Von Intrigen, Affären und Racheplänen

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Rache Zorn Fremdgehen Morallosigkeit Familie Bielefeld

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich mit voller Absicht die Beziehung meines Cousins zerstört habe. Aber von Anfang an: Letzten Sommer habe ich zum ersten Mal eine Freundin mit zu unserem Familientreffen gebracht. Ich hatte vorher natürlich schon Beziehungen, aber entweder wollten sie nicht mit auf die Feier, weil sie sich noch nicht bereit dazu fühlten, oder ich wollte sie nicht dabei haben, weil meine Familie und alle, die dazugehören, sehr eingeschworen sind. In diesen Kreis kommt man nicht nach ein paar Wochen Beziehung. Jedenfalls findet das Fest jedes Jahr statt und es ist auch immer eine schöne große Feier mit allen Altersklassen, bei der auch viel getrunken wird. Meine Freundin verstand sich mit allen super, was mich freute, weil nicht jeder ganz einfach ist und unser Humor - vor allem zu späterer Stunde - doch manchmal etwas schwarz wird. Sie meisterte jedoch die Trinkspiele, die herben Sprüche, die Betrunkenen und die alten Knacker. Besser konnte der Abend für mich nicht werden. Ich wurde zu meinem Fang beglückwünscht. Der Abend schritt also immer weiter voran und auch ich wurde langsam angetrunkener. Da meine damalige Freundin und ich uns vertrauten und wir auch nicht solche Klammer-Affen waren, ging jeder auf der Party seine eigenen Wege.

Ich saß die meiste Zeit am selben Tisch und trank gemütlich etwas mit meinen Verwandten. Die Runde um mich wechselte ständig und irgendwann, als es draußen schon begann hell zu werden, wollte ich in mein Bett gehen. Da die Feier jedes Jahr in einem Hotel stattfand, wo in einem großen Saal gefeiert wird und jeder ein Zimmer bekommt, hatte ich natürlich ein Doppelzimmer mit meiner Freundin. Da ich meiner Freundin schon seit längerer Zeit nicht mehr über den Weg gelaufen war, ging ich davon aus, dass sie schon ins Bett gegangen war. Als ich das Zimmer betrat, war zu meiner Verwunderung aber niemand dort. Ich war zwar etwas erstaunt, machte mir aber keine großen Sorgen, nach der Feier kannte sie quasi jeden Gast im Hotel und sie war noch dazu alt genug, um auf sich selbst aufzupassen. Da ich es nicht mag, nach Party und Rauch und Alkohol zu riechen ging ich ins Bad, um zu duschen. Als ich aus dem Bad ins Zimmer kam, hörte ich, während ich mich anzog, die ganze Zeit Stimmen und Kichern auf dem Flur. Ich rechnete damit, dass es Verwandte von mir waren, die sich vor einer Zimmertür auf dem Weg ins Bett festgequatscht hatten. Als ich nun meine Tür öffnete, erwischte ich meinen Cousin und meine Freundin beim Knutschen.


Beide waren sehr betrunken, trotzdem brannte in mir eine Sicherung durch und ich stürmte auf die beiden zu. Sie bemerkten mich erst, als ich nur noch ein paar Schritte weg war. Er wollte gerade mit einer Erklärung anfangen, als ich ihm mit voller Wucht und meiner Faust das Jochbein brach. Ich möchte jetzt bei den weiteren Geschehnissen nicht ins Detail gehen, Fakt ist: Ich schlief an dem Abend alleine, ich bin seitdem wieder Single und er lag im Krankenhaus und musste operiert werden. In mir brodelte dann viele Monate die Wut. Ich habe genau diesen Typen sowieso nie leiden können und dann leckt ausgerechnet der auch noch mit meiner Freundin rum? Sie beteuerte ständig, dass sie zu betrunken war und mich damit nicht verletzten wollte, er versicherte mir, dass sie nur geknutscht hätten. Trotzdem wurde meine Wut auf beide nicht weniger. Ich beschloss, mich innerhalb des Jahres an beiden zu rächen und es ihnen unter die Nase zu reiben. Zuerst überprüfte ich in den sozialen Netzwerken, ob ich eine ihrer Cousinen kannte, oder jemand meiner Freunde oder Geschwister. Wie es der Zufall wollte, wurde ich fündig und musste einige Wochen später nur auf einer Geburtstagsfeier erscheinen. Dort füllte ich die Cousine ab, gab den traurigen Ex ihrer Verwandtschaft und ließ mir hinterher ganz lecker einen auf dem Klo blasen - Fotos liegen vor.
Parallel bemühte ich mich um ein gutes Verhältnis zu meinem Cousin, da er weiter weg wohnt und ich aus seinem Freundeskreis nur einige ziemlich flüchtig kenne. Ich besuchte ihn also im Krankenhaus und wir sprachen uns aus. Er versicherte mir ständig, dass sie keinen Sex hatten und dass es keine böse Absicht war. Wir wurden fast so etwas wie Freunde und sahen uns nun häufiger. Irgendwann lud er mich auf seinen Geburtstag ein, bei dem auch seine Freundin sein sollte. Die Komplettierung meines Plans juckte mir dermaßen in den Fingern, dass ich Tage zuvor aufgeregt war. Zugleich bekam ich langsam Gewissensbisse. Wenn ich meinen Plan durchziehen würde, würden wir wohl nie wieder ein Wort wechseln, aber ich konnte auch die Schmach nicht auf mir sitzen lassen. Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass ich mich noch nie so eiskalt und berechnend empfunden habe, wie zu dieser Zeit. Einerseits mochte ich es, andererseits hatte ich ein wenig Angst davor, mich jetzt für alles Rächen zu wollen, was mir jemals an Ungerechtigkeit widerfahren war.

Ich entschied mich dazu abzuwarten was sich ergeben würde. Seine Freundin war eine tierisch heiße Studentin und wir verstanden uns großartig. Sie war mir fast zu schade, um sie zu beschmutzen aber ich musste etwas zu Ende bringen. Ich hatte dann seit dem Abend einige Wochen eine Affäre mit ihr und habe jedes Mal genossen. Später kam "zufällig" alles raus. Das Video mit ihr - welches ihre Idee war - schaue ich heute noch gerne und ich habe, seitdem er uns in seinem Bett erwischt hat, kein Wort mehr von ihm gehört. Ich bitte jetzt um Vergebung. Ich weiß nicht, ob es das wert war. Ich habe Anderen viel Ärger und Traurigkeit gebracht und fühlte mich zwar mächtig, aber zugleich auch ungewollt böse.

Beichthaus.com Beichte #00033710 vom 05.08.2014 um 02:14:31 Uhr in 33739 Bielefeld (Schloßhofstraße) (35 Kommentare).

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Erbrochenes aus dem fünften Stock

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Ekel Unreinlichkeit Trunksucht Feigheit Nachbarn Berlin

Mir ist etwas passiert, was mir bisher noch nie passiert ist! Ich hatte einen Tag lang recht wenig gegessen und war mit leerem Magen einkaufen. Als ich vom Einkaufen zurück war, hatte ich keinen Hunger mehr, sondern Durst auf Bier. Beim Bier ist es aber nicht geblieben, sondern ich fing an, noch ein paar Schnäpse zu trinken. So weit, so gut. Alles hatte seine Normalität, ich wurde müde und bequem, sodass ich auch keine Lust mehr auf Essen hatte. Doch dann passierte es: Da ich Raucher bin, habe ich mir noch eine Letzte anzünden wollen, bevor ich mich friedlich schlafen lege - und es kam mir ein Schwall hoch, als hätte ich zehn Kilo gegessen. Ich konnte es nicht mehr bis zum Klo halten und fand den Balkon ganz praktisch. Wenige Schritte, supernah dachte ich mir, Fenster auf und lautstark raus damit. Es wollte auch irgendwie nicht mehr aufhören. Es war ja auch dunkel, ganz praktisch. Also weiter raus damit und noch schön die Stehpositionen verändert, mal weiter rechts, mal weiter links, Dünger für die Pflanzen dachte ich mir, was soll da schon passieren?

Ja, was passiert ist, sah ich am nächsten Tag. Erstmal war mein Teppich auf dem Balkon voll und die Fenster verschmiert - und als ich raus sah, stockte mir der Atem, ich war vor Peinlichkeit so berührt, fast wollte ich schon Heulen. Fünf Stockwerke lang ging mein Erbrochenes von Balkonwand zu Balkonwand. Und ausgerechnet im zweiten Stockwerk gibt es ein Vogelhaus, und das war vollständig besabbert. Tja, dachte ich mir, bleibt zu hoffen, dass man bei sieben Stockwerken rätselt, wer es war. Wären nur nicht die Schleifspuren meines Erbrochenen zu sehen. An einem Samstag war dann an der Eingangstür ein Brief, darin hat sich Mieter XY für die Sauerei bedankt und wegen des Vogelhauses beschwert. Gut, ich hätte mich entschuldigt, wenn ich nicht mit meinem Bruder zusammenwohnen würde und dieser ausgerechnet dabei war. Damit war die Peinlichkeit besiegelt. Fein, dachte ich mir, vor meinem Bruder so einen Scheiß zugeben? Nie im Leben. Ich wollte also schweigen, aber mein Bruder hatte eine Idee, und weil da einiges anmaßend war, haben wir anonym eine Antwort geschrieben. Gestern aber dann das Ding, beide Briefe waren zerrissen und zerknittert in unserem Briefkasten, und Gott sei Dank habe ich das vorgefunden. Meinem Bruder habe ich nichts davon gesagt. Nun bin ich am Überlegen, ob ich doch das Vogelhaus ersetze. Aber hätten sie es nicht einfach abduschen können? War das zu viel? Als Mutter oder Vater hat man doch auch vollgeschissene Windeln gesehen, Sabber von den eigenen Kindern, etc. Es ist mir extrem unangenehm. Ich hasse dieses Schuldgefühl, es erdrückt mich richtig. Es kommt mir so vor, als hätte ich gemordet. Überall sieht man doch mal ab und an Erbrochenes. Ist doch so, oder? Kaum jemand macht Anstalten, aber dann ausgerechnet wegen eines Vogelhauses. Ich bin von mir selbst so enttäuscht, eigentlich zögere ich nicht, handle sofort und mache alles. Aber diesmal verstricke ich mich in Lügen und Schuld.

Beichthaus.com Beichte #00033709 vom 05.08.2014 um 02:02:28 Uhr in 12555 Berlin (Müggelheimer Straße) (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Autogramm der Schönheitskönigin

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Ignoranz Neid Engherzigkeit

Auch ich habe eine zu beichtende Tat begangen, jedoch ist sie weniger dramatisch und sündhaft. Die Geschichte fand vor zwei Jahren statt - damals studierte ich (m/20) noch Wirtschaft an einer Kantonsschule in St. Gallen (Schweiz). An einem Freitag war gerade Mittagspause, als mich eine Freundin darauf aufmerksam machte, dass im Coop nebenan eine ganz besondere Person Autogramme verteilte. Ich fragte nach dem Star und die Antwort war Miss Schweiz 2011. Ich hatte bis dahin nie großes Interesse an Promigedusel, geschweige denn einen Promi gesehen. Aber sich das Gratisautogramm einer Beautyqueen zu schnappen sprach mich durchaus an, und so machte ich mich hastig auf den Weg, da die Mittagspause bald zu Ende war. Gott sei Dank war die Schlange auch nicht lang. Beim Warten fiel mir ein, dass ich mich noch am selben Tag mit einem Freund namens S. treffen wollte. S. war und ist ein guter Kumpel, doch damals traf ich mich selten mit ihm, da wir beide ständig beschäftigt waren. Spontan kam mir so eine Idee in den Kopf. Immer noch am Grübeln war ich plötzlich an der Reihe und stand zum ersten Mal vor der amtierenden Landesschönheit. Ich muss zugeben, eine Sekunde lang blieb mir der Atem weg. Dann fragte sie mich sanft und kurz: "Für wen?" Eine Sekunde überlegte ich noch, dann antwortete ich: "Für S. bitte."


Am Abend war mein Freund begeistert und bedankte sich für meine Nettigkeit. Natürlich war ich auch froh deswegen. Mittlerweile bereue ich es aber, dass ich diese Erfahrung nicht für mich in bildlicher Erinnerung aufbewahren konnte. Ab und zu schießt mir die Story nochmals in den Kopf, wenn ich zufällig etwas über Promis oder Ähnliches lese. Kann nicht fassen, dass gerade in jener Situation meine Gutmütigkeit hervortreten musste. Mann, wieso nicht zu einem anderen Zeitpunkt? Sorry S., aber auf das Bild hätte mein Name stehen müssen! Sei dankbar dafür. Der einzige Trost ist, dass ich ihr wenigstens persönlich ein Kompliment machen konnte, wie hübsch sie tatsächlich aussieht.

Beichthaus.com Beichte #00033708 vom 05.08.2014 um 00:07:37 Uhr (18 Kommentare).

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Babywunsch

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Zorn Engherzigkeit Schwangerschaft Kollegen

Ich habe eine Kollegin, 19 Jahre jung, die seit etwa einem Jahr versucht, mit ihrem Ehemann (21) ein Kind zu bekommen. Quasi ab der Volljährigkeit. Sie machen das ganz genau - und wie das eben so ist, so hat man ja, wenn man jeden Tag danach schaut und ständig Schwangerschaftstests macht, auch häufig enttäuschende Ergebnisse. Manchmal zeigt der Test auch "positiv" an, aber leider hat sich dann doch nichts entwickelt. Und es kommt auch in frühen Stadien häufiger zu Abgängen. Viele Frauen merken das ja gar nicht, da sie erst später auf ihre Schwangerschaft aufmerksam werden. Aber sie eben schon, weil sie es so auf Teufel komm raus probieren. Wir bei der Arbeit haben das Nachsehen. Ständig hat sie im letzten Jahr wegen "Fehlgeburt" gefehlt. Bei ihr heißt alles "Fehlgeburt." Sie ist, wenn sie dann mal da war, superlaunisch, guckt einen mit einer "Ich dreh dir gleich den Hals um-Miene" an, wenn man sie anspricht, und lässt ihre Laune an uns aus. Vor sechs Monaten war sie dann für vier Wochen wegen der Psyche krankgeschrieben. Dann sagte sie, sie wolle wiederkommen. Weil wir aber vorhersahen, dass sie, sobald sie das Büro betritt, wieder herumkeifen würde, haben wir sie gefragt, ob denn wirklich alles Okay sei. Sie sagte ja. Wir sagten noch ganz lieb, sie solle lieber etwas länger zu Hause bleiben, als zu kurz.


Aber sie wollte kommen. Kaum war sie da, hätten wir sie erwürgen können. Genau wie zuvor. Wir sind dann zu unserem Vorgesetzten, der bekam das zuvor ja auch mit und ihr wurde dann aufgetragen, sich entweder zusammenzureißen oder sich noch weiter krankschreiben zu lassen. Sie bekam vom Vorgesetzten noch eine einzige Chance - beim nächsten unflätigen Ton bekommt sie eine Abmahnung. Dann hat sie schließlich doch nachgegeben und ist wieder nach Hause gegangen. Meine Beichte ist, dass ich wirklich null Verständnis für dieses Paar habe. Sie sind 19 und 21. Warum können die nicht entspannt ein Baby basteln? Durch das tagtägliche Überprüfen leidet auch ihr Umfeld, denn dann bekommt man wie gesagt ja jeden Abgang mit und die anderen müssen dann mit der Laune leben. Und sie haben einfach noch so viel Zeit! Ich habe auch zwei Kinder und die habe ich weder als Teenager noch als 40-Jährige bekommen. Und ganz entspannt. Und ja, auch bei uns hat es beim ersten Kind erst nach 1,5 Jahren geklappt. Und ich habe mein Umfeld nicht tyrannisiert.

Beichthaus.com Beichte #00033707 vom 04.08.2014 um 20:33:31 Uhr (24 Kommentare).

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Doppelt fremdgegangen im Kanaren-Urlaub

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Fremdgehen Wollust Schamlosigkeit Falschheit Urlaub

Doppelt fremdgegangen im Kanaren-Urlaub
Ich (w/49) war eine Zeit lang täglich extrem scharf und habe mit meinem Mann unseren zweiten Gran Canaria Urlaub für drei Wochen gebucht. Wir sind in unserem Stammhotel angekommen und haben uns, wie immer, super erholt. Er lag allerdings den ganzen Tag am Pool und […]
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Beichthaus.com Beichte #00033706 vom 04.08.2014 um 18:18:16 Uhr (38 Kommentare).

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