Das Ende meines Wohlstandes

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Betrug Verschwendung Habgier Geld

Ich muss was beichten. Ich hatte die letzten Jahre einen super bezahlten Job und gewöhnte mir daher einen sehr exzessiven Lebensstil an. Vor einem Jahr verlor ich dann, nach acht Jahren, meinen Job, da ich mich in ein paar Dingen extrem verspekuliert hatte, woran das Unternehmen fast pleiteging. Okay, das war auch verständlich, da es dabei um Summen ging, für die so mancher Jahrzehnte lang arbeiten müsste oder sogar noch mehr. Ich fand danach aber leider keinen Job mehr, bei dem der Verdienst wenigstens annähernd so hoch ist, wie er in meinem vorherigen war.
Also nahm ich einen Job als Lagerleitung in einer Spedition an. Nun musste ich mit etwas weniger als der Hälfte meines vorherigen Gehaltes auskommen. Ich lebte aber meinen vorherigen Lebensstil weiter und jetzt ist es so weit, dass meine Ersparnisse aufgebraucht sind, mein Auto gepfändet wurde und mein Haus kurz vor der Zwangsversteigerung steht. Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich zum Schluss extra nochmal alle möglichen Kredite und Dispos ausgeschöpft und verprasst habe, da ich wusste, dass das eh alles in einer Privatinsolvenz endet. Die Geschädigten tun mir wirklich leid da, es teilweise auch private Investoren waren. Die nun keinen Cent mehr von dem Geld, welches sie in mein extra dafür gegründetes Scheinunternehmen investiert haben, sehen. Ich vermute, dass ich mehrere Jahre im Knast verbringen werde, was dann auch mehr als recht ist.

Beichthaus.com Beichte #00031122 vom 04.05.2013 um 13:29:28 Uhr (16 Kommentare).

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Die verhasste Mitbewohnerin

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Zorn Geld WG

Ich hatte dieses Jahr eine größere Nebenkostenrückzahlung in Höhe von fast 500 Euro. Meiner ehemaligen Mitbewohnerin würden anteilig noch etwa 150 Euro zustehen, aber ich habe ihr die Höhe verschwiegen und ihr nur rund 20 Euro überwiesen. Grund: Sie hat ohne mein Wissen eine Untermieterin in ihr Zimmer geholt und den Schlüssel per Post verschickt, obwohl ich die Hauptmieterin bin und sie selbst nur Untermieterin war. Mitgeteilt hat sie mir die Aktion, als wir beim Semesterabschluss feiern waren und ich schon ein paar Bier intus hatte. Als ich sie später zu Rede gestellt habe, ist sie ausgerastet, hat mich beschimpft und gemeint, sie käme mit meinem unmöglichen Charakter nicht klar und hat das Zimmer gekündigt. Natürlich erst, nachdem die Untermieterin wieder ausgezogen ist, damit sie noch schön die Kohle abkassieren kann, die ihr ja von unserem Arbeitgeber - wir machen beide ein duales Studium - bezahlt wird. Da die Untermieterin schon die Zusage hatte, wollte ich nicht so gemein sein, und es ihr wieder verbieten, von daher ließ ich sie für drei Monate einziehen. In der Zeit hat die andere, weil ich ja so böse bin, nur mit der Untermieterin kommuniziert, dass sie mir sagt, wann ihre Eltern kommen und ihre Sachen holen und so weiter. Mich hat diese Tussi so genervt, dass ich ihr einfach das Geld vorenthalten habe - die hat genug gespart und ich gönne ihr einfach keinen Cent! Die Miete hatte sie mir auch nie pünktlich überwiesen.

Beichthaus.com Beichte #00031008 vom 10.04.2013 um 16:54:00 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Koffer

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Habgier Manie Geld Kassel

Der Koffer
Es ist schon rund 25 Jahre her. Ich (m/38) war so circa 14, als ich mit zwei Freunden wieder durch benachbarte Wälder zog. Wir haben dort immer Krieg gespielt und uns versteckt, mit Erbsenpistolen beschossen und einfach eine gute Zeit gehabt.
Einer von uns kam dann mal auf die Idee, einen richtig tiefen Graben auszuheben, in den man sich dann reinknien kann und nur noch der Kopf rausguckte - die perfekte Tarnung. Dabei wollten wir uns Gestrüpp auf dem Kopf befestigen und uns so perfekt tarnen. Was wir dann beim Graben gefunden haben, beschäftigt mich noch heute. In circa 20 cm Tiefe haben wir einen Koffer entdeckt, der durch den feuchten Waldboden schon ziemlich angegammelt war. Wir haben ihn kurz wieder versteckt und sind mit Werkzeug angerückt um zu sehen, was in dem Koffer ist. Als wir ihn dann relativ leicht aufgebrochen haben, konnten wir unseren Augen nicht trauen. Der Koffer war bis auf den letzten Platz mit DM-Noten (Hunderter, Fünfziger und Zwanziger) gefüllt. Natürlich freuten wir uns, aber schon nach wenigen Sekunden hatten wir Angst, dass uns jemand Umbringen oder zumindest verletzen könnte, wenn er sieht, dass wir seinen Koffer gefunden hatten. Wir nahmen uns jeder 50 DM raus - das war für uns damals sehr viel Geld - und vergruben den Koffer wieder. Nach ein paar Tagen haben wir nochmal darüber gesprochen und wir wollten vielleicht nochmal Geld dort rausholen, haben uns dann aber nicht mehr getraut.

Wir sprachen dann nicht mehr darüber, weil wir immer noch Angst hatten, dass das Geld aus einer bösen Sache stammt. Noch heute beschäftigt mich dieser Koffer noch fast jeden Tag. Mittlerweile ist einer der Freunde bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, mit dem anderen habe ich seit fast 20 Jahren keinen Kontakt mehr. Manchmal denke ich, ich sollte versuchen, diesen Ort nochmal zu finden um nach dem Koffer zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00031002 vom 10.04.2013 um 08:30:39 Uhr in Kassel (24 Kommentare).

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Trinkgeld für meine Friseuse

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Geiz Ungerechtigkeit Geld Bonn

Trinkgeld für meine Friseuse
Ich (m) gehe einmal im Monat zum Friseur und zahle dort 25 Euro. Ich finde das teuer. Deswegen werfe ich meiner Friseuse immer nur 20 Cent in ihr Sparschwein und verdecke dabei meine Hand, sodass nicht erkennbar ist, wie viel ich einwerfe.

Beichthaus.com Beichte #00030950 vom 30.03.2013 um 13:32:06 Uhr in Bonn (Rheinallee) (53 Kommentare).

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Die Schmarotzer-Familie

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Verrat Familie Geld

Es geht um die Familie meines Mannes. Ich bin Anfang 20, er ist Mitte 20. Vorweg: Der Vater würde meinen Mann heute noch schlagen, hätte ich ihm nicht mit Anzeige und Gericht gedroht. Seine Mutter schaut zu und tut nichts. Seine jüngere Schwester war schon immer der Liebling, denn sie war ein Wunschkind, während ihm die Schuld daran gegeben wurde, dass die Eltern so jung heiraten mussten. Südländer halt. Seine Schwester hat zwei Wochen vor mir entbunden. Während seine Eltern seit der Geburt vor nunmehr zwei Jahren genau zweimal bei uns waren, besuchen sie die Schwester täglich. Dazu muss man wissen, dass man mit dem Auto zu uns fünf Minuten, zur Schwester 30 braucht. Die Ausrede: "wir haben keine Zeit" oder "ihr seid zu weit weg!" Nun zum eigentlichen Thema. Wir waren kurz nach der Geburt bei seiner Schwester und nachdem mal wieder Stunden über Gejammer der Geldsorgen vergangen waren, habe ich mitbekommen, dass sowohl er als auch sie schwarz arbeiten und nebenher noch Leistung vom Arbeitsamt kassieren! Während wir hart arbeiten gehen und uns jeden Cent selber zusammensparen, bescheißen die, wo es nur geht und wollen mir dann noch was von Ehre und Anstand erzählen! Daraufhin ist mir innerlich der Kragen geplatzt! Ich habe am nächsten Tag einen anonymen Hinweis beim Arbeitsamt eingeschickt, worauf die Arbeitgeber und die beiden Herrschaften gründlich inspiziert wurden. Meine Beichte: ich bin daran schuld, dass zwei Betriebe wegen Schwarzarbeit Strafe zahlen mussten und ich habe dafür gesorgt, dass meiner Schwägerin und ihrem Stecher die Bezüge gestrichen und zurückverlangt wurden. Mein Mann weiß bis heute nichts davon und das soll auch so bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00030918 vom 21.03.2013 um 21:40:54 Uhr (22 Kommentare).

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