Umgekippt nach Beichthaus-Beichte

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Peinlichkeit Ekel Gesundheit Arbeit Berlin

Umgekippt nach Beichthaus-Beichte
Ich (m/29) bin etwas überempfindlich, wenn es um Blut geht. Mein Arzt weiß schon immer, dass ich mich beim Blut abnehmen immer hinlegen muss, da ich schon einmal bevor es überhaupt zur Sache ging umgekippt bin. Das was mir allerdings gestern passiert ist, toppt alles und ist mir mehr als peinlich. Gestern war es bei uns im Büro mal wieder unerträglich heiß, aber sonst alles so wie immer. Nach der Mittagspause las ich wie jeden Tag die neusten Beichthaus-Stories. Trotz Vorwarnung las ich auch die Beichte (00026965) mit dem Typen, der mit einer Rouladennadel einen geeiterten Heuhalm aus seinem Arm holte. Im gleichen Moment rief unser Chef uns alle zusammen um in den Meeting-Raum zu kommen. Hektik! Ich sprang sofort auf. - Wahrscheinlich zu schnell. Ich lief vielleicht noch zwei Meter, mir wurde schwarz vor Augen, Filmriss. Irgendwann bin ich dann aufgewacht, alle Mitarbeiter inkl. Chef schauten panisch auf mich herab. Oh man das war peinlich. Zum Glück konnte ich sie noch davon abhalten den Notarzt anzurufen. Ich wurde dann mit dem Taxi nach Hause geschickt. Heute bin ich wieder im Büro und jeder hat Angst, dass ich nochmal umkippe. Mein Chef will jetzt sogar einen Erste-Hilfe-Kurs für alle organisieren, weil niemand wusste, was zu tun war.

Beichthaus.com Beichte #00026971 vom 09.09.2009 um 11:05:03 Uhr in 10178 Berlin (Karl-Liebknecht-Straße) (49 Kommentare).

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Der falsche Maler

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Falschheit Habgier Betrug Stuttgart

Gestern mittag ist mir beim Einkaufen einer von diesen Straßenmalern aufgefallen, die mit Kreide Bilder auf die Straße malen und dann Geld sammeln. Er hatte ein ziemlich faszinierendes Weltraum-Bild gemalt, das auch recht gut bei den Passanten ankam. Als ich gegen Abend nochmal an der Stelle vorbei lief saß er immer noch da. Ich fragte mich, wie langer er wohl noch da sitzen würde. Also holte ich mir beim Chinesen ein paar Nudeln und eine Cola zum mitnehmen und setzte mich ein paar Meter weiter auf eine Bank. Gegen halb 9 packte der Maler dann zusammen. Ich wartete noch ein Paar Minuten, dann setzte ich mich einfach neben das Bild, stellte meinen leeren Getränkebecher auf und fing an selbst Geld zu sammeln. Um 10 begann die Straße dann leerer zu werden und ich machte mich auf den Heimweg. In den anderthalb Stunden habe ich etwa 15 Euro verdient und eine Menge Lob für meine künstlerische Begabung erhalten. Zwar nur ein akzeptabler Stundenlohn, aber ich musste schließlich auch nicht dafür arbeiten. Nächstes mal nehme ich mir ein Buch mit.
Ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich wegen dieser Angelegenheit schon. Andererseits finde ich es auch unfair, dass solche Leute, nur weil Sie ein solches Talent haben, so leicht an Geld kommen und ich als künstlerisch völlig unbegabter BWL-Student nicht mal einen Aushilfsjob finde.

Beichthaus.com Beichte #00026970 vom 08.09.2009 um 23:51:25 Uhr in Stuttgart (Königstraße) (47 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein bohrender Nachbar

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Aggression Zorn Nachbarn

Ich (m/18) habe in meiner alten Wohnung öfters laut Musik gehört, natürliche keine Rock Balladen oder klassische Musik, eher Death Metal und Hardcore. Gleich am ersten Tag, als wir eingezogen sind, hat sich der Nachbar über uns beschwert, ich hab ihm gesagt es sei kein Problem die Musik etwas leiser zu stellen. Leider war es eins. Ich hasse es leise Musik zuhören, entweder laut oder gar nicht lautet mein Motto. So entbrannte zwischen mir und meinem Nachbarn ein Krieg, in dem es darum ging, wer mehr Krach machen konnte. Immer wenn ich laut Musik hörte, schlug er (wahrscheinlich sogar mit seinem Kopf) mit einem harten Gegenstand auf den Boden, das über circa 5 Minuten lang, bis mir das zu nervig wurde und ich die Musik lauter drehte. Irgendwann war es soweit, dass er den Bohrer rausholte und bohrte, und das jedes mal wenn ich Musik hörte, egal wie sehr ich mich auch zusammengerissen hab und die Musik leiser drehte. Einmal bin ich nach dem Musik hören spazieren gegangen, für ca. 15 Minuten, als ich wiederkam bohrte er immer noch. Ich bin mittlerweile ausgezogen und stelle mir immer wieder die Frage, wie viele Löcher der Typ in seine Wände gebohrt hat.

Beichthaus.com Beichte #00026964 vom 07.09.2009 um 12:40:58 Uhr (43 Kommentare).

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Die Pornos meines Mannes

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Neugier Eifersucht Partnerschaft

Ich möchte gerne etwas los werden. War letzte Woche mit meinem Mann zusammen bei meiner Mutter zu Besuch, hatten sein "Ersatzlaptop" dabei und ich habe eigentlich nach unseren Hochzeitsbildern gesucht um sie meiner Mutter zu zeigen. Also habe ich sämtliche Ordner angeklickt; da habe ich einen Ordner gefunden, der mich neugierig machte: er hieß nur "cs". Als ich ihn angeklickt hab, was kam zum Vorschein? Ein Ordner mit Pornobildern und -filmen!
Zu hause stellte ich meinen Mann zur Rede, was das für ein Ordner sei. Er meinte nur: "das ist noch was von einem Kumpel" und machte den PC aus. Das wollte und konnte ich nicht so stehen lassen! Ich mein, ich weiß dass er nicht auf sowas steht, aber irgendwie kam mir das sehr komisch vor, also sprach ich ihn nochmal drauf an. Er versicherte mir, es sei wirklich noch von seinem Kumpel drauf und er löschte sofort den Ordner unwiederbringlich vom Laptop.
So, lange Rede, kurzer Sinn:
Ich bin ja neugierig, also habe ich ein paar Tage später mal bei einer Suchmaschine nach kostenfreien Pornos gesucht. Und was soll ich sagen?! - Ich finde es irgendwie erregend! Ich schäme mich so dafür dass ich mir überhaupt sowas anschaue bzw. angeschaut hab, aber ich hab seither jeden Tag auf diese Seiten geklickt! Ich fühle mich so schäbig! Aber seitdem hab ich wieder Lust auf meinen Mann, was vorher nicht mehr so war (nach 6,5 Jahren Beziehung)! So, das wollte ich jetzt nur mal loswerden, weil ich sonst mit niemandem drüber reden kann.

Beichthaus.com Beichte #00026963 vom 07.09.2009 um 08:05:16 Uhr (52 Kommentare).

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Psychiatrie und zurück

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Rache Hass Liebe

Es war eines schönen Tages im Jahre 2003, der August neigte sich dem Ende zu. Meine damalige Freundin hat mich nach 3 Jahren Beziehung in den Wind geschossen. Da ich dies damals nicht ohne weiteres verkraftet habe, begab ich mich in Psychologische Behandlung und stand endlich ein halbes Jahr später wieder mit 2 Füßen auf dem Boden. Es lief hervorragend im Job, denn ich wurde befördert und konnte mir deswegen einige finanziell Aufwändige Neuerungen leisten. Als das Triumphgefühl über Beförderung etc. so langsam nachließ, begann ich Abends wieder ein wenig nachzudenken.

Unglücklicherweise (ob für mich oder meine Ex-Freundin dürft ihr entscheiden) gingen meine Gedanken wieder in Richtung meiner ehemaligen Freundin und wie das meist so ist fühlte ich Hass und Wut und wollte mich an ihr rächen. Kaum hatte ich den Gedanken fertig gedacht nahm ich auch schon Stift und Papier zur Hand um Ideen zu sammeln. Ich informierte mich bei einer guten Freundin über den aktuellen Beziehungsstatus meiner EX und fand heraus, dass sie in diesem halben Jahr Affären mit 26 Männern sowie 2 Frauen hatte und sich gerade wieder in festen Händen befand. Was dann folgte war, dass ich ein Bild von ihr (kein Nacktbild oder sonstig pornographisches!) mit der Aufschrift ich habe 26 Typen und 2 Weiber gev*gelt in der Schule ans schwarze Brett ausgehangen habe.

Da sie eigentlich immer als "die unschuldige Jungfrau" hingestellt wurde ging Ihr ruf erst mal flöten und sie wurde als die Klassenschlampe abgestempelt. Ihr neuer Freund trennte sich umgehend von ihr und normalerweise hätte ich es hier schon gut sein lassen können, was ich leider Gottes jedoch nicht tat. Der nächste Schritt meiner Racheaktion war, dass ich zunächst inoffiziell mit einigen Freunden gewettet habe, wie lange ihre nächste Affäre dauern würde.

Diese Wetten weiteten sich dann aus und bald haben an die 50 Leute mitgemacht. Natürlich hat sie das dann spitzgekriegt und erzählte es ihren Eltern, die anstatt ihr mal einen Vortrag zu halten mir natürlich die Polizei auf den Hals hetzten. Jedoch habe ich die Herren von der Polizei (was ich alles ziemlich amüsant fand) davon überzeugen können, dass meine Ex-Freundin psychisch nicht ganz auf der Höhe sei, was selbige mit großen Ohren vernahmen und sich bei mir für die Störung entschuldigten. Was als nächstes passierte war, dass der Ortsansässige Psychiater zu meiner Ex-Freundin bestellt wurde, sie untersuchte und tatsächlich zu einem Klinikaufenthalt riet. Kurzum, sie war bei Mitschülern und Lehrern untendurch, hat von ihren Eltern die Hosen voll bekommen und musste einen Aufenthalt in der Psychiatrie ertragen, welche sie jedoch bereits 2 Wochen später wieder verlassen konnte.

Nachdem sie wieder draußen war, ging ich, da ich es ja nie so weit kommen lassen wollte, mit einem Präsent und einer geplanten Entschuldigung zu ihr (sie wohnte 3 Straßen weiter) und sie hat mich auch reingelassen. Ich habe mich dann provisorisch entschuldigt und ihr mein Präsent überreicht und stand schon in der Tür, als sie mich zurückrief. Ich ging also nochmal rein saß weinend auf dem Boden. Irgendwie rief alles in mir "abhauen" und hätte ich das getan wäre wohl alles anders gekommen.

Ich blieb also und fragte ganz unbefangen was denn los sei. Da sie immer noch weinte war schwer, wenn nicht gar unmöglich zu verstehen was sie sagte, es hat mich aber dennoch umgehauen. Sie erzählte mir nämlich dass sie sich eigentlich nie von mir trennen wollte und dass es ihr so Leid getan hat dass ich ihretwegen in psychiatrischer Behandlung war. Ich sprach sie dann auf die vielen Affären an, worauf sie nach einem erneuten Weinkrampf sagte, dass sie zwanghaft nach einem Vergleich zu mir suchte, ihn aber nie fand. Ich erwartete nie, dass sie mir meine Aktionen verzeiht, doch sie tat es und wir haben es erneut miteinander versucht.

Heute sind wir seit 3 Jahren verheiratet und haben einen 2-jährigen Sohn. Wenn uns nochmal jemand auf früher anspricht können wir darüber nur lachen, denn das hat uns wohl so zusammengeschweißt, dass ich sie noch wie am ersten Tag liebe und jeder Tag mit ihr einfach wundervoll ist.

Beichthaus.com Beichte #00026960 vom 06.09.2009 um 16:13:42 Uhr (56 Kommentare).

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