Schokomuffins für meine Mobber

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Ekel Rache Ungerechtigkeit Schule Ernährung

Ich (25) habe damals eine eklige Dummheit gemacht. Vor etwa zehn Jahren wurde ich durchgehend gemobbt und fertiggemacht. Das fing an mit harmlosen Dingen, wie Witze über Person und Aussehen, bis hin zu Kopf ins Klo drücken und täglichen Prügeln. Am Anfang habe ich mich noch gewehrt und mich nicht unterkriegen lassen, aber auch Gespräche mit Lehrern und Eltern haben nicht geholfen. Ich war nur ein kleiner, pickeliger Junge. Nun zu der Beichte: Damals sollte jeder Schüler in Hauswirtschaft ein kleines Gericht zubereiten und es mit in die Klasse bringen. Nun, wie es der Zufall will, habe ich die Dessert-Karte gezogen und mir kam schon gleich eine absolut widerliche Idee! Ich habe in einen Eimer gekackt, die Wurst fein säuberlich cremig gerührt und diese dann mit einem Schokomuffin-Mix gemischt.


Ich konnte selbst kaum glauben, dass man das später weder gerochen noch gesehen hat. Es sah aus wie ein köstlicher Muffin. Am nächsten Tag wurden die Gerichte dann vorgestellt und alle haben probiert. Ich hätte mir fast in die Hose gepisst, als es sich alle schmecken ließen. Die Lehrerin hat mich sogar noch gelobt, weil ihr die geschmackliche Unternote gefiel, und hat mich gefragt, was denn da drin ist. Ich habe mir auf die Zunge gebissen und nur "Familienrezept" gesagt. Geholfen hat das im Nachhinein nicht. Das Mobbing ging weiter bis zum Abschluss. Erst auf der Berufsschule habe ich Freunde gefunden und etwas aus mir gemacht. Heute habe ich eine wundervolle Freundin und einen total tollen Freundeskreis und ich schäme mich dafür, auf ein solches Niveau gefallen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00037658 vom 21.02.2016 um 18:44:26 Uhr (14 Kommentare).

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Vier Mal Sex ohne Erinnerung

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Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Peinlichkeit Urlaub

Ich (w) war vor einigen Jahren mit einer Freundin im Urlaub in Kanada und abends saßen wir an der Hotelbar und gönnten uns ein paar Bier. Schnell kamen wir mit den anderen Hotelgästen ins Gespräch und tranken immer mehr. Es war ein lustiger Abend und irgendwann begann ein junger Kanadier, meine Getränke zu bezahlen. Meine Freundin ist sehr abenteuerlustig, und da ich selbst mich erst vor Kurzem von meinem Freund getrennt hatte und eher nicht mit vielen Erfahrungen glänzen konnte, war es ihr ein Anliegen, mich mit dem besagten Mann zusammenzubringen. Nach einigen Gesprächen auf der Toilette und einigen weiteren Martinis einigten wir uns schließlich darauf, dass ich ihn mit aufs Zimmer nehmen würde. Als wir uns dann irgendwann schwankend erhoben, fragte ich ihn tatsächlich und wir torkelten zusammen in mein Zimmer. Danach kann ich mich nur noch an Bruchstücke erinnern unter anderem, dass sein bestes Stück schlaff war und er ging.


Am nächsten Tag wachte ich mit einem unglaublichen Kater auf und wusste erst einmal gar nicht, was los war. Dann fand, ich sage und schreibe vier Kondome im Zimmer verteilt (alle ohne Inhalt). Da fiel mir alles wieder ein. Ich wusste aber nicht einmal mehr, wie er aussah, geschweige denn, wie er hieß. Aufgrund meiner lückenhaften Erinnerung erzählte ich meiner Freundin, es wäre nicht zum Sex gekommen, weil er keinen hochbekommen hätte. Am Nachmittag erhielt ich dann jedoch eine Nachricht beim blauen F, denn er konnte sich sehr wohl noch an meinen Namen erinnern. Und dann kam der Hammer: Er erzählte mir, dass wir vier Mal Sex gehabt hatten und ich jedes einzige Mal darauf bestanden hatte, sein Sperma zu schlucken. Irgendwann konnte er dann wohl auch nicht mehr, wo meine Erinnerung ja wieder einsetzt. Ich habe mich noch nie so geschämt, denn eigentlich bin ich gar nicht so wild. Wie kann man denn so betrunken sein, dass man vergisst, dass man Sex hatte?

Beichthaus.com Beichte #00037652 vom 20.02.2016 um 18:57:51 Uhr (15 Kommentare).

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Kein Respekt vor unverschämten Omas

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Engherzigkeit Zorn Ungerechtigkeit 50+ Bahn & Co.

Ich (w/25) fuhr gestern Nachmittag, nach der Arbeit, mit dem Bus nach Hause. In unseren Bussen ist es so, dass direkt hinter dem Fahrer ein Doppelsitz ist und schräg hinter ihm ein Einzelsitz. Ich saß im Einzelsitz, im Doppelsitz saß am Fenster ein etwa neun- oder zehnjähriger Junge und daneben eine Frau um die 30. Dann stieg eine ältere Dame ein (etwa 75 bis 80 Jahre). Ich habe ihr meinen Platz angeboten. Sie meinte dann: "Nee, der Junge da kann doch aufstehen!" Ich erwiderte, dass das für mich gar kein Problem sei, und der Junge kann ja auch nicht so einfach aufstehen, er sitzt ja am Fenster. "Ich würde ja aufstehen, aber ich komme nicht vorbei", erwiderte da der Junge, und klang total lieb und höflich, aber ein wenig eingeschüchtert. Man muss dazu sagen, dass die 30-Jährige alles mitbekommen hat und nicht einmal auf die Idee kam, sich für das Geschehene zu interessieren. Sie tippte mit gelangweiltem Blick auf ihrem Handy herum.


"Ist schon okay, ich stehe doch auf", erwiderte ich aufmunternd. Da keifte die Alte los, wie wenig Respekt die Kinder doch heute hätten, in ihrer Kindheit hätte es etwas hinten draufgegeben, wenn man als Kind gewagt hätte, sitzen zu bleiben und einen Erwachsenen aufstehen zu lassen. Das hat sie in die Richtung des Jungen gemeckert. Ich habe nur einen verächtlichen Blick auf die Alte und die 30-jährige Trulla neben dem Jungen geworfen und habe mich dann ein paar Sitze weiter hinten hingesetzt. Als ich aussteigen wollte, saß die frustrierte, grauhaarige Schrapnell noch immer auf dem Einzelsitz und der Kleine noch immer im Sitz daneben. Ich bin zu ihm hin, hab ihm angegrinst und ihm in einer Lautstärke, die die Alte hören musste, gesagt, dass er sich überhaupt keine Gedanken machen soll, er hat tolle Eltern, tolle Freunde, die ihn alle mögen, weil er so ein lieber Kerl ist, und die hat niemanden, weil sie seit ihrer Kindheit eine unfreundliche Person ist, die anderer Leute fertigmacht.


Ich war von meiner Erklärung noch mehr überzeugt, als ich sah, dass der Junge Tränen in den Augen hatte und mit einem Mal wieder gelacht hat. Beim Aussteigen zeigte mir der Busfahrer einen Daumen nach oben. Ich habe Respekt vor fast jedem, aber es gibt Leute wie diese alte, da kann ich einfach keinen haben. Selbst Respekt einfordern, aber sich nicht benehmen können. Und Verbitterung ist keine Entschuldigung. Meine Großeltern und andere alte Menschen, die ich kenne oder kannte, haben durch den Krieg und die Zeit danach viel Leid erlebt und sind trotzdem nicht so gemein geworden, sondern menschlich geblieben. Ich bitte um Vergebung, dass ich einer alten, hilflosen Person so etwas an den Kopf geworfen habe.

Beichthaus.com Beichte #00037649 vom 20.02.2016 um 10:46:26 Uhr (11 Kommentare).

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Ich kann meine Kinder nicht mehr sehen!

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Engherzigkeit Selbstsucht Familie

Ich habe mittlerweile drei erwachsene Kinder. Alle über 20 Jahre. Zwei davon waren sehr schwierig, sind es teils immer noch und ich muss sagen, ich habe keine Lust mehr auf den Nachwuchs. Ich bin jetzt knapp über 50 Jahre alt, eine Mutter und ich freue mich nicht unbedingt, wenn die Kinder da sind. Meist bin ich froh, wenn sie wieder weg sind. Was man mir bestimmt auch mal anmerkt. Man verstehe mich nicht falsch, ich liebe sie, doch gehen sie mir einfach tierisch auf den Keks! Ständig ist irgendwas. Ständig wollen sie irgendwas. "Ich habe Kopfweh", "Meine Freundin ist doof", "Meine Füße schwitzen", Argh! Ich mag nicht mehr. Ich will meine Ruhe.


Manchmal denke ich, ich habe eine Art mütterliches Burn-out. Mir fehlt irgendwie die Kraft, mich mit ihnen auseinanderzusetzen. Sollen sie doch ihren Weg gehen und sich endlich komplett abkoppeln. Meinem Mann geht es da nicht anders. Wenn ich mich mit anderen Müttern, die die gleiche Situation haben, unterhalte, geht es denen genauso. Es reicht anscheinend irgendwann. Manchmal denke ich, früher, als man die Ehepartner ausgesucht hatte und den Nachwuchs dann verheiratete, war das gar nicht die schlechteste Idee. Dann war man ihn los und der Partner musste sich mit den Macken herumschlagen.


Auch empfinde ich oft Mitleid, wenn andere noch kleine Kinder haben. Ich denke dann: "Oh je, die wissen gar nicht, was noch alles auf sie zukommen kann." Dazu muss ich auch sagen, dass ich eine Zeit lang alleinerziehend war, ebenso wie mein Mann (wir sind eine Patchworkfamilie), und uns das ziemlich ausgelaugt hatte. Und der Schlimmste aller Gedanken: Hätte ich noch einmal die Wahl, würde ich keine Kinder bekommen. Ich kann mittlerweile verstehen, wenn sich Leute dagegen entscheiden. Denn die glücklichen Momente sind im Gegensatz zu den unglücklichen und anstrengenden Momenten sehr wenige. Ich schäme mich, weil ich so denke, und habe jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn die Kinder da waren und ich froh bin, wenn sie wieder weg sind. Ich hoffe, das legt sich wieder mit der Zeit. Ich fühle mich deshalb egoistisch und faul. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037638 vom 19.02.2016 um 09:51:34 Uhr (26 Kommentare).

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Habe ich HIV?

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Lügen Falschheit Feigheit Selbstsucht Gesundheit

Vor über drei Jahren hatte ich eine kurze Affäre mit einer Clubbekanntschaft. Bis dahin habe ich eigentlich, außer in Beziehungen, immer safer Sex praktiziert. Als ich ein Kondom aus meiner Tasche zog, meinte meine Bettbekanntschaft so etwas wie "Ach, das brauchst du nicht. Ich nehme die Pille." Ich weiß nicht, was in dem Moment mit mir los war, aber wir haben es dann einfach ohne Kondom miteinander getrieben - etliche Male sogar. Ich verlor irgendwann das Interesse und habe erst irgendwelche Ausreden erfunden und dann den Kontakt abgebrochen. Einige Zeit später lernte ich meine Freundin kennen, mit der ich bis heute zusammen bin. Als wir eines Tages zusammen am Frühstückstisch saßen, bekam ich einige Nachrichten von meiner Verflossenen mit einem Inhalt wie "Na, erinnerst du dich noch an mich? Lass dich lieber mal auf HIV testen, du Arschloch! Ich hoffe du und deine Schlampenfreundin verreckt dran!" Mir ist vor Schock die Kinnlade runtergefallen, was auch von meiner Freundin nicht unbemerkt blieb.


Ich erfand kurzerhand eine Lüge, weswegen ich noch heute ein schlechtes Gewissen habe. Ich täuschte vor, einen wichtigen Termin völlig vergessen zu haben. Über drei Jahre lang habe ich versucht, meine Sorgen zu verdrängen. Ich hatte einfach zu große Angst vor der Wahrheit und um unsere Beziehung und ich habe mich auch geschämt, was ich bis heute tue. Vor etwas mehr als einer Woche musste ich ins Krankenhaus. Als der Arzt mir erklärte, dass standardmäßig ein HIV-Test durchgeführt werde, bekam ich einen dicken Kloß im Hals. Meine Sorgen kamen wieder in mir hoch und wurden stärker als jemals zuvor. Eine Woche lang habe ich mir die schlimmsten Sorgen gemacht und mein schlechtes Gewissen plagte mich extrem. Nun habe ich das Ergebnis. Ich bin nicht infiziert! Also wenn ich euch eines raten kann, dann ist es, immer ein Kondom zu benutzen. Mir tut das alles so schrecklich leid...

Beichthaus.com Beichte #00037637 vom 18.02.2016 um 23:32:56 Uhr (19 Kommentare).

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