Der Vollstreckungsbescheid meines Nachbarn

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Faulheit Trägheit Engherzigkeit Nachbarn

Im Erdgeschoss wohnt ein Typ, dessen Nachname ein ähnliches Schriftbild hat wie meiner. Das findet wohl auch der Postbote, denn er wirft hartnäckig dessen Post in meinen Briefkasten. Irgendwie habe ich nie Lust, dem Typ die falsch zugestellte Post einfach in seinen Briefkasten zu werfen, sondern nehme sie mit hoch. Mittlerweile stapelt sich eine Menge Korrespondenz von ihm bei mir, viele Schreiben von der Telekom, auch einige amtliche Briefe von der Stadt und einiges an Zeug, das irgendwie wichtig aussieht. Private Post bekommt der Langweiler jedoch nie, und zur Strafe wird er von dem Vollstreckungsbescheid erst erfahren wenn es zu spät ist. Ich weiß, ich bin gemein, aber ist mir egal.

Beichthaus.com Beichte #00023215 vom 02.12.2007 um 07:12:22 Uhr (13 Kommentare).

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Alte Leute am Bahnhof

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Hass Zorn Engherzigkeit Bahn & Co. 50+

Alte Leute am Bahnhof
Wenn ich aus meinem Zug aussteige, kommt es oft vor, dass alte Menschen - sorry, ist echt so - sich das Recht nehmen, als Erste auszusteigen, als Erste die Rolltreppe zu benutzen usw. Das hatte vor kurzer Zeit zur Folge, dass ich meinen Bus verpasst habe. Zehn Minuten […]
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Beichthaus.com Beichte #00023211 vom 30.11.2007 um 07:28:09 Uhr (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wie kurze Haare mein Leben veränderten

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Aggression Hass Gewalt Boshaftigkeit Marienhafe

Seit ich mir die Haare abgeschnitten habe, verspüre ich eine gewisse, mich beunruhigende Aggressivität. Ich habe mir die Haare damals auf Anraten meiner Freunde abgeschnitten, sie behaupteten, es würde meine freundlichen Augen betonen - wie sie sich doch täuschten. […]
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Beichthaus.com Beichte #00023207 vom 27.11.2007 um 01:06:46 Uhr in Marienhafe (19 Kommentare).

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Sexpaket per Internet

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Boshaftigkeit Verschwendung Peinlichkeit Geld Internet

Ich habe vor langer Zeit mal einem Mitschüler von mir übers Internet ein Sexpaket zukommen lassen. Wir haben ihn immer als Schwuchtel bezeichnet und keiner konnte ihn wirklich allzu gut leiden. Eines Tages habe ich dann die Initiative ergriffen und habe in einem Sexshop per Internet ein schönes Sortiment für Schwule zusammengestellt - alles im Wert von ca. 300 Euro. Ich habe bei der Bestellung "per Nachnahme" ausgewählt und seine Adresse und den Namen angegeben. Nach ein paar Tagen war das Paket schließlich angekommen und da mein Mitschüler schon zufällig auf ein Paket wartete und der Absender der Firma individuell geändert wurde, damit nicht gerade Sexshop XXX draufsteht, hat er das Paket mit Freude entgegen genommen.

Sein Vater, ein Zahnarzt (hat sowieso genug Kohle) hat direkt den Rechtsanwalt eingeschalten und zusätzlich versucht, per Telefon etwas herauszubekommen. Leider war diese Rundrufaktion erfolglos, mir wurde jedoch unterstellt, ich hätte am Telefon gesagt "Ah, ist es schon angekommen", jedoch wäre niemand so blöd, so etwas zu sagen, wenn er es selbst abgeschickt hat. Bis heute weiß er nicht, wer es war und hat sicherlich immer noch Spaß mit dem Inhalt des Paketes. Ich habe ihm auch mal einen 2.000-Euro-Schrank zugeschickt, weiß aber bis heute nicht, ob der je angekommen ist. Das Internet ist schon eine coole Sache.

Beichthaus.com Beichte #00023202 vom 23.11.2007 um 22:21:46 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Meine Taschenmuschi bei dem Nachbarn

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Peinlichkeit Feigheit Engherzigkeit Masturbation Nachbarn

Ich (m/18) habe mir vor einem Jahr eine Taschenmuschi zugelegt und regelmäßig benutzt. Irgendwann wurde mir das zu langweilig. Ich hatte Angst, dass meine Eltern die Taschenmuschi entdecken, wenn ich sie in den Müll schmeiße. Also bin ich abends um 10 Uhr raus und habe sie im Mülleimer unserer Nachbarn gelegt, wo ein 15-jähriger Junge lebt. Die Familie ist sehr christlich (kein Fernsehen, kein Sex vor der Ehe). Die Mutter von den Jungen hat am nächsten Morgen zufällig in die Mülltonne geguckt, die Taschenmuschi entdeckt und mit reingenommen. Ich habe dann später erfahren, dass sie ihm das Taschengeld gekürzt haben und er hat einen Monat Hausverbot bekommen, außerdem haben die Eltern es fast jedem erzählt: Er solle seine Sünde einsehen. Als die Mutter mit meiner Mutter darüber geredet hat und es mir am Abend erzählt hat, konnte ich mein Lachen nicht verkneife. Seither zwinkere ich dem Jungen zu und mache Wichsbewegungen, wenn ich ihm begegne. Es tut mir leid, ich werde jedoch niemals die Wahrheit erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00023193 vom 08.11.2007 um 07:46:13 Uhr (16 Kommentare).

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