Wie das Leben meiner Schwester zerstört wurde

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Gewalt Verzweiflung Hass Kinder

Vor bestimmt schon zehn Jahren habe ich (m/27) noch mit meiner Familie in einem beschaulichen Dorf gewohnt, das direkt an einem Fluss lag. An einem ruhigen Seitenarm des Flusses wurde ein Strand aufgeschüttet, an dem es im Sommer auch immer gut voll war. Natürlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00031567 vom 07.07.2013 um 12:33:24 Uhr (46 Kommentare).

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Das unpassende Geschenk

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Peinlichkeit Trunksucht Familie

Ich muss euch eine ziemlich peinliche Sache beichten, aber um es vorwegzunehmen, euch erwartet nichts Ekelhaftes oder Sexuelles. Nun zum peinlichsten Augenblick meines kurzen Lebens: Ich bin 18 Jahre alt und habe eine sehr große Familie. Wir leben in einem Dorf und hier ist es üblich, dass man Probleme nicht nach Außen dringen lässt. Jedenfalls stand ein Geburtstag an. Ich weiß den Verwandtschaftsgrad nicht genau, jedenfalls der Bruder meiner Oma. Diesen Mann konnte ich schon immer sehr gut leiden, da er sehr herzlich und lebenslustig ist. Er wurde 70 Jahre alt und man plante eine riesige Feier. Die gesamte Sippe wurde eingeladen. Er hatte vor vielleicht drei bis vier Jahren einen schweren Schlaganfall und daher freute sich jeder auf die Feier, denn er hatte die letzten Jahre mühsam gelernt, wieder gehen zu können und relativ verständlich zu sprechen. Nun, kurz vor seiner Feier war ich eine Woche in Italien und dachte mir, ich könne ihm eine Flasche Wein zum Geburtstag schenken. Natürlich ist das relativ unpersönlich und nichts Besonderes, aber ich dachte, etwas Alkohol kommt immer gut. Vor allem weil er, wie erwähnt, so lebenslustig ist. Ich kam aus dem Urlaub zurück und einige Tage darauf gingen wir zu seiner Party. Ich freute mich total über seine gute Laune und dann kam der Zeitpunkt, an dem wir die Geschenke überreichten. Als ich dran war, umarmte ich ihn und drückte ihm die, mit Geschenkpapier eingepackte, Flasche in die Hand, mit den Worten:" Lass es krachen!!" und lachte.

Er freute sich, riss das Papier ab und schmunzelte. In diesem Augenblick wurde es im Saal plötzlich totenstill und ich war völlig verdutzt. Seine Frau begutachtete die Flasche und ich wusste nicht, was los war. Ich schaute mich um und jeder starrte mich fassungslos an. Der Bruder meiner Oma lächelte mich an und sagte: "Och Schätzchen, vielen Dank, aber ich bin trocken!" Da wurde mir schlagartig bewusst, dass er trockener Alkoholiker war. Ich lief total rot an und wusste nicht, was ich sagen sollte. Er stellte die Flasche auf einen Tisch und sagte, dass er seit 30 Jahren trocken sei. Mir war das so unglaublich peinlich, dass ich immer noch stumm war. Aber dann nahm er mich in den Arm und sagte laut, dass es ihm nichts ausmachte, und woher ich denn auch wissen sollte, dass er trocken sei, denn in dieser Familie würde doch alles immer totgeschwiegen. Mir fiel ein kleiner Stein vom Herzen und ich entschuldigte mich hundertmal, bevor ich rausging, um eine zu rauchen. Die restliche Feier verlief wie gewohnt, als wäre nichts geschehen. Seine Frau nahm die Weinflasche an sich und damit war die Sache aus der Welt. Mir tut es immer noch so schrecklich leid, aber ich bin unendlich froh, dass er so locker reagiert hat.

Beichthaus.com Beichte #00031564 vom 06.07.2013 um 12:26:04 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Das Problem mit der Eifersucht

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Eifersucht Neid Misstrauen Partnerschaft Ex

Ich (w/26) habe eine unheimliche Eifersucht auf die Exen meines Mannes und bin andererseits auch total neugierig und will alles über sie wissen. Auf mich trifft perfekt der Spruch "Die Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft" zu. Das geht schon seit vier Jahren so. Immer, wenn wir auf seine Ex-Freundinnen zu sprechen kommen, dann bin ich danach Tage lang niedergeschlagen. Vor allem auf zwei seiner Exen bin ich sehr eifersüchtig. Ich habe immer das Gefühl, das er sie sehr geliebt hat und immer noch unter der Trennung leidet. In beiden Fällen ging die Trennung von den Frauen aus - sie haben ihn betrogen. Aber trotzdem redet er positiv von ihnen und hat mir letztens erzählt, als ich es aus ihm rausquetschte, dass sie beide so schön waren, dass sie ständig von anderen Männern umworben wurden. Und dass die Eine alles hatte, was eine gute Frau ausmacht und er deswegen über ihren Seitensprung so geschockt war. Er behauptet sogar immer noch, sie sei im Grunde eine gute Frau, die nur einen Fehler mit fatalen Folgen gemacht hat - sie wurde schwanger von dem Anderen. Ich habe das Gefühl, mein Mann schiebt die Trennung nur auf die äußeren Umstände.

Ich bin auch ganz hübsch, aber nicht so hübsch, dass ich mehrere Verehrer habe. Und ich bin launisch, faul und wir streiten uns auch nicht selten. Ich komme mir so minderwertig vor, im Vergleich zu seinen Ex-Freundinnen. Ich weiß, ich sollte diese Frauen vergessen und endlich aufhören, meinen Mann immer wieder auf sie anzusprechen. Mein Mann zeigt mir auch, dass er mich liebt, aber ich würde so gerne von ihm hören, dass ich tausend Mal besser bin als meine Vorgängerinnen und für ihn viel hübscher. Ich weiß, das ist albern und kindisch. Ich habe mit meinem Mann über all das geredet, aber es nützt nichts. Er ist ein ehrlicher Mensch und ich habe das Gefühl, das es eine unumstößliche Tatsache ist, dass er seine letzte Freundin wahnsinnig geliebt hat. Und dass er sie vermutlich immer noch so lieben würde, hätte sie nicht diesen einen Fehler begangen und wären die äußeren Umstände anders gewesen. Ich habe das Gefühl, sie war seine Traumfrau und die Liebe seines Lebens und ich bin nur eine Art Trostpflaster.

Beichthaus.com Beichte #00031560 vom 05.07.2013 um 12:15:10 Uhr (27 Kommentare).

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In die Irre geführt

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Feigheit Dummheit Misstrauen Dating Internet

Seit einiger Zeit schreibe ich mit einem sehr netten Jungen in einem bekannten sozialen Netzwerk. Wir haben sehr viel gemeinsam und auch oft gesagt, dass wir uns mal wirklich treffen wollen, da er nur 15 Kilometer weit weg wohnt. Wir hatten kurzfristig abgemacht, dass er zu mir kommt, weil ich ausnahmsweise Mal alleine war - ich lebe noch bei meinen Eltern. Ich hätte auch zu ihm gehen können, aber mir war nicht wirklich wohl dabei.
Da ich mitten im Nirgendwo wohne und mein Haus schwer zu finden ist, habe ich ihm den Weg in einer SMS beschrieben.
Nach einer geschätzten anderthalben Stunde suchen hat er aufgegeben und ist nach Hause gefahren. Was er nicht wusste: Er hätte den Weg nie gefunden! Ich habe Angst bekommen und ihn in die Irre geführt. Ich fühle mich auch schlecht deswegen. Er ist doch so nett.

Beichthaus.com Beichte #00031557 vom 04.07.2013 um 18:11:47 Uhr (15 Kommentare).

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“Folge

Wenn Worte verletzen...

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Engherzigkeit Falschheit Boshaftigkeit Dummheit Schule

In dem Ort, in dem ich (m/21) vor ungefähr 10 Jahren zur Schule ging, gab es einen Jungen, dessen Vater verschwunden ist. Die Familie hatte einen ziemlich großen Bauernhof, weshalb der Vater des Jungen einen polnischen Gastarbeiter einstellte. Als dieser Gastarbeiter zurück nach Polen ging, begleitete ihn der Bauer und wollte ihn mit dem Auto nach Hause fahren. Leider kehrte der Bauer von dieser Reise nicht mehr zurück. Das Auto wurde einige Zeit später in Tschechien gefunden, vom Bauern aber fehlte jede Spur, auch seine Leiche wurde nie gefunden. Böse Zungen im Dorf vermuteten damals sogar, er wäre mit einer anderen Frau durchgebrannt. Zu dieser Zeit war diese Geschichte natürlich ein sehr beliebtes Thema. Auch bei uns in der Familie, da mein Vater den Verschwundenen kannte. Ich selbst war sehr bestürzt darüber, ich konnte und wollte mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn meinem Vater so etwas zustoßen würde. Ein furchtbarer Gedanke!
Jedenfalls war dieser Junge, der Sohn des verschwundenen Bauern, einige Klassen über mir und wir, die "Kleinen", wurden ab und zu von ihm und seinen Kumpels gehänselt oder verprügelt. Ich weiß nicht mehr genau, wie es sich damals zugetragen hat, aber ich habe irgendwann nach einem Streit seinen Vater aufs Übelste beleidigt, genauer möchte ich darauf nicht eingehen. Ich war erschrocken über mich selbst, aber der Spruch war schon raus. Man konnte genau sehen, wie die Wut in dem Jungen aufstieg und ihm die Tränen in die Augen schossen. Er stürmte auf mich zu und wollte mich wohl richtig vermöbeln, wurde aber von anderen Schülern und einem Lehrer zurückgehalten, bevor er größeren Schaden anrichten konnte. Natürlich musste ich mich später bei ihm entschuldigen, die Sache tut mir aber auch heute noch furchtbar leid. Dieser Vorfall hat mir vielleicht das erste Mal in meinem Leben richtig bewusst gemacht, wie viel Schaden Worte anrichten können und ich habe definitiv meine Lehren daraus gezogen.

Beichthaus.com Beichte #00031554 vom 04.07.2013 um 14:01:07 Uhr (16 Kommentare).

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