Viel zu warm

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Hochmut Flug & Co. Arbeit Frankreich

Ich bin seit bald einem Jahr Erster Offizier, auch Co-Pilot genannt, bei einer deutschen Discount-Airline. Der Job macht mir Spaß, es ist mein Traumjob, auch wenn ich oft viel Stress habe. Vor ein paar Tagen meldete während des Fluges die Purserette leicht kichernd über Intercom bei uns im Cockpit und sagte, ein Passagier hat sich nun mehrmals beschwert, dass es zu warm sei. Der Captain und ich schauten noch einmal nach, aber die Temperaturen waren überall gleich auf normalen 22 Grad. Wir haben der Purserette Bescheid gegeben, das alles ok ist. Der Passagier hat sich dann nochmal beschwert und gedroht, uns zu verklagen falls er ohnmächtig wird. Die Purserette konnte sich am Intercom das lachen nicht mehr verkneifen uns sagte mir nur, ich sollte noch warten und ihn ignorieren.


Nach der Landung bin ich vor das Cockpit gegangen und habe mich von den Passagieren verabschiedet. Die Purserette hat mir dann mit einem Blick und einer Nickbewegung den Querulanten gezeigt. Ich war überrascht und konnte mir nun erklären warum es ihm so warm war. Er hatte etwa die Figur eines Bud Spencers und trug einen Damen Pelzmantel. Er war offensichtlich transsexuell oder ein Transvestit, denn auch der Rest war eher weiblich geschminkt ohne besonders weiblich zu wirken. Eine sehr groteske Person. Als er oder sie an mir vorbeiging, hat mir diese Person (die 1,5 Köpfe größer als ich war) einen bösen Blick zu geworfen und mir den Zeigefinder leicht drohend vor das Gesicht gehalten und ich konnte mich nicht beherrschen und sagte: "Danke das sie mit uns geflogen sind mein Herr ähh meine Dame". Das aber in so einem überfreundlichen Tonfall, dass die Passagiere die neben uns standen alle laut lachten. Selbst der Captain, der alles durch die offene Cockpittür mitbekam konnte sich ein lautes Lachen nicht mehr verkneifen. Im Nachhinein habe ich doch etwas Mitleid. Diese Person hat es sicherlich nicht leicht im Leben und vielleicht hätte ich mir wirklich gar nichts anmerken lassen dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00028364 vom 03.12.2010 um 12:54:10 Uhr in Frankreich (Nice) (17 Kommentare).

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Unbespielbarkeit des Platzes

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Vandalismus Selbstsucht Sport Gütersloh

Ich spielte damals als 21-jähriger in einer Kreisliga-A-Mannschaft und war, ohne Übertreibung, ein ganz guter Spieler. Dummerweise war ich vor unserem wichtigen Derby am Knie verletzt. Ich war sehr enttäuscht, wütend und mit Gott und der Welt am hadern. Doch nach langem überlegen kam mir eine Idee und hier beichte ich sie zum ersten mal. In der Nacht vor dem großen Spiel, habe ich trotz schmerzendem Knie schwer gearbeitet. Ich bin zu unserem Sportplatz und dort in den angrenzenden Wald. Da habe ich Äste und alles was ich sonst noch brauchen konnte gesammelt. Mit diesen Utensilien habe ich wie ein Biber den Bach neben unserem Sportplatz gestaut und mit Erde und Grasplaggen verfestigt. Nach getaner Arbeit bin ich dann nach Hause und habe mich ins Bett gelegt. Unser Spiel war am nächsten Tag das einzige im Kreis, welches wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden musste. Zu meinem Entsetzen sah ich bei Ankunft am Ort des Geschehens jedoch das Ausmaß meiner nächtlichen Arbeit. Ich hatte nicht nur den ganzen Rasenplatz geflutet, nein auch das ganze Vereinsheim samt Umkleidekabinen. Das Wasser stand etwa 10cm hoch überall. Die Aufräumarbeiten haben einiges an Arbeitszeit und auch ein wenig Geld gekostet. Irrsinniger Weise durfte ich, wegen meines Knies, mich nicht daran beteiligen, obwohl ich doch ein sehr schlechtes Gewissen hatte. Keiner kam auf die Idee, dass ich es war und man tat es als Kinderstreich ab. Im Nachholspiel war ich übrigens fit auf dem Platz und gab den entscheidenden Pass zum 2:1 Siegtreffer. Heute (20 Jahre später) finde ich, dass es doch sehr egoistisch und dumm war.

Beichthaus.com Beichte #00028331 vom 24.11.2010 um 18:32:33 Uhr in Gütersloh (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Stinkendes Schlachtfeld auf dem Flug LH444

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Ekel Unreinlichkeit Flug & Co.

Stinkendes Schlachtfeld auf dem Flug LH444
Als ich vor ein paar Wochen beruflich in die USA geflogen bin, fühlte ich mich schon auf dem Weg zum Flughafen nicht wohl. Ich hatte mir anscheinend irgendwas eingefangen und mir war leicht übel. Aber ich schob es damals auf die Nervosität vor dem Flug, dabei habe ich keine Flugangst und fliege beruflich dreimal im Jahr in die Staaten. Als wir dann im Flugzeug saßen und zur Startbahn rollten, wurde mir so übel, dass ich unbedingt aufstehen wollte - aber es ja nicht konnte, weil wir starteten. Ich riss mich also zusammen wie noch nie in meinem Leben. Kurz nach dem Start war die Übelkeit aber so groß, dass ich aber nicht mehr konnte (und Angst hatte, mich vor allen Leuten zu übergeben) und einfach aufstand und die Stewardess, die sich mir brüllend in den Weg stellte einfach wegdrückte und verzweifelt bei der Schräglage das Klo suchte. Als ich es fand, setzte ich mich auf die Schüssel und bekam Durchfall und habe mich parallel in das kleine Waschbecken vor mir oral entleert. Ich fühlte mich deutlich besser, habe aber leider im Miniklo ein kleines, stinkendes Schlachtfeld hinterlassen. Ich habe selbst versucht mit dem wenigen Toilettenpapier und der Minispülung alles halbwegs sauber zu bekommen, weil ich mich so geschämt habe, aber es klappte nicht. Als ich ausstieg stand da schon eine Stewardess plus einem Steward und guckten mich böse an. Die Situation war einfach schrecklich, als der Gestank aus dem Klo in den Gang flog und auch die Gäste sich die Nase zuhielten. Das Klo wurde geschlossen.

Mir war das so peinlich, dass ich am Liebsten aus dem Flugzeug gesprungen wäre. Immerhin ließen mich die Stewardessen dann in Ruhe und haben sich sogar gut um mich gekümmert. Ich musste wohl so wie eine Leiche ausgesehen haben, denn man verfrachtete mich vorne in die Business Class an einen Einzelsitz und selbst der Pilot kam zu mir, um sich nach meiner Gesundheit zu erkundigen. Viele waren wohl besorgt und ich hörte überall Getuschel von einem wohl schwer kranken Passagier an Bord. Ich habe mich nachher so geschämt, dass ich nach der Landung erst zu meinem alten Platz gegangen bin, um meinen Koffer zu holen, als alle Passagiere ausgestiegen sind. Ich möchte mich bei allen Passagieren und der Crew des damaligen Lufthansa Fluges 444 nach Atlanta entschuldigen und hoffe auf Absolution. Ich habe vielen Leuten einem unvergesslichen Flug bereitet.

Beichthaus.com Beichte #00028204 vom 12.10.2010 um 20:37:40 Uhr (41 Kommentare).

Gebeichtet von garamba25
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Das Manga Date

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Wollust Engherzigkeit Lügen Dating

Da sich die Bad-Date-Bail-out Beichten häufen, werde ich auch mal meinen Senf dazugeben: Vor einigen Jahren wollte mich ein Kumpel mit einer seiner Freundinnen aus dem Leichtathletikclub verkuppeln, da er meinte wir würden gut zusammenpassen. Das Mädchen war optisch […]
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Beichthaus.com Beichte #00028095 vom 26.08.2010 um 10:27:29 Uhr (44 Kommentare).

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“35.000

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Kisten schleppen

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Verzweiflung Zorn Partnerschaft Liebe Karlsruhe

Ich komme zunehmend weniger mit meiner Freundin aus. Egal was wir zusammen tun - es führt zu Streit. Bauen wir ein IKEA-Regal auf dauert es nur ein paar Minuten und irgendwas passt ihr nicht und sie schnauzt mich an - was ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen kann. Vielleicht wäre ich da etwas toleranter wenn es nicht jedes mal so wäre? Ein Beispiel: Ich habe schon mit vielen Leuten z.B. beim Umzug Kisten von A nach B getragen. Aber wenn ich das mit ihr zusammen mache ergeben sich Probleme die ich vorher noch nie so erlebt habe. Normalerweise stelle ich mich an ein Ende der Kiste und warte bis mein Gegenüber das auch getan hat und hebe dann mein Ende der Kiste an. In der Regel macht der andere das auch. Nicht so meine Freundin: Entweder hebt sie an bevor ich überhaupt einen Griff gefunden habe und meckert dann warum das so lange dauere - die Kiste sei schwer. Oder sie hebt nicht an und ich stehe mit der Last alleine herum. Dafür aber macht sie mir dann Vorwürfe, dass ich entweder die Kiste demolieren würde, ihre Finger eingeklemmt habe (weswegen sie nicht hochheben könne) oder sonst irgendwas.
Gehen wir dann durch ein enges Treppenhaus gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder beschwert sie sich dass ich zu langsam mache - die Kiste sei schwer - oder zu unachtsam (zu schnell) und sie beinahe gegen die Wand stoßen (oder die Kiste demolieren) würde.
Hingegen haben wir es nie hinbekommen, dass sie keinen Grund zum Meckern gefunden hätte. Das einzige was etwas geholfen hat ist alles ständig zu versprachlichen: "Ich hebe jetzt hoch - OK?" "sollen wir schneller/langsamer machen?" etc.
Wie gesagt, ich habe das so extrem noch mit niemandem erlebt und es beschränkt sich bei weitem nicht aufs Kisten schleppen.

Zu Beginn unserer Beziehung hatten wir immerhin alle paar Tage einmal Sex, inzwischen liegt das letzte mal über zwei Monate zurück. Und wenn ich ganz ehrlich bin - es zerreißt mir zwar das Herz, aber eigentlich habe ich auch gar keine Lust mehr. Denn jedes mal wenn wir "uns näher gekommen sind" hat es meist nicht lange gedauert und wir haben - wie zu erwarten war - angefangen zu streiten...
Es gibt nichts blöderes als nackig im Bett zu sitzen und sich Vorwürfe machen zu lassen weil man dieses angeblich zu viel und jenes zu wenig gemacht habe - ja kann ich denn Gedanken lesen? Aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur ein ungeschickter Tollpatsch.


Außerdem muss sie immer den Ton angeben. Und hat feste Vorstellungen. Das Wohnzimmer muss so und so eingerichtet sein. Überall hängen Babybilder von ihr herum. Ich habe ihr gesagt, dass das auch mein Wohnzimmer ist und ich mich darin nicht wiederfinden würde. Natürlich war sie unglücklich und hat vorgeschlagen auch (Baby-) Bilder von mir aufzuhängen. Dass ich überhaupt keine Babybilder im Wohnzimmer hängen haben will versteht sie zwar, aber akzeptieren kann sie es nicht.

So langsam zweifle ich an mir selbst und an unserer Beziehung. Am besten verstehen wir uns wenn wir uns längere Zeit nicht sehen. Klar: Keine Gelegenheit zu streiten.

Wenn ich ehrlich bin sind wir nur noch zusammen, weil wir zusammen wohnen und es bisher noch nicht so weit gekommen ist, dass einer von uns beiden endgültig ausgezogen wäre. Und weil wir beide jemanden zum kuscheln brauchen - was wir ja auch ab und zu hinbekommen ohne zu streiten. Und weil wir eigentlich gemeinsame Pläne für die Zukunft haben, die aufzugeben nicht so leicht ist. Und natürlich weil wir uns lieben. Aber wenn ich mir vorstelle dass dass immer so weiter gehen wird, dann wird mir schlecht.

Ich gebe ja gerne zu, dass ich nicht ohne Fehler bin und sicherlich auch meinen Teil zu den Problemen beitrage. Zum Beispiel bin ich nachtragend. Kleine Verletzungen räche ich noch nach Monaten. Ich neige dazu meine eigenen Wünsche nicht auszusprechen sondern einfach zu erwarten dass man sie mir an der Stirn abliest. Was im Übrigen mit den meisten Menschen funktioniert, nur nicht mit meiner Freundin. Vermutlich bin ich recht durchschaubar, nur nicht für sie.
Aber, um auf die Umzugskartons zurückzukommen: Solche Probleme hatte ich noch nie, mit niemandem. Deshalb weise ich 90% der Schuld von mir.


Sie hat sich, seit wir zusammen sind gewaltig zu ihrem besseren verändert - sie hat sehr viel abgenommen, ist von Antidepressiva losgekommen, hat ihre Schulden abgebaut, ihre Familie, die seit Jahren total zerstritten war hat sich wieder eingerenkt, sie hat sehr an sich gearbeitet und, und, und. Und ich habe sie schon geliebt als sie noch dick (120 kg), verschuldet und unglücklich war. Also - warum sollte ich sie gerade jetzt hergeben?


Zur Beichte: Ich habe lange Zeit versucht guten Willens zu sein und versucht mit meiner Freundin klar zu kommen. Ich habe viel Geld investiert, Zeit und Mühe geopfert, mit ihr geredet und an mir gearbeitet. Aber wenn nicht schleunigst irgendetwas passiert bin ich im Herbst wieder solo. Bis dahin werde ich ihr, so gut es geht, heile Welt vorspielen. Wenn sie wüsste wie ich mich fühle würde sie mich unter Druck setzen "mich sofort zu entscheiden" was darauf herauslaufen würde Schluss zu machen. Aber wir wollen bald in den Urlaub fahren und das will ich nicht gefährden. Außerdem hoffe ich immer noch auf ein Wunder, ich liebe sie doch.

Beichthaus.com Beichte #00028028 vom 02.08.2010 um 12:59:36 Uhr in Karlsruhe (42 Kommentare).

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