Deutsche sind zu mürrisch!

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Zorn Hass Misstrauen Gesellschaft

Ich beichte, dass mich die Unfreundlichkeit meiner Mitmenschen gelegentlich dazu bringt, innerlich vor Wut zu kochen. Kann auch sein, dass es ein bisschen an meinem kulturellen Hintergrund liegt, aber ich finde, viele Menschen in diesem Land sind sehr schroff, geizig […]
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Beichthaus.com Beichte #00037266 vom 21.12.2015 um 17:42:56 Uhr (28 Kommentare).

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Hilfe, ich bin paranoid!

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Vorurteile Feigheit Misstrauen Manie Bahn & Co.

Ich möchte beichten, dass ich komplett paranoid bin. Ich fühle mich in Zügen, Bussen und anderen Fahrteinrichtungen, in denen man eingeschlossen ist, nicht mehr sicher. Am liebsten fahre ich nur noch per Mitfahrgelegenheit. Paranoid bin ich in dem Sinne, dass ich sehr viel Angst vor Menschen habe - und wenn die Situation dann auch noch passt, drehe ich komplett durch. Letztens, zum Beispiel, bin ich mit dem Zug nach Hause gefahren. Auf einmal legt besagter Zug eine Vollbremsung hin, steht ein paar Minuten und fährt dann weiter. Der Zugführer macht keine Aussage, was passiert ist. Und auf einmal spuken in meinem Kopf Bilder, dass irgendwelche Söldner, Terroristen, oder sonst jemand den Zug unter ihre Kontrolle genommen haben und uns alle abballern wollen. Ich saß auf meinem Platz, habe wie eine Irre andauernd nach hinten über meine Schulter Richtung Zugführer geschaut und drauf gewartet, dass ich die ersten Schüsse höre.

Klar habe ich mir gesagt, dass es total bescheuert wäre, einen Zug zu übernehmen, trotzdem merkte ich die ganze Zeit, wie mein Körper auf instinktive Flucht umprogrammierte. Also Adrenalin pur. Und bleich bin ich geworden, meine Güte. Dieser Umstand geht sogar so weit, dass ich Angst vor Leuten habe, die zu lange in ihren Taschen kramen, eine Uniform anhaben und dabei noch bedrohlich aussehen, sowohl gegen Deutsche als auch Personen von augenscheinlicher anderer Herkunft. Und dabei bin ich auch keinen Ticken rassistisch. Ich schäme mich wirklich für meine Gedanken, denn der Typ, der so lange in seinen Taschen kramte, hat mir letztendlich einen Kaugummi angeboten. Bitte vergebt mir meine Paranoia. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037174 vom 07.12.2015 um 02:51:40 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich will mehr Gehalt, Schlaffi!

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Fremdgehen Peinlichkeit Misstrauen Kollegen Arbeit

Mir ist etwas Dummes passiert. Ich bin jetzt Anfang 50 und habe es bei meinem Arbeitgeber bis in die obere Führungsebene geschafft. Personalfragen, die den Bereich Buchhaltung betreffen, entscheide ich. Wir mussten vor etwa acht Monaten eine neue Halbtagskraft einstellen, weil zu viel anlag. Für diese Stelle habe ich dann eine 30-jährige Frau eingestellt, die alleinerziehend ist und sich für diese Stellung sehr gut eignete. Nun ist es so, dass wir in der Buchhaltung immer wieder Gelegenheiten für ein kleines Gespräch finden, sei es am Kopierer oder am Kaffeeautomaten, ansonsten hat jeder sein eigenes Büro und geht seiner Arbeit nach. Mir ist diese Frau mit ihrer natürlichen und auch aufgeweckten Art immer sympathischer geworden. Sie hat auch meine Nähe gesucht, hatte ich das Gefühl. Sie ist jetzt nicht der optische Kracher, sieht aber sehr gepflegt aus. Kurz nachdem die Probezeit vorbei war, kam immer häufiger vor, dass etwas mit ihrem Sohn war. Sie musste früher weg, kam später etc. das häufte sich innerhalb von mehreren Wochen. Dann habe ich sie nach Feierabend zu einem Personalgespräch gebeten.


Sie gab zu, wegen eines Umzugs und dem laufenden Scheidungsverfahren große Probleme am Hals zu haben. Ich fragte sie, ob ich ihr helfen kann, da sie mir ja nicht unsympathisch war. Sie nahm das Angebot dankend an und bat mich, gleich am nächsten Wochenende beim Umzug mit den großen Möbeln zu helfen. Meiner Frau habe ich die Wahrheit gesagt, es war schließlich nichts dabei, einer Kollegin zu helfen. Es war kaum der Rede wert, was da an Arbeit anlag. In ihrer halbfertigen neuen Wohnung bat sich mich dann, noch etwas zu bleiben. Sie machte, so gut es in der Sauerei ging, etwas zu essen und im Anschluss öffnete sie eine Flasche Wein. Ihr Sohn war bei den Großeltern. Irgendwann nahm sie meine Hand, öffnete ihre Bluse und gab mir eindeutig zu verstehen, was sie wollte. Ich wusste nicht, warum sie das tat, möglicherweise war es Dankbarkeit. Nach einigen Minuten Zärtlichkeiten hatte sie sich ihrer Kleider entledigt und zog mich komplett aus. Nähere Details möchte ich nicht nennen. Ich hatte allerdings große Probleme damit, eine Erektion zu bekommen, es klappte nicht und darüber war ich nicht einmal unglücklich, denn diese Situation war mir dann doch zu unangenehm. Ich bin dann gegangen.


Am Montag kam sie in mein Büro und sagte, dass diese kleine Geschichte unter uns bleiben sollte. Sie meinte, dass es ja nicht gehe, dass das ganze Unternehmen erfährt, dass ich ein Schlappschwanz sei. Ich war ziemlich perplex. Ich ging ihr aus dem Weg, aber drei Tage später kam sie wieder und meinte, dass es jetzt wohl an der Zeit für mehr Gehalt wäre. Sie beendete den Satz mit "Oder, Schlaffi?" Ich glaube, ich habe mich in der Person ziemlich getäuscht. Jetzt will ich aber nicht, dass sie solches Zeug herumerzählt, denn ich habe zu Hause keinerlei sexuelle Probleme, aber mir ist es etwas extrem peinlich. Momentan habe ich keine Lösung parat. Ich muss jetzt aber erst mal um Vergebung bitten, weil ich mich von der Frau habe ausziehen lassen und es fast zum Seitensprung kam. Später muss ich darüber nachdenken, was ich mit meiner Kollegin mache.

Beichthaus.com Beichte #00036948 vom 30.10.2015 um 16:09:41 Uhr (35 Kommentare).

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Der Name eines anderen Mannes

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Misstrauen Fremdgehen Falschheit Partnerschaft

Meine Frau hat vor einiger Zeit, im Schlaf, einen Namen eines anderen Mannes von sich gegeben. Ich habe sie natürlich darauf angesprochen. Sie meinte, ich hätte das geträumt. Wir haben weiterhin viel darüber gesprochen, doch sie streitet bis heute ab, dass da noch einer existiert. Ich kann einfach nicht glauben, dass sie einfach so irgendeinen Namen sagt, den ich nicht kenne. Es kann also keiner aus dem Freundeskreis oder ein Arbeitskollege von ihr sein. Sie kam vor einigen Tagen zu mir und sagte, sie müsse mir etwas beichten. Ich war gleichzeitig schockiert und voller Freude, dass sie mir endlich gesteht, was es mit diesem mysteriösen Mann auf sich hat.


Doch es kam ganz anders, sie hat mir gestanden, dass sie meinen Lieblingspulli "aus Versehen" mit den Handtüchern gewaschen hat. Sie wollte mir wohl auf diese Art und Weise mitteilen, dass ich sie nicht mehr mit diesem Thema belasten soll. Nun zu meiner Beichte. Ich habe einen Privatdetektiv engagiert. Er ist schon seit zwei Tagen an ihren Fersen, doch bis jetzt scheint mein Engel wirklich ein Engel zu sein. Wenn sie wirklich so unschuldig ist, wie sie immer tut, dann weiß ich nicht, wie ich das wiedergutmachen soll. Ich werde ihr wohl einen riesigen Blumenstrauß und Pralinen schenken müssen, wenn nicht noch ein Pulli wegen meiner Dummheit und Eifersucht draufgehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00036945 vom 29.10.2015 um 18:52:26 Uhr (26 Kommentare).

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Ich liebe nur Männer

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Begehrlichkeit Verzweiflung Misstrauen Liebe

Ich schreibe mal hier rein, was mich ziemlich beschäftigt und sehr belastet. Ich würde mich eindeutig als schwul bezeichnen. Das ist nicht das Problem, ich bin, wie ich bin, und das Herz will, was das Herz will. Ich habe es mit den Frauen probiert, hatte kurz Freundinnen, aber da war nichts. Kein Gefühl, kein Kribbeln, keine Schmetterlinge. Der Sex hat mich nur sehr oberflächlich befriedigt. Wirklich verliebt, so richtig mit Kribbeln, ständig an ihn denken, in seiner Nähe sein wollen, das habe ich bis jetzt nur bei Männern gespürt. Wie geschrieben, damit habe ich kein Problem. Nur stößt mich der Gedanke an die körperliche Liebe unter Männern regelrecht ab. Ich hatte einen Freund und habe ihn aufrichtig geliebt. Nur Sex mit einen Mann, das ertrage ich nicht. Und wir haben es versucht. Ich habe dann Schluss gemacht, denn ich wollte ihm einfach keine Hoffnung mehr machen, dass das funktioniert. Das war sehr schmerzhaft. Ich will ja, dass ich es will. Und Frauen interessieren mich nun nicht, sie reizen mich kein bisschen. Was soll ich bloß tun?

Beichthaus.com Beichte #00036691 vom 23.09.2015 um 14:11:00 Uhr (24 Kommentare).

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