Die exklusiven Gerichte meines Sohnes

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Lügen Falschheit Familie Ernährung Mommenheim

Ich (m/46) habe einen 15-jährigen Sohn, der Hobbykoch ist, weswegen es fast immer, wenn ich nach Hause komme, etwas zu Essen gibt. Viele beglückwünschen mich zu diesem Umstand und loben das "gute" Essen meines Sohnes. Allerdings schmecken mir die meisten Sachen, die er kocht, einfach nicht, da es fast nie normale Gerichte sind. Ich mag meine Nudeln eben lieber ganz gewöhnlich mit Ketchup oder Jagdwurst, als mit Meeresfrüchten oder Pilzen und kann auch mit Ratatouille oder Glasnudelsuppe mit Entenbrust nur wenig anfangen. Da ich ihn nicht verletzen möchte, lüge ich und sage, dass es mir schmeckt, obwohl ich diesen Fraß in Wirklichkeit nicht mehr sehen kann. Häufig gehe ich auch nach der Arbeit an der Imbissbude etwas Richtiges essen, bevor ich nach Hause komme. Es tut mir leid, dass ich meinen Sohn anlüge und so undankbar und wählerisch bin.

Beichthaus.com Beichte #00036383 vom 17.08.2015 um 20:31:52 Uhr in Mommenheim (35 Kommentare).

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Männer sind verwöhnt und faul!

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Zorn Ungerechtigkeit Faulheit Familie

Mich regt es so auf, dass meine Mutter meinem 12-jährigen Bruder ALLES, aber auch ALLES macht und hinterherräumt. Wenn ich nämlich meinen Freund ansehe, der es nicht mal schafft, die leere Klorolle wegzuschmeißen und sie im Bad stehenlässt, wird mir klar, dass das bei vielen Männern nicht von irgendwo kommt! Es gibt auch unordentliche Frauen und ich will nicht behaupten, dass nur Männer so sind - und charakterlich mache ich zwischen Männern und Frauen schon mal gar keine Unterschiede, da gibt es auf beiden Seiten die und die - aber in Sachen Unordnung und Dreck, auch stinken, fallen mir öfter Männer negativ auf. Meine Schwiegermutter ist genauso wie meine Mutter, den Söhnen wird das Bett gemacht, den Söhnen wird die gebügelte Wäsche in den Schrank geräumt, den Söhnen wird teilweise sogar das Zimmer gesaugt.


Begründung beider: "Naja, Mann heiratet ja eh." Geht es noch? Mir geht es keineswegs um Eifersucht - ich bin heilfroh, dass ich selbstständig bin und auch schon als Grundschulkind ein Bett selbst machen konnte und mit 10 Jahren nicht hilflos in der Küche stand, weil die Eltern mal über Mittag nicht da waren und ich ja nicht einmal wusste, wie man einen Herd einschaltet. Jetzt wurde mein Brüderchen ins kalte Wasser geworfen. Ich möchte nämlich nicht, dass er sich auf Klassenfahrten blamiert, weil er nicht einmal in der Lage ist, sich ein Bett zu beziehen, das muss man dort nämlich meist selbst machen, zumindest bei uns damals. Meine Eltern sind über das Wochenende bis nächsten Dienstagabend nicht da. Zunächst wird er von mir nicht daran erinnert, dass er sich waschen und die Zähne putzen muss. Wenn er stinkig, ungewaschen und mit faulem Atem in die Schule oder zu Freunden geht - Pech. Er muss sich seinen Ranzen selbst packen, ich frage garantiert nicht nach, was für Fächer er hat und ob er alles eingepackt hat, wie meine Mutter es macht. Er ist 12 Jahre alt!


Wäsche? Die wasche und bügele ich zwar, das mache ich ja dann für alle, aber in den Schrank räumen? Das macht er selbst. Mir war es in dem Alter total unangenehm, wenn meine Mutter an meinen Schrank gegangen wäre. Von Zimmer aufräumen und durchsaugen gar nicht zu reden, aber das würde ich auch für einen Erstklässler nicht machen. Finde, das ist das Zimmer des Kindes und dafür sollte es schon so früh wie möglich selbst verantwortlich sein - und im Zuge dessen selbst bestimmen dürfen. Und er wird mit mir zusammen kochen. Es kann nicht sein, dass er so überhaupt keine Ahnung hat, wie man sich ein einfaches Mahl zubereitet. Und wenn es für den Anfang nur Spiegeleier sind, das reicht ja.


Ich beichte ebenso, dass ich vor Jahren schon mit einer List dafür gesorgt habe, dass er endlich mal von der Windel wegkommt. Er war 3,5 Jahre alt. Nachts in dem Alter noch nicht trocken ist kein Problem, aber er wollte auch tagsüber nicht auf die Windel verzichten, er ließ sich gerne wickeln, fand das gemütlich, und wollte auch nicht aufs Töpfchen. Als wir ein paar Stunden alleine waren, habe ich ihm die Windel ausgezogen. Es war Sommer, die Kinder trugen alle nur Unterhosen. Der braune Brei, der am Hintern herunterlief, wurde natürlich bemerkt. Die anderen Kinder haben ihn ausgelacht. Plötzlich klappte es mit der Toilette. Es war nichts als Bequemlichkeit. Die peinliche Situation war bei den anderen Kindern natürlich am nächsten Tag wieder vergessen. Und die Windel war vergessen. Ich habe meinen kleinen Bruder lieber als alles andere, er ist das ausgeglichenste, liebenswerteste Kind, das ich kenne. Seine sehr relaxte Art ist auch sehr liebenswürdig. Aber wenn er nur ein bisschen Selbstständiger wäre. Und, ich gebe es ja zu, manchmal auch ein bisschen weniger langsam und verträumt. Obwohl ich das Verträumte an ihm liebe.

Beichthaus.com Beichte #00036368 vom 15.08.2015 um 15:46:38 Uhr (18 Kommentare).

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Ein dummer Krimineller

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Hass Zorn Dummheit Familie Wadern-Nunkirchen

Ich hasse Sonderschüler! Die sind so dermaßen dumm - aber auf eine ganz unangenehme Art und Weise. Das beste Beispiel ist einer meiner Cousins: Er wird jetzt in sieben Monaten Vater und er hat die Mutter erpresst, dass er sofort Schluss macht, wenn sein Kind kein […]
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Beichthaus.com Beichte #00036338 vom 11.08.2015 um 01:04:05 Uhr in Wadern-Nunkirchen (7 Kommentare).

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Warum ich meinen Fernseher zertrümmert habe

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Aggression Zorn Hass Familie Kinder Duisburg

Warum ich meinen Fernseher zertrümmert habe
Ich (w/38) bin alleinerziehende Mutter mit zwei Teenagern. Ich habe Stress auf der Arbeit, ärgere mich über meinen Ex-Mann, der sich weder erkundigt, was die Kinder machen, noch finanziell hilft. Vor Kurzem hatte ich auch eine OP, weshalb ich drei Monate krankgeschrieben […]
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Beichthaus.com Beichte #00036312 vom 05.08.2015 um 18:16:32 Uhr in Duisburg (27 Kommentare).

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Mein Bruder ist ein fauler Schmarotzer!

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Ekel Rache Aggression Familie Nassenfels

Ich (w/17) beichte, dass ich häufig eklige Dinge mit dem Essen meines Bruders mache. Mein Bruder ist 21 und lebt zu Hause. Er arbeitet nicht und bemüht sich nicht darum, meine Eltern finanziell zu entlasten. Die beiden sind zu gutherzig, um ihn rauszuwerfen und ich muss neben der Schule arbeiten, was in der 11. Klasse nicht unbedingt einfach ist. Er schreit mich häufig an, zum Beispiel wenn ich ihm nichts vom Einkaufen mitbringe, was ich natürlich auch selbst zahlen soll. Er neigt zu aggressiven Ausbrüchen, weshalb ein direktes Gespräch für mich nicht infrage kommt. Deshalb verschaffe ich mir die Genugtuung, eklige Dinge mit seinem Essen zu machen. Das Harmloseste ist, dass ich morgens in seinen Kaffee oder O-Saft rotze, bevor ich mir die Zähne putze. Zu den fieseren Dingen gehört, dass ich eine Mettwurst, die er als Einziger im Haus isst, an meinem Hintern gerieben habe. Die größte Genugtuung ist es für mich aber, immer nach einer 8-stündigen Schicht als Kellnerin in Ballerinas seine Zahnbürste für die Innenseite meiner Schuhe und meine verschwitzten Füße herzunehmen. Ich weiß, dass das nicht richtig ist, und bereue es, aber irgendwie muss ich mir Genugtuung für diesen Schmarotzer verschaffen.

Beichthaus.com Beichte #00036293 vom 01.08.2015 um 20:47:26 Uhr in Nassenfels (15 Kommentare).

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