Sport für einen schönen Körper

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Ignoranz Ungerechtigkeit Völlerei Gesellschaft Sport Beimerstetten

Ich (w/20) muss beichten, dass ich wohl ganz schön blöd bin. Ich wohne seit fast genau einem Jahr mit meinem Freund in einer gemeinsamen Wohnung und wir kochen beinahe jeden Tag frisch. Wir essen bewusst, kaufen regional und machen Sport. Wir sind zwar nicht komplett durchtrainiert und sehen sicher nicht perfekt aus, aber wir gefallen einander und das ist doch die Hauptsache. Eine Freundin jammert dagegen ununterbrochen über ihren Bauch, sie hat zwar sehr schlanke Beine, aber eben ein kleines Kügelchen. Und anstatt meine Tipps mal anzunehmen und nicht die Fertiglasagne aus der Packung - bis gestern wusste ich gar nicht, dass es so etwas gibt - oder den Gemüsereis aus einem Sackerl zu kaufen, sondern frisch zu kochen, jammert sie lieber weiter. Das Einzige, das sie in der Küche macht, sind Kuchen und Muffins. Und ich Depp stehe jeden zweiten Tag hinter dem Herd. Sogar Saucen mache ich ohne Pulver, obwohl ich nie richtig kochen gelernt habe, mich hat das nie interessiert. Meine Mutter hat allerdings auch immer frisch gekocht und so kenne ich das ganze Fertigzeug auch gar nicht. Ich suche mir lieber Rezepte aus dem Internet und probiere sie aus, bevor ich diesen Tütenfraß anrühre.


Wenn ich am See dann andere Männer ansehe, kriege ich fast das kalte Kotzen, überall hängt da der Speck raus. Unter meinen Freunden sieht mein Freund bei Weitem am Besten aus. Bei Frauen ist es nichts anderes. Hauptsache alles sitzt knapp und eng, aber dass das bei einem dicken Hintern und einem wabbeligen Bauch scheiße aussieht, ist egal. Für was verdammt quäle ich mich selbst mit Hüttenkäse und Training, wenn alle anderen einen Scheiß darauf geben?! Würde ich doch nur ein bisschen weniger Selbstachtung haben, dann könnte ich mich auch von billigem Essen ernähren, das Training spritzen und die gewonnene Zeit mit "Chillen" und "Abhängen" verschwenden. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00036023 vom 25.06.2015 um 21:22:22 Uhr in Beimerstetten (43 Kommentare).

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Republikaner vs. Demokraten

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Peinlichkeit Dummheit Politik

Ich bin 29 Jahre alt und infolge einer Internetrecherche habe ich gerade erst kapiert, dass die Partei, welche die Sklaverei in den USA abschaffen wollte, die Republikanische war und nicht die Demokratische! Ich dachte die ganzen Jahre, das sei umgekehrt. Ich dachte daher auch immer, Lincoln wäre Demokrat gewesen! Für mich war die Republikanische Partei immer diese Partei der Südstaatler, die ihre Sklaven behalten wollten, und die Demokraten die, die gegen die Sklaverei kämpften. Alleine mit dem Namen Republikaner verbinde ich Negativeres als mit Demokraten. In Wikipedia steht dann trotzdem, dass die Republikaner konservativer sind. Ich hätte ja gedacht, die Konservativen wollten die Sklaven behalten.

Beichthaus.com Beichte #00036022 vom 25.06.2015 um 20:34:32 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Unfähige Leute in der Personalabteilung

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Ignoranz Ungerechtigkeit Arbeit Riesa

Als ich den ersten Job nach meinem Studium in einer großen, namenhaften Firma annahm, war die Bezahlung ziemlich mies. Aber ich sagte mir "Okay, das wird schon werden." Die Arbeit war allerdings tipptop und mein Chef und die Kollegen ebenfalls. Bei sämtlichen Gehalts- und Beförderungsrunden wurde ich - und einige andere Kollegen, das hatte also System - allerdings generalstabsmäßig übergangen. An meinen Vorgesetzten lag dies jedoch nicht, sondern es war Willkür der Personalabteilung, die wohl die Vorgabe vom Management hatten, die Leute am langen Arm verhungern zu lassen. Mein Vorgesetzter fand das ebenfalls extrem ungerecht und sorgte auf anderen Wegen für ein besseres Einkommen für uns Mitarbeiter, sodass mich dieser Umstand fast acht Jahre lang davon abhielt, den Arbeitgeber zu wechseln.

Irgendwann gab ich jedoch dem hartnäckigen Werben diverser Headhunter nach und traf mich zu einem unverbindlichen Gespräch. Man bot mir bei diversen Arbeitgebern unverhandelt eine Verdoppelung meines bisherigen Gehalts, d.h. meinen Marktwert hatte ich fundamental unterschätzt. Das war natürlich ein ordentliches Argument, um meinen Arbeitgeber zu wechseln. Die Arbeit war auch gut und interessant und ich lernte so viel wie noch nie im Leben und entwickelte mich beruflich und persönlich weiter. Ich verlor jedoch nie den Kontakt zu den alten Kollegen und der Firma, da ich prinzipiell im gleichen Bereich blieb und man sich immer wieder über den Weg lief. Eines Tages suchte ein Abteilungsleiter meines alten Arbeitgebers den Kontakt zu mir und bot mir eine Stelle an. Fachlich war das Ganze einwandfrei und einen Großteil der alten Kollegen kannte ich auch noch. Ich sagte ihm jedoch, was ich jetzt verdiene und dass ich für weniger keinen Anreiz sehen würde, wieder zurückzukommen. Er wollte sich darum kümmern, dass das klargeht und zwei Wochen später stand ich zu einem, wie er sagte, Alibi-Gespräch mit der Personalabteilung auf der Matte, denn prinzipiell hatten wir in den wichtigsten Punkten eine Einigung erzieht.

Das Gespräch mit der Personal-Tante lief auch glatt - übrigens eine Azubine aus meiner vorherigen Zeit - bis es zu dem Punkt Gehalt ging. Sie schlug mir vor den Kopf, dass mein Gehaltswunsch ja über 100 Prozent von meinem letzten Gehalt vor meiner Kündigung wäre und dass das ja extrem unrealistisch wäre. Ich zog nur die Augenbrauen hoch und schaute sie an, ohne was zu sagen - ich musste ja nicht wechseln, sondern die wollten mich! Mein zukünftiger Vorgesetzter rutschte ebenfalls unruhig auf dem Stuhl und man sah ihm an, dass ihm das unangenehm war. Ich wurde zunehmend sauer auf die Personaltante, da sie wohl immer noch den gleichen Kurs wie vor zwei Jahren fuhren. Ich breitete lautlos meine Hände auf dem Tisch aus, was so viel bedeutete wie: "Und was machen wir nun?" Extrem selbstbewusst sagte mir die Dame dann, dass das überhaupt nicht ginge und man mir für die Stelle maximal 15 Prozent zu meinem alten Gehalt zahlen könnte.

Ich habe echt gedacht, ich sitze im falschen Film, schaute fassungslos zu meinem Bekannten, der mittlerweile auch ein hochrotes Gesicht hatte und sich vor der Personaltante rechtfertigen wollte, dass mein gefordertes Gehalt angemessen wäre. Zudem hatte er meine formale Bewerbung inkl. Gehaltswunsch ja an die Personalabteilung weitergeleitet, und da es keinerlei Beanstandung gab, dachte er, dass das wohl prinzipiell klargehen würde. Er wurde aber von der Personal-Tante, die vor gar nicht allzu langer Zeit eben noch als Azubi tätig war, ebenfalls abgebraten. Ich wollte ihn dann nicht bloßstellen, aber das war a) frech und b) hätte ich mir den ganzen Heckmeck sparen können. Ich sagte ihr also sehr ruhig und sachlich, dass sie als Personaltante erst mal ihre Hausaufgaben machen sollte, bevor sie andere Leute belehren würde. Darauf schaute sie nur verdattert und ich fragte weiter, ob sie so etwas wie Gehaltsspiegel, Berufserfahrung, Know-how und einiges Anderes in ihrer Ausbildung nicht gelernt hätte, oder ob sie nur leere Vorgaben umsetzen könne. Dann entschuldigte ich mich förmlich bei meinem Bekannten, dass ich "seine Zeit" mit dem Gespräch verschwendet hätte - es war ja schließlich meine - gab ihm die Hand und verließ den Raum.

Während ich den Flur runterging, hörte ich nur noch ein: "Verdammte Scheiße, Frau XYZ!" Abends rief er mich dann auf dem Handy an, entschuldigte sich 15 Mal und berichtete, dass er ein Gespräch mit dem Personal-Vorstand hatte und Frau XYZ nun erst einmal wieder Personalakten sortieren würde. Auf seine Frage: "Haben wir noch eine Chance für ein zweites Gespräch?" antwortete ich nur, dass ich jetzt wieder wüsste, warum ich die Firma damals verlassen habe. Auf so einen Mist hatte ich keine Lust mehr. Einerseits tut mit die junge Personaltante leid, da sie wohl nur blind Vorgaben erfüllen musste, andererseits kann sie doch nicht so blöd und blind sein, dass ein Bewerber, der zu einem Gespräch eingeladen ist, sich auf so einen Scheiß einlässt. Also, junge Personaltante, tut mir leid, dass du Akten sortieren musst, aber eventuell solltest du auch mal darüber nachdenken das Unternehmen wechseln!

Beichthaus.com Beichte #00036021 vom 25.06.2015 um 13:19:33 Uhr in Riesa (15 Kommentare).

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Im Konflikt mit dem Nationalsozialismus

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Trunksucht Dummheit Peinlichkeit Schule

Unsere Schule feierte an einem Abend den erfolgreichen Abschluss vieler 10. Klässler. Wie man sich vorstellen kann, fließt an so einem Abend natürlich auch viel Alkohol und je später es wurde, desto bekloppter wurden natürlich auch die Geschichten. Als sich nach gewisser Zeit eine kleine Diskussionsrunde angesammelt hatte, kamen wir irgendwie auf die Themen Militär und Krieg. Wir haben eine gute Zeit lang diskutiert, sowohl völlig besoffene Schüler als auch die noch fast nüchternen Lehrer. Ich aber, in meiner völligen Unüberlegtheit, fing an, über die NS-Zeit in Deutschland und deren "positive Vorteile" zu sprechen, ohne tatsächlich darüber nachzudenken, was ich dort gesagt habe. Ich möchte nun beichten, dass ich (m/17) vor allen ehemaligen Mitschülern und Lehrern den Nationalsozialismus gut geredet habe. Nachdem ich wieder nüchtern war, mich aber dennoch an den Abend gut erinnerte, schämte ich mich ungemein und tue es immer noch. Ich verabscheue alle Taten, die sowohl damals als auch heute noch von Nazis und ähnlichen Gruppierungen veranstaltet werden, und bitte zutiefst um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036020 vom 25.06.2015 um 05:38:47 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Beziehung zwischen Lehrer und Schüler

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Schule

Seit kurzer Zeit ist da etwas zwischen mir und meinem ehemaligen Lehrer. Wir sind noch an derselben Schule, jedoch bin ich nicht mehr in seinem Kurs. Durch einen anderen Kurs kam ich allerdings hin und wieder mit ihm in Kontakt, und da wir uns schon immer gut verstanden haben, schäkerten wir hin und wieder wie alte Freunde miteinander. Obwohl er 28 Jahre älter ist, verstehen wir uns blendend, auch wenn seit kurzer Zeit irgendwie etwas anders ist. Bei normalen Unterhaltungen kommt er mir ziemlich nah, sucht immer das Gespräch und berührt mich hier und da am Arm.

Durch Zufall kam ich an seine Handynummer und habe ihm aus Spaß unser gemeinsames Selfie, das im Zuge der Verkleidungswoche von uns Abgängern entstanden ist, geschickt. Er nahm es sofort als Profilbild und schrieb mir so auch hin und wieder, immer auf der Suche nach einem Gespräch oder eventuellen Diskussionen, weil wir teilweise ganz verschiedene Standpunkte vertreten. Er ist Junggeselle, Mitte 40, gut aussehend und sehr gebildet, was er an einer Schülerin wie mir findet, weiß ich nicht. Oft sprechen wir auch schon ganz ungezwungen miteinander, letztens erzählte er mir von seiner Trennung und dass er jetzt ja erst mal keinen Sex mehr hätte. Ich habe das Ganze weggelächelt, obwohl ich das schon ziemlich merkwürdig fand. Langsam habe ich das dumpfe Gefühl, dass sich da etwas zwischen uns anbahnt. Was daraus wird, weiß ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00036018 vom 24.06.2015 um 21:35:15 Uhr (14 Kommentare).

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