Die Liebesgrotte

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Wollust Peinlichkeit Schamlosigkeit Urlaub

Die Liebesgrotte
Ich (18) habe meiner Freundin zu ihrem letzten Geburtstag einen dreitägigen Thermenurlaub geschenkt. In dieser Therme gab es eine Art Grotte - also ein Becken überdacht mit künstlichen Felsen und so weiter, aber davor war noch ein anderes Wasserbecken, welches man durchqueren musste, wenn man hinaus oder hinein wollte. Zu später Stunde, als es schon dunkel war, und auch sonst keine Leute mehr in der Grotte waren, schwammen meine Freundin und ich hinein. Dort begannen wir uns zu küssen, uns zu berühren und schließlich kam es im Wasser, am Beckenrand, zum Sex. Natürlich wollten wir es so heimlich wie möglich machen, da jederzeit jemand in die Grotte kommen konnte. Nach einiger Zeit schaute ich mich in der Grotte um, ob sich niemand heimlich vorbei geschlichen hat. Es war keiner zu sehen, also schaute ich wieder meine Freundin an und machte weiter. Etwas später sah ich noch einmal nach rechts und ein Mann starrte uns entgeistert an, der sich jedoch recht schnell wieder verzog.

Da meine Freundin und ich schon kurz vorm Orgasmus standen, hörten wir nicht auf und machten weiter. Inzwischen kam auch die schaulustige Freundin des Mannes in die Grotte, um zu überprüfen, ob in der Grotte wirklich wer seinen Spaß hat. Diese wurde aber von dem Mann wieder zurückgezerrt - an dieser Stelle vielen Dank für das rücksichtsvolle Verhalten. Jetzt wollten wir auch nicht mehr weitermachen, da sicher noch mehr Leute kommen würden. Also schwammen wir raus, wo die beiden immer noch standen und uns hämisch angrinsten. Von der Grotte bis zur Leiter waren es sicher nur zehn Meter, aber es waren die peinlichsten zehn Meter meines Lebens. Das Schönste ist, bei unserem Glück sahen wir diese zwei Leute die beiden restlichen Tage andauernd in der Therme. Ob es in der Früh beim Kaufen der Eintrittskarten war - wo sie genau in der Reihe neben uns standen - ein paar Liegen weiter lagen oder zufällig ein paar Meter im gleichen Becken schwammen.

Beichthaus.com Beichte #00026505 vom 13.06.2009 um 00:32:13 Uhr (35 Kommentare).

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Erfüllen der Hausordnung

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Faulheit Zwietracht Ekel Nachbarn Neuss

Meine (w) erste Wohnung befand sich in einem Mehrfamilienhaus. Die tägliche Treppenhausreinigung wurde von den Mietern im turnusmäßigen Wechsel vollzogen. Treppe wischen, Keller ausfegen, Bürgersteig kehren, Laub auffegen. Ich hatte da nie wirklich Lust zu und habe mich des Öfteren darum gedrückt. Sehr zum Leidwesen des Hausdrachens, meiner unmittelbaren Nachbarin zur Linken. Öfters schellte sie Sonntagmorgen und ich befreite mich aus den Fängen meiner Liebschaft, mit welcher ich sicher erst vor drei Stunden ins Bett gegangen bin und sie bestand darauf, dass ich die "HAUSORDNUNG" gefälligst bis Mittag erledigt haben sollte! Wenn ich mich wieder in meine Wohnung verkrochen hatte, schellte die alte Gewitterzehe bei meiner Nachbarin zur Rechten, Frau S., um mit ihr lautstark in Hasstiraden über mich zu verfallen! Ätzend! Manchmal gesellten sich noch andere Mieter zu den beiden und verhackstückelten mich und meine "Faulheit".

Irgendwann ergriff ich dann die Flucht vor den Putzteufeln und suchte mir eine pflegeleichtere Hausgemeinschaft. Meine damalige Liebschaft half mir gerade dabei, meine Waschmaschine aus dem Gemeinschaftswaschraum zu wuchten. Da kam mir die Idee. Die Maschine des Hausdrachen lief gerade im Sparprogramm und mich packte der blanke Hass auf alle Hausbewohner! Ich bat meine Liebschaft, der Ollen doch bitte in die Einspülkammern der Waschmaschine für Weichspüler und Hauptwaschgang zu pissen! Was er auch tat! Dafür hätte ich ihn heiraten sollen. Der blanke Enthusiasmus packte mich und ich, pullerte auch in einen kleinen Eimer um es dann allen Haus-Idioten in die jeweiligen Waschmaschinen zu füllen. Das befriedigte mich dermaßen - ich kann es kaum in Worte fassen. Den Briefkasten des Drachen befüllte ich zum Schluss noch mit meinem nicht weggefegten Laub und verließ die Wohnung mit einem super Gefühl der Genugtuung, ohne mich dafür zu schämen!

Beichthaus.com Beichte #00026504 vom 12.06.2009 um 21:39:11 Uhr in Neuss (Nierenhofstraße) (22 Kommentare).

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“Beichte

Tiefgefrorene Jacke

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Boshaftigkeit Falschheit Zwietracht Kollegen Bayreuth

Ich arbeite bei einem Supermarkt und habe an einem Samstag, bevor mein Kollege in seinen einwöchigen Urlaub gingm, die Jacke vom Filialleiter ins Wasser getaucht und ins Tiefkühlhaus gehängt. Mein Kollege hatte um 14.00 Uhr aus. Als ich und der Filialleiter ca. 16.00 Uhr auch aus hatten und gehen wollten, bemerkte er, dass seine Jacke fehlt. Ich war natürlich so nett und suchte seine Jacke mit. Allmählich schickte ich ihn auf die richtige Spur, indem ich das Kühlhaus absuchte.

Daraufhin suchte er im Tiefkühlhaus und wurde fündig. Der Filialleiter war stinksauer! Seine Jacke war festgefroren. Er kam gleich auf dem Gedanken, dass es mein netter Kollege gewesen sein müsse und ich habe geschickter Weise zugenickt. Als mein Kollege vom Urlaub zurück gekommen ist, bekam er erstmal Anschiss und musste als Strafe das Tiefkühlhaus putzen.

Beichthaus.com Beichte #00026495 vom 11.06.2009 um 19:10:13 Uhr in Bayreuth (17 Kommentare).

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Hass auf Fastfood-Restaurant

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Lügen Ungerechtigkeit Hass Restaurant USA

Hass auf Fastfood-Restaurant
Ich (m/31), bin Maitre de cabine bei einer größeren Airline und komme dadurch ziemlich viel herum. Wenn ich kurze Aufenthalte habe oder noch vor der Fahrt zum Hotel meinen Hunger stillen will, geh ich sehr oft zu einer FastFood-Kette die der größte Konkurrent von McDoof ist. Einfach weil es da besser schmeckt.
Bis auf einen einzigen Besuch habe ich immer nur Probleme mit den Filialen. Entweder ich krieg nicht das was ich haben möchte, weil z.B. die Eismaschine defekt ist oder ich sage 2 Long Chicken und die tippen nur 1 ein. Das machte mich immer öfter sauer, aber meinen Frust behielt ich für mich. Würde mir so eine Fehlerquote vorgeworfen werden, wäre ich meinen Job los. Gut, jeder hat mal einen schlechten Tag, nur kann ich mir nicht vorstellen das immer bei mir die Leute plötzlich unfähig sind ihren Job zu erledigen. Zumal ich sehr verständnisvoll bin und nicht sofort ein Riesenfass aufmache.
Doch gestern platzte mir der Kragen. Ich war mit einer Kollegin in Atlanta in besagter FastFood-Kette. Sie bestellte sich einen CrispyChicken und der Mann hinter der Kasse tippte LongChicken ein. Sie war geduldig und ließ den Mann den Fehler korrigieren. Es war noch nicht zu spät. Ich bestellte an der Kasse nebenan bei einer Dame 2 Pommes, einen LongChicken und 1 Tüte OnionRings. Sie tippte das alles auch so korrekt ein. Wow! Endlich mal bei der Bestellaufnahme alles richtig aufgenommen.
Denkste! Ich nehme die Tüte entgegen und lauf mit meiner Kollegin zusammen in Richtung Terminal-Ausgang. Ich greif rein in die Tüte und wollte eine Pommes ergattern. Aber nix da. Keine Pommes drin. Diesmal reichte es mir. Wir sind wieder zurück zu dem Laden. Mussten uns hinten anstellen. Die Schlangen waren so lang, dass wir 10 Minuten warten mussten. Aber sei es drum. Ich erklärte dann der Dame, dass sie mir zwar die Pommes berechnet habe, aber keine rein getan hatte. Sie unterstellte mir daraufhin, dass ich die Pommes schon gegessen hätte und ich mir nur neue Pommes erschleichen wollte. Ja, hallo? Geht es noch? Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch ordentlich Geld in der Tasche und meine Kreditkarte. Ich wäre überaus zahlungsfähig gewesen.
Nach einer Diskussion mit einem Supervisor entschieden wir uns dann zu gehen, denn dieser führte die Unterstellungen noch weiter aus. Wir drehten uns um und gingen raus. Ich war so stocksauer. Definitiv das letzte Mal, dass ich ein Kunde dieser Kette war. Kurz vor der Tür drehte ich mich noch um und ließ die Bemerkung fallen (sinngemäß ins deutsche übersetzt): "Im übrigen hab ich Sie verpfiffen das letzte Mal wegen den Kakerlaken und den komischen Krümeln in den OnionRings!" Wie vom Blitz getroffen verließen daraufhin gut 2/3 der Leute in der Warteschlange den Laden. Ich weiß. Es ist irgendwie nicht ganz gerecht dieses Verhalten. Aber ich war so stocksauer. Den Laden wird es natürlich weiterhin geben. Hoffe die junge Dame wurde wegen mir nicht gekündigt.

Beichthaus.com Beichte #00026494 vom 11.06.2009 um 18:01:09 Uhr in USA (Airport Blvd, Atlanta, GA 30337) (30 Kommentare).

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“Beichte

Der schlechte Anwalt

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Dummheit Arbeit

Ich bin schon 37 Jahre jung und seit acht Jahren Anwalt. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wie ich das geschafft habe. Ich verstehe zum Beispiel immer noch nicht, wie Pythagoras funktioniert oder was es bewirken soll. Wer mich als Anwalt hat, braucht keine Feinde.

Beichthaus.com Beichte #00026489 vom 11.06.2009 um 09:31:36 Uhr (37 Kommentare).

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