Taschenrechner mit Wasserschaden

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Feigheit Engherzigkeit Kinder Schule

Ich habe in der sechsten Klasse einem Jungen eine große Hand voll Schnee in seine offenstehende Schultasche geschmuggelt, weil er mich öfter ärgerte. Da ich sonst nicht viel mit ihm zu tun hatte, hörte ich nichts weiter davon und vergaß die Aktion schnell. Erst Jahre später haben wir in einer Unterrichtsstunde über Mobbing und so etwas gesprochen und er meldete sich und erzählte, dass ihm irgendein Idiot in der sechsten Klasse Schnee in die Schultasche gesteckt hätte - in das Fach mit dem Taschenrechner, der dann hinüber war, ebenso wie seine Schulhefte. Natürlich sprach er von meinem Streich und ich wurde knallrot. Als Kind habe ich nicht darüber nachgedacht, aber jetzt tut mir das wirklich leid. Inzwischen ist er mein bester Freund und wäre mir bestimmt auch nicht böse, wenn ich ihm davon erzählen würde, aber ich traue mich nicht. Stattdessen habe ich überlegt, wie ich es wieder gutmachen kann und werde ihm das Geld für den Taschenrechner wohl anonym zukommen lassen, um ihn zu entschädigen.

Beichthaus.com Beichte #00032752 vom 20.02.2014 um 19:41:57 Uhr (14 Kommentare).

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Meine Jugend in der rechten Szene

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Lügen Dummheit Vorurteile Feigheit Partnerschaft

Ich (m/25) habe vor ein paar Wochen ein wundervolles Mädchen kennengelernt, mit der sich langsam eine intensive und schöne Beziehung anbahnt. Das einzige Problem ist, dass ich ihr noch nicht die ganze Wahrheit über mich gesagt habe. Ich geriet in der Pubertät nämlich auf die schiefe Bahn und trieb mich in der rechten Szene herum - bis ich den ganzen Mist irgendwann mal satthatte, über das Ganze nachdachte und dann ausstieg. Ich zog aus dem alten Umfeld weg, brach alle Kontakte zu ehemaligen Kameraden ab und ließ alles nach und nach hinter mir. Welche Dummheit mich damals dazu getrieben hat, eine rechtsgesinnte Meinung zu vertreten kann ich bis heute nicht verstehen. Ich habe inzwischen so viele gute Freunde, die auch aus verschiedensten Nationen und Ländern stammen, dass ich über meine Pubertät und all diesen Scheiß nur den Kopf schütteln kann. Ich schäme mich zutiefst dafür. Keiner weiß von meiner Jugend in der rechten Szene und das Schlimme ist, dass ich auch jetzt bei meiner ersten richtig großen Liebe den Mund nicht aufkriege. Sie verabscheut nichts mehr als Nazis, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, was ich nur zu gut verstehe. Wenn ich ihr erzählen würde, dass ich einst selbst so ein Arschloch war, würde sie wohl sicherlich das Weite suchen. Andererseits kann und will ich sie nicht länger belügen, weil sowieso jede Lüge mal auffliegt. Doch immer, wenn ich ihr gerade beichten will, was mir auf der Seele brennt, mache ich aus lauter Feigheit doch wieder einen Rückzieher.

Beichthaus.com Beichte #00032745 vom 19.02.2014 um 18:06:08 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Hund mit dem Assi-Namen

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Peinlichkeit Familie Tiere

Ich (m) habe die besten Eltern der Welt und bin auch wahnsinnig stolz auf sie. Meine Eltern haben lange und hart gearbeitet, um sich den Traum von einem eigenen Häuschen im Grünen zu erfüllen, seit einem viertel Jahr wohnen wir in einer ruhigen Gegend am Stadtrand. Da ich noch in der Ausbildung bin und nicht so viel verdiene, lebe ich bis zu meiner Gesellenprüfung noch bei ihnen und bin dafür sehr dankbar. So weit, so gut. Meine Mutter hat sich neben einem eigenen Häuschen immer einen Hund gewünscht, also dachte ich, dass ich ihr diesen Wunsch zum Geburtstag erfülle und nach längerer Suche und einigen Vorbereitungen war es dann so weit: Eine kleine Mops-Dame zog bei uns ein, keine drei Monate alt. Meine Mutter war die glücklichste Frau der Welt und liebte die Kleine vom ersten Augenblick an. Sie hatte nicht damit gerechnet und konnte es kaum fassen. Noch am gleichen Abend meinte meine Mutter euphorisch, sie nenne die Kleine Chantall. Zuerst dachten mein Vater und ich an einen Scherz. Schließlich konnte meine sonst so bodenständige Mutter ihren Hund nicht ernsthaft Chantall nennen?! Doch, sie konnte es. Wie sie ausgerechnet auf diesen Namen kam, ist mir ein absolutes Rätsel, aber seit mittlerweile zwei Wochen müssen mein Vater und ich mit einer "Chantall" zusammenleben, der Hund reagiert schon auf den Namen und ist sogar bei der Stadt als "Chantall" registriert.


Ich liebe die Kleine genauso sehr wie meine Mutter, aber immer, wenn meine Mutter mit ihr im Garten tobt und durch die ganze Gegend diesen Namen ruft, möchte ich am liebsten im Erdboden versinken. Wenn ich mit "Chantall" Gassi gehe, andere Hundebesitzer treffe und die fragen, wie mein Hund heißt, vermeide ich es, die Wahrheit zu sagen und lasse mir schnell einen anderen Namen einfallen. Meine Mutter bleibt stur, sie hat sich für Chantall entschieden und Fertig. Langsam habe ich das Gefühl, die Nachbarn machen sich schon über uns lustig, wenn meine Mutter mal wieder quer durch den Garten "Chantall, komm mal her!" ruft. Mein Vater und ich versuchen sie weiter zu überreden, doch noch einen anderen Namen für "Chantall" auszusuchen, nur irgendwann wird es sicher schwierig, einen Hund wieder an einen komplett neuen Namen zu gewöhnen. Ich beichte also, dass ich mich, obwohl ich meine Mutter wirklich sehr liebe und achte, für den Namen unseres Hundes schäme. Mama, verzeih mir, aber wie konntest du uns und dem Hund das antun?

Beichthaus.com Beichte #00032743 vom 19.02.2014 um 15:09:07 Uhr (28 Kommentare).

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Mein BDSM-Fetisch

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Fetisch Zwang Sucht

Vor einigen Jahren hatte ich eine Beziehung mit einer Frau, die auf BDSM steht. Mir war das Ganze damals völlig neu, ich dachte zuerst sie sei verrückt, aber es dauerte nicht lange, bis mich das dann doch sehr angetörnt hat. Je mehr ich sie erniedrigte (Haare ziehen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032739 vom 18.02.2014 um 18:12:09 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

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Abenteuer mit zwei Männern

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Selbstsucht Fremdgehen Lügen Morallosigkeit München

Ich (w/24) habe vor ungefähr fünf Jahren mit zwei Männern "gespielt". Es fing alles klassisch an: Zwei junge Männer fanden mich interessant und buhlten um mich. Jedes Mädchen weiß, wie sehr das einem schmeichelt. Zunächst war es absolut harmlos. Man traf sich auf einen Kaffee, ging ins Kino oder verbrachte den Tag in der Stadt. Ich ging mit beiden aus, weil ich sie einfach nett fand und es mir gefiel, angehimmelt zu werden. Es kam nie zu Küssen oder Berührungen, es war eher freundschaftlich. Doch bald merkte ich, dass ich den einen jungen Herren sehr anziehend fand. Und so entschied ich mich - zunächst - für ihn. Wir fingen eine kleine Romanze an. Doch der andere gab nicht locker und ich muss gestehen, dass auch er mir gefiel. Nun, ich bin katholisch erzogen worden und allein einen Freund "einfach so" zu haben, war etwas, das meine Eltern ganz und gar nicht gut fanden.

Irgendwie gab es mir einen Kick, auch mit dem anderen Mann etwas anzufangen. Das hört sich so furchtbar an, ist es auch. Aber mich mit beiden heimlich zu treffen, sie so um den Finger zu wickeln, Spaß mit ihnen zu haben - es gab mir einen unfassbaren Kick. Keiner wusste davon, obwohl wir in derselben Nachbarschaft wohnten. Da ich beiden erzählt hatte, dass meine Eltern es ganz und gar nicht gut finden, wenn ich mit Jungs "etwas am Hut habe", schwiegen sie beide. Mir machte es Spaß, mich zu verstecken und mit ihnen zu schlafen. Verliebt war ich in beide nicht, es war einfach ein riesiges Abenteuer für mich. Doch wie das dann so ist - sie hatten sich ernsthaft in mich verliebt. Und da merkte ich, dass ich eindeutig zu weit gegangen war. Obwohl es mir einen Kick gab, diese Nummer durchzuziehen, habe ich es dann mit beiden abgebrochen. Ich habe zwei Menschen mit Absicht benutzt, um mein kleines, geheimes Abenteuer zu erleben und es tut mir bis heute wirklich leid. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032735 vom 17.02.2014 um 21:58:13 Uhr in 80333 München (Weinstraße) (16 Kommentare).

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