Warum bin ich wieder mit meinem Ex zusammen?!

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Fremdgehen Dummheit Verzweiflung Ex

Ich (w/Ende 20) habe die größte Dummheit meines gesamten Lebens begangen. Ich habe meinen liebevollen, aufmerksamen, zuverlässigen und obendrein noch finanziell abgesicherten Partner verlassen und eine Affäre mit meinem Ex-Freund begonnen. Er hatte nach vielen Jahren wieder den Kontakt zu mir aufgenommen und die alte Leidenschaft war sofort erneut aufgeflammt. Ich war so naiv, zu glauben, ich könnte einen Menschen mit sozialer Phobie, der obendrein noch einen Entzug sowie mehrere Monate in der geschlossenen Psychiatrie hinter sich hatte, nur durch meine Liebe von all seinen Problemen befreien. Nun, nach einigen, zugegebenerweise sehr schönen, aber aufgrund von großer räumlicher Entfernung nur sehr kurzen Treffen, kristallisiert sich jedoch heraus, dass er trotz Einnahme von Antidepressiva in der Höchstdosis nicht in der Lage ist, mit den Tücken des Alltags fertig zu werden - wahrscheinlich zum größten Teil, weil er zu feige ist, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und lieber ununterbrochen mit seinen Kumpels herumhängt, als mal eine Sekunde darüber nachzudenken, wie er sein weiteres Leben auf die Reihe kriegen soll.

Nach einem mehrtägigen Saufmarathon ist er nun wie vom Erdboden verschluckt, und ich weiß nicht mal mehr, ob er überhaupt noch lebt, seelisch labil, wie er immer war. Doch selbst wenn - seine Sucht hat ihn wieder, und ich habe die wahrscheinlich gerechte Strafe dafür bekommen, dass ich einen lieben Menschen einfach ins Abseits katapultiert und einem egoistischen Vollversager geglaubt habe: Einsamkeit. Manche Menschen ändern sich nie. Sie sind in sich selbst gefangen, in ihrer Isolation und ihren Komplexen. Man kann einige schöne Momente mit ihnen verleben, aber Liebe allein reicht nicht, um ihnen zu einem halbwegs geregelten Leben ohne Exzesse und emotionale Totalausfälle zu verhelfen. Sie müssen es selbst wollen. Tun sie das nicht, dann können sie sich nicht einmal selbst helfen.

Beichthaus.com Beichte #00024373 vom 31.07.2008 um 10:13:47 Uhr (34 Kommentare).

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Bier und Milch-Shake

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Trunksucht Ekel Schule London

Wir waren auf Klassenfahrt in London. Logo, dass wir bereits am ersten Abend becherten, als gebe es kein Morgen. Ich war schon hackedicht, als wir auf dem Rückweg in unser Hotel noch einen kurzen Zwischenhalt bei einer Fast-Food-Kette einlegten. Plötzlich hatte ich wahnsinnige Lust auf einen Milk-Shake mit Erdbeer-Geschmack. Habe also so einen Shake bestellt und runtergeschüttet. Auf dem Hotelzimmer angekommen, stellte sich dann heraus, dass sich Milk-Shake und Bier nicht vertragen. Ich übergab mich, unser Klo war allerdings von meinem Zimmernachbarn belegt, also entschied ich mich, hinter das Bett meines Kumpels zu kotzen. Nachdem mein Magen auf diese Art ausgepumpt wurde, fühlte ich mich gleich besser.

Dann spülte ich mir meinen Mund mit seiner Wasserflasche aus. Als ich sie wieder auf den Tisch stellte, schwammen noch ein paar eklige Brocken darin. Als mein Kumpel - auch hackedicht - aus dem Klo kam, legte er sich sofort in sein Bett und schlief ein. Am nächsten Morgen fand mein Kumpel, dass es in unserem Zimmer extrem nach Kotze stinken würde. Er beklagte sich auch über den üblen Nachbrand, der so heftig war, dass er mitten in der Nacht aufstehen musste und die ganze Wasserflasche leertrank. Inkl. meiner Kotzebröckchen, von denen er natürlich nichts wusste. Bis zum heutigen Tag habe ich ihn nie aufgeklärt, was für ein Wässerchen er in jener Nacht zu sich genommen hat. Ich möchte das hiermit beichten: S. Sch. aus B., es tut mir leid. PS: Die Putzfrau dürfte auch ziemlich geflucht haben, als sie die Pizza hinter dem Bett meines Kumpels wegkratzen durfte.

Beichthaus.com Beichte #00024332 vom 27.07.2008 um 14:06:08 Uhr in London (26 Kommentare).

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“Beichte

Zechpreller im Taxi

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Aggression Rache Arbeit Auto & Co.

Ich (Student/23) fahre aushilfsweise Taxi, um nicht auf den Staat angewiesen zu sein. Man verdient echt nicht schlecht. Aber es gibt Dinge - vor allem am Wochenende - die nehmen einem echt die Lust am Fahren. Nörgelnde Fahrgäste, besoffene und laut rumschreiende Hohlbratzen, die jeden 08/15-Möchtegernhit aus der Schlagerparade nicht mal unfallfrei zum Besten geben, kotzende Kiddies, Besserwisser, Leute, die einen auf hart machen, indem sie sagen, dass sie mich gleich überfallen - dabei schreckt sie nicht mal ab, dass ich von meiner Statur kaum in ein Taxi passe. Leute, die an jeder Ecke stehen und sofort in der Zentrale anrufen, wenn sie der Meinung sind, dass ich zu schnell gefahren bin und das ist in 100 Prozent der Situationen der Fall. Leute, die es nicht verstehen, dass Großraumtaxen nur auf acht Fahrgäste ausgelegt sind. Und zu guter Letzt: Zechpreller. Dieses dreckige Gesindel, asoziales Pack. Mir fallen noch mehr Ausdrücke ein, aber ich spare mir das, um auf den Punkt zu kommen. Es ist nicht allzu lange her, müsste Anfang März gewesen sein. Ich stand in der Nacht von Samstag auf Sonntag an einer Jugenddisco und habe auf Fahrgäste gewartet. Zudem sei erwähnt, dass ich vorwiegend Großraumtaxen fahre. Auf einmal kamen genau acht junge Leute. Vier Typen, vier Mädels. So weit, so gut. Sollte nur einmal in einen nahegelegenen Stadtteil gehen, die Mädels wollten bei einem namentlich nicht erwähnten Schnellrestaurant aussteigen.

Nachdem dies erledigt war und wir uns unserem Ziel näherten, fingen die Typen an irgendetwas zu murmeln. Davor haben sie Werbeplakate von den Scheiben des Busses runtergerissen und somit zogen sie meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich ließ die Aktion natürlich nicht unkommentiert. Hätte ich sie schon zu dem Zeitpunkt erschlagen. Nun ja, es kam, wie es kommen musste. Sie wollten, dass ich sie kurz vorm Ortsschild rauslasse und da geriet ich schon ins Grübeln. Ich hielt an, sie rissen die Tür auf und sind auf und davon. Das habe ich mir nicht gefallen lassen. Natürlich haben sich diese feigen Bastarde aufgeteilt. Aber was für Augen zwei von den gemacht haben, als ich mit meinem großen Bus hinter ihnen hergefahren bin. Einen habe ich mit dem Außenspiegel rasiert, das hat vielleicht gerummst. Den anderen habe ich mit der Stoßstange erwischt. Die hatten wahrscheinlich so einen Adrenalinkick, dass sie wohl keine Schmerzen gespürt und sich im Gebüsch versteckt haben. Musste sogar anschließend Blut vom Außenspiegel entfernen. Nun ja, bin dann von Dannen gezogen, waren zwar nur knapp 8 Euro, aber so etwas bleibt nicht ungesühnt. Die Mädels haben dann natürlich, als ich sie gestellt habe, überhaupt nichts gewusst und natürlich kannte kein Mädel keinen Einzigen. Zum Schluss noch eines: Ihr Mistkerle wähnt euch in Sicherheit, aber unsere Stadt ist nicht allzu groß und ich bin ziemlich überzeugt davon, dass wir uns irgendwann mal wiedersehen. Dann lernt ihr meine Fäuste kennen und die sind nicht so zimperlich wie Außenspiegel! Das soll übrigens auch allen anderen Zechprellern eine Warnung sein!

Beichthaus.com Beichte #00023944 vom 03.06.2008 um 22:17:47 Uhr (30 Kommentare).

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Verstorben nach einem überraschenden Hirnschlag

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Schamlosigkeit Internet

Ende Februar 2004 - Daniel Küblböck hatte gerade einen Autounfall mit einem Gurkenlaster, zog sich dabei eine Kopfverletzung sowie Schnittwunden und Prellungen zu und lag deshalb im Klinikum Passau - nutzte ich den ungesicherten Zugang zum Content-Management-System einer großen Daniel-Küblböck-Fanseite und stellte folgende Newsmeldung auf deren Startseite: "Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen des Klinikums Passau erfahren haben, ist Daniel heute morgen gegen 08:37 Uhr überraschend nach einem Hirnschlag verstorben [..] soll ein bisher unentdeckt gebliebenes Blutgerinsel für den Tod von Daniel verantwortlich sein [..] offizielle Meldungen gibt es bisher nicht, die Klinikleitung hält sich bedeckt [..]".

Keine zwei Minuten später brach im Forum auf eben jeder Seite die blanke Panik aus: schockierte 13-jährige Mädchen für die eine Welt zusammenbrach, Fans von Daniel Küblböck, die mit den Nerven am Ende waren. Ich bin fast gestorben vor lauter Lachen und Schadenfreude, als ich genüsslich die Forenbeiträge las und die Newsmeldung wieder und wieder mit Genugtuung auf die Startseite setzte, nachdem die Administratoren sie nur Sekunden vorher gelöscht hatten, lauter kleine verstörte, panische Mädchen. Ich bereue nichts und würde Ähnliches immer wieder tun!

Beichthaus.com Beichte #00022831 vom 22.09.2007 um 09:21:41 Uhr (6 Kommentare).

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Strafe für Toilettenspanner

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Engherzigkeit Rache

Letzte Woche war ich (w/20) in einem Warenhaus shoppen und ich musste aufs Klo. Als ich zur Toilette herein kam, sah ich gerade noch, wie zwei Teenies sich in eine Kabine zwängten und loskicherten. Ich dachte mir nichts dabei und ging in die Kabine nebenan. Das Kichern wollte nicht aufhören und irgendwann hörte ich ein Geräusch von oben. Ich blickte hoch und sah eine Hand mit einem Handy, welches mich vermutlich gerade filmte. Ich stand auf, zog die Hose hoch, griff nach dem Ding, warf es ins Klo und spülte. Das Kichern verstummte schlagartig. Gelassen spazierte ich aus der Kabine, wusch mir die Hände, sagte laut: "Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!", und ging raus.

Beichthaus.com Beichte #00022607 vom 28.08.2007 um 20:45:13 Uhr (20 Kommentare).

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