Sprachbarrieren in der Familie

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Verzweiflung Ignoranz Familie

Ich beichte hiermit, dass mir mein Vater mit seinen belanglosen Zurechtweisungen seit Jahren gewaltig auf den Zeiger geht. Ich bin russischer Abstammung und mein Vater kann trotz der zwanzig Jahre, die er in Deutschland verbracht hat, immer noch kein richtiges Deutsch. Sei es aus mangelndem Interesse oder Inkompetenz, ich kann es nicht tolerieren. Infolgedessen kann ich mich, weil meine Russisch-Kenntnisse eingerostet sind, nicht richtig mit ihm verständigen. Deshalb endet es immer damit, dass ich Wortgefechte überfordert abbreche, da er mich nicht aussprechen lässt. Überwiegend geht es nur darum, dass ich Zwiebeln essen und beim Überqueren der Straße aufpassen soll. Das übliche Geschwafel eben. Jedoch bin ich kein Kind mehr und irgendwann kann man es einfach nicht mehr hören. Sorry Paps, ich weiß, dass du nur einen richtigen Mann aus mir machen willst, aber ich habe eine geringe Stress- und Frustrationstoleranz.

Beichthaus.com Beichte #00033897 vom 07.09.2014 um 20:06:08 Uhr (14 Kommentare).

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Der Schwiegervater und die Pornos

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Ekel Fetisch Masturbation

Ich (w/24) muss eine Weile bei meinem Schwiegervater leben, weil mein Mann und ich neulich von Russland nach Deutschland gezogen sind. Als mein Schwiegervater arbeiten ging, bin ich an seinen Computer gegangen, um eine Wohnung zu finden und so weiter. Und was sehe ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00033860 vom 01.09.2014 um 15:11:12 Uhr (16 Kommentare).

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“Folge

Die Konsequenzen eines Schmugglerlebens

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Zorn Dummheit Waghalsigkeit

Ich bin ein Mann in schon fortgeschrittenem Alter, der sich einfach mal etwas von der Seele schreiben möchte. Vom Folgenden wissen weder meine schon verstorbene Frau noch meine Kinder etwas - oder gar sonst jemand aus meiner jüngsten Vergangenheit. Vor mehr als 15 Jahren, als die Welt noch gut war und nicht der Überwachung unterlag, wie das heute der Fall ist, habe ich als LKW-Fahrer für eine kleine Spedition gearbeitet. Ich habe leider auch nichts Besonderes gelernt, außer dass ich eben den entsprechenden Führerschein hatte, um einen LKW lenken zu können. Der Lohn war auch nicht so berauschend, aber ich nahm, was ich kriegen konnte, da ich zu dem Zeitpunkt schon verheiratet war und sich eine Schwangerschaft meiner Frau anbahnte. Es kam, wie es kommen sollte, meine Frau wurde kurz darauf schwanger und das Geld reichte vorne und hinten nicht. Also versuchte ich, neben meinem Beruf noch etwas Geld zu verdienen. Vom Fahrer eines Möbeltransporters am Wochenende und dem Tragen von Möbel sowie dem Ausräumen von Garagen.


Viel Geld kam da auch nicht zusammen und mein Körper machte das leider auch nicht lange mit. So musste ich mich wieder nach etwas anderem umsehen. Als ich dann wieder mit dem LKW unterwegs war - es ging nach Litauen - bekam ich auf einem Rastplatz ein Angebot, das ich zuerst ausschlagen wollte, aber als ich an meine Familie dachte, nahm ich es an. Ich sollte, wenn ich meine Ladung abgeliefert habe, eine neue Ladung erhalten. Jedoch nicht im Auftrag meiner Firma, sondern vom "netten" Herren vom Rastplatz. Er übergab mir zwei große Koffer, die verdammt schwer waren. Die sollte ich nur nach Deutschland mitnehmen und dort auf einem Rastplatz wieder einer anderen Person übergeben. Was in den Koffern war, weiß ich bis heute nicht. Es war mir auch komplett egal. Mich interessierte einfach nur, dass ich jeden Monat genug Geld zusammenkriegte, um meine Familie zu ernähren. Meine Frau ging auch nebenbei putzen und kümmerte sich zuerst um das eine und dann um das zweite Kind, das mittendrin auch kam. Für jeden Transport bekam ich 2000 D-Mark. Die Jahre vergingen, ich konnte meiner Familie was bieten und irgendwann fragte meine Frau mich, woher ich das Geld Monat für Monat herhole, obwohl ich doch nur den Lohn der Spedition erhalten würde. Da erzählte ich ihr, was ich nebenbei noch mache und damit war sie natürlich nicht einverstanden. Sie nahm kurz darauf eine Vollzeitstelle an, meine Eltern kümmerten sich um die Kinder und sie wollte auch nicht, dass ich weiterhin solche Transporte durchführe.


Als ich dann wieder in Litauen auf dem besagten Rastplatz war, wollte man mir wieder zwei Koffer übergeben - nur dieses Mal lehnte ich ab. Daraufhin wurde mir mitgeteilt, dass ich doch den Transport durchführen solle, da eine Weigerung auch "nach hinten losgehen" könnte. Ich wurde also bedroht, dachte mir aber nichts dabei und sagte zu dem Mann, dass er machen könne, was er will und dass sich unser Geschäft erledigt hätte. Er grinste, nickte und sagte nur, dass man sich immer zwei Mal im Leben sieht. Als ich dann wieder nach Hause kam, war meine Frau nicht da - sie saß bei der Polizei. Irgendjemand hatte unsere kleine Wohnung zu Kleinholz verarbeitet. Meine Frau sagte der Polizei aber nicht, woran das liegen könnte, um mich zu schützen. Zwei Wochen später wurde ich auf dem Rastplatz wieder angesprochen und gefragt, ob mir die Umgestaltung meiner Wohnung so gefallen würde. Da wusste ich nun genau, was los ist. Ich sprang in meinen LKW und fuhr sofort nach Hause, um meine Familie zu nehmen und abzuhauen. Als ich zu Hause ankam, war meine Frau allerdings verschwunden. Drei Wochen später fand man sie in einem Wald. Meine Kinder waren bei meinen Eltern, die ich dann zum Glück in Sicherheit bringen konnte. Seit diesem Tag fahre ich keinen LKW mehr. Ich möchte beichten, dass ich daran schuld bin, dass ich meine Frau verloren habe. Ich wollte keinen Schaden anrichten - ich wollte nur meine Familie ernähren.

Beichthaus.com Beichte #00033841 vom 28.08.2014 um 20:53:53 Uhr (28 Kommentare).

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Mäuse im Imbiss

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Ernährung Tod Tiere

Ich arbeite 1-2 Mal wöchentlich bei einem Imbiss. Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind nett und ich gehe gerne dorthin. Kurz, nachdem ich dort angefangen habe, sind mir jedoch schon ein bis zwei Mäuse wöchentlich aufgefallen, die durch die stets offene Tür reingerannt sind und sich unter dem Tresen versteckt haben. Auch nachts haben sie sich immer wieder ein Loch genagt, durch das sie reingekommen sind. Dass dies absolut unhygienisch ist und verhindert werden muss, steht außer Frage. Doch anstatt einfach ein ordentliches Brett oder Metall vor das Loch zu machen, hat mein Chef Klebstoff, der wohl extra für so etwas gedacht - und in Deutschland verboten - ist, davor gekippt, sodass mehrere Mäuse am nächsten Morgen darauf festgeklebt haben und von Vögeln totgepickt wurden. Zum Glück blieb mir der Anblick erspart. Mir wurde nur erzählt, wie lustig das gewesen wäre. Am nächsten Tag kam schon die Anzeige, da viele Bewohner sich wohl gemeinsam beim Veterinäramt beschwert haben. Jetzt stehen viele Behördengänge an und der Chef ist angepisst. Er ist ansonsten wirklich ein wahnsinnig lieber Mensch, aber darüber freue ich mich insgeheim wie sonst was! Tierquäler sind für mich das Letzte.

Beichthaus.com Beichte #00033820 vom 26.08.2014 um 01:10:23 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Die Arbeit mit Hartz-IV-Empfängern

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Vorurteile Boshaftigkeit Hass Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich bei dem staatlichen "Unternehmen" mit dem großen roten "A" arbeite und dort im Bereich SGB II, umgangssprachlich Hartz IV, eingesetzt bin. Ich habe festgestellt, dass sich meine Einstellung zu den "Kunden" inzwischen sehr stark verschlechtert […]
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Beichthaus.com Beichte #00033774 vom 17.08.2014 um 16:00:41 Uhr (28 Kommentare).

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