Die Zeit mit meiner Lehrerin

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Schamlosigkeit Lügen Begehrlichkeit Schule Lastrup

Ich habe, als ich in der achten und neunten Klasse war, etwas mit einer meiner Lehrerinnen angefangen. Zwischen uns lagen genau 38 Jahre. Sie war und ist zwar mit einem Mann verheiratet, schlief aber trotzdem mit mir, obwohl ich weiblich bin. Er arbeitete unter der Woche von 13 Uhr bis in die frühe Nacht und hatte, ihrem Verdacht nach, selbst eine Affäre. Wir hatten natürlich nicht nur Sex. Nach der Schule fuhren wir öfters in Parks, Eis essen oder chillten einfach nur auf ihrer Terrasse. Das blieb jedoch nicht unentdeckt, da wir uns nach einem halben Jahr vor der Schulleiterin rechtfertigen mussten. Wir kamen glimpflich davon, da wir alles als Gerüchte abtaten und nachweislich schon Kontakt hatten, bevor ich an die Schule kam. Dennoch sollten wir unsere freundschaftliche Beziehung nicht so offen handhaben, empfahl die Schulleiterin. Wir trafen uns demnach nur noch bei ihr. Es war eigentlich alles perfekt, aber mir wurde irgendwann sozusagen übel bei der ganzen Sache, da ich von Anfang an stärkere Gefühle hatte, und wir brachen unsere Affäre einvernehmlich ab. Heute bin ich nicht mehr auf dieser Schule, habe aber immer noch Kontakt zu ihr und möchte die Zeit nicht missen.

Beichthaus.com Beichte #00035854 vom 03.06.2015 um 18:40:00 Uhr in Lastrup (12 Kommentare).

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Die Katastrophen unserer Zeit

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Haibach

Jedes Mal, wenn ich lese, dass irgendwo ein Flugzeug abgestürzt ist, ein Flüchtlingsschiff untergegangen ist oder eine Bombe mal wieder Dutzende von Menschen getötet hat, lese ich das, oder sehe es in den Nachrichten, aber es lässt mich völlig kalt. Früher ist es mir nahegegangen, zum Beispiel als irgendwelche Terroristen eine Schule besetzten und dabei Dutzende von Frauen und Kindern ums Leben kamen. Wenn ich heute lese, dass irgendwo eine Bombe hochgegangen ist, denke ich mir "Ah, schon wieder eine Woche rum." Als vor knapp drei Wochen ungefähr 400 Menschen im Mittelmeer starben, um sich in Sicherheit zu bringen, kam mir nur ein Gedanke "Tja. Dumm gelaufen." Sehr nett, oder?


Wenn es mal wieder einen Amoklauf in Amerika gibt, bin ich regelrecht "enttäuscht" wenn es ein Dutzend Tote gibt. Ich spende auch nichts mehr für Somalia oder andere Krisenländer, weil ich mir denke, dass diese Länder es nicht verdient haben, dass man sie unterstützt. Afrika könnte Amerika und Europa ohne Probleme in die Tasche stecken, aber es ist immer das gleiche Lied. Einer kommt an die Macht, dann gibt es große Versprechen und dann kommen die ethnischen Säuberungen, weil irgendein Clan einem anderen Clan vor 300 Jahren eine Ziege geklaut hat. Gleichzeitig muss ich fast heulen, wenn ich höre, dass es den Tiger bald nicht mehr in freier Wildbahn geben wird, oder dass das Great Barrier Reef nach und nach an übersäuertem Meerwasser eingeht. Ich bedaure es, dass ich so engherzig wurde. Leider komme ich da nur sehr schwer raus.

Beichthaus.com Beichte #00035852 vom 03.06.2015 um 10:22:24 Uhr in 63808 Haibach (Ankergasse) (14 Kommentare).

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Die verlotterte Familie von nebenan

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Unreinlichkeit Ekel Selbstsucht Nachbarn

Ich wuchs in einem wirklich kleinen Kaff auf. Es war ziemlich abgelegen und darum wohnten dort eigentlich nur Leute, die Wohneigentum besaßen und sich lange Arbeitswege leisten konnten. In unserem Nachbarhaus gab es jedoch eine Wohnung spottbillig zu mieten, die allerdings jahrelang leerstand. Eines Tages zog neben uns, genau in diese Wohnung, eine Familie ein. Sie bestand aus einem Jungen, etwas älter als ich, einem Mädchen, etwas jünger als ich, und einem Kleinkind. Das Mädchen war wirklich wunderschön, aber sah immer dermaßen griesgrämig drein, dass man sich nicht traute, es anzusprechen. Der Junge und ich wurden mit der Zeit gute Kumpels, auch wenn mir auffiel, dass er oft nahezu grundlos aggressiv wurde. Er machte seinen Eltern, und vor allem seiner Schwester oft Vorschriften, allerdings tat er das bald auch mit mir, was ich mir natürlich nicht gefallen ließ. Außerdem merkte ich mit der Zeit, dass die Eltern ziemlich ärmlich lebten.


Der Junge und ich hatten immer öfter unsere Differenzen, denn er kam gerne mal nachmittags vorbei, machte einfach so, ohne zu fragen den Fernseher an, ging an unseren Kühlschrank und lungerte dann bis abends da herum. Meine Eltern erteilten ihm irgendwann Hausverbot, als er begann, sich bei uns vollends aufzuführen, als würde ihm alles gehören, und als könne er uns vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen hätten. Eines Tages war er dann plötzlich weg, die Familie von nebenan lebte aber normal weiter. Sie erzählten etwas davon, dass der Sohn irgendwo weiter weg eine Lehrstelle hatte. Eines Nachmittages im Winter stand das Mädchen vor unserer Tür. Die Heizung sei kaputt, ihre Eltern aber noch nicht da, und die Kleine sei in der Kita. Ich ließ sie rein und sie setzte sich direkt an die Heizung. Ich bot ihr einen Tee an, und sie fragte, ob ich stattdessen Kippen hätte, was ich verneinte. Wir saßen eine Weile herum, bis meine Eltern heimkamen, denen sie wortwörtlich dieselbe Geschichte erzählte. Irgendwann abends ging sie hinüber. Ab da wiederholte sich das ein- bis zweimal pro Woche. Sie sprach nie mehr als nötig war, obwohl ich versuchte, sie zu unterhalten, sondern saß nur wunderschön und griesgrämig guckend an der Heizung, schlürfte ihren Tee, kaute auf einem trockenen Brötchen oder Keksen herum, und ging dann wieder. Meine Eltern waren erst etwas ratlos, dann dachten sie, dass zwischen uns etwas lief. Da das Mädchen sie nicht störte, ließen sie aber machen. Als sie im Frühjahr immer noch regelmäßig bei uns war, fragte ich sie, ob es ihr denn bei uns so gefiele, es sei ja mittlerweile recht warm draußen.

Sie stand wortlos auf, setzte sich neben mich, und begann mich im Schritt zu streicheln. Dann öffnete sie meine Hose und machte es mir mit der Hand. Ich war viel zu perplex, um zu reagieren. Natürlich interpretierte ich ihr Verhalten so, dass ich dachte, sie sei jetzt meine Freundin. Wir taten es seitdem oft, wenn sie bei mir war. Sie hatte einen absolut perfekt geformten Körper, mit dem sie mich regelrecht wahnsinnig machte. Nie wieder in meinem Leben habe ich so schöne Brüste gesehen, geschweige denn angefasst. Sie schmeckte auch immer wunderbar nach einer Mischung, die mich an Zimt und Vanille erinnerte, und zwar überall. Ihr Orgasmus war ein wunderbares, lang gezogenes Beben, meistens gefolgt von einem kleinen Seufzer. Es war die beste Zeit meines Lebens. Ich hinterfragte ihre Motive niemals, und sie sprach auch nie viel. Wenn, dann meistens über die Schule, oder ihre beste Freundin, die ich jedoch nie kennenlernte. Gespräche über ihre Familie würgte sie ab. Außerdem war ich viel zu verliebt, um zu bemerken, dass da irgendetwas nicht stimmen konnte. Mir fiel allerdings auf, dass man ihre Eltern nur noch ganz selten zu Gesicht bekam. Wenn, dann herrschte bei ihnen auch immer eine seltsame Spannung und sie beäugten ihre Umgebung misstrauisch. Irgendwann blieben jedoch die Besuche meiner Freundin aus, und ich ging mehrmals hinüber klingeln. Es öffnete jedoch niemand, auch über einen Zeitraum von mehreren Wochen nicht, obwohl ich durchaus den Verdacht hatte, dass jemand zu Hause war. Egal was ich jedoch anstellte, um sie wiederzusehen und mit ihr zu sprechen, sie war genauso verschwunden wie ihr Bruder.

Bald darauf dämmerte mir, dass die ganz Kleine auch schon ewig nicht mehr draußen vorm Haus spielen gewesen war. Ich versuchte durch die Fenster in die Wohnung hereinzugucken, aber die Gardinen waren einfach zu dick, und es war zu dunkel. Ich überlegte lange, ob ich die Polizei holen sollte, tat es aber nie, weil ich Angst hatte, das vollkommen unbegründet zu tun. Nach einigen Monaten, in denen ich ihretwegen ziemlich litt, klingelte es an der Haustür, und ein mir unbekannter Mann stand davor, mit ihrem Bruder. Sie fragten, ob ich seine Eltern gesehen hätte, was ich verneinte. Ich wollte im Gegenzug wissen, ob er wüsste, wo seine Schwester sei. Er sah mich sehr misstrauisch an, und sagte nur, sie sei weggezogen und es ginge ihr gut. Meine Bitten, mir etwas darüber zu erzählen ignorierte er. Eine Telefonnummer wollte er mir auch nicht sagen, stattdessen wurde er regelrecht aggressiv. Nachdem er drei Runden um die Wohnung seiner Eltern geschlichen war, gingen er und der Mann wieder. Ein weiteres Jahr zog ins Land, in dem seine Eltern uns vollkommen ignorierten. Wir sahen sie auch nur noch ganz selten. Eines Tages wurde dann ihre Wohnung ausgeräumt, wohl eine Zwangsräumung. Es war wirklich gruselig. Überall schimmelige Essensreste, vergammelte Wäsche, Dreck, Kothaufen, heruntergefetzte Tapeten, Pfandflaschen, leere Schnapsflaschen, und so weiter. Aus der Wohnung stank es wie die helle Pest nach einer Mischung aus Rauch, Exkrementen und anderen biologischen Gerüchen.

Erst dort wurde mir bewusst, dass meine Freundin immer dasselbe Shirt, und auch dasselbe Paar Hosen getragen hatte. Außerdem hatte sie wohl nur drei verschiedene Unterhöschen oder so, und einen einzigen, etwas zu kleinen BH. Manchmal hatte sie ihr Zeug per Hand gewaschen - vorm Sex, und währenddessen trocknen lassen, mit der Begründung, sie hätte sich bekleckert. Außerdem hat sie immer nach dem Sex geduscht. Mir wurde schlagartig klar, warum sie und ihr Bruder so gerne Zeit bei uns verbracht hatten, und außerdem wurde mir bewusst, dass sie wohl nur mit mir geschlafen hatte, um einen Grund zu haben, bei uns zu sein, ihr Zeug zu waschen, duschen zu können und etwas zu essen. Sie wollte offensichtlich die Fehler ihres Bruders nicht wiederholen, der irgendwann einfach abgehauen war, als meine Eltern ihm wegen seines Verhaltens bei uns Hausverbot erteilt hatten. Dennoch hatte sie es irgendwann nicht mehr ausgehalten, und war mit ihrer Schwester irgendwann nachts einfach verschwunden. Ich fragte mich, warum ich das alles nicht gesehen hatte, und wie ich so blind sein konnte. Meine Eltern hätten ihr sicher mit so Einigem helfen können. Eine Zeit lang versuchte ich, zu ihr wieder Kontakt herzustellen, um mich zu entschuldigen. Es gelang mir allerdings erst fünf Jahre später.

Sie akzeptierte meine Entschuldigung wortlos, und wir treffen seitdem in unregelmäßigen Abständen. Sie hat bis jetzt, mit Ende 20, kein allzu leichtes Leben gehabt, aber sie bekommt es wohl langsam auf die Reihe. Wortkarg ist sie immer noch, nur ihre Schönheit ist mittlerweile etwas verblasst. Ihr Bruder redet kein Wort mehr mit mir und trägt mir das Hausverbot meiner Eltern und die Tatsache, dass ich mit seiner Schwester geschlafen habe, immer noch nach. Die ganz Kleine lebt bei ihren Großeltern und legt mit ihren 17 Lenzen schon eine eindrucksvolle Alkohol- und Drogenkarriere hin. Auch dafür fühle ich mich teilweise verantwortlich. Hätte ich das eher gemerkt, wären ihr sicher einige sehr schlimme Dinge erspart geblieben.

Beichthaus.com Beichte #00035850 vom 02.06.2015 um 23:11:28 Uhr (7 Kommentare).

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Ich kann nur als Fake leben

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Verzweiflung Falschheit

Ich habe kein Selbstbewusstsein und traue mich nichts. Ich bin eigentlich schon 18 Jahre alt, aber wenn mich jemand beleidigt, knicke ich ein und kann zwischenmenschlich nie punkten und wirke auf alle unsympathisch. Außerdem bin ich stark depressiv und nehme deswegen auch ein Medikament, welches mich stark nervös macht, aber eigentlich gar nichts bringt. Ich hatte leider nie Erfolg in meinem Leben und habe nichts durchgezogen, was ich so angefangen habe. Sport, Schule, Musik habe ich alles nur so halb gemacht und irgendwann abgebrochen. Aufgrund dessen habe ich mir eine zweite Identität angelegt, mit der ich in Chaträumen und in Online-Spielen mit anderen interagiere. Eigentlich ist dies das Einzige in meinem Leben, was ich gut kann.

Beichthaus.com Beichte #00035847 vom 02.06.2015 um 16:21:49 Uhr (10 Kommentare).

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Geschäft im Baumarkt

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Peinlichkeit Ekel Shopping Kinder Mellrichstadt

Geschäft im Baumarkt
Ich möchte heute etwas aus Kindertagen beichten: Ich, damals ein junges Mädchen von fünf Jahren, war nach dem Einkaufen noch mit meiner Mama im Baumarkt, um etwas zu besorgen. Wir waren schon länger unterwegs und so kam es, dass ich dringend einmal aufs stille Örtchen musste. Nicht wissend, was ich da tat, setzte ich mich also auf die nächste Toilette, zum Pech meiner Mama, denn es war ein Ausstellungsklo. Nachdem ich also ausgiebig in die in der Ecke stehende Toilette uriniert hatte, rief ich zudem durch den Laden: "Mama, das Wasser geht ja gar nicht!" Wie sollte es auch, bei einem Ausstellungsklo. Meine peinlich berührte Mama nahm mich also auf dem Arm, trug mich eilig aus dem Laden und wir kamen ohne geplante Besorgungen aus dem Baumarkt wieder nach Hause. Liebe Mama, es tut mir schrecklich leid! ich entschuldige mich natürlich auch beim entsprechenden Mitarbeiter, der das Klo letztendlich wieder reinigen musste.

Beichthaus.com Beichte #00035825 vom 30.05.2015 um 20:37:18 Uhr in Mellrichstadt (7 Kommentare).

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