Beschissener Kretaurlaub

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Ekel Faulheit Dummheit Vandalismus Urlaub Griechenland

Es ereignete sich vor ein paar Jahren, als ich mit ein paar Freunden im Saufurlaub in Griechenland war. Die Vorfreude war groß auf All-inklusive und der Tagesinhalt bestand darin, möglichst viel zu saufen, zu essen und die Familien am Pool mit Arschbomben zu verärgern. Schon beim Einchecken ging uns das Hotelpersonal auf den Sack. Aber da wir auf dem kompletten Hinflug richtig schön einen gehoben haben, war uns das natürlich egal. Wir dachten uns nur: ab aufs Zimmer, auf Toilette gehen, Badehose an und ab in den Pool. Und somit nahm das Unheil seinen Lauf. Der erste von uns betrunkenen Halbstarken las das Schild das kein Toilettenpapier in die Schüssel gehört und probierte es gleich mal mit der ganzen Rolle aus. Haufen drauf, Wasser marsch und schon hatten wir unseren ersten Goldfisch im Becken. Da der Rest auch noch den unsäglichen Druck auf dem Enddarm verspürte, setzten wir natürlich auch noch eine Bombe ins Becken. Was ein Anblick und Geruch. Aber das war uns egal. Badehose an und ab an den Pool. Als wir abends zurück ins Zimmer kamen, um uns für das Nachtleben fit zu machen, war der Beuler immer noch verstopft und wir füllten ihn zur absoluten Vollkommenheit noch mit Urin, der im Hotelpool keinen Platz mehr gefunden hatte. Ab zur Party, pinkeln gegangen, schlafen gegangen. Am nächsten morgen wurden wir dann von vor Ekel fluchenden und sich weigernden Putzfrauen geweckt. Was nun? Die Schüssel war gefüllt bis zum Rand (inklusive Füllung) und es stank. Für das kleine Geschäft konnte man ja wenigstens noch in den Pool hüpfen oder die Dusche oder das Waschbecken benutzen. Aber irgendwann musste doch auch mal was anderes weg. Zum Glück hatten wir unser Zimmer direkt neben der Rezeption und die öffentliche Hoteltoilette war auch dort, so dass wir auch noch einen Ort zum kacken hatten und somit ganz zufrieden waren. Das ging dann 3 Tage gut. Es stank immer heftiger im Zimmer und inzwischen auch an der Rezeption.


Da die Hotelleitung natürlich der Meinung war, uns einen auswischen zu wollen oder wollte, dass wir unsere Schüssel selber wieder frei machen, haben die ihre öffentliche Toilette einfach abgeschlossen. Aber nicht mit uns pfiffigen Kerlen. Einer meiner Freunde dachte sich das der kleine ungenutzte und nicht angeschlossene Kühlschrank ein guter Ersatz wäre und hat diesen dann kurzerhand zu seiner Toilette umfunktioniert. Es wurde auch ein ungebetener Gast im Pool gesichtet. jedoch ließ sich nie aufklären, ob es von einem von uns kam. Von mir jedenfalls nicht. Ich dachte mir, dass wenn wir abends doch eh in irgendeinen Club gehen, kann ich auch da gehen. Also fertig gemacht, losgezogen und erstmal den magischen Ort aufgesucht. Blick auf die Toilette und mir war sofort klar, dass das fast die Ausmaße unserer Zimmertoilette hatte. Total dreckig und stinkend. Im dicken Kopf habe ich mir dann natürlich gedacht "das geht besser!" und habe mich, anstatt im Flug auf die Schüssel zu zielen mit dem Rücken an die Tür gedrückt und meinen prächtigen Haufen direkt hinter die Lokustür gesetzt. WOW! Danach abgeputzt und das Papier, da es in Griechenland ja nicht in die Schüssel darf, dekorativ an die Wand geklebt. Sorry Klofrau! Am nächsten Tag haben wir uns mal einen All-you-can-Eat beim Chinamann gegönnt. Beim Betreten unseres Zimmers wurde uns von dem Geruch so schlecht, dass wir das komplette Chinaprogramm rückwärts ins Waschbecken gesetzt haben. Dann wieder Badehose an und ab an Pool und abends wieder das gleiche Programm wie vorher. Inzwischen waren wir die Attraktion des Hotels, da jeder der das Hotel verlassen wollte an unserem Balkon und an unserer Zimmertür vorbei musste. Da die hohe Zimmertemperatur (circa 32°C) unseren Mix aus Scheiße, Pisse und Kotze inzwischen so gut hergerichtet hat, haben wir nur noch draußen am Pool gepennt. Wir wurden nicht nur von den Putzfrauen, sondern auch der Hotelchefin und den anderen Gästen angepflaumt. Während wir am nächsten Tag am Pool lagen haben uns die Putzfrauen dann unsere ganze Freude genommen und unser Badezimmer gereinigt, inklusive Abmahnung von der Geschäftsführung. Da wir noch ein paar Tage hatten und aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums eh zu nichts mehr in der Lage waren, verliefen die ohne nennenswerte Zwischenfälle. Nachdem taten mir die Putzen des Hotels und der Club schon sehr Leid. Auch die armen Touristen, die nach uns in das Zimmer gekommen sind, da der Kühlschrank immer noch gefüllt war. Aber wir haben auch jetzt, sechs Jahre nach dem Urlaub noch unseren Spaß damit und fragen uns, ob die Kühlschrankfüllung immer noch da ist.

Beichthaus.com Beichte #00028958 vom 22.05.2011 um 01:03:10 Uhr in Griechenland (Malia, Kreta) (67 Kommentare).

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Chat unter falscher Identität

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Lügen Falschheit Internet

Ich (w) beichte, dass ich mich über mehrere Jahre hinaus im Internet für eine falsche Person (m) ausgebeben habe.
Vor nun rund 5-6 Jahren habe ich mit einer Freundin begonnen, mich im Internet für eine falsche Person auszugeben. Was anfangs reiner Spaß und Zeitvertreib war, stellte sich im weiteren Verlauf für mich als riesiges Problem dar. Meine Freundin und ich stellten damals ein Benutzer-Konto eines Jungen her und besorgten uns Bilder aus dem Internet. Kurze Zeit später freundeten wir uns mit allerhand Mädchen über das Internet an, die unser Bild, das wir im Netz dargestellt haben, leichtgläubig abnahmen. Den Moment, in dem es soweit war, dass ich eine "Beziehung" zu einer der kennengelernten Mädchen eingegangen bin, kann ich heute nicht mehr genau sagen. Und obwohl ich mich sexuell nicht zu Mädchen hingezogen fühle, wagte ich den Schritt, den ich bis heute zutiefst bereue. Die "Beziehung" hielt im Nachhinein über einen langen Zeitraum hinaus (ca. 2 Jahre) und das besagte Mädchen entwickelte echte Gefühle für meine nur für sie dargestellte Person. Obwohl mir zu diesem Zeitpunkt bereits bewusst war, welchen Fehler ich begehe, war ich nicht in der Lage, die Situation aufzulösen. Auf der einen Seite war ich der Meinung, dass das Mädchen Ehrlichkeit verdient hat und auf der anderen Seite habe ich mich so in die "Rolle" gedrängt gefühlt, dass ich mich nicht in der Lage dazu gesehen habe, die Wahrheit endlich ans Tageslicht kommen zu lassen.


Das Lügengerüst, was ich in den Jahren aufgebaut habe, mit all den ausgedachten Geschichten um Familie, Freunde etc. war enorm groß und setzte mich selber unter Druck. Versuche zu einem früheren Zeitpunkt die komplette Sache zu beenden, wurden häufig von der "Freundin" mit Hilfe von Drohungen sich das Leben zu nehmen, verhindert. Irgendwann beendete ich die "Beziehung" ohne ihr zu erzählen, dass sie Gefühle für eine Person entwickelte, die sie in ihrem Leben nie getroffen hat. Ihr fiel es schwer die Trennung zu verkraften, ich war mir jedoch sicher, dass es endlich der Zeitpunkt war, an dem ich der Sache ein Ende setzen musste. Kurze Zeit später löschte ich besagte Konten, die ich damals erstellt habe und wechselte die Handynummer. Heute ist mir jeder Gedanke darüber unangenehm und peinlich. Ich habe die Gefühle einer Person ausgenutzt und ihr etwas vorgemacht, das in der Wirklichkeit nicht existiert. Meine Freunde wissen von all dem nichts und ich bereue bis heute, mit meiner damaligen Freundin einen solchen Fehler begangen zu haben. Sie wandte sich bereits kurze Zeit später nach dem Erstellen des besagten "Users" von mir ab, als sie mitbekommen hat, dass ich mich mit der ganzen Sache intensiver beschäftigte als sie. Im Nachhinein war die Lügerei die Freundschaft, die ich damals zu ihr pflegte, nicht wert. Genauso wenig war es das Mädchen wert, sich von mir über einen so langen Zeitraum belügen zu lassen und am Ende nicht einmal die Wahrheit zu erfahren. Jetzt, wo ich die Sache endlich beendet habe, bin ich erleichtert es hinter mir zu haben und andererseits enttäuscht von mir, einer Person gegenüber so falsch gewesen zu sein und sie über einen langen Zeitraum belogen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00028954 vom 21.05.2011 um 01:19:45 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Blaues Auge für Nächstenliebe

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Gewalt Ungerechtigkeit Last Night Gyhum

Ich beichte, dass wir einem Kumpel mal ungewollt echt übel mitgespielt haben. Wir waren zu dritt in der ortsnahen Diskothek und haben recht gut getankt. Als wir nach Hause wollten, haben wir uns ein Taxi bestellt. Als wir gerade einsteigen wollten, erblickten wir am […]
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Beichthaus.com Beichte #00028948 vom 19.05.2011 um 14:31:24 Uhr in 27404 Gyhum (Wehldorfer Bundesstraße) (24 Kommentare).

Gebeichtet von VicodineXX
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Die Affären meines Vaters

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Fremdgehen Verrat Rache Familie Zürich

Ich (w/22) möchte folgendes beichten: Als ich 15 Jahre alt war, hatte mein Vater mehrere Affären gleichzeitig. Meine Mutter wusste nichts davon, ich allerdings schon, weil ich meinen alten Herren knutschend mit der 17-jährigen Tochter seines Chefs in einer Bar gesehen hatte, nachdem ich einen Ordner, den er zu Hause vergessen hatte in sein Büro bringen musste. Er hatte mich allerdings nicht bemerkt und ich behielt die ganze Sache erst einmal für mich. Als mein Vater abends nach Hause kam, ließ er sein Handy wie immer auf der Kommode neben der Garderobe liegen. Als alle schliefen schlich ich mich raus und durchsuchte sein Handy auf welchem in den letzten Stunden Dutzende SMS reingekommen sind. Ich las SMS von fünf Frauen, welche alle ein Treffen mit ihm ausgemacht haben und ihm die Daten für das genaue Treffen (Ort, Hotel, Zeit) mitgeteilt haben. Da er diese Nachrichten noch nicht gelesen hatte, habe ich alle Nachrichten, die an diesem Abend reingekommen sind gelöscht, den SMS-Verlauf im Speicher gelöscht, die Handynummern seiner Affären gesperrt und sein Handy wieder exakt wie zuvor auf der Kommode positioniert.


Die nächsten Tage war mein Vater extrem gereizt als er ungewohnt früh nach Hause kam, wohl keine "Überstunden" gemacht. Ich war voller Schadenfreude und wollte noch meinen letzten Trumpf ausspielen: Seine Affäre mit der 17-jährigen Tochter seines Chefs. Zwei Tage später, nachdem mein Vater mich grün und blau geprügelt hatte, weil ich seine Ansichten bezüglich meiner beruflichen Zukunft nicht teilte und ihm das auch klar und deutlich gesagt hatte, sah ich meinen Moment gekommen. Am selben Abend war mein Vater noch zu einem Geschäftsessen eingeladen worden, an welchem er seinen Chef vertrat, der in seinem Büro die Unterlagen für die Mehrwertsteuer Revision vorbereitete. Ich rief also im Büro an und erzählte ihm, dass mein Vater seine Tochter flachgelegt und mit teuren Geschenken überhäuft habe, während er zu Hause Terror macht, seine Kinder verprügelt und meine Mutter psychisch fertig macht. Sein Chef war stinksauer, bedankte sich für meinen Hinweis und versprach niemandem zu sagen von wem er dies alles wisse. Tags darauf wurde meinem Alten gekündigt, er zog bei uns zu Hause aus, seine Affären bekamen Wind von der ganzen Sache und die Cheftochter wurde für 3 Jahre ins Ausland geschickt. Ich hoffe zumindest die Cheftochter möge mir verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00028946 vom 19.05.2011 um 12:45:43 Uhr in Zürich (42 Kommentare).

Gebeichtet von biensche aus Zürich
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“Folge

Auf der schiefen Bahn

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Drogen Gewalt Diebstahl Dummheit Düsseldorf

Ich (36) schäme mich sehr dafür, was ich vor 15 Jahren getan habe. Habe selber Migrationshintergrund und bin in multikulti Cliquen aufgewachsen, doch leider sehr früh auf die schiefe Bahn gekommen. Habe Drogen verkauft, Leute abgerippt und angepöpelt. Man wollte […]
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Beichthaus.com Beichte #00028945 vom 19.05.2011 um 08:18:50 Uhr in Düsseldorf (20 Kommentare).

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