Praktikant in der Großküche

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Diebstahl Arbeit Dortmund

Ich war ein halbes Jahr lang Praktikant in der Großküche des Altenheimes. Eigentlich kein Problem für mich, ich habe ja schon öfter Drecksarbeiten verrichten müssen. Allerdings bei einem freundlicheren Arbeitsklima und wenigstens einer geringen Bezahlung aber das Altenheim hatte ja nichtmal 100 Flocken im Monat für mich übrig und jeden Tag acht Stunden mit 20 total zickigen Hausfrauen. Das hältst du nicht aus. Auf jeden Fall hatte ich natürlich Zugang zu den Kühl- und Lagerräumen und habe jeden Tag etwas mitgenommen.

Meistens eine Flasche Korn oder einen Sack Kartoffeln. War riskant, da der Weg vom Lager bis zu meinem Spint nicht gerade kurz war. Aber es hat jeden Tag geklappt. Vorher habe ich in einem großen führenden lebensmittelproduzierenden Betrieb gearbeitet. Natürlich habe ich auch dort mein Abendessen immer mitgehen lassen und am Ende meines Praktikums bin ich nach Feierabend heimlich mit meinem Rucksack durch die Abteilung geschlichen und habe alles Praktische eingepackt.

Beichthaus.com Beichte #00025309 vom 04.12.2008 um 23:19:46 Uhr in Dortmund (17 Kommentare).

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Die schlimmen Folgen von Drogen

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Drogen Sucht Maßlosigkeit Gesundheit

Ich (m/19) lebe in einer sehr kleinen Stadt in der Schweiz. Mit ungefähr 16 haben mein Freundeskreis und ich angefangen zu kiffen. Auf einmal begann unser Freundeskreis an zu wachsen, da viele neue Leute dazugekommen sind, die ebenfalls gekifft haben, diese haben wiederum Wege zu neuen Bekanntschaften geöffnet (es waren auch sehr viele Leute darunter, die nicht gekifft haben usw.). Jedenfalls will ich damit erwähnen, dass ich sehr viele Leute kennengelernt habe und wiederum sehr viele Leute mich kannten. Durch meine finanziellen Vorsprung (dank meiner reichen und spendablen Eltern) war es jedenfalls so, dass ich eigentlich immer am meisten Dope hatte und auch am meisten konsumiert habe. Ich lebe seit ich 14 bin im Keller unserer Villa, wo wir uns damals auch immer getroffen haben und gute Zeiten durchmachten. Ich war sozusagen der Mittelpunkt in unserem Freundeskreis, weil es selbstverständlich war, bei mir zu Hause zu rumzuhängen und das zu tun was man bei sich zu Hause nicht konnte. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf diese Dorfkifferei und wollte Neues erleben, experimentieren. Mit Pilzen waren noch viele einverstanden aber als ich dann begann Acid zu konsumieren verschwanden viele aus dem Kreis, weil sie keine Ahnung hatten. Sie wussten nicht was sie verpassten und haben harmloses LSD direkt mit einer harten Droge in verbindung gebracht. Jedenfalls löste sich unser Freundeskreis mehr und mehr auf (besser gesagt sie schlossen mich aus), weil ich Spass daran hatte neues zu probieren und keinen Respekt hatte vor den Nebenwirkungen und Folgen. Nur einige blieben und wir machten seither Höllentrips und geile Trips mit verschiedensten Drogen durch. Mit einer gewissen finanziellen Macht und dem Wille an das Zeug ranzukommen ist nichts unmöglich. Heute konsumiere ich Koks, regelmässig Amphetamine und teilweise noch Hallus (Mesca shrooms etc.) Wie weit hat es uns gebracht. Wir sind die letzten 4 aus unserem Freundeskreis. Wir haben keine perspektive, schwache Körper, ich habe ne gefickte Nase und lebe auf Kosten von Mama und Papa ohne irgend eine Aussicht auf Veränderung. Meinen Eltern ist das scheiss egal, die sind eh nur ca. 4 Mal im Jahr zu hause. Danke fürs lesen. Klingt abenteurlich ist aber so. Ich musste glaub ich einfach mal zugeben, dass ich ein Versager bin und zu schwach um daran etwas zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00025296 vom 03.12.2008 um 21:49:25 Uhr (34 Kommentare).

Gebeichtet von huhu123
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Der wütende, bayrische Bauer

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Dummheit Peinlichkeit Wollust Familie Kühbach

Der wütende, bayrische Bauer
Ich bin in einem Dorf in der Nähe von Aichach (Bayern) aufgewachsen, war mal mit der Tochter eines dort ansässigen Bauern zusammen. Der Mann war das negative Klischeebild des bayrischen Landwirts. Laut, cholerisch, dumm und ständig besoffen. Eines abends sassen wir alle, meine Familie, meine Freundin und ich, auf der Terrasse unseres Hauses beim Abendessen. Es war ein schöner Abend, ich war damals übrigens 17, sie war 15. Und das war wohl auch das Problem. Jedenfalls tauchte er an dem Abend total zugesoffen grölend in unserer Einfahrt auf. Bewaffnet mit der fast zu erwartenden Mistgabel und einem Schrotgewehr. Er schrie "Du dreckada Hurasohn host mei Dochda bumst, jetzt moch i di hi", auf deutsch "Du ungereinigter Sohn einer Prostituierten, du hast mit der Frucht meiner Lenden den Geschlechtsverkehr vollzogen! Dafür werde ich dir dein Leben nehmen!" Als mein Vater ihn beruhigen wollte, drohte er, auf ihn zu schießen und wollte dieser Drohung Nachdruck verleihen, indem er mit der Heugabel werfen wollte. Dummerweise hatte sich diese in seinem Hosenbein verharkt, was dazu führte, dass er eine Art Druidentanz aufführte, welcher mit einem schmerzhaften Kontakt seines Gesichtes mit seiner linken Kniescheibe endete. Angeheizt durch das Gelächter der versammelten Nachbarn, welches er wohl für eine Anfeuerung hielt, versuchte er, sein altes kaputtes Gewehr seinem Verwendungszweck entsprechend zu benutzen und schoss sich dabei in den rechten Fuß. Derart derangiert wurde er dann von der Polizei abgeholt. Dabei schaffte er es noch, seine Hose zu verlieren. Nachdem ich ca. 15 Minuten später wieder Luft bekam, denn ich lag zu diesem Zeitpunkt am Boden und lachte wie nie in meinem kurzen Leben, konnte ich dann auch mal Aussagen, und habe natürlich die Vorwürfe bestritten. Dumm nur, dass ich seine Tochter tatsächlich defloriert hatte.

Beichthaus.com Beichte #00025291 vom 03.12.2008 um 15:49:47 Uhr in Kühbach (57 Kommentare).

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Wieso sind Frauen, wie sie sind?

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Fremdgehen Trägheit Verzweiflung Ex Liebe

Der 2. Dezember wird mir mein Leben lang als der schlimmste Tag meines Lebens in Erinnerung bleiben. Wieso sind Frauen, wie sie sind? Ohne Vorwarnung machen sie Schluss und man steht hilflos da und kann nichts unternehmen. Nun habe ich den ganzen Tag Zeit darüber nachzugrübeln, was ich wohl falsch gemacht habe, und ich sehe gerade in nichts mehr einen Sinn. Manchmal macht das Leben einfach keinen Spaß und Sinn mehr.

Beichthaus.com Beichte #00025290 vom 03.12.2008 um 14:32:21 Uhr (28 Kommentare).

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Angst vor der Armut

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Verzweiflung Geld Marburg

Ich habe Angst vor armen Menschen. Und ich habe große Angst davor, arm zu sein. Ich bin zwar nicht reich, aber ich habe eine gute Ausbildung. Dennoch haben mir meine Eltern immer sehr viel Druck gemacht, erfolgreich zu sein, "sonst würden wir alle arm". Seitdem bekomme ich fast Panik, wenn ich an die Zukunft denke, und stelle mir andauernd vor, wenn ich etwas falsch machen würde, würde ich obdachlos und hätte nicht mal die Kraft, Flaschen sammeln zu gehen. Ich bin sehr großzügig zu Bettlern und stelle meine Bierflaschen beim Weggehen immer auf oder vor den Mülleimer. Ein paar Jahre lang habe ich auch in der Obdachlosenhilfe gearbeitet. Aber nachts quälen mich die Gedanken, nie finanzielle Sicherheit zu haben, obwohl ich schon ein paar Tausender zusammengespart habe. Ich traue mich nicht, es irgendjemandem zu erzählen, weil alle mich für verrückt erklären würden.

Beichthaus.com Beichte #00025275 vom 02.12.2008 um 13:54:33 Uhr in Marburg (18 Kommentare).

Gebeichtet von odinweißrat
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