Die Narben meines Lebens

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Peinlichkeit Verzweiflung Feigheit

Ich habe mich im Alter von 13 und 14 Jahren selbst verletzt. Ich habe dadurch immer Aufmerksamkeit von unserer Vertrauenslehrerin bekommen und auch von meinen Freundinnen und das tat gut. Ich kannte das so nicht. Meine Mama war alleinerziehend mit mir und meinem älteren Bruder - meinen Papa haben wir nur alle zwei Wochen an den Wochenenden gesehen. Und voll berufstätig war sie auch. Eigentlich kann man ihr keinen Vorwurf machen, sie hat das gut gemeistert. Ihre Eltern, also Oma und Opa, wohnten unten. Und wie das ja so ist, war Oma immer da und hat dann für uns gekocht, wenn wir aus der Schule kamen. Danach saßen mein Bruder und ich immer auf den Zimmern, weil man sich als Junge und Mädchen in der Pubertät ja überhaupt nicht leiden konnte und man sich nicht sehen wollte. Sobald Mama kam, wurden wir beide zum Helfen gerufen und dann fing das Gezicke schon an.

Mama, immer genervt von der Arbeit, hat uns dann jedes Mal angeschnauzt. Ärger habe ich sowieso oft genug bekommen, da ich in Mathe eine absolute Niete war und für jede schlechte Note trotz Nachhilfe Hausarrest bekommen habe, bis ich irgendwann unter der Woche einfach grundsätzlich nicht mehr raus durfte. Also nette Worte kannte ich kaum. Ich hatte sogar immer Angst sobald Mama kam, dass wieder irgendwas nicht stimmt, und war ungerne mit ihr alleine. Jedenfalls brauchte ich das Geritze um irgendwie Mitleid zu bekommen, statt böser Worte und Verbote.

Man sieht die meisten Narben nicht mehr, nur beim genauen Hinsehen, aber sie sind noch nie jemandem aufgefallen. Am linken Arm habe ich allerdings acht "Ritze", die etwas zu tief gingen und die sind jetzt, neun Jahre später, immer noch deutlich zu sehen und ganz selten spricht mich auch einer darauf an und das ist mir sehr peinlich. Ich möchte diese Narben am Liebsten übertattoowieren lassen, aber ich habe Angst davor, zum Tattoowierer zu gehen und ihm das zu sagen und zu zeigen - vor allem wegen unangenehmen Fragen. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich jetzt noch machen soll, damit die keiner mehr sieht.

Beichthaus.com Beichte #00038775 vom 28.09.2016 um 11:51:40 Uhr (18 Kommentare).

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Sorry, ich habe unterwegs in den Wald geschissen!

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit

Ich (m/29) war in dieser Woche auf einer Fortbildung. Der Weg dorthin führte über viele Landstraßen - bergauf, bergab, mit vielen Wäldern und Feldern. Da ich zu Hause keinen wirklichen Stuhlgang hatte, musste ich notgedrungen losfahren. Ich hatte gehofft, gar nicht zu müssen oder bei der Fortbildung auf die Toilette gehen zu können. Dazu kam es jedoch nicht. Auf meinem Weg dorthin bekam ich plötzlich Bauchschmerzen und es kündigte sich etwas Größeres an, das unbedingt das Licht der Welt erblicken wollte. Ich hielt an einem der zahlreichen Waldwege an, lief im Nebel durch die morgendliche Kälte und entblößte mein Hinterteil an einem sicheren Ort im Unterholz. Bewaffnet mit einer Packung Taschentücher und mit den im Auto deponierten Servietten eines bekannten Schnellrestaurants versuchte ich, mein Hinterteil zu säubern. Es gelang mir teilweise, ich putzte und putzte, bekam die Ritze aber nicht wirklich sauber.

Nachdem meine Tücher verbraucht waren, gab ich auf. Nun kam das nächste Problem. Meine Hand stank fürchterlich, ich hatte beim Säubern wohl mächtig zugelangt. Weit und breit war natürlich kein Wasser in Sicht. Ich nahm das mit Apfelgeschmack versetze Wasser, das ich zum Trinken eingepackt hatte, lief mit neuen Tüchern in den Wald, befeuchtete diese und wusch mir den Rest vom Fest vom Hinterteil ab. Auch meine Hände wusch ich notdürftig mit dem Apfelwasser. Die ganze Aktion hat so viel Zeit gekostet, dass ich fast zu spät zu der Fortbildung kam. Als ich das Gebäude betrat, wurde ich sofort von mehreren Leuten per Handschlag empfangen, ohne dass ich mich vorher auf der Toilette richtig waschen konnte.

Die Hand stank nicht mehr, aber sie war definitiv nicht die Hand, die man jemandem zur Begrüßung geben sollte. Ich hatte jedoch keine Wahl. Ich konnte schlecht sagen: "Tut mir leid, ich habe unterwegs in den Wald geschissen, ich muss erst mal meine Hände waschen." Das war übrigens das erste Mal in meinem ganzen Leben, dass ich meine Notdurft im Wald verrichten musste und es hat mir keine Freude bereitet.

Beichthaus.com Beichte #00038771 vom 27.09.2016 um 20:07:28 Uhr (15 Kommentare).

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“35.000

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Meine Ex ist eine billige Schlampe!

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Neugier Zorn Rache Fremdgehen Ex

Ich (m/38) habe kürzlich erfahren, dass meine Ex nicht nur eine totale Schlampe war (5 Männer in anderthalb Jahren Beziehung nebenbei), sondern sich auch von mindestens vier Anderen für Sex bezahlen ließ. Ich habe immer noch Zugang zu ihren Accounts in Chats und dem sozialen Netzwerk und sehe daher, wer ihre nächsten Opfer sind. Bevor sich einer fragt, was das soll: Ich mache das nicht zum Spionieren, sondern einfach um mir selbst zu bestätigen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Wenn ich schon sehe, dass ihr Postfach von Schwanzbildern überquillt, die sie alle mit Kommentaren wie: "Geil, will ihn in den Mund nehmen" beantwortet. Ich empfinde auch keine Liebe mehr, sondern Ekel, aber nachts kommen Sehnsüchte hoch und dann mache ich eben genau das.

Ich bin auf den Account eines der Herren im Chat versehentlich jedoch mal mit meinem Account gegangen, was mir sofort eine wutschnaubende Nachricht einbrachte, ich solle "Seine Süße" und ihn gefälligst in Ruhe lassen, er liebe sie und es nicht wagen, weiter herumzuspionieren, sonst bekäme ich die Fresse voll. Das ganze testosterongesteuerte Pöbelprogramm eben. Ich habe in seinem Account gesehen, dass er frisch geschieden ist, und dachte kurz daran, ihn zu warnen, da sie mir inzwischen gestanden hat, dass sie damit niemals aufzuhören gedenke und es ihr eben Spaß mache, ein Mistvieh zu sein. Ich habe dann aber nur als Antwort geschrieben: "Viel Glück und viel Geduld - Du wirst beides brauchen!", und lasse ihn jetzt ins Unglück laufen.

Meiner Erfahrung nach würde er mir eh nicht glauben, da sogar ein früherer Kumpel, der sich auch auf sie einließ, es auch nicht tat, da wir Männer ja immer zu glauben scheinen, dass sie bei uns dann ganz anders ist. Und das Miststück ist schlau genug, es so zu machen, dass man sehr lange nichts merkt. Sie hat mindestens drei Handys, unzählige Accounts mit anderen Bildern (sie ist sehr wandelbar), und so weiter. Auch einen weiteren Bekannten habe ich inzwischen in ihrem Postkasten entdeckt, der eigentlich nur fragen wollte, was mit uns los sei und inzwischen schon um den Finger gewickelt ist. Tja, klein und niedlich ist eben nicht so unschuldig, wie es wirkt. Ich jedenfalls werde lachend zusehen, so wie wahrscheinlich auch ich ausgelacht wurde - denn ich wurde damals auch gewarnt, habe die Nachricht aber nie beantwortet.

Beichthaus.com Beichte #00038768 vom 27.09.2016 um 14:49:09 Uhr (9 Kommentare).

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Die geilen Schlüpfer seiner Schwester

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Schamlosigkeit Masturbation Ekel Falschheit Fetisch

Ja, ich bin geistig und körperlich ganz normal. Aber ich (m/23) habe etwas unglaublich Schreckliches getan und ich kann aus meinem Freundeskreis niemanden etwas erzählen. Die ganze Geschichte ist etwas länger her. Als ich 16 war, stand ich total auf ein Mädchen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00038763 vom 26.09.2016 um 19:15:42 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Blut im Bauchnabel

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Sucht Ekel Selbstverletzung Zwang

Ich (w) habe, schon seit ich denken kann, eine ziemlich komische Angewohnheit. In dem Alter, in dem Kinder normalerweise den Körper beobachten, habe ich den Bauchnabel meiner Mutter entdeckt. Diesen fand ich so toll, dass ich immer wieder darin rumpolen wollte, meine Mutter sagte dann allerdings genervt, das könne ich ja auch bei mir machen und ihren Bauchnabel in Ruhe lassen.

Seither komme ich nicht mehr davon weg. Ich "kratze" quasi darin, teilweise auch bis er etwas blutet, und höre erst auf, wenn es schmerzt. Als Jugendliche habe ich mich oft für meinen etwas wundaussehenden Nabel geschämt und versuchte immer wieder, damit aufzuhören. Ich klebte beispielsweise häufig Pflaster darüber, damit ich nicht rankomme. Ich wollte mir sogar schon ein Piercing stechen lassen, in der Hoffnung, ich höre dann auf. Ich glaube, das ist so ähnlich wie Nägelkauen. Ich mache das allerdings nicht, wenn ich nervös bin, sondern einfach weil ich ein Verlangen danach habe. Mittlerweile stört es mich nicht mehr so stark, dass ich jetzt unbedingt damit aufhören müsste, aber spätestens wenn ich Kinder habe muss ich das in den Griff bekommen. Sonst schauen die sich diesen Schwachsinn noch ab.

Beichthaus.com Beichte #00038743 vom 20.09.2016 um 22:27:43 Uhr (9 Kommentare).

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