Scheidung nach 28 Jahren Ehe

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Verzweiflung Familie

Ich habe heute erfahren, dass meine Eltern sich nach 28 Jahren Ehe scheiden lassen und ich möchte beichten, dass ich damit nicht wirklich klarkomme, obwohl ich inzwischen 20 bin. Ich wohne übrigens auch noch zu Hause, da das Haus allerdings meinem Vater gehört und meine Mutter nicht eingetragen ist, werden mein Bruder und ich wohl bei ihm wohnen bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00036232 vom 23.07.2015 um 04:00:28 Uhr (8 Kommentare).

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Schwanger mit Mitte 40

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Gewalt Hass Zorn Familie

Ich (w/23) möchte für meine schrecklichen Gedanken um Vergebung bitten. Nun, die Situation ist wie folgt:
In meiner Kindheit hatte meine Mutter sehr wenig Zeit als Alleinerziehende. Sie kam selbst aus schwierigen Verhältnissen und für sie war es völlig normal, […]
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Beichthaus.com Beichte #00036224 vom 22.07.2015 um 15:43:32 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Schatz meines Opas

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Falschheit Diebstahl Geld Familie

Ich möchte beichten, dass ich mich möglicherweise zu Unrecht bereichert habe. Vor zwei Monaten ist mein Opa gestorben. Er hatte nur eine kleine Rente und lebte seit Jahren allein. Nun ging es darum, die Wohnung aufzulösen.
Meine Mutter sagte, sie könnte das nicht, mein Vater hatte kein Interesse und mein Bruder "keine Zeit." Da ich in der Familie die engste Bindung zu meinem Opa hatte und mich auch mehr als alle anderen um ihn gekümmert habe, habe ich mich dann um die Auflösung der Wohnung gekümmert. Ich habe zwei Monate lang jedes Wochenende dort verbracht, bin mit einem geliehenen Transporter zig Mal zur Müllhalde gefahren und habe echt viel geleistet. Mein Bruder war nur einmal da, hat eine halbe Stunde mit angepackt und sich dann die Waschmaschine, die mein Opa erst ein halbes Jahr vorher gekauft hatte, unter den Nagel gerissen und ist verschwunden. Bei schweren Möbeln hat mir ein Freund geholfen, aber ansonsten habe ich alles alleine gemacht. Weil ich meinen Opa sehr gemocht habe und er als Kind auch viel Zeit mit mir verbracht hat, war das irgendwie selbstverständlich für mich. Trotzdem fand ich es sehr schade, dass sonst niemand aus der Familie helfen wollte und das, obwohl mein Opa immer für alle da war und geholfen hat, wo er nur konnte.


Als ich fast fertig war, habe ich einen alten massiven Tisch zerlegt und ein Fach unter der Tischplatte entdeckt. Darin befand sich etwas Goldschmuck, mehrere Goldmünzen und Bargeld. Dies habe ich komplett für mich behalten und niemandem etwas davon erzählt. Schmuck und Münzen habe ich verkauft und zusammen mit dem Bargeld habe ich nun etwa 12.000 Euro für mich behalten. Ich weiß, dass der Rest der Familie genau so einen Anspruch darauf hätte, aber ich finde, die haben es nicht verdient, und wenn die Wohnungsauflösung durch eine Firma erfolgt wäre, hätte auch niemand etwas von dem "Schatz" abgekriegt. Auf der einen Seite finde ich, dass mir das Geld zusteht, auf der anderen Seite habe ich ein schlechtes Gewissen, vor allem weil ein solcher Betrag auch für mehrere Wochenenden Arbeit sicher weit überzogen ist.

Beichthaus.com Beichte #00036221 vom 22.07.2015 um 10:47:59 Uhr (15 Kommentare).

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Der Pudding meiner Oma

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Selbstsucht Völlerei Familie 50+ Tod

Ich möchte beichten, dass ich als junges Kind, mit mehr oder minder autistischen Ansätzen, etwas absolut unmenschliches an mir hatte. Mir ist bis heute unklar, warum man mich für das unendliche Maß an Frechheit, das ich an den Tag legte, nicht grün und blau schlug. Nachdem meiner Großmutter Krebs im vorangeschrittenen Stadium diagnostiziert wurde, habe ich mich nicht weiter dafür interessiert - dazu muss aber auch gesagt werden, dass es niemand als seine Aufgabe ansah, mir beizubringen, dass sie wahrscheinlich nicht mehr lange da sein wird. Wir haben sie und meinen Großvater nur etwas häufiger besucht als sonst üblich. Bei den regelmäßigen Treffen fiel mir, neben neuen medizinischen Gerätschaften, die überall standen, nur eines auf - ein etwas speziellerer Schokopudding. Es schien wohl das Einzige zu sein, was man ihr nicht verbieten konnte, da alles andere im Kühlschrank eher sonderbare Kost war. Als kleiner Junge hatte ich natürlich nur die Idee, mir auf irgendeinem Weg etwas davon erschleichen zu können. Gedacht, gefragt - abgelehnt.


Die Zeit ging rum, Omas Zustand verschlechterte sich und ihr Ende nahte. Einen Tag vor ihrem Ableben vermachte sie mir ihren restlichen Vorrat der Süßspeise. Diesen aß ich daheim gemütlich auf und machte mir ansonsten keine weiteren Gedanken. Auch anderweitig ließ mich ihr darauf folgender Tod vielmehr kalt. Heute kommt es mir beim Gedanken an irgendeine Art von Pudding hoch, da ich meine Tat einfach nicht begreifen kann. Ich möchte mein Verhalten in dieser absurden Situation nicht unbedingt nur unter kindlicher Dummheit abbuchen und erbitte die Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036209 vom 20.07.2015 um 20:38:26 Uhr (9 Kommentare).

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Der Schatz meiner Großeltern

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Diebstahl Neugier Selbstsucht Familie Geld

Ich (m/21) möchte beichten, dass ich über mehrere Jahre hinweg meine Großeltern beklaut habe. Meine Großeltern führten seit über 40 Jahren eine kleine Schneiderei mit eigenem Modegeschäft und verkauften Anzüge und Ähnliches. Hinten war also die Schneiderei, in der meine Großeltern mehr als zehn Stunden täglich schneiderten. Dadurch, dass ich relativ oft bei ihnen war, habe ich auch nebenbei gelernt, wie man seine Klamotten flickt und Knöpfe annäht. Da der Laden sehr alt war und es genug zu erforschen gab, begab ich mich als neugieriger kleiner Teenager (ca. 13 Jahre) auf Entdeckungsreise. Hinten, in einem kleinen Abstellraum, befanden sich alte Möbel und unter diesen Möbeln war ein sehr robuster, uralter Tisch mit einer Schublade. Ich öffnete diese Schublade und konnte meinen Augen nicht trauen: Ein riesiger Haufen Geld lag in dieser Schublade und ich wusste erst einmal gar nicht, was ich machen soll. Schnell wurde mir allerdings klar, dass das wohl ein Aufbewahrungsort meines Großvaters sein muss, und verließ den Abstellraum.


Kurze Zeit später reizte mich der Gedanke, etwas mehr Taschengeld zu haben, so sehr, dass ich wirklich an die Schublade ging und meinem Großvater Geld gestohlen habe. Das Schlimme dabei ist, dass es nicht das letzte Mal war, und so stockte ich mein Taschengeld mit gestohlenem Geld ein wenig auf. Ich glaube auch, dass mein Großvater es irgendwann bemerkt hat, ich hatte nicht übertrieben viel mitgehen lassen, sondern immer nur 5 oder 10 Euro, aber meine Oma gab mir natürlich auch so noch etwas Taschengeld und somit wäre es unnötig gewesen. Da mein Großvater mittlerweile verstorben ist, bereue ich es umso mehr, so geldgeil gewesen zu sein und meinen armen Großeltern dies angetan zu haben. Mittlerweile verdiene ich recht gut und helfe meiner Oma finanziell ein wenig und hoffe, dass mein Opa im Himmel auf mich wartet und ich mich bei ihm entschuldigen kann. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036149 vom 13.07.2015 um 10:15:18 Uhr (2 Kommentare).

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