Nicht die glücklichste Beziehung meines Lebens

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Ignoranz Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Es ist nun über zwei Jahre her, dass die glücklichste Beziehung meines Lebens anfing. Zumindest schien es so. Bis heute frage ich mich, wie es gewesen wäre, wenn es von "Tag Null" an - also dem ersten Treffen vor dem Start der Beziehung - anders gelaufen wäre. Ich habe trotz jungen Alters (keine 25) schon in mehreren Städten Deutschlands allein gelebt und war nie wirklich heimatgebunden. So ergab es sich, dass der Großteil meiner Beziehungen Fernbeziehungen waren. Ich würde mich selbst weder als überdurchschnittlich attraktiv noch hässlich bezeichnen - der Durchschnitt eben. Nun traf ich jedoch vor einiger Zeit ein junges Mädchen, nachdem wir uns zufällig online kennengelernt hatten, welches mir schon beim ersten Treffen den Verstand raubte. Sie war ein paar Jahre jünger als ich und ich fühlte mich sofort zu ihr hingezogen. Was sehr merkwürdig war, da ich normalerweise sehr geduldig und zurückhaltend bin. Ich überstürze eigentlich nichts. Doch hier ist genau das Gegenteil der Fall gewesen, es ging alles zu schnell und schon waren wir zusammen.<br /> <br /> Nach nicht allzu langer Zeit sind wir gemeinsam in den Urlaub gefahren, es fühlte sich alles perfekt an. Ich war mehr als nur begeistert, eine junge Dame (sie war zu dem Zeitpunkt noch keine 18) getroffen zu haben, die nicht nur äußerst intelligent, zielstrebig und gut gebildet war, sondern auch schon so weit für ihr Alter wirkte, dass sie sich für das Weltgeschehen und Politik interessierte. Sie hat zu mir gepasst und ich zu ihr, dachte ich. Ich beschäftigte mich schon immer lieber mit größeren Dingen im Leben, wofür ich ein Pendant brauchte, welches nicht vor dem Fernseher dahinvegetieren will. So jemanden hatte ich gefunden. Noch dazu war sie bildhübsch und hatte eine unglaubliche Figur. Nun vergingen die Monate schnell, meine Ausbildung neigte sich dem Ende zu, und ich merkte nicht, dass ich mich irgendwie veränderte. Ich hatte gerade meine Ausbildung abgeschlossen und war eher immer der faule Typ, der sich nie besonders für Prüfungen oder Tests ins Zeug gelegt hatte. Wozu auch? Es lief auch so. Da war sie das glatte Gegenstück zu mir. Es musste herausgeholt werden, was ging. Dieser Ehrgeiz war mir bis dato fremd.<br /> <br /> Als ich jedoch zunehmend unzufriedener mit der Arbeit wurde und einfach absolut keinen Bock mehr hatte, weil es demotivierend und langweilig war, schlug sich das allmählich auch auf die Beziehung, besser gesagt auf mein Privatleben, nieder. Ich war weniger interessiert an ihr, schenkte ihr nicht immer die nötige Aufmerksamkeit und wurde irgendwie des Öfteren zum Arschloch, wenn es am Telefon einen Streit gab, der, im Nachhinein betrachtet, lediglich auf mich zurückzuführen war. Ich merkte viel zu spät, dass ich mich ins Negative verändert hatte und sie nicht annähernd so behandelt habe, wie ich das hätte tun müssen. Ich habe nicht genug wertgeschätzt und kaum Anerkennung gegeben. Bis heute frage ich mich, wie es wohl anders gewesen wäre. Ich denke nicht oft an sie, aber so ganz verschwindet sie auch nicht aus meinen Gedanken. Immerhin wechsle ich bald wieder die Stadt und das Land - und werde sie so vielleicht eines Tages zumindest aus den Gedanken haben. Im Herzen wird sie wohl verweilen und das ist gut so. <br /> <br /> Es ist nicht so, dass ich nicht bereit für etwas Neues bin. Ich habe aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und blicke nach vorn, dennoch frage ich mich, ob es da draußen noch andere Menschen gibt, die mein Fehlverhalten nachvollziehen können oder ähnlich dumm gehandelt haben könnten. Leider habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr, was auch mir zu verdanken ist, und ich kann mir nicht das Recht rausnehmen, in jemandes Leben aufzutauchen, der mich dort nicht mehr haben will, um in Erfahrung zu bringen, ob sie mir verziehen hat. Daher beichte ich hier: Ich möchte mich für alle die Tränen und Streitereien aufrichtig entschuldigen, um diese Beziehung endgültig abzuschließen. Danke für alles.

Beichthaus.com Beichte #00034311 vom 13.11.2014 um 11:35:55 Uhr (10 Kommentare).

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Nächtliche Befriedigung

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Manie Falschheit Partnerschaft Goslar-Hahnenklee

Nächtliche Befriedigung
Ich (m/21) habe seit zwei Wochen einen neuen Freund, mit dem ich viel Zeit verbringe und unglaublich guten Sex habe. Ich schlafe häufig bei ihm, da ich in einer WG lebe und er alleine wohnt. Er schläft jeden Abend relativ schnell ein, während ich dazu etwas länger brauche. Weil mir dann immer langweilig ist, habe ich irgendwann angefangen ihn nachts anzufassen, während er schläft. Er wird erregt und ich fange an, ihn zu befriedigen, ohne ihn aufzuwecken. Manchmal mache ich das, bis er kommt und ejakuliert. Dann schlafe ich einfach auch irgendwann. Am nächsten Morgen fragt er sich, woher die Flecken überall im Bett und in seiner Unterwäsche kommen. Ich sage dann, dass feuchte Träume manchmal vorkommen würden, obwohl er mir erzählt hat, dass er das noch nie hatte. Langsam macht er sich Gedanken, ich habe aber noch nicht gestanden. Es tut mir leid, ihn aus purem Vergnügen zu verunsichern. Ich werde es ihm sagen, sollte er zum Arzt gehen wollen oder sich deshalb schlecht fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00034308 vom 12.11.2014 um 16:06:59 Uhr in Goslar-Hahnenklee (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mietfrei Wohnen

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Geiz Selbstsucht Falschheit Morallosigkeit Geld

Ich (m/27) habe damals mit 19 meine Ausbildung beendet, hatte einen festen Job und eine frische Beziehung. Da will man natürlich nicht mehr bei den Eltern wohnen, sondern etwas Eigenes, also habe ich mir eine hübsche 4-Zimmer-Wohnung in der nächsten größeren Stadt gesucht. Mein damaliger Vermieter besaß mehrere Wohnungen, war früher mal Zahnarzt und ungefähr 75 Jahre alt. Ein Bekannter von mir, der auch mal dort zur Miete wohnte, sagte mir dann einmal, dass besagter Vermieter nie kontrolliert, ob die Mieten gezahlt werden, da er auf das Geld eh nicht angewiesen sei. Irgendwann wollte ich es dann wissen und zahlte einfach mal einen Monat lang keine Miete - und siehe da, er hat es nicht bemerkt. Als nach zwei Monaten immer noch keine Reaktion kam, habe ich das Ganze wiederholt, und wieder blieb es unbemerkt. Ab diesem Zeitpunkt habe ich dann gar keine Miete mehr gezahlt. Meine Beichte ist also, dass ich drei Jahre lang komplett mietfrei gewohnt habe, ohne dass es jemandem aufgefallen wäre und damit knapp 25.000 Euro sparte. Meinen Treppenhaus-Dienst habe ich übrigens auch nie gemacht. Auf der einen Seite tut mir das wirklich leid, auf der anderen Seite freue ich mich heute noch darüber. Ich bin ein furchtbarer Mensch.

Beichthaus.com Beichte #00034307 vom 12.11.2014 um 15:24:16 Uhr (19 Kommentare).

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Meine 30 Jahre jüngere Nachbarin

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Begehrlichkeit Fremdgehen Zwang Verzweiflung Nachbarn

Mittlerweile bin ich schon einiges über 50 und hatte bisher nur eine Frau und mit dieser bin ich verheiratet. Die Kinder sind erwachsen, alles geht seinen Weg. Unser Sexleben existiert eigentlich gar nicht mehr richtig, wir haben das Interesse am Partner mittlerweile verloren. Jedoch hätte ich gerne wieder einmal richtig intensiven Geschlechtsverkehr, nur eben nicht mit meiner Frau. Im Sommer ist ins Nachbarhaus dann ein junges Pärchen zur Miete eingezogen. Kurz darauf ist er aber wieder mit Sack und Pack ausgezogen. Die junge Dame wohnt jetzt mit Mitte 20 alleine. Wir haben auch schon einige nette Gespräche geführt und ich habe ihr angeboten, zu helfen, wenn irgendwas am Haus zu machen sei. Ich gebe zu, dass ich Gefallen an dem jungen Ding gefunden habe. Das hat sich gesteigert, als ich sie dann immer beim Sonnenbaden - oben ohne - beobachten konnte, vom obersten Fenster unseres Hauses kann ich nämlich den Garten, der ansonsten zugewachsen ist, einsehen. <br /> <br /> <br /> Ich habe jetzt auch angefangen, mich neu einzukleiden, kaufe nur noch jugendliche Sachen und trage auch bunte Turnschuhe. Oftmals warte ich, bis sie von der Arbeit kommt, und passe sie dann, wie aus Zufall, vor ihrer Eingangstüre ab. Eine Tätowierung habe ich mir stechen lassen und Ohrringe trage ich, wie früher, nun auch wieder. Aber sie reagiert nicht auf meine Verwandlung, wobei ich fast zehn Kilo abgenommen habe. Meine Frau beobachtet dies natürlich misstrauisch, ich begründe es damit, dass ich als Servicemitarbeiter in einem Baumarkt immer öfter jüngere Kunden habe. Vor Kurzem habe ich meine Nachbarin gefragt, ob sie mit mir abends mal etwas trinken gehen möchte, natürlich habe ich das Wort "chillen" benutzt. Aber sie gab mir eine Abfuhr mit der Begründung, dass sie immer so müde sei. Sie geht aber regelmäßig aus, meist in eine Sportsbar. Dort habe ich sie auch schon - wie aus Zufall - getroffen, sie war dann aber schnell weg. Da sie meist zur Arbeit läuft, habe ich sie schon häufig gefragt, ob ich sie mitnehmen soll, aber sie geht gerne zu Fuß, meinte sie. Ich bin langsam ziemlich verzweifelt, da ich diese Frau haben muss, sie macht mich wirklich verrückt. Aus Wut, weil es nicht klappt, habe ich vor Kurzem Altöl in ihren Briefkasten geleert, das bereue ich jetzt allerdings zutiefst, deswegen habe ich dieses Geständnis auch geschrieben. Jetzt habe ich immer mehr Ideen, wie ich an sie herankommen kann. Demnächst melde ich mich beim gleichen Fitnessstudio wie sie an.

Beichthaus.com Beichte #00034306 vom 12.11.2014 um 14:54:28 Uhr (48 Kommentare).

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Der soziale IQ von Arbeiterkindern

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Ungerechtigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Schule

Ich (Lehrerin) beichte, dass ich Schülern, die mich offensichtlich anlügen und denken, ich merke es nicht oder sich einbilden, etwas Besseres zu sein, schlechter benote als Schüler, die vielleicht wirklich schwach sind, sich aber bemühen, besser zu werden. Die Eltern dieser schlechter bewerteten Schüler sind meistens gut verdienende Leute und kommen auch regelmäßig in meine Sprechstunde und sind jedes Mal am Boden zerstört, dass Töchterchen oder Söhnchen im Hauptfach leider so schlecht ist. Vor allem bei den Schülern, die gute Noten fürs Abi brauchen, ist das schlimm. Bei mir fällt keiner durch, weil er ein menschliches Arschloch ist, aber diese arroganten Gören haben meistens gute bis sehr gute Noten, da stört so eine Drei oder Vier im Hauptfach doch das Bild. Als Lehrer kann man grundsätzlich alles begründen, daher sind meine Notenbegründungen für Eltern und Schüler, die keine Ahnung von der Materie Testbewertung/Testerstellung haben, immer objektiv. <br /> <br /> <br /> Ich habe trotzdem manchmal ein schlechtes Gewissen, weil es am Gymnasium ja nicht nach dem "sozialen IQ" geht, sondern nach dem mathematisch messbaren IQ und ich frage mich manchmal, ob das Gymnasium aufgrund der sozialen und emotionalen Kälte die richtige Schulform für mich ist. Doch die Förderung der leistungsschwachen Schüler macht mir Spaß, vor allem, weil "paying forward" immer wieder funktioniert. Wenn ein schwacher Schüler für eine knapp ausreichende Leistung noch eine knappe Drei bekommt, dann freut er sich wie Bolle und wird im Prozess wirklich besser, weil es eben eine hohe intrinsische Motivation ist, wenn man viel lernt und eine besser als erwartete Note bekommt. Ich beichte also, dass ich lieber Arbeiterkinder, die sich durchschlagen müssen am Gymnasium fördere, als Kinder "reicher" Eltern, die schon über die kognitiven (nicht emotionalen) Ressourcen verfügen und kognitiv noch mehr leisten könnten.

Beichthaus.com Beichte #00034305 vom 12.11.2014 um 08:03:26 Uhr (24 Kommentare).

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