Mein Lieblingsshirt

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Verzweiflung Ekel Unreinlichkeit WG Kitzingen

Mein Lieblingsshirt
Ich (w/damals 21) habe vor circa 3 Jahren mit 2 Typen in einer WG gewohnt. Am Anfang kamen wir gut miteinander klar, aber später sind die mir nur noch auf die Nerven gegangen. Wie dem auch sei, wir hatten auch nur ein Badezimmer. Eines Abends hatte ich starke Bauchschmerzen und wollte aufs Klo. Das Bad war jedoch besetzt, ich hörte, dass einer meiner Mitbewohner duschen war. Ich musste auf einmal richtig übel auf Toilette und dachte nur so, wenn der nicht in 1 Minute die Tür aufmacht, dann ist es vorbei. Naja, leider hat er nicht die Tür aufgemacht und ich wieder zurück in mein Zimmer und Tür abgeschlossen. Ich musste so dringend, dass ich mir überlegt habe, wie ich denn jetzt meinen Drang loswerde. Ich habe also ein schwarzes T-Shirt genommen und auf dem Boden ausgebreitet. Ich wollte nicht, aber es ging nicht. Also habe ich einen riesigen Haufen weichen Schiss in das T-Shirt gesetzt. Ich war selber so erschrocken von mir, aber was hätte ich tun sollen? Als mein Mitbewohner fertig war mit duschen, habe ich das T-Shirt zusammengelegt und den warmen Brocken ins Bad getragen. Ich habe das ganze im Waschbecken ausgewaschen. Das T-Shirt habe ich immer noch. Es soll mich an diese Tat erinnern.

Beichthaus.com Beichte #00029162 vom 16.07.2011 um 19:15:38 Uhr in Kitzingen (22 Kommentare).

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Keine Freundin mit 35

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Verzweiflung Feigheit Partnerschaft Familie München

Nach langem lesen vieler Beichten möchte ich (m/35) auch mein Herz erleichtern. Allerdings geht es bei mir um eine zukünftige Sünde für die ich um Absolution bitte. Ich habe beschlossen mir das Leben zu nehmen. Einen konkreten Zeitpunkt habe ich noch nicht festgelegt, dies kann ich noch nicht denn ich kann dies auf gar keinen Fall meiner Mutter antun. Mein Vater hatte sich selbst, aufgrund von Depressionen, beruflich ausgelöst, erhängt als ich 17 Jahre alt war. Meine Eltern hatten in einander wirklich die Liebe ihre Lebens gefunden und daher hat dieses Ereignis uns besonders mitgenommen. Eben vor allem meine Mutter, sie ist bis heute nicht ansatzweise über den Tod meines Vaters weg. Und deswegen werde ich warten bis meine Mutter den Gang allen irdischen gegangen ist.


Warum ich das mache möchte ich gerne ausführen. Wenn meine Mutter gestorben ist werde ich keine Familie mehr haben. Ich habe keine Geschwister und durch eine bizarre "Familientradition" habe ich bis jetzt schon ein Dutzend engerer Familienangehöriger zu Grabe tragen dürfen, angefangen bei meinem Opa als ich zwei war, bis zu einem Cousin, als ich Anfang 30 war. Ich habe eine ganze Reihe guter Freunde, eine Arbeit die mir Spaß macht, tolle Kollegen und Hobbys die mich erfüllen. Mir fehlt es an nichts, ich habe ein gutes Auskommen, kann mich frei entfalten und auch hin und wieder Sex mit der einen oder anderen Freundin. Aber eines hab ich nicht, eine Partnerin und das lässt mich mehr und mehr verzweifeln. Ich hatte schon Beziehungen und Freundinnen, so wie die meisten. Jedoch ist mit Mitte 20 meine letzte, wirkliche, ernsthafte Beziehung gescheitert und seitdem geht so gut wie nichts mehr. Ich lerne immer wieder tolle Frauen kennen, mit denen ich mich auch gut verstehe aber jedes Mal wenn ich signalisiere, dass ich tiefere Gefühle entwickle bekomme ich in der Regel immer das Gleiche zu hören, "ich sei ja so ein lieber Kerl aber sie wolle nur eine Freundschaft". Eine gute Freundin, auch sie hatte mich als Partnerin interessiert, schenkte mir in einer etwas alkoholgeschwängerten Laune reinen Wein ein. Von mir hätte sie alles haben können, mich hätte sie nicht mehr ändern müssen. Danke, das will man hören. Erst kürzlich ging wieder der Versuch eine tolle Frau zu gewinnen wurde mit einer Abfuhr belohnt, natürlich wieder eine mit der Freundschaft. Weil ich langsam wirklich nicht mehr weiter weiß, habe ich eben beschlossen mein Leben selbst zu beenden. Vergebung kann man dafür eigentlich nicht erwarten, vielleicht aber ein wenig Verständnis. Danke fürs lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029160 vom 15.07.2011 um 15:12:52 Uhr in 80639 München (Wotanstraße) (68 Kommentare).

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“Folge

Katzensprung

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Dummheit Waghalsigkeit Tiere Kempten

Mein Kater und ich zogen 2009 in eine andere Stadt, da ich eine zweite Ausbildung begann. Alles war neu und aufregend, ich lebte erst zwei Monate dort, die Ausbildung machte Spaß, die Wohnung war neu und toll, ich fand schnell Anschluss, kurzum: das Leben meinte es gut mit mir. Einen Monat später, nachdem die Ausbildung begann, im Oktober, wurde ich ziemlich krank. Die Erkältung erwischte mich und ich war ziemlich fertig. Krank geschrieben, daheim im Bett, Fieber, Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen, kennt ja jeder. Ich schlief eigentlich nur, ist ja bei der Sache das Sinnvollste. Nun zu meiner Beichte:
Meine Wohnung befindet sich im Dachgeschoss, es ist also schwierig, die Fenster zu öffnen, damit der Kater nicht entwischt. Nur, genau das passierte. Keine Ahnung, warum ich damals das Fenster unüberlegt aufriss, sei es die Erkältung, die permanente Verpeiltheit meiner Person, ich weiß es nicht. Jedenfalls sprang er raus auf die Dachrinne, fiel herunter, verletzte sich zum Glück nicht und lief weg. Als dies passierte, war ich gerade in der Küche und kochte Tee, meines Wissens. Als ich dann ins Schlafzimmer zurückkehrte, bemerkte ich, dass das Dachfenster sehr weit offen stand. Nach circa einer halben Stunde fiel mir auf, dass sich mein Kater nach mehrmaligem Rufen immer noch nicht meldete, durch ein Miauen oder herbei laufen, was er sonst immer tat. Bis ich darauf kam, was passierte, war er schon längst in der neuen Stadt und ihren Straßen entschwunden. Eine Nachbarin erzählte mir, dass sie sah, wie mein Kater vom Dach herabstürzte und davon lief. Ich habe neun Tage nach ihm gesucht, Tierärzte angerufen, Flyer aufgehängt und verteilt, im Tierheim angerufen, auf diversen Internetseiten Suchanzeigen aufgegeben. Ich war sehr sauer auf mich selbst, dass das passierte, zumal ich in der Zeit nicht wusste, ob er überhaupt noch lebte. Letztendlich fand ihn dann jemand und rief die Nummer an, die er auf dem Flyer fand. Meinen Kater erkannte ich nur anhand der Tätowierung in den Ohren, denn er war unglaublich dünn und verdreckt geworden. Heute noch ärgere ich mich über meine eigene Dummheit, denn er hätte an meiner Unzulänglichkeit sterben können. Es geht ihm heute gut, er macht so Sachen, wie sie eben Kater machen. Er ist gesund, und ich hoffe, er weiß das heute nicht mehr. Der Kater bedeutete meinem verstorbenen Vater sehr viel, deshalb nahm ich ihn zu mir.

Beichthaus.com Beichte #00029157 vom 14.07.2011 um 01:43:57 Uhr in Kempten (19 Kommentare).

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Pünklichkeit um jeden Preis

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Boshaftigkeit Selbstsucht Vandalismus Bahn & Co.

Ich habe früher regelmäßig den Fahrstuhl am Bahnhof sabotiert, der es Rollstuhlfahrern und Müttern mit Kinderwagen ermöglicht ohne Probleme den Bahnsteig zu erreichen, indem ich die Lichtschranke der Tür verklebt habe. Die Tür blieb dann offen und der Aufzug war unbenutzbar. Das habe ich deshalb gemacht, weil sonst jedes Mal, wenn ein Rollstuhlfahrer mitfahren wollte und davon gab es etliche, der S-Bahnfahrer erst umständlich so eine Rampe zusammenbauen musste. Das konnte je nach Motivation desselben schon mal bis zu 5 Minuten dauern. Dann passte aber die Umsteigezeit zur nächsten Anschlussbahn wegen der dabei entstandenen Verspätung nicht mehr und man musste fast 20 Minuten warten oder eben 20 Minuten früher fahren, um pünktlich im Büro zu sein. Eigentlich tun mir die Leute im Nachhinein ein ganz klein wenig Leid, weil leicht haben sie es ja nicht, aber andererseits sind mir andere sicherlich dafür wieder dankbar gewesen, weil die Bahn dann pünktlich gefahren ist.

Beichthaus.com Beichte #00029144 vom 11.07.2011 um 21:33:46 Uhr (30 Kommentare).

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“Beichte

Süchtig nach dem Rotlicht

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Sucht Fremdgehen Prostitution Verschwendung Wollust Potsdam

Ich muss gestehen, dass ich süchtig bin, und zwar nach Prostituierten. Ich gehe bestimmt 2-3 mal im Monat zu Prostituierten. Das Ganze wäre nicht schlimm, wenn ich nicht seit 4 Jahren eine wunderbare, liebevolle und hübsche Freundin hätte, die ich auch sehr liebe. […]
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Beichthaus.com Beichte #00029143 vom 11.07.2011 um 15:52:55 Uhr in Potsdam (21 Kommentare).

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