Erlebnisse in Paraguay

18

anhören

Dummheit Feigheit Wollust Trunksucht Gesellschaft Paraguay

Ich fürchte, auch ich habe etwas zu beichten, das mich schon seit sehr langer Zeit relativ stark belastet. Bis vor Kurzem dachte ich noch darüber nach, die ganze Angelegenheit direkt auf dem kirchlichen Beichtstuhl zu erörtern, aber irgendwie habe ich doch Angst und möchte daher diese Plattform dazu nutzen. Es fing vor etwa drei Jahren an, ich arbeitete damals in einem mittelgroßen französischen Mischkonzern in einer Führungsposition, nicht auf oberster Stufe, aber ich verdiente sehr viel Geld, ich war vor den Geschehnissen mit meinem bisherigem beruflichen Werdegang rundum zufrieden. Irgendwann kam dann aber alles anders und man übertrug mir die Verantwortung, mich um eine neue Fabrik zu kümmern, die wir zu besagter Zeit in Paraguay errichteten. Der Auftrag an sich ist natürlich karrieremäßig gut für mich gewesen, aber dort passierten natürlich einige Dinge, die mich mittlerweile stark belasten.

Die ersten Wochen in Paraguay waren toll, alles lief wie geschmiert. Irgendwann kam dann ein Kollege auf die Idee, auf eine Art paraguayischen Springbreak zu fahren, was wir natürlich dann gemacht haben. Ich lernte dort ein nettes, sehr hübsches Mädchen kennen, habe mich gleich in sie verliebt. Wir gingen zu mir nach Hause und hatten natürlich Geschlechtsverkehr. Dazu muss ich noch anmerken, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits eine Freundin hatte, die zu Hause auf mich wartete. Zwei Monate später klingelt es an meiner Tür und ihr Vater steht vor der Tür, mit einem Dolmetscher, der mir erzählt, dass seine Tochter nun schwanger ist und mich dermaßen anschrie, dass mein Gesicht danach ganz feucht von seiner Spucke war. Jedenfalls fing er an, mich in meiner Unterkunft herumzuschubsen und einer der Nachbarn rief dann wohl die Polizei an. Die reagierten sehr aggressiv, zerrten ihn mit Gewalt in den Wagen, wie lange er in der Zelle saß weiß ich nicht, ich hoffe jedoch nicht sehr lange. Nach dem ganzen Stress fuhr ich zur nächsten Bar, die knapp 20 Kilometer entfernt war und gab mir ordentlich die Kante, es war ein echter Schock für mich und ich begann nachzudenken, ob ich nicht einfach abhauen sollte, denn schließlich kennen sie ja meinen Namen nicht. Und erst recht nicht, wo ich wohne oder wo ich erreichbar bin. Doch wie erkläre ich das Ganze meinem Chef?

Da zu dieser Zeit in Paraguay das Gelbfieber sehr verbreitet war, entschloss ich mich, meinem Chef mitzuteilen, dass ich mir dieses zugezogen hätte, und bat darum, wieder nach Frankreich zurückzukehren, was auch problemlos funktionierte. Ich war trotzdem immer noch total von der Rolle und trank weiter ein Glas Tequila nach dem anderen. Irgendwann war ich so besoffen, dass ich mich knapp zehn Minuten von der Bar entfernt entleert habe, die Anwohner dort haben schon entsetzte Gesichter gezogen, weil sie so etwas anscheinend noch nicht erlebt hatten. Ich beschloss, zu meiner Unterkunft zu fahren und setzte mich total betrunken ans Steuer. Die Sache ging nicht gut. Nach etwa 10 Kilometern schleifte ich die Seite eines geparkten Fahrzeugs. Da ich keine Lust auf Ärger hatte, beschloss ich, mich schnell aus dem Staub zu machen und fuhr mit Vollgas davon. Nach fünf Minuten hatte ich die Polizei hinter mir, sie zogen mich sofort aus dem Verkehr. Der eine Polizist schubste mich mit voller Wucht gegen das Auto und schrie mich an, was er sagte konnte ich jedoch nicht verstehen. Da ich wirklich Angst hatte, dort ins Gefängnis zu wandern, kramte ich mein Bargeld aus der Tasche, ich hatte noch umgerechnet etwa 200 Euro bei mir, die ich ihm in seine Hemdtasche steckte. Er holte das Geld aus der Tasche und schaute mich an, dann zählte er es nach und steckte es wieder ein. Sein Kollege sagte gar nichts und sie fuhren wieder davon. So erleichtert habe ich mich in meinem ganzen Leben nie gefühlt, doch trotzdem bereue ich das alles, ich war einfach dumm und feige, hätte mich meiner Verantwortung stellen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00026045 vom 09.04.2009 um 10:23:37 Uhr in Paraguay (Asunción) (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Horror-Vater

26

anhören

Gewalt Hass Verzweiflung St. Pölten

Nach langem Hin und Her habe ich mich endlich entschieden, meine Beichte hier abzulegen. Und die ist verdammt lang, jedoch schreibe ich nicht alles auf. Als Erstes möchte ich beichten, dass ich meinen Vater hasse! Ich hasse ihn, wie man einen Menschen nur hassen kann! Er ist Alkoholiker und trinkt mindestens einmal die Woche einen über den Durst und geht irgendwo hin saufen. Manchmal bleibt er aber auch zu Hause und telefoniert in mein Heimatland für 3,80 Euro die Minute und er telefoniert stundenlang. Wenn es dann spät ist, gibt es Stress. Und das jedes Mal! Irgendwas macht er immer. Entweder schlägt er meine Mutter, oder er flucht sie an, bespuckt sie. Mich früher auch. Seit ich mich da einmal dazwischen geworfen habe (bin 23 Jahre und habe 105kg Kampfgewicht -> ehemaliger Amateurboxer) schlägt er uns wenigstens nicht mehr. Ich habe ihn zwar nie geschlagen, weil meine Mutter das nicht verkraften würde, aber er hat "Respekt" vor mir. Wie dem auch sei. Er macht uns dann immer fertig, indem er dann die zwei Katzen meiner Mutter schlägt oder sie durchs Haus jagt. So ein FEIGLING! Das macht er nur, um meiner Mutter wehzutun! Ich weiß gar nicht, was ich sonst noch so erzählen soll. Nur im Schnellverlauf: er schoss auf uns schon mit einer Pistole im Rausch, traf aber nicht. Er hat uns mal besoffen durch die Gegend gefahren und fast einen Unfall verursacht; er hat mehr als 25.000 Euro an Strafen gezahlt und da ist das, was er versäuft nicht dabei. Ich ernähre unsere Familie und habe sonst kein Geld für irgendwas - ich hatte keine wirkliche Kindheit, geschweige denn Jugend.

Da gäbe es noch viel mehr, aber ich lasse das lieber sein, da meine Hände schon zittern. Heute ist er wieder betrunken. Heute habe ich mein Gewehr schon wieder geladen. Oh Herr, gib mir den Mut diesem Martyrium endlich ein Ende zu setzten. Meine Mutter ist zwar in meinem Heimatland, aber wenn er heute Ärger macht, spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, diesen Abschaum von Lebewesen wirklich abzuknallen, wenn er nach Hause kommt! Vermutlich werde ich es nicht tun, sondern einfach wieder oben am Baum sitzen bleiben und ihn nur ins Visier nehmen. Wenn ich weg bin, hat meine Mutter niemanden mehr. Und meine Schwester erst recht nicht. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Bin zwar zäh, aber irgendwann bin ich auch am Ende. Jetzt hat mich auch meine Freundin nach zweieinhalb Jahren Beziehung verlassen. Ich kann nicht mehr. Bitte lieber Gott, auch wenn ich nur Moslem bin. Bitte mach, dass diese Qual aufhört. Ich kann nicht mehr. Wirklich nicht. Ich bin am Ende und wünsche mir den Tod oder Frieden. Wegziehen können wir nicht, weil meine Mutter das Haus "mitgekauft" hat und zwei Wohnungen können wir uns nicht leisten. Ich flehe um Erlösung!

Beichthaus.com Beichte #00026040 vom 08.04.2009 um 22:22:16 Uhr in St. Pölten (26 Kommentare).

Gebeichtet von Beautyful Driver
In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Die schöne Tochter der Mieter

15

Masturbation Waghalsigkeit Fetisch Nachbarn

In den 80ern hatten wir als Mieter ein Ehepaar mit einer recht hübschen Tochter. Eines Tages, als sie mit ihren Eltern die Wohnung verlassen hatte, habe ich mir den Schlüssel geschnappt und bin in die leere Wohnung und direkt in ihr Zimmer. Ich zog ihr Nachthemd an, legte mich aufs Bett und fing an zu masturbieren. Obwohl ich jederzeit damit rechnen musste, dass sie und ihre Eltern unverhofft hätten zurückkommen können, habe ich mich fallen lassen und einen super Orgasmus bekommen! Danach habe ich schnell alle Spuren beseitigt, bin runter in unsere Wohnung und habe den Schlüssel wieder an seinen Platz gelegt. Fünf Minuten später kam sie mit ihren Eltern wieder zurück! Glück gehabt! Ich habe es danach aber aus Angst vor dem erwischt werden nie wieder gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00026022 vom 06.04.2009 um 15:06:02 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von VolkeR.
In WhatsApp teilen

Soll ich mich wieder ritzen?

17

Selbstverletzung Verzweiflung Frankfurt

Ich (w/28) habe mich in meinen Teenageralter des Öfteren selbst verletzt. Ich habe mit einer Nadel, Rasierklinge oder Ähnlichem an mir rumgeritzt. Meine persönliche Erklärung ist, dass ich mir äußerlichen Schmerz zufüge, um den Inneren zu vergessen. Ich habe damit aufgehört, als ich meinen festen Freund hatte. Er hat mich einmal erwischt und mit mir Streit angefangen, weil er nicht möchte, dass ich das mache. Jetzt bin ich nicht mehr mit ihm zusammen und fühle mich einsam. Ich stehe kurz davor, wieder damit anzufangen, weil ich keinen anderen Ausweg sehe.

Beichthaus.com Beichte #00026021 vom 06.04.2009 um 08:50:38 Uhr in Frankfurt (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Rücksichtsloses Drecksschwein

26

anhören

Rache WG Ludwigshafen

Rücksichtsloses Drecksschwein
Meine Mitbewohnerin (22) ist einfach nur ein rücksichtsloses Drecksschwein! In der Küche sieht es immer aus wie Sau, alles ist verspritzt und voller Brotkrümel, sie produziert Geschirr für Zehn und spült es dann nicht mal richtig. Sie schafft es alleine, jeden 2-3 Tag sämtliche Mülleimer zu füllen und bringt diese dann nicht mal weg! Dann dreht sie noch andauernd ihre blöde Musik auf und singt dazu, manchmal schon morgens beim Aufstehen, wenn ich noch schlafe! Zu allem Überfluss studiert sie auch noch "Soziale Arbeit" obwohl sie nicht die geringste soziale Ader hat. Heute Morgen konnte ich (m/25) ihr es allerdings ein wenig heimzahlen! Ich lag so um ca. 6:45 Uhr wach in meinem Bett und war kurz davor, wieder einzuschlafen, als ich auf einmal hörte wie im Nebenzimmer die Musik anging, nach knapp 5 min. Oldie Gedudel bin ich dann aufgestanden. Als ich dann im Flur stand, wäre mir fast der Kopf geplatzt, es ist mir unverständlich wie man morgens um die Uhrzeit schon so laut Musik hören kann, vor allem wenn man weiß, dass im Nebenzimmer noch jemand schlafen könnte.

Da ich außer der Musik keine anderen Geräusche hörte und auch nicht wirklich wusste, was ich sagen sollte, blieb ich erst einmal eine Weile vor ihrer Tür stehen. Als ich so im Flur stand und überlegt habe, kam mir eine Idee. Mir fiel ein, dass ihre Mini-Anlage auch gleichzeitig als Radio Wecker dient und dass sie nachts mit Ohrenstöpseln schläft, ich habe dann einfach im Flur am Sicherungskasten nach der Sicherung für ihr Zimmer geschaut und diese kurz aus und dann wieder eingeschaltet und siehe da, die Musik war aus. Danach habe ich mich dann wieder ins Bett gelegt, einschlafen konnte ich zwar nicht mehr, aber bei jedem Blick auf meine Uhr habe ich mich riesig gefreut. Irgendwann um 9:30 Uhr konnte ich dann hören, wie sie und ihr kleiner Bruder, den sie bei uns einquartiert hat, weil er gerade ein Praktikum in unserer Nähe macht, fluchtartig aufgestanden sind und die Wohnung verlassen haben. Tja, sie dürfte wohl mindestens eine ganze Vorlesung verpasst haben und er kam fast 3 Stunden zu spät zum Praktikum, selber Schuld. Den Trick werde ich mir merken, wenn sie mir weiterhin so auf die Nerven geht, wäre es gut möglich, dass sie eine ihrer Abschlussprüfungen verschläft!

Beichthaus.com Beichte #00026004 vom 02.04.2009 um 14:56:23 Uhr in 67063 Ludwigshafen (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000