Wollüstig und egoistisch

35

anhören

Wollust Begehrlichkeit Arbeit Chef Konstanz

Ich muss etwas loswerden, denn ich bin kurz davor, einen grandiosen Fehler zu machen. Ich habe seit kurzem einen neuen Job als Aushilfe bei einem Händler in meiner Heimatstadt. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und eine absolut liebe Frau, mit der ich mich auch sehr gut verstehe. Zu Anfang haben wir uns einfach nur gut verstanden, das Arbeitsverhältnis war wunderbar und wir haben uns auch perfekt ergänzt. Nach und nach entstanden kleinere Insider-Witzchen, die nur er und ich verstanden. Diese Witzchen wurden langsam immer zweideutiger und sexueller. Da er 45 ist, nicht sonderlich attraktiv und generell nicht meinem "Ideal" entspricht, wundert es mich um so mehr, dass ich mich stark zu ihm hingezogen fühle. Allerdings nur sexuell. Ich hätte so gerne Sex mit ihm, einfach um zu schauen, "was er kann". Ich stand schon immer auf deutlich ältere Männer, aber dieses Alter ist neu.
Wenn wir abends alleine im Laden sind, haben wir eine Menge Spaß, machen blöde Witze und dergleichen. Letztens fing er an, mir als scherzhafte "Bestrafung", wenn ich was verlegt oder verschusselt habe, auf den Hintern zu hauen, was mich schlagartig extrem angemacht hat. Dann hab ich begonnen, Dinge runterfallen zu lassen, und mich immer genau so zu bücken, dass er entweder meinen Hintern oder meine Titten im Gesicht hatte. Nach einer Weile irgendwie - Flirtens kam er an, bückte sich zu mir und meinte, wenn er nicht verheiratet sei, würde er sofort mit mir schlafen, da ich ihn so anmache. Ich habe das Gefühl, dass ich, wenn ich es drauf anlegen würde, ihn schon zum Sex "animieren" könnte, aber ich weiß, dass das zum Ende unsere Freundschaftlichen Verhältnisses führen würde, und eventuell auch zu einer Ehekrise. Ich will ihm nichts schlechtes, und seine Ehe zerstören schon gar nicht, aber ich halte es nicht mehr aus. Das ist der beste Arbeitsplatz, den ich je hatte, und meine verdammte Wollust steht mir im Weg. Ich habe Angst, dass zwischen uns mal mehr passiert als nur flirten und auf den Hintern hauen, und dass dann alles zu Ende ist. Ich beichte, ich bin wollüstig und egoistisch.

Beichthaus.com Beichte #00030028 vom 03.06.2012 um 19:57:06 Uhr in Konstanz (Bahnhofstraße) (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Eine Schraube locker

14

anhören

Dummheit Falschheit Nachbarn Augsburg

Vor ein paar Jahren wohnten wir noch in einer Neubauwohnung. Als ich wieder mal duschte, merkte ich, dass meine vielen Haare den Ausguss verstopften. Normalerweise konnte ich mit einer dünnen Stange die Haarbündel aus dem Abfluss entfernen. Am Waschbecken ging das, aber bei der Dusche nicht. Also nahm ich kurzerhand einen Schraubenzieher, und drehte an der Mitte des Siebs am Ausguss. Aber es ging nicht auf, ich hörte nur etwas im Ausguss runterfallen. Ich war verwundert, machte mir aber keine weiteren Gedanken drüber. Nach 2 Tagen klingelte es auf einmal an der Tür und unsere Nachbarn standen vor uns. Sie fragten verwundert ob bei uns Wasser ausgelaufen sei, weil es bei ihnen die Decke runter tropft. Der Hausbesitzer kam, und die Klempner und sie schoben sich die Schuld zu, wer nun für die lockere Schraube am Ausguss verantwortlich war. Die Klempner sagte, sie haben bei dem Bau der Dusche keinerlei Fehler gemacht, der Hausbesitzer sagte, Herr X ist doch nicht so doof und lockert die Schraube! Die Renovierungskosten von 500 Euro blieben letztendlich an ihm hängen. Meinem Vater war das völlig Wurst, als ich es ihm Tage später beichtete.

Beichthaus.com Beichte #00029442 vom 14.10.2011 um 22:52:12 Uhr in Augsburg (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Mein Kollege kurz vor der Rente

26

anhören

Boshaftigkeit Rache Zwietracht Kollegen Arbeit

Ich beichte hiermit, dass mir mein einziger Bürokollege so langsam aber sicher richtig auf den Senkel geht und ich schon anfange mir Schritte zu überlegen wie ich gegen Ihn vorgehen kann. Es handelt sich um einen älteren Herren, kurz vor der Rente. Ich hingegen bin 23 und es war irgendwie von Anfang an klar, dass wir nicht auf derselben Wellenlänge sind. Wir sind die Einzigen in einem großen Büro und hocken von daher aufeinander.
Was mich an ihm stört ist Folgendes: Er hat 0,0% Humor. Kaum will man zur Entspannung etwas rumwitzeln oder sich einfach mal über irgendwelche "Nicht-beruflichen" Sachen unterhalten, unterbindet er es sofort im Keim. Er kennt nur Arbeit! Er hat keine einzige Sekunde, um mal zu entspannen. Lustige Kommentare (nicht nur von mir) von anderen Kollegen unterbindet er auch sofort und will immer nur direkt zum Punkt kommen: Zu seiner Arbeit. Jeglichen Kommentar schmettert er ab, damit bloß keine Arbeitszeit verloren geht. Der ist ungefähr so entspannt wie ein Truthahn kurz vorm Erntedankfest. Irgendwie ist er aber leider eine Art "Vorgesetzter" und darf mir Aufgaben erteilen. Leider genießt er hier auch Respekt, weil er "Alt und Weise" ist, ich kann daher nicht offen rebellieren. Vielleicht mögen Ihn die anderen auch nur, weil er fleißig erscheint und sie nicht den Tag mit ihm verbringen müssen. Der zweite Punkt, der mich an ihm stört ist, dass er meine Leistungen und Arbeiten stets als "Seine" präsentiert. Ich bin ein relativ guter Arbeiter und dementsprechend schmückt er sich gerne mit meinen Federn. Unter meine "Werke" setzt er immer nur seinen Namen, damit er gut dasteht. Aus Respekt und Fairness könnte er ruhig mal erwähnen, dass ich 99% der Arbeit erledigt habe. Aber nein! Alles seins! Er will von mir, dass ich Statistiken manipuliere, damit er besser da steht als er in Wirklichkeit ist. Er hasst konkrete Fragen, bei denen er "die Hose runterlassen" muss. Er kontrolliert alles 10 Mal nach, weil er Niemandem traut und bloß in kein schlechteres Licht gerückt werden will. Also er ist eine Art Person, die man nicht unbedingt mögen muss!


Jetzt beginnt er heute schon wieder mir so dämliche Aufgaben zu erteilen, die er alleine nicht hinbekommt und wofür er später wieder den Lob einheimsen will. Und wie es bei alten Menschen so ist, hat er einen peinlichst genau abgestimmten Zyklus am Tag. Punkt 13:30 holt er einen Apfel aus seiner Tasche. Isst ihn so dermaßen laut, dass ich panisch überlege, aus welchem Fenster ich springen müsste, um auf dem Gebüsch unten zu landen.


So nun zur Beichte:
Da ich und ihr vielleicht auch mittlerweile wisst, wie sehr er an seiner Arbeit hängt und wie gerne er doch in gutem Lichte steht, manipuliere ich ihn dahingehend relativ subtil. Ich verändere seine manipulierten Statistiken wieder in reale Daten, lösche hin und wieder seinen Namen als Autor von einigen Dokumenten und verschiebe einige seiner Dateien, damit er sie nicht wiederfindet. Ich finde es saulustig zu sehen, wie er sich wundert, warum von Geisterhand eine Datei verschwindet, die er eben noch bearbeitet hat. Ich versuche ihm zu helfen, mache einen Witz darüber aber den findet er natürlich nicht komisch. Letztens habe ich das LAN-Kabel aus seinem Rechner gezogen, so hatte er kein Internet. Der tolle Support hier brauchte erschreckenderweise drei Stunden um das zu beheben. Jetzt wo das mit dem Kabel bekannt ist, habe ich mir was anderes ausgedacht. Inspiriert von einer Beichte hier, habe ich eines Abends als er endlich weg war seinen PC aufgeschraubt und den Kühler seines Rechners deaktiviert. Am nächsten Tag wunderte er sich, als dieser alle paar Minuten runterfahren musste.
Naja es klingt zwar kindisch und unnötig aber er hat es in meinen Augen verdient! Er lässt sich lieber in einem guten Licht darstellen als jemals einen Fehler zuzugeben. Wenn man mal ehrlich ist, ist das der Grund warum viele Systeme versagen. Leute, die zu stolz bzw. zu feige sind um Fehler zuzugeben. Aber nicht mit mir!

Beichthaus.com Beichte #00029381 vom 21.09.2011 um 16:24:15 Uhr (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Reittherapie

6

anhören

Hass Zwietracht Arbeit

Ich beichte, dass ich meinem ehemaligen Arbeitgeber alles schlechte der Welt wünsche. Das Jahrespraktikum, welches ich in einem Therapiezentrum absolviert habe fand ich erschreckend und faszinierend zu gleich. Erschreckend wie mit den zahlenden Klienten umgegangen wird. Ihnen wird eine professionelle Reittherapie von einer Reittherapeutin versprochen. Was sie bekommen sieht aber anders aus, die Klienten samt Pferd werden von den Praktikanten betreut während die Reittherapeutin erst gar nicht anwesend war oder am Kaffeetisch saß und nicht einmal in die Halle schauen konnte. Man stelle sich mal vor wie teuer so eine Therapie pro Monat ist! Und dann wird sie von kurz angeleiteten Praktikanten durchgezogen. Aber sobald Presse oder irgendwelches offizielles Zeug ablief, stand sie mit den Klienten in der Halle und hat auf heile Welt gemacht. Auch die Zustände der Pferdesuche für die Therapien glich einer Farce. Da wurden billige Pferde gekauft und gesagt das sind die neuen Therapiepferde. Wald und Wiesenponys waren das. Ohne gründliche Ausbildung. Dann wurden sie ein paar mal durch den Roundplan gearbeitet und dann hieß es die würden laufen. So ein Schwachsinn. Nur zwei Pferde waren halbwegs Therapie geeignet. Das eine Pferd war so in seinem Trott vertieft das es schon aussah das es einen Burnout hätte. Das andere Pferd war vollkommen unterfordert. Und die Pferde wurden mit Sportlerfutter gefüttert. Was totaler Schwachsinn ist, da die Pferde keine Acht Stunden am Tag gelaufen sind. Viel zu dick waren sie mehrmals trat die Krankheit Hufrehe auf. Jeder der sich mit Pferden auskennt weiß, dass das eine Eiweißerkrankung ist, die einen schnellen Schub des Hornwachstums verursacht, zu einer Entzündung im Huf führt und im schlimmsten Falle eine Hufbeinsenkung mit Durchbruch verursacht. Sprich, das Hufbein bricht durch den Huf. Und Ursache ist eine zu reichhaltige Eiweißfütterung. Wobei faszinierend war es zu sehen wie man mit behinderten Menschen umgehen kann, was Pferde in ihnen bewirken können und welchen Fortschritt sie machen können. Mir hat es gezeigt wie man mit behinderten Menschen umgehen kann. Das war das einzig Gute. Aber für all die Missstände und das persönliche Einmischen der Führungskräfte ins Privatleben wünsche ich ihnen alles schlechte der Welt.

Beichthaus.com Beichte #00029366 vom 14.09.2011 um 21:57:36 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Schul-PC hacken

16

anhören

Boshaftigkeit Vandalismus Schule

Vor einigen Jahren entdeckte ich eine reißerische Überschrift auf einem Computermagazin: "Windows-Kennwörter in Sekunden geknackt". Ich habe mir dieses Heft gekauft, den Tipp auf meinem PC getestet und siehe da: Es hat funktioniert. Mir kam sofort die Idee, das mit unserem neuen Schulnetzwerk zu testen. Dazu bin ich mit einem Freund in die Schulbibliothek gegangen, wo man in den Freistunden am PC arbeiten kann. Wir haben die benötigten Dateien kopiert und zu Hause die Passwörter geknackt. Allerdings gab es ein Problem: Wir hatten damit nur die lokalen Passwörter erbeutet. Das Passwort für den Server war ein anderes. Immerhin konnten wir damit die PCs von anderen Schülern und Lehrern herunterfahren und neue Programme installieren.

Da das Schulnetzwerk noch recht neu war und der Administrator unserer Schule sich oft an Schüler-PCs mit dem Server-Admin-Kennwort anmeldete, um Software zu installieren, kam mir die Idee, die Passwörter bei der Anmeldung zu speichern. Ich habe dazu ein Programm geschrieben, was sogar erstaunlich einfach war, da Microsoft einem fast schon den vollständigen Quelltext lieferte. Wer mehr darüber wissen möchte: msgina.dll. Die Passwörter wurden (sehr einfach) verschlüsselt und in einer Datei gespeichert, die so ähnlich hieß wie eine Systemdatei. Wir nahmen dann ab und zu auf den infizierten PCs die Passwörter mit nach Hause um sie dort zu entschlüsseln. Über Monate hatten wir so hunderte Schülerkennwörter erbeutet (die oftmals erschreckend einfach waren).

Irgendwie schafften wir es aber nicht, dass sich mal der Administrator an einem der „besonderen“ PCs anmeldet. Da wir Angst bekamen, dass es auffliegen könnte, haben wir irgendwann beschlossen, aufzuhören. Wir nahmen dann wann immer wir an einem der infizierten PCs waren die letzte Passwortdatei mit nach Hause und löschten anschließend das nette Programm. Doch dann, beim Inspizieren dieser letzten Passwortdateien, war wirklich das Server-Admin-Kennwort dabei! Unser Ziel war nun, auf dem Server, der Tag und Nacht läuft, ein Programm zu installieren, um ihn von zu Hause aus fernsteuern zu können. Denn das bedeutete auch, dass wir alle PCs von diesem aus steuern könnten! Das haben wir aber letztendlich doch nie wirklich umgesetzt, da es uns einfach zu riskant war.

Dafür haben wir aber etwas anderes gemacht: Als wir mal nachmittags sehr langweiligen Unterricht im Computerraum hatten, haben wir einen ungenutzten PC heimlich eingeschaltet. Auf diesem haben wir uns mit dem erbeuteten Kennwort eines Schülers angemeldet, damit keine Spuren auf uns zurückzuführen sind. Dann haben wir diesen PC von unserem PC aus ferngesteuert: Wir haben uns auf dem Server angemeldet und ihn so eingestellt, dass er in einer halben Stunde herunterfährt (nicht sofort, da zu auffällig). Der Unterricht war nämlich fast zu Ende. Wir gingen nach Hause und dachten schon darüber nach, was nun wohl so alles passieren würde.

Am nächsten Tag hatten wir in der ersten Stunde Mathe bei dem Lehrer, der auch Administrator des Schulnetzwerks ist. Schon am Anfang der Stunde kam eine Lehrerin herein die meinte, er solle mal schnell herkommen. Er war dann fast die ganze Stunde weg, und ständig kamen andere Leute herein, die fragten, wo denn der Administrator ist. Wir erfuhren dann, dass sich keiner mehr am Server anmelden konnte. Und bei lokaler Anmeldung gab es keinen Internetzugang. Am Ende der Stunde, als unser Lehrer wieder da war, fragten einige Schüler, was denn passiert sei. Der Lehrer sagte nur: „Etwas, was eigentlich niemals passieren dürfte.“ Er hat auch oft zu meinem Freund und mir geschaut, wahrscheinlich ahnte er was. Aber er hat uns nie drauf angesprochen.

Später am selben Tag hatten wir noch Englisch. Unsere Lehrerin meinte, sie sei ziemlich gereizt weil heute Morgen alles ziemlich blöd gelaufen ist: Einige ihrer Schüler sollten eine Klausur nachschreiben. Dazu hat sie sich die Klausur per E-Mail geschickt um sie dann in der Schule auszudrucken. Da ja aus mysteriösen Gründen der Server nicht mitspielte, mussten sie ihre Klausur dann noch später schreiben. Wir hatten eigentlich vor, mit der Zeit alle Spuren unserer Programme aus dem Schulnetzwerk zu entfernen, doch eines Tages wurden alle PCs durch neue Hardware ausgetauscht. Keine Ahnung wo diese PCs jetzt stehen, aber vielleicht leben unsere Programme ja immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00029286 vom 19.08.2011 um 00:22:57 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000