Ein verdammt hoher Preis

35

Gewalt Waghalsigkeit Graz

Nur ein Mal, dachte ich. Es wird schon nichts passieren! Die Lust auf eine rasante Fahrt mit dem Schlitten war größer, als die Sorge um das heranwachsende Baby in meinem Bauch. Gemeinsam mit Freunden hatte ich einen fröhlichen Nachmittag auf der Hütte verbracht. Zwar hatte ich mich bei den Jäger-Tee und Schnaps-Runden herausgehalten, von der allgemeinen angeheiterten Stimmung war ich dennoch angesteckt und total aufgekratzt. So schlug ich alle Ermahnungen meines Mannes, der wegen einer dienstlichen Verpflichtung nicht dabei sein konnte, in den Wind und nahm nicht wie geplant die Gondel für die Talfahrt, sondern setzte mich zu einem Bekannten auf den Schlitten. Ab ging die Post! In einem wilden Wettrennen rasten wir gemeinsam mit der ganzen Gruppe den Ziehweg hinab. Es machte einen Riesenspaß. Doch dann kam da diese scharfe Kurve. Ein dicht neben uns rodelnder Freund verlor die Kontrolle über seinen Schlitten, fuhr in uns hinein und drängte uns vom Weg. Wir stürzten einen kleinen Hang hinunter. Ein stechender Schmerz fuhr durch meinen Bauch.
<br><br>
Die Schmerzen wurden immer schlimmer, ich bekam wahnsinnige Angst um mein ungeborenes Kind. Sofort ließ ich mich ins nächste Krankenhaus bringen. Doch es war zu spät. Ich verlor mein Baby. Mein Mann hat mir nie verziehen, wir sind längst geschieden. Für ein paar Minuten Spaß habe ich einen verdammt hohen Preis bezahlt!

Beichthaus.com Beichte #00026083 vom 15.04.2009 um 11:22:20 Uhr in Graz (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Sauer macht lustig

29

anhören

Aggression Manie Hamburg

Sauer macht lustig
Ich (m/19) habe eine sehr außergewöhnliche Angewohnheit. Wenn ich aggressiv werde, esse ich einfach eine Zitrone. Ich schäle natürlich vorher und streue Salz darauf. Der säuerliche Geschmack beruhigt mich enorm! Ich habe es mal mit diesem Gummischlangen in Tüten probiert, die sind ja auch sauer. Hilft aber nicht wirklich! Es klappt nur mit Zitronen. Diese Angewohnheit möchte ich unbedingt loswerden, weil ich natürlich nicht immer eine Zitrone dabei habe, wenn mich jemand auf die Palme bringt, sodass ich erst nach einer gewissen Zeit mein starkes Verlangen nach einer Zitrone stillen kann.

Beichthaus.com Beichte #00026079 vom 14.04.2009 um 20:36:41 Uhr in Hamburg (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Schlimme Erfahrung im Sexkino

32

anhören

Prostitution Verschwendung Wollust Berlin

Schlimme Erfahrung im Sexkino
Ein Arbeitskollege erzählte mir, dass er regelmäßig in der Mittagspause in ein Sexkino geht. Das musste ich (32) mir dann kurz vor Ostern doch mal genauer anschauen. Habe meine sechs Euro Eintritt bezahlt, es saßen zwei Omas deutscher Herkunft am Eingangsbereich. Ich also ins Kino rechts. Mal davon abgesehen, dass der Laden und das Interieur - schwarz und dunkel wie die Nacht - gar nicht zuließen irgendetwas positiv erkennen zu lassen, meinte ich doch im Haus der Milbe aufgeschlagen zu sein. Nun dennoch, ich habe mich gewagt, setzte mich also aufs Lumpen-Sofa vor eine dieser Low-Budget-Produktionen absolut passend. Nach sage und schreibe 12 Minuten kam der erste Lustkiller vorbei. Irgendwas Latina vermute ich - klein, dick und Gesicht (Note: 5-6) den Anblick wollte ich vermeiden, weggeschickt! Irgendwann dann nach weiteren 10 Minuten kam dann eine 50-jährige Deutsche - die ich schon am Eingang gesehen hatte. Sie setzte sich nicht zu mir, sondern blieb stehen und fing an, mich vollzulabern. Sie erklärte mir allen Ernstes, dass sie schon einen achtstündigen Tag hinter sich habe und keine Lust habe mit aufs Zimmer zu gehen.

Ähh? Mit dieser Schrulle hätte ich das auch noch nie vorgehabt - ich ließ sie reden. Sie führte aus, dass sie noch nicht lange hier arbeitet und blasen, schlug sie mir vor, könne sie noch machen, aber sehr schnell, weil sie danach noch putzen müsse, eigentlich habe sie keinen Bock drauf und wahrscheinlich hätte ich mehr davon, wenn ich mir einen runterhole! Ja das hat sie gesagt! Selbstverständlich stand mir keinesfalls der Sinn danach und ich habe den Laden kopfschüttelnd wieder verlassen - das habe ich noch nicht erlebt. Ich bereue, dass ich auf meinen Kollegen gehört habe. Sein seltsamer Geschmack in Bezug auf Frauen und Etablissements gibt mir wirklich zu denken. Ich bereue zudem, dass ich wirklich beinahe meine Frau betrogen hätte und auch noch Geld und Zeit dafür verschwendet habe. Das nächste Mal kaufe ich meiner Frau stattdessen Blumen - das ist eine sinnvollere Investition.

Beichthaus.com Beichte #00026078 vom 14.04.2009 um 02:02:12 Uhr in Berlin (32 Kommentare).

Gebeichtet von QQ116
In WhatsApp teilen

Mein Experiment mit Schmerz

59

anhören

Gewalt Last Night Tiere Bonn

Als ich nachts von der Bushaltestelle nach Hause ging, habe ich unterwegs einen kleinen Igel gesehen, der gerade über die Straße gehuscht ist. Er wollte unter einem Maschendrahtzaun hindurchkrabbeln, blieb aber stecken. Ich habe ihn erst eine Weile beobachtet, mich umgeschaut und ihm dann mehrmals fest in den Hintern getreten. Ich glaube nicht, dass er gestorben ist. Im Nachhinein frage ich mich natürlich, wieso ich das getan habe. Ich verletze sonst keine Menschen und töte höchstens nur Insekten. Mich hat es einfach nur interessiert, wie ein Lebewesen, ein Säugetier, auf unglaublichen Schmerz reagiert.

Beichthaus.com Beichte #00026074 vom 13.04.2009 um 21:26:44 Uhr in Bonn (59 Kommentare).

Gebeichtet von QQ116
In WhatsApp teilen

“Beichte

Die Entstehung meiner Familie

11

anhören

Fremdgehen Falschheit Island

Vor zehn Jahren habe ich, damals noch zarte 17, mit einer Klassenkameradin und Freundin im Vollrausch geschlafen. Am nächsten Tag konnte ich mich noch an alles erinnern, sie sich aber nicht. Ich sagte ihr, dass nichts zwischen uns passiert sei. Warum ich nicht die Wahrheit gesagt habe, weiß ich selber nicht. Jedenfalls kam sie nicht lange danach (ungefähr ein Monat) zu mir und sagte, dass sie schwanger sei. Nachdem wir nicht verhütet hatten, war ich mir schon sicher, dass es von mir ist, aber ich sagte immer noch nichts. Als wir miteinander schliefen hatte sie und ihr Freund gerade eine Auszeit, eine Woche danach waren sie wieder zusammen, und wegen der Schwangerschaft verließ er sie. Ich sagte, ich würde bei ihr bleiben, selbst wenn das nicht mein Kind ist, und ich würde das Kind so behandeln, als wäre es meines, allerdings will ich auch ein eigenes, ich möchte meine Gene verbreiten. Ihr Vorschlag war, dass wir einen Vaterschaftstest machen, ob wir in dieser einen Nacht nicht doch miteinander schliefen, und wenn es nicht meines ist, dann könnten wir ja noch eines machen - jetzt, wo schon eines am Weg sei, könne ein Zweites auch nicht schaden. Nun, ich akzeptierte, und als das Kind zur Welt kam, war ziemlich schnell klar, dass es meines ist. Nun denkt sie, ich hätte diese Nacht auch nicht mitbekommen, und nur gesagt, das nichts war, um sie zu beruhigen, und sie hat mir das verziehen. Sie weiß bis heute nicht, dass ich das sehr wohl wusste. Naja, wir sind ausgezogen, in ein anderes Land, und leben seither zusammen. Wir lieben einander, und ich liebe unsere Tochter genauso, wie meine Freundin sie liebt. Wir sind eine glückliche, wenn auch recht arme Familie, aber es wurmt mich immer noch, dass alles auf einer Lüge basiert.

Beichthaus.com Beichte #00026063 vom 11.04.2009 um 10:38:52 Uhr in Island (Reykjavik) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000