Drogen nehmen im Wohnheim

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Drogen Engherzigkeit Verzweiflung Arbeit Polle

Ich (26/m) kiffe seit meinem Sozialpädagogik-Studium sehr gerne und habe auch nicht vor das aufzugeben, das ist ja auch kein Verbrechen, ja doch eigentlich schon, aber für mich ist das keine Sünde. Jetzt aber zu meiner eigentlichen Sünde: Ich arbeite nun als Sozialpädagoge in einer Einrichtung, wo drogenabhängige Jugendliche wieder clean werden und ich helfe ihnen dabei, dass das besser klappt und sowas halt. Das ist ein Wohnheim und ich hab da auch mein Zimmer wo ich innerhalb der Woche schlafe. In eben diesem Zimmer buffe ich dann auch mal nach dem Feierabend einen durch und jetzt haben das diese Pissblagen irgendwie rausbekommen. Mist! Was soll ich nun machen?

Beichthaus.com Beichte #00023072 vom 29.09.2007 um 05:17:31 Uhr in Polle (16 Kommentare).

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Das Schwein mit dem rosa Traktor

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Rache Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit Großheide

Es ist schon einige Jahre her. Ich (w/damals Mitte 30) arbeitete in einem Grillrestaurant. Wir hatten tolle Stammkunden, die Arbeit machte echt Spaß. Mein Chef hatte allerdings den Hang, Loser um sich zu sammeln. Gute Freunde, die sich dauernd durchfraßen, aber nie bezahlten. Irgendwann tauchte ein Typ auf, der mit einem rosa Trecker durch die Gegend fuhr - wie er stets betonte, allein aus karitativen Gründen. Er machte ziemlich viel Wirbel um sich, aber meine Kollegen/innen und ich konnten ihn nicht leiden. Mein Chef, jederzeit für eine gute Sache einzutreten, sich vermutlich gute Resonanz in den Medien erhoffend, saß Abend für Abend mit diesem komischen Typen zusammen und hörte sich dessen Pläne an. Der Typ bekam Sozialhilfe, war obdachlos und hatte nichts weiter als seinen rosa Trecker - er fraß sich bei uns durch (er hatte alles frei, außer Getränke), schnippte mit den Fingern und ließ uns für ihn rennen. Er hatte einen Freischein vom Chef, der ihm alles glaubte, was er vom Himmel runterspann.

Eines Tages kam er zu mir an die Kasse, um sein Bier zu bezahlen. Ich hatte damals eine einwandfreie Figur, Größe 34/36, und trug eine enge Lederhose. Als ich mich zur Kasse herumdrehte, um sein Wechselgeld herauszunehmen, schob er mir dreist seine Hand von hinten in den Schritt. Ich drehte mich blitzschnell mit der geballten Faust um, um ihn in den Schritt zu treffen, leider reagierte er sehr schnell und ich boxte nur seine Hüfte. "Sie Schwein!", schrie ich. Er grinste nur süffisant und meinte: "Ja, was kann ich denn dafür, wenn du mir deinen Arsch so geil hinhältst?" Auch meiner Ohrfeige wich er aus und lachte nur. Ich erzählte meinem Chef am nächsten Tag davon, meine Kollegen bestätigten den Vorfall. Mein Chef lächelte gequält, meinte aber, er könne nichts unternehmen. Wir weiblichen Angestellten waren alle empört darüber, dass unser Chef vor so einem Ekling uns nicht beschützen wollte. Er erwartete von uns, dass wir ihn weiterhin bedienten und er sein Essen umsonst bekam.

Meine Empörung könnt ihr euch kaum vorstellen! Ich impfte meine Kollegen: "Wenn dieser Typ kommt und - wie immer - sein Weizenbier haben will, schenke ich das ein!" Irgendwann kam der Kerl dann natürlich. Einer meiner Kollegen brachte mir also die Flasche Weizenbier und das Glas. Ich sammelte so viel Spucke wie möglich in meinem Mund, drei, vier Mal rotzte ich in das Glas. Dann goss ich das Bier dazu, mit perfekter Krone. "Das ist nicht dein Ernst", meinte mein Kollege ungläubig. "Und ob das mein Ernst ist," erwiderte ich, "und das bringst du ihm jetzt!" Mein Kollege tat also seine Pflicht und kam ein wenig blass zurück und gestand mir, dass er fast gekotzt habe, als der Typ das Glas an den Mund gesetzt hatte und mit Genuss angesetzt und aus vollen Zügen durstig getrunken hatte. Ich beichte, aber ich bereue nicht. Seit diesem Tag haben sich meine Kollegen übrigens immer selbst ihre Getränke eingeschenkt.

Beichthaus.com Beichte #00023067 vom 29.09.2007 um 01:35:14 Uhr in Großheide (15 Kommentare).

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Rattengift für alle Tiere

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Boshaftigkeit Ernährung Tiere Tod Kutenholz

Ich habe neulich beim aufräumen der Garage Rattengift gefunden. Es scheint aus der Zeit meines Opas zu stammen. Ich wollte natürlich wissen, ob das Zeug noch Wirkung zeigt. Ich bin also Tags drauf in den Park gegangen und hatte bei mir eine Mischung aus zerbröseltem Trockenbrot und dem besagtem Rattengift. Mit dieser Mischung habe ich fleißig die Tauben und Enten und Schwäne, und was da noch so alles rumläuft, gefüttert. Ich glaube, ein paar Eichhörnchen waren auch dabei. Ein paar Tage später hatte die Stadtreinigung und eine Handvoll studierter Virologen und Ornithologen eine ganze Menge damit zu tun, die ganzen Kadaver einzusammeln, zu registrieren und zu untersuchen. Es tut mir leid, dass das Scheißzeug eine solche radikale Wirkung zeigte. Allerdings ist jetzt erstmal eine Weile Schluss mit zugeschissenen Gehwegen. Es tut mir wirklich leid wegen den vielen Tieren, die elendig verreckt sind. Aber lustig finde ich, wie die ganzen Schlauberger wie die Oberprofessoren nach irgendwelchen ansteckenden Vogelgrippeviren suchen und letztendlich nur Rattengift in den Viechern finden. Darüber könnte ich mich totlachen.

Beichthaus.com Beichte #00023060 vom 28.09.2007 um 23:48:57 Uhr in Kutenholz (13 Kommentare).

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Mein tauber Mund

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Drogen Maßlosigkeit Zivi & Bund

Ich bin Zivi im Krankenhaus, vorgestern habe ich das lokale Betäubungsspray entdeckt und seitdem betäube ich mir immer wenn mir langweilig ist und ich Zugang habe, meinen Mund mit dem Zeug. Fühlt sich gut an.

Beichthaus.com Beichte #00023055 vom 28.09.2007 um 22:31:17 Uhr (7 Kommentare).

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Drei schreckliche Lehrjahre mit meinem Chef

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Ekel Unreinlichkeit Rache Chef

In meinem Ausbildungsbetrieb hatte ich einen Chef, alkoholabhängig und notgeil. Also musste auch ich mir (w, damals zarte 16 Jahre jung) all seine dummen und anzüglichen Sprüche anhören. Auch von dem Arbeitsablauf in einem Hotel hatte er keine Ahnung und wurde deshalb ständig zum nörgelnden Choleriker. Deshalb begann ich, nach etwa einem halben Jahr Lehrzeit, ihm fast täglich in seinen Kaffee zu spucken, die belegten Brötchen, die ich ihm richten musste, anzuhusten bzw die Salami darauf erst noch auf dem Teppichboden festzutreten und in seinen Saft eine kleine Menge an Reinigungsspiritus zu geben. Das Ganze und die daraus entstandene Genugtuung halfen mir über diese drei schrecklichen Lehrjahre sehr hinweg.

Beichthaus.com Beichte #00023049 vom 28.09.2007 um 19:27:23 Uhr (3 Kommentare).

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