eigentlich auch schon Betrug? Falls ja, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041298 vom 26.05.2018 um 23:18:31 Uhr (11 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die Piranhas und das Nachbarkind

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Stolz Tiere Kinder Bern

Ich (m/34) halte in einem 3.500 Liter Aquarium 20 Piranhas. Ich wohne alleine in einem EFH und das Becken steht so, dass man es von außen wenn man auf meinem Grundstück steht, sehen kann. Natürlich sind schnell einige Nachbarn darauf aufmerksam geworden und kamen zum gucken mit ihren Kindern rüber. Ein kleiner Junge, um die 4 Jahre alt, hat gefragt ob die Fische gefährlich sind und was die so alles fressen. Ich habe dem Jungen dann ohne zu überlegen gesagt, dass ich die Fische nur mit Hundewelpen füttere. Diese geschockten Augen des Jungen sowie den vorwurfsvollen Blick der Eltern werde ich nicht vergessen. Ich konnte die Situation zwar schnell aufklären aber das war schon eine unangenehme Situation.Tut mir leid das ich den Jungen verschreckt habe. Der Junge kommt mittlerweile ein bis zwei mal in der Woche und darf die Piranhas mit Stinten füttern.

Beichthaus.com Beichte #00041295 vom 25.05.2018 um 11:58:11 Uhr in Bern (10 Kommentare).

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