Wie Drogen Leben zerstören

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Drogen Sucht Lügen Verzweiflung Familie Koblenz

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich drogensüchtig bin. Mit 14 habe ich das erste mal gekifft, seit ich 15 bin tue ich es jeden Tag. Zurzeit bin ich in der 13. Stufe eines Beruflichen Gymnasium und probiere seit 2 Jahren aufzuhören, doch länger als 2 Monate halte ich es nicht aus. Außerdem nehme ich auch seit ich 15 bin Chemie (Speed/XTC), anfangs nur am Wochenende zum Feiern, seit knapp 3 Jahren aber auch fast jeden Tag. Habe mich so daran gewöhnt "druff" für Arbeiten zu lernen, dass es ohne nicht geht. Habe das Ganze immer nach dem Motto gehandhabt, dass so lange im "echten Leben" alles glatt läuft alles in Ordnung ist. Hatte auch nie geglaubt von THC süchtig werden zu können, als vor 2 1/2 Jahren aber der Punkt kam, an dem es mir klar wurde, war es leider schon zu spät. Meine Eltern wissen auch seit einem Jahr bescheid und unterstützen mich nach Leibeskräften. Ich schäme mich so vor ihnen! Wie oft habe ich meiner Mutter versprochen aufzuhören. Es zerreist mir jedes mal das Herz, wenn ich meinen erneuten Rückfall eingestehe, kann ihnen dann tagelang nicht in die Augen sehen. Habe mich entschlossen im Sommer nach meinem Abi in Therapie zu gehen (1/2 Jahr), weil ich es so einfach nicht auf die Reihe kriege. Ich habe auch überhaupt keine Lust mehr mit den Leuten rumzuhängen oder Feiern zu gehen. Es kotzt mich sogar richtig an! Überall ist das gleiche Elend am ablaufen, es macht mich kaputt zu sehen wie Freunde aus der alten Clique "hängenbleiben", ein ehem. ganz lieber Junge ist wegen der Scheiße jetzt schizophren (hört Stimmen wie beim "Weißen Rauschen"). Er ist jetzt jemand komplett anderes und um ehrlich zu sein, habe ich ihn aufgegeben. Ich ertrage noch nicht einmal seine Gegenwart. Gebe mir auch teilweise die Schuld dafür, dar ich immer mit dem gebührenden Respekt an die Sache ran gegangen bin, mir nicht von Anfang an 5 Teile in der Disco gegeben habe, sondern langsam meine körperlichen und geistigen Grenzen ausgelotet habe, konnte mein Konsumverhalten mit der Zeit den Eindruck erwecken das ich alles wahllos in mich reinpfeife. Was mir auch den Spitznamen Trichter einbrachte, da ich nie genug bekam. Aber nur weil ich meine Grenzen kannte und wusste, dass ich es aushalten werde. Mittlerweile bin ich auch der Einzige aus der alten Clique, der noch seinen Führerschein besitzt. Was recht ironisch ist, da ich zeitgleich mit meinem ersten Führerschein (25er) begonnen habe täglich zu kiffen. Wenn es hoch kommt, war ich höchstens auf 10% meiner gefahrenen Strecke nüchtern unterwegs.

Beichthaus.com Beichte #00025850 vom 11.03.2009 um 03:47:58 Uhr in Koblenz (13 Kommentare).

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Fremdgegangen und Drogen genommen

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Selbstverletzung Fremdgehen Drogen Verzweiflung Liebe

In meinem Leben (m/22) sind ein paar Sachen schief gelaufen. Zum Beispiel in der Pubertät... kurz bevor ich meine erste Freundin hatte, fing ich mit dem ritzen an. Gründe waren Probleme die ich hatte, wo ich es gewohnt war bestraft zu werden. Da dies aber niemand tat (bzw. keiner mitbekam), nahm ich es selber in die Hand.
So zurück zu meiner ersten Freundin. Mit ihr war ich mehr als 2 Jahre zusammen. Es war eine glückliche Beziehung und für uns beide wars die erste "große Liebe". Sobald wir aus der Schule kamen, haben wir uns gesehen. Meistens waren wir bei ihr und lagen nur im Bett haben TV geschaut und hatten Sex. Das ging fast jeden tag so die ganzen 2 Jahre. Ab und zu hatte ich mich natürlich noch mit Freunden getroffen und sie sich mit ihren Freundinnen. Langweilig fand ich das nicht besonders, da ich selbst ein recht fauler mensch war. Irgendwann kam, was kommen musste und wir haben von beiden seiten aus schluss gemacht. Weil wir doch irgendwann mal Abwechslung brauchten. Das änderte aber nichts daran, das wir weiterhin noch mit einander schliefen. Sie suchte sich einen neuen Freund und ich mir eine neue Freundin. Probleme gabs nicht wir hatten uns noch oft gesehen und unsere Partner mussten akzeptieren, das wir halt noch gut befreundet sind. Das ging auch alles soweit gut. Nur leider gingen wir unseren Partnern fremd. Ich meiner damaligen Freundin zweimal und sie ihrem Partner öfters (da wir nicht zur gleichen zeit einen Partner hatten).

Bereut haben wir es zu der Zeit nicht. Denn meine damalige Freundin wollte absolut keinen Sex. Ich sagte ihr des öfteren das es für mich zu einer Beziehung dazu gehört (es musste ja auch nicht oft sein einmal die Woche wäre aber angebracht gewesen). Aber sie wollte nicht. Naja aber meine erste Freundin wollte. In den 6 Monaten wo ich mit meiner zweiten Freundin zusammen war, ging ich ihr zweimal mit meiner ersten Freundin fremd.
Tja warum ich 6 Monate mit ihr zusammen blieb? Ich liebte sie zwar und hatte die Hoffnung, dass sich mal was ändern würde in Sachen Sex. Es wurde aber nichts draus und als ich erfuhr, das sie mit einem ihrer Freunde ständig am rumflirten war und Andeutungen kamen, das sie mal zusammen einen "Film anschauen sollten" habe ich den Schlussstrich gezogen und habe die Beziehung beendet. Heute bereue ich es schon das ich ihr Fremd gegangen bin (weil es wirklich unter aller sau ist jemanden fremd zu gehen). Aber was solls. Seitdem Schluss war, habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr. Habe sie auch nie wieder gesehen. (2.Beichte)

Naja dann fing für mich die Drogenzeit an, aber was heißt schon Drogen? Es war nur braunes/grünes was geraucht wurde. Nur einen Joint am Tag, also nichts wildes. So nach einem Jahr kam dann meine dritte Freundin (in der Zwischenzeit lief halt noch was mit meiner ersten Freundin). Sie war die perfekte Frau für mich (dachte ich) jedes einzelne mal wo ich zu ihr fuhr, wurde ich total hibbelig und konnte es nicht erwarten sie in meine arme zu schließen. Ich liebte sie wirklich von ganzen herzen und sie zeigte mir das sie dies auch tat. Ihr bin ich auch nicht fremd gegangen und habe auch öfters meiner ersten Freundin abgesagt, weil meine Aktuelle zu der zeit nicht wollte, das ich mich mit ihr treffe. Dies tat ich der Beziehung zu liebe und es machte mir auch nichts aus.

Es gab da aber etwas was nicht gepasst hat. Das war die Entfernung, die uns trennte (500km). Sie hatte mit mir Schluss gemacht ohne irgendwelche Gründe zu nennen und ich sollte selber drauf kommen. Sie wusste nicht, das ich ein Kiffer war und dies fiel als Grund schonmal weg. Ich hatte sie wohl damit genervt, dass ich wissen wollte warum sie Schluss macht, woraufhin sie den Kontakt abbrach. Ich weiß also bis heute nicht was der Grund war bzw. was ich falsch gemacht habe.

Ab dem Tag als sie die Beziehung beendete, verfiel ich dem Selbsthass. Es wurde angefangen um einiges mehr zu rauchen sprich 5-7 Joints am Tag von morgens bis abends. Das ging 1 1/2 Jahre. In dieser Zeit saß ich nur faul zu Hause rum und habe nichts getan, außer wieder anzufangen zu ritzen. Und immer als ich wach war, war ich halt dicht. Keine Ausbildung und keinen festen Job. Ich hatte mich zwar um eine Ausbildung bemüht, aber halt ständig Absagen erhalten, was mich noch weiter runterzog. Zwischendurch hatte ich Minijobs mit denen ich meinen Konsum finanzieren konnte. Nach 2 Jahren hat sich alles wieder gelegt und ich kiffte weniger. Der Grund dafür war die körperliche Veränderung ins negative. Das Ritzen gab ich auf, weil es mir nichts mehr brachte.

Beichten möchte ich, das ich meiner zweiten Freundin fremd ging, meine dritte Freundin verletzt habe und ich immer noch nicht weiß womit, Drogen konsumiert habe und das ich meinen Köper größtenteils entstellt habe, wofür ich mich heute schäme und stehts darum bemüht bin, das niemand diese Narben sieht. Außerdem habe ich ein Problem was mir recht unangenehm ist. Und zwar ist es so, das ich sehr kalt bin. Wenn andere mir ihre Probleme schildern, lässt mich das kalt. Ich bin zwar darum bemüht hilfreiche Ratschläge zu geben oder zu helfen wenn ich dies kann aber mitleid oder ähnliches habe ich in keiner weise. Dieses mitleid was ich in gewissen Augenblicken empfinden sollte, überschüttet mich wenn ich alleine bin (dies drückt sich in Tränen aus). Ich hoffe, das mir vergeben wird (bzw. ich mir selber vergeben kann) für meine Taten.

Beichthaus.com Beichte #00025728 vom 22.02.2009 um 17:40:28 Uhr (10 Kommentare).

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Ich hasse diese Frau!

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Aggression Gewalt Zorn Arbeit 50+

Ich habe gestern auf Arbeit eine Bewohnerin geschlagen. Sie ist körperlich und psychisch behindert und kann sich nicht wehren. Aber wenn ich morgens schon die Tür aufmachen und ich höre dieses Gequake, geht es mit mir durch. Ich werde sofort ruppig, aggressiv und laut. Und gestern ist es dann passiert: Als ich gerade fertig war, sie abzuduschen und mich ans Abtrocknen machte, meckerte sie wieder los und schaute mich derart verschissen an, dass ich ihr eine gezimmert habe. Danach war den ganzen Tag ruhe. Es tut mir irgendwie leid. Aber sie macht mich wirklich wahnsinnig. Und vor ungefähr zwei Wochen ist sie mir umgekippt (hat Spitzfuß und ist allg. spastisch). Es war nicht mit Absicht, aber ich habe es nicht bereut.

Wenn ihr sie nur mal sehen könntet. Dieser garstige Ausdruck im Gesicht. Wenn es was zu Mittag gibt, was sie nicht mag, kotzt sie sofort auf Kommando. Aber sobald ihr Vater kommt und sie mal mit nach Hause nimmt, fängt sie an zu lachen, geht völlig normal und verzieht keine Miene. Blödes, verwöhntes Scheißgör! Ein Glück, heute ist Samstag und sie ist zu Hause. Morgen habe ich wieder Frühdienst.

Beichthaus.com Beichte #00025623 vom 24.01.2009 um 19:35:09 Uhr (44 Kommentare).

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Dreister Handy-Diebstahl

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Diebstahl Gewalt Vorurteile

Letztens dachte ein Russe, er könnte so ohne Weiteres mein Handy einfach mitnehmen, während ich noch telefonierte. Er riss das Handy aus meiner Hand und fing an zu laufen. Pech für ihn, dass er stolperte. Pech für ihn, dass ich 1,90 Meter groß bin, und er wesentlich kleiner. War also körperlich überlegen. Pech für ihn, dass ich Diebe ganz und gar nicht ausstehen kann. Auch Pech für ihn, dass ich es ganz und gar nicht leiden kann, wenn man mir mein Handy mit persönlichen Daten und so einem Zeug, versucht hat, zu klauen. Pech für ihn, dass ich ohnehin nicht gut drauf war. Ich habe ihn also genommen und habe ihn in einer dreckigen Toilette vom Hauptbahnhof eingesperrt und die Polizei gerufen, die kurz daraufhin kamen. Pech für ihn, dass gegen ihn halt ein Haftbefehl vorlag. Ich möchte beichten: wäre es kein Russe gewesen - hatten mich schon mal als studentischer Kassierer überfallen - hätte ich nicht die Polizei gerufen.

Beichthaus.com Beichte #00025514 vom 05.01.2009 um 14:12:05 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Ein spannender Seitensprung

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Ehebruch Fremdgehen Begehrlichkeit Kassel

Ich bin 23 und glücklich verheiratet - mit einer kleinen Tochter. Wir sind glücklich zusammen (5 Jahre), aber irgendwie fehlt mir etwas. Mitte des Jahres traf ich in einem Club einen Mann. Eigentlich gar nicht mein Typ, aber irgendwie hatte er das gewisse Etwas. Wir unterhielten uns und feierten die ganze Nacht. Ich dachte nicht weiter an ihn, bis er dann wieder in der Stadt war. Ich bin noch nie fremdgegangen und hatte es auch nicht vor. Der Typ ist einfach der Hammer. Ich habe noch nie jemanden körperlich so gewollt wie ihn.

Letztes Mal haben wir uns leidenschaftlich geküsst - es war einfach so prickelnd! Das schlechte Gewissen war aber nicht da - habe krampfhaft versucht es mir einzureden, aber es war einfach zu gut. Jetzt muss ich immerzu an ihn denken. Wir haben keinen Kontakt, da er auch vergeben ist. Aber ich kann es kaum abwarten, ihn wiederzusehen. Ich kann dann für nichts mehr garantieren. Was soll ich bloß tun? Ich will niemanden verletzen, aber so ein Verlangen hatte ich noch nie.

Beichthaus.com Beichte #00025434 vom 22.12.2008 um 21:50:00 Uhr in Kassel (32 Kommentare).

Gebeichtet von Maufi
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