Ich habe keine Lust mehr

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Masturbation Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich seit gut einem Jahr keinen Sex mehr haben möchte. Ich habe seit zwei Jahren einen Freund, der sehr darunter leidet, dass dies so ist. Ich habe keine Ahnung, warum das so ist, denn ich liebe ihn wirklich sehr und der Sex mit ihm ist auch wirklich gut, nur irgendwie habe ich keine Lust mehr auf Sex mit ihm.
Manchmal mache ich es mir allerdings noch selbst wenn er nicht da ist.

Beichthaus.com Beichte #00030389 vom 26.10.2012 um 08:16:27 Uhr (35 Kommentare).

Gebeichtet von kaplan11
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Intelligenz gegen Triebe

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Begehrlichkeit Vorurteile Studentenleben Magdeburg

Zu Anfang des Semesters war ich auf der Suche nach spannenden Lehrveranstaltungen und habe so eine an einer anderen Uni in meiner Stadt, als an der ich sonst regulär studiere, gefunden. Das war das erste Mal, dass ich an dieser Uni einen Kurs besuchte, aber nicht das erste Mal, dass ich dort war. Dennoch machte ich mich in der zweiten Woche des Semesters früh dorthin auf und war schließlich eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung dort. Also setzte ich mich noch in die Mensa und arbeitete dort ein wenig. Es war ein Scheißtag. Seit ungefähr elf Tagen hatte ich meine Haare nicht gewaschen, ich war kurz davor, meine Tage zu kriegen und war dementsprechend schlecht gelaunt. Außerdem trug ich einen engen Rock, der hoch in der Taille saß und in dem ich mich eigentlich immer ein bisschen zu dick fühle. Schon ein bisschen aufgeregt, machte ich mich um fünf Minuten vor der vollen Stunde auf, ging noch schnell auf die Toilette, machte mich frisch und begab mich vor die Aufzüge im Stockwerk der Mensa, um zu dem Raum, in dem meine Lehrveranstaltung in einer Viertelstunde beginnen würde, hinaufzufahren. Als ich auf die Wartenden vor den Aufzügen zuging, taxierten mich sofort einige Männer. Innerlich verfluchte ich die Machos und fragte mich, warum denn diese Arschgeigen, die hier einen auf Bildungsbürger machen, genauso wie die Prolls in meinem Wohnviertel, der Kommodifizierung des weiblichen Körpers nicht nur zustimmten, sondern diese als kohäsiven Faktor ihres sozialen Kosmos' auch noch abfeierten. Ganz besonders fiel mir ein Glatzkopf mit sprießendem Brusthaar auf, der irgendwie schon so einen gewissen Testosteroncharme verbreitete mit seiner Behaarung und seinem Cornetto-Körperbau und, ja, der Glatze natürlich. Der war mir sehr unangenehm und wie seine Augen mich auszogen und nicht von meiner Taille loskamen, während wir eine halbe Ewigkeit auf die Aufzüge warteten. Dann kamen wir beide, der Glatzenmacho und ich, im selben Aufzug zum Stehen, er im Gedränge dicht hinter mir. Mir lief ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter. Jede Sekunde, befürchtete ich, würde er die Situation ausnutzen und zufällig meinen Arsch streifen oder so. Schließlich verlief alles glimpflich und er stieg ein Stockwerk vor mir aus. Ich atmete auf und freute mich wieder auf meine neue Lehrveranstaltung. Dann stieg ich ein Stockwerk weiter auch aus und ging in den Raum, setzte mich zu zwei anderen Studentinnen, die letzte Woche, beim ersten Termin, schon dagewesen waren. Ich fing an, mit ihnen ein wenig zu plaudern und dann war die akademische Viertelstunde auch schon um. Da ging die Tür auf und wer trat herein: der Glatzkopf. Ich saß direkt gegenüber der Tür und glaubte doch, kurz ein Erschrecken über sein Gesicht huschen zu sehen, dass die Frau, die er mit seinen Blicken gerade belästigt hatte, hier in seinem Seminar saß und jetzt für das kommende Semester nur für ihre intellektuellen Leistungen beurteilt werden und unter seinem Schutz stehen sollte. Ich erschreckte mich mindestens ebenso sehr. Dann begann jedoch die Veranstaltung ganz normal. Jeder Teilnehmer stellte sich noch einmal vor und ich erklärte, dass ich eben als Einzige von einer anderen Universität hierher gekommen war. Der Glatzkopf freute sich, denn er hatte an dem Institut, an dem ich studiere, ebenfalls einen Teil seines Studiums absolviert und er fragte mich, wie ich denn zu seiner Veranstaltung hier gelangt wäre und war ganz neugierig darauf, News von "unserer" Uni zu erfahren. Diese News verweigerte ich ihm nicht. Ich freute mich über das Interesse und da ich so überzeugt von der Qualität dieser Veranstaltung war, kämpften in mir die Argumente gegeneinander: "Er muss sehr schlau und in einer interessanten Richtung belesen sein, wenn er das hier anbietet!" versus "Er wollte deine Titten essen!" Nach der Veranstaltung wollte er mit mir nochmal persönlich sprechen über das Institut, wie ich hergekommen war und so weiter. Wir verstanden uns blendend. Jetzt finde ich ihn scharf. Ignorierend, dass er wahrscheinlich mindestens 15 Jahre älter ist als ich, sicher in einer tollen, monogamen Partnerschaft lebt, ich dasselbe tue, er mein Dozent ist und vor allem er sich wie ein Macho benommen hat. Was mir wiederum sagt, dass er mich unwiderstehlich findet, was mich natürlich, primitiv gesehen, anturnt. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass sein Blick einfach nur meinem dicken Bauch in dem engen Rock galt.

Beichthaus.com Beichte #00030387 vom 26.10.2012 um 01:52:36 Uhr in Magdeburg (Berliner Straße) (51 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Hass auf Raucher

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Hass Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Studentenleben Hamburg

Ich bin Dozent an der Uni Hamburg und empfinde einen abgrundtiefen Hass gegenüber Rauchern. Immer dieser Gestank. Man kann sich bei keinem Café draußen hinsetzen, ohne aus irgendeiner Ecke zugequalmt zu werden. Aus Rache lasse ich ab und an jemanden, der "verdächtig riecht", durch die Prüfung fallen. Selbst schuld!

Beichthaus.com Beichte #00030385 vom 25.10.2012 um 19:31:42 Uhr in Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1) (67 Kommentare).

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Recyclen statt wegschmeißen

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Diebstahl Betrug Habgier Arbeit Düsseldorf

Ich bin "Computernotdienst" und verdiene damit meinen Lebensunterhalt neben dem Studium. Das Ganze läuft sehr gut, die Kunden sind äußerst zufrieden, weil meine Mitbewerber in unserer kaputten Welt es oft nicht einmal schaffen, ans Telefon zu gehen. Darüber hinaus bin ich günstiger als die Mitbewerber und mache meine Arbeit immer "fertig" und lasse Kunden nicht im Stich. Das führte dazu, dass ich mein Geschäft deutlich ausbauen konnte, die Preise an die Inflation anpassen und die unliebsamen Kunden auch gut aussortieren kann, ohne dass mir dadurch überlebenswichtige Aufträge flöten gehen. Jetzt zu meiner Beichte: Ich klaue den Kunden Hardware. Es gibt spezielle Konstellationen, bei denen es sich anbietet. Beispiel: Bestimmte PCs mit ihren integrierten TV-Karten, die gehen schnell kaputt. Wenn man die TV-Karten ausbaut, laufen die Kisten wieder. Das Problem ist mir persönlich seit fast einem Jahrzehnt bekannt und wird auch wohl nie behoben. Wenn ich also merke, dass der Kunde die TV-Karte die letzten fünf Jahre nicht benutzt hat, baue ich sie vorsorglich aus. Meist spreche ich das mit dem Kunden ab und "entsorge" sie dann. Manchmal baue ich sie aber auch aus, ohne Rücksprache zu halten. Ab und an habe ich eine dieser Karten dann an andere Kunden weiterverkauft. Oder wenn PCs kaputt sind und der Kunde den kaputten PC "vorsorglich mal behalten will", dann baue ich teilweise Komponenten aus, die ich dann weiterverkaufe, zum Beispiel RAM. Der ist zwar nicht sehr teuer, aber sehr klein und man braucht ihn oft. Eigentlich habe ich das gar nicht nötig, die Gründe sind mir selbst nicht immer klar. Ein kleiner Grund ist in jedem Fall, dass ich es zu schade finde, die noch funktionierenden Teile wegzuschmeißen. Dazu muss ich sagen, dass ich nie einem Kunden einen PC oder einen Laptop "madig" rede oder je geredet habe, weil ich ihn selbst "entsorgen" will. Es geht wirklich nur um die Dinge, die sich eben nicht mehr lohnen, zu reparieren.

Beichthaus.com Beichte #00030378 vom 25.10.2012 um 00:55:13 Uhr in Düsseldorf (Karlstraße) (18 Kommentare).

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

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Prostitution Fremdgehen Habgier Arbeit Köln

Ich beichte, dass ich mich seit zwei Jahren zur Finanzierung meines Studiums prostituiere. Dabei war das überhaupt nicht so geplant. Ich muss dazu sagen, dass ich schon einige Jahre in einem Lehrberuf gearbeitet habe und dann noch ein Studium aufgenommen habe. Deswegen erhalte ich kein Bafög. Und meine Eltern haben es auch nicht dicke. Ich dachte daher, dass ich das Studium mit meinen Ersparnissen und einem Nebenjob finanziere.
Beim Nebenjob hatte ich Glück, denn eine Kommilitonin hat mir gesagt, dass in einem Hotel, wo sie gelegentlich arbeitet, Zimmermädchen gesucht werden. Ich habe mich beworben und glücklicherweise eine Zusage bekommen. Von dem Zuverdienst - ich arbeite 20 Stunden die Woche - könnte ich leben. Allerdings habe ich bald bemerkt, dass man als Zimmermädchen, gerade wenn man den Roomservice abends macht, ein bisschen Freiwild für die vielen allein reisenden Geschäftsreisenden ist. Das heißt, man bekommt schnell mehr oder weniger eindeutige Angebote.


Das hat mich am Anfang ziemlich genervt. Aber dann sollte ich einem Geschäftsreisenden sein Abendessen bringen und der sah total klasse aus. Brad Pitt ist ein Dreck dagegen. Er fing an, mit mir zu flirten und ich ging darauf ein. Ich merkte, dass er mich ins Bett bekommen wollte und ich hatte auch echt Lust auf ihn. Aber da ich nicht wie eine Schlampe dastehen wollte, habe ich mich ziemlich geziert. Als ich schon fast seinem Werben nachgeben wollte, bot er mir schließlich Geld, wenn ich mit ihm schlafe. Lange Rede, kurzer Sinn: Letztlich habe ich gerne mit ihm geschlafen (nach meiner Schicht natürlich) und richtig gut Geld verdient. Da hat es bei mir "Klick" gemacht. Seitdem lasse ich mich möglichst oft für die abendlichen Roomservice-Schichten einteilen. Es vergeht keine Woche, wo mich nicht irgendein Reisender anbaggert. Und wenn er mir gefällt, spiele ich dasselbe Spiel wie oben beschrieben. Ich habe das inzwischen echt perfektioniert und spiele die Unschuld vom Lande, die erst nach langem Drängen und vielen Gewissensbissen nachgibt. Dabei hilft mir, dass ich tatsächlich sehr unschuldig und jugendlich aussehe - ich glaube, das macht die Männer besonders an. Geld bekomme ich dafür in 95 Prozent der Fälle. Entweder bieten es mir die Männer von vornherein. Oder ich heule ihnen danach etwas vor, dass ich bald aus meiner Wohnung fliege, wenn ich nicht mit meiner Miete herüberkomme. Klappt eigentlich fast jedes Mal. Ich habe - meistens guten, manchmal schlechten, immer geschützten - Sex und werde dafür auch noch bezahlt. Inzwischen habe ich allerdings einen Freund, den ich sehr liebe. Den muss ich belügen, damit er nichts merkt. Denn meine Jobs kann ich erst nach Ende der Schicht erledigen, sonst würde es ja im Hotel auffallen. Deswegen komme ich aber immer ein bis zwei Stunden später nach Hause. Ich erzähle dann meinem Freund etwas von Überstunden, was er glaubt. Gut, dass er keinen Einblick auf mein Konto hat, denn sonst würde ihm auffallen, dass ich fast nie Geld abhebe, dafür aber immer wieder einzahle. Ich beichte also, dass ich meinen Freund mit anderen Männern hintergehe. Ich sollte das nicht tun, aber inzwischen macht mir der Nebenjob richtig Spaß. Männer sind so einfach rumzukriegen und auszunehmen. Ich habe einfach ein richtiges Machtgefühl, wenn ich sie so um meinen Finger wickele. Und ihnen gefällt es doch auch, oder?

Beichthaus.com Beichte #00030370 vom 22.10.2012 um 20:22:26 Uhr in Köln (Ursulastraße) (49 Kommentare).

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