Schuldenausgleich oder Familienleben?

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Verzweiflung Maßlosigkeit Lügen Familie Arbeit

Ich beichte, dass ich es nicht mehr lange aushalte, mir den Arsch abzuarbeiten, um meine Schulden zu bezahlen. Aufgrund privater Umstände habe ich einige wirtschaftlich schwere Jahre hinter mir. Die Aufarbeitung läuft, wenn auch langsam. Mittlerweile ist mein Konto dank Steuernachzahlung wieder mal total am Anschlag. Es kostet mich so viel Energie, immer den Schein nach außen zu wahren und voll der Profi, der Coole zu sein. Ich nehme mir im Jahr max. 10 Tage frei und das seit 2009. Die Bank würde mir noch weitere Gelder einräumen, da mein Schufa-Score und der andere Mist, wohl auch wegen meines Kampfes, wie durch ein Wunder noch sehr gut sind.


Dazu habe ich noch ein Kind, das ich viel zu selten sehe und mich so gerne viel mehr darum kümmern möchte. Leider arbeite ich immer, um den Standard zu halten und zu verbessern. Dieser ewige Kampf macht mich noch fertig und es kotzt einen einfach an, immer nur funktionieren zu müssen - wohl wissend, dass das Leben so viele schöne Dinge bieten würde, die man mit seinem Nachwuchs erleben könnte. Ich bitte um Absolution, dass ich für mein Kind nicht ausreichend da sein kann und hoffe, dass ich das noch alles lange durchhalte.

Beichthaus.com Beichte #00036626 vom 13.09.2015 um 21:25:47 Uhr (10 Kommentare).

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Schläge für meinen gewalttätigen Vater

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Gewalt Aggression Rache Familie Garding

Ich (w/19) habe meinen Vater geschlagen. Mein Vater terrorisiert mich, meine kleine Schwester und meine Mutter. Er mobbt mich, seit ich 13 bin, Beleidigungen lagen an der Tagesordnung und bis vor zwei Jahren hatte ich noch ein ganz schlechtes Bodyimage, obwohl ich überall […]
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Beichthaus.com Beichte #00036490 vom 28.08.2015 um 19:10:10 Uhr in 25836 Garding (Welter Straße) (14 Kommentare).

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Meine Familie bei Frauentausch

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Dummheit Selbstsucht Medien Familie

Ich (w/21) habe vor zwei Jahren Hals über Kopf die Wohnung meiner Eltern verlassen und mich für drei Monate nicht mehr gemeldet. Warum? Mutti und Vati hatten sich für Frauentausch angemeldet. Und sie wurden genommen. Ich habe ihnen erklärt, dass ich nicht möchte, dass unsere Familie von nun an abgestempelt ist, denn es gibt leider genügend Fernsehzuschauer, die das für real halten. Und davon abgesehen wird man, dank der Knebelverträge, zu allerhand Dingen gezwungen, die man selbst niemals tun würde. Aber meine Eltern hatten kein Einsehen. Daraufhin war ich weg. Ich wollte zum einen nicht in dieser Sendung vorkommen, und zum anderen war es mir peinlich, zugeben zu müssen, dass das meine Eltern und mein Bruder sind. Ja, mein Bruder, für den tut es mir leid, aber er war damals ja immerhin auch schon 16, und wenn er Probleme damit hat, dann kann er es ja durchaus sagen.


Da zu dieser Zeit meine Schulzeit eh beendet war, habe ich dann in Kiel studiert. Da kannte uns keiner, da fand ich neue Freunde und auch meinen jetzigen Freund. Meine Eltern besuche ich manchmal. Anfangs wollten sie nichts mehr von mir wissen, weil ich so egoistisch war und sie alleine gelassen habe. Da haben sie recht. Aber mal ganz ehrlich - seit der Sendung sind sie abgestempelt, einige Freunde haben sich nicht mehr gemeldet, die Nachbarn zeigen mit den Fingern und gehen meiner Familie aus dem Weg, in der Arbeit ist Vati beschimpft worden, mein Bruder wurde in der Schule beschimpft, es gab Vandalismus am Haus. War es das wert? Aber eingesehen haben es meine Eltern. Sie haben mir dann im Stillen auch Sachen vom Dreh erzählt, die man eigentlich mal an die große Glocke hängen müsste, um die letzten Dummen wach zu rütteln und ihnen klarzumachen, was für ein Verbrechen diese Realityshows sind. Aber da sind uns die Hände gebunden.

Beichthaus.com Beichte #00036462 vom 26.08.2015 um 09:29:55 Uhr (15 Kommentare).

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Die faulste Frau der Welt!

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Hass Zorn Faulheit Familie

Ich (w/29) möchte beichten, dass ich die Freundin meines Bruders mittlerweile hasse! Ich bin ein freundliches und kontaktfreudiges Wesen und komme eigentlich mit fast allen Mitmenschen aus. Doch sie treibt mich mit ihrem Verhalten in den Wahnsinn! Sie ist extrem faul! […]
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Beichthaus.com Beichte #00036456 vom 25.08.2015 um 15:38:20 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich lasse meine Familie im Stich!

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Verzweiflung Kinder Familie

Ich (m/30) muss beichten, dass ich nicht weiß, wie ich meinem Patenkind - und seinem Bruder - helfen kann! Vor acht Jahren ist die Familie berufsbedingt ein paar hundert Kilometer weggezogen. Man sieht sich also nur ein paar Mal im Jahr, wenn die beiden in den Ferien zu ihrer Oma oder zu mir kommen. Mein Patenkind ist 12 Jahre alt, sein Bruder 9. Beide hängen in ihrer Entwicklung mindestens vier Jahre zurück! Beispiele? Der Kleine trägt mit neun Jahren nachts immer noch eine Pampers! Beide können nicht schwimmen! Der Kleine kann nicht mit Messer und Gabel umgehen! Beide haben überhaupt kein Selbstbewusstsein, kein Interesse bzw. Angst, irgendetwas Neues zu probieren, antriebs- und motivationslos, unselbstständig, sind total fixiert auf Erwachsene und suchen nur Bestätigung. Ich weiß auch zu 100 Prozent, woran es liegt, nämlich an den faulen Eltern.


Zu den Eltern habe ich gar keinen Kontakt mehr, ich kann es einfach nicht ertragen. Angefangen hat es damit, dass mein Patenkind kurz nach der Einschulung plötzlich hyperaktiv war. Wahnsinn, dass die Mutter es geschafft hat, einen Arzt zu finden, der ihr das bestätigt. Das Kind wurde dann bis zum 11. Lebensjahr mit Ritalin ruhiggestellt! Er ist nicht hyperaktiv, das Einzige, was er braucht, ist die Aufmerksamkeit seiner Eltern. Wenn er bei uns in den Ferien war, hat er das Ritalin nie bekommen und war trotzdem ganz normal. Warum? Weil er ganz normale Aufmerksamkeit bekommen hat. Hinzu kommt noch, dass der Kleine bevorzugt behandelt wird und der Große für alles die Schuld bekommt.
Dem Kleinen kann man keinen Vorwurf machen, wer würde das nicht ausnutzen? Dem Kleinen geht es also nicht ganz so schlecht wie dem Großen. Das ist immer gut zu merken, wenn der Abreisetag kommt. Der Kleine freut sich auf Zuhause - da ist er ja wieder der Prinz - der Große heult jedoch Rotz und Wasser, weil er nicht nach Hause will. Es bricht mir jedes Mal das Herz, ihn gehen zu lassen, in dem Wissen, dass er zu Hause nur Kontra bekommt!


Mit den Eltern reden bringt nichts, das habe ich damals bei der Ritalin-Geschichte versucht - erfolglos! Ich würde mir auch nicht von einem kinderlosen Menschen erzählen lassen, wie ich meine Kinder zu erziehen habe. Kann ich irgendwo verstehen, das Argument. Manchmal denke ich, dass ich zu große Erwartungen an die beiden habe, sie einfach mal Kinder sein lassen. Es ist zum Glück nicht so! Am Wochenende waren wir mit einer größeren Gruppe aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis schwimmen. Dort waren auch andere Kinder im gleichen Alter. Die Unterschiede sind einfach nur erschreckend und traurig! Aufgrund der großen Distanz gehöre ich jedoch nicht zu ihrem Alltag und habe daher keine Ahnung, wie ich ihre Entwicklung vorantreiben kann. Die paar Wochen im Jahr, die man sich sieht, sind einfach zu wenig, um dauerhaften Einfluss zu haben. Ich unternehme so viel wie möglich mit ihnen, gebe ihnen Bestätigung, versuche sie zu motivieren, aber es bringt fast nichts! Ich beichte, dass ich mir nicht zu helfen weiß, und in mir manchmal der Gedanke aufkommt, dass es das Beste wäre, wenn den Eltern was passiert, sodass die beiden in die Obhut ihrer Oma oder auch zu mir kommen, um ihnen endlich die Aufmerksamkeit und Förderung zu geben, die sie bitter notwendig haben!

Beichthaus.com Beichte #00036449 vom 24.08.2015 um 17:33:23 Uhr (6 Kommentare).

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