Ein Leben lang durchgemogelt

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Betrug Faulheit Stolz Schule Zürich

Hausaufgaben habe ich nur von der ersten bis dritten Klasse gemacht. Von der vierten bis zur sechsten Klasse hatte ich einen Lehrer den es nicht zu stören schien, dass ich nie Hausaufgaben machte. Er beschwerte sich zwar mal bei meinen Eltern, aber das brachte vielleicht 2-3 Tage Besserung. Als ich dann auf eine neue Schule für die siebente bis neunte Klasse kam, musste man plötzlich alle Prüfungen und "vergessenen" Hausaufgaben von den Eltern unterschreiben lassen. Was nun? Ich bemerkte, dass meine Mutter immer mit dem ersten Buchstaben des Vornamens und des vollen Familiennamens unterschrieb. Mein Vorname beginnt mit dem selben Buchstaben und der Familienname ist sowieso gleich, also unterschrieb ich mit schlechtem Gewissen meine erste Klausur, gab sie ab und wartete. Nichts passierte. So unterschrieb ich sämtliche Prüfungen und sonstige Zettel eigenhändig, mittlerweile ohne schlechtes Gewissen, inklusive Zeugnisse. 2,5 Jahre ging es gut, dann eines schönen Tages bemerkte meine Mutter eine Prüfung bei mir, die sogar eine Höchstbenotung hatte und unterschrieb ungefragt im Feld für die Unterschrift der Eltern. Nun gab ich nach fast 3 Jahren die erste Unterschrift meiner Mutter ab, was bei der Lehrerin Bedenken auslöste. Zufälligerweise trafen sich die Lehrerin und meine Mutter beim Einkaufen, auf die Unterschrift angesprochen, bestätigte meine Mutter, dass es ihre sei. Ich hatte Glück, dass nichts aufflog, aber Glück zu haben an das habe ich mich mittlerweile schon gewöhnt. Ich beendetet meine obligatorische Schulzeit, ohne dass es je jemand gemerkt hätte und war natürlich beflügelt vom Erfolg. In der Lehre beschiss ich weiter und baute mein System immer weiter aus, am Ende meiner Ausbildungszeit hatte ich alle Passwörter die man benötigt um im Schulnetz barrierefrei zu surfen, so war es klar das ich jede Prüfung die ein Lehrer vorbereitete und in seinem Lw abspeicherte schon kannte. Sogar bei der LAP (Abi) kannte ich wenigstens die Theoretischen Prüfungen, Praxis wahr eh kein Problem. Nach der Lehre ging es weiter so das ich mich bis heute durchs Leben gemogelt habe, es läuft einfach zu leicht. Ins Grübeln gekommen bin ich heute nach über 20 Jahren des Bescheissens als ich den Fall Guttenberg gesehen habe. Habe ich doch hunderte Vorträge und Arbeiten selbst aus dem Netz runtergeladen, mein Vorteil war, dass ich 1994 der Einzige in der Klasse war mit Internetzugang. Die meisten wussten nicht mal das es sowas gibt. Auch die LexRom war damals eine gute Hilfe mit fertigen Beiträgen zu praktisch jedem Thema. Sogar meine Abschlussarbeit kommt komplett inklusive Hardware aus dem Internet, das einzige was ich machte, Doku umformatieren, ausdrucken, Bausatz zusammenbauen lassen, altes Gehäuse schwarz ansprayen, Bausatz einbauen. Auch hier war nicht nur eine Ausgezeichnete Benotung das Ergebnis, nein besser noch: "Meine Arbeit wird in Zukunft zum Standard wenn jemand eine Bestbenotung möchte" Die Latte wurde sehr hohe angelegt. So kommt es das ich bis heute nicht richtig schreiben kann, höchstens eine Stunde pro Tag Arbeite und sieben Stunden rumsurfe oder mich ins Homeoffice verdrücke, Tagträume habe und jedes Jahr eine Top Quali bekomme und sogar meine geforderte Lohnerhöhung bekommen habe. Ohne Internet und all den Menschen die mir Täglich Helfen meine Probleme zu lösen wäre ich längst aufgeflogen und sicher nicht Chef geworden, wenn auch nur Teamchef. Für mich der Beweis, als Chef muss man nichts können, außer die Fähigkeit seine Unfähigkeit zu verbergen. Nun ist Halbzeit, zur Zeit ist der Sieg mein, mal sehen wie es bis zur Pensionierung weitergeht. Ich erwarte von euch keine Absolution, hab ich auch nicht verdient, aber es tat gut einmal darüber zu schreiben und dennoch gleich weiter zu machen wie bisher, es läuft einfach zu gut und zu einfach, abgesehnen davon ist jetzt Feierabend.

Beichthaus.com Beichte #00028683 vom 24.02.2011 um 15:54:09 Uhr in Zürich (38 Kommentare).

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Meine Sucht nach Tramadol und Tilidin

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Sucht Maßlosigkeit Betrug Drogen Gesundheit

Ich (m/28) bin abhängig von den beiden mittelstarken Opiaten Tramadol und Tilidin. Aber statt auf diesen Medikamenten abzustürzen, kommen meine positiven Seiten zum Vorschein: Ich bin kreativ, gut gelaunt, ein zärtlicher und aufmerksamer Liebhaber, ein guter Zuhörer […]
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Beichthaus.com Beichte #00028654 vom 20.02.2011 um 03:42:59 Uhr (43 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Krankschreiben lassen nach Wunsch

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Faulheit Lügen Betrug Schule

Ich habe mich in der Oberstufe regelmäßig von einem Arzt für 2,50 Euro die Woche krank schreiben lassen. Die meisten jungen Leute im Wartezimmer waren immer nach 5 Minuten schon wieder aus seinem Behandlungszimmer raus, glücklich mit einem Krankenschein in der Hand. Einmal saß er in einem Urlaubshemd da und fragte passend "Was kann ich für sie tun?". Klang wie in einen Laden. Seine Vertretung war noch besser, bei ihm konnte man seinen Wisch an der Rezeption per Anruf hinterlegen lassen und musste sich diesen bloß dann abholen kommen. Ich habe trotz minimalem Aufwand und viel Schwänzerei einen Durchschnitt von 2,8 erreicht. Nicht besonders, aber immerhin. Ich bereue es, ich hätte durchaus mehr erreichen können.

Beichthaus.com Beichte #00028598 vom 03.02.2011 um 23:59:21 Uhr (34 Kommentare).

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1A-Spickmethode

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Betrug Faulheit Ungerechtigkeit Stolz Schule Lichtenstein

Früher in der Schule hatte ich eine 1A-Methode bei Tests zu betrügen. Den Spickzettel habe ich einfach so aussehen lassen, als handele es sich um den Zettel, auf dem ich den Test gerade schreibe: also oben Name, Klasse und Datum und groß in der Mitte "Klassenarbeit" und dann denn Text immer schön durchnummerieren, dass es so aussieht, als ständen da meine soeben verfassten Lösungen. Den Spickzettel habe ich natürlich erst circa nach der Hälfte des Test hervorgekramt, dass falls der Lehrer doch mal durch die Reihen ging, es ihm nicht spanisch vorkam, wenn nach 5 Minuten bereits ein voller Zettel dort lag. Ich hab das Ganze jahrelang so praktiziert und hab mir damit sozusagen das Abitur ergaunert.

Beichthaus.com Beichte #00028569 vom 26.01.2011 um 22:03:43 Uhr in 09350 Lichtenstein (Gymnasium Prof. Dr. Max Schneider, Lutherplatz 3) (45 Kommentare).

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“35.000

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Pfandgeld

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Diebstahl Betrug Schamlosigkeit Trunksucht Last Night Garlstedt

Vor ein paar Monaten war in der nächst größeren Stadt eine Veranstaltung mit einer regional bekannten Band. Das war der Trickserabend meines Lebens. Angefangen hat es beim Einlass. Alle unter 18-Jährigen bekamen am Eingang mit orangenen Marker, ein Kreuz auf die Hand, gingen dann mit allen anderen durch den Windfang, um dort die Eintrittskarte zu zeigen und sich das entsprechende Bändchen für unter- bzw. über 18-Jährige abzuholen. Während ich dort anstand habe ich versucht das noch feuchte Markerkreuz von meiner Hand zu wischen. Als der Letzte vor mir gerade das Bändchen bekommen hatte, war das Kreuz weg und meine Hand vom vielen Rubbeln rot. Die Einlasser haben zwei mal auf die Hand geguckt, mir jedoch ein 18er-Bändchen gegeben. Auf der Veranstaltung bekam man einen Euro Pfand für jeden zurückgebrachten Becher wieder und 10 Euro für jedes Tablett. Also ging ich rum und klaute alle einsam und alleinstehenden Becher. Als ich schon ganz schön was getrunken hatte, klaute ich sogar die vollen Tabletts mit Bechern. Ich zählte am nächsten Tag 80 Euro geklautes Pfandgeld und hatte ein richtig schlechtes Gewissen, nie wieder!

Beichthaus.com Beichte #00028566 vom 26.01.2011 um 17:22:47 Uhr in Garlstedt (17 Kommentare).

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