Tickets zum halben Preis

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Lügen Falschheit

Ich habe heute bei Kaisers ALBA-Berlin-Karten gekauft, für den halben Preis und vor meiner Freundin habe ich dann den großzügigen Gönner markiert, der gerne mal 40 Euro ausgibt (tatsächlich: 19,80 Euro). Weil sie das gefeiert hat, werde ich sie nicht über meine Ersparnis aufklären.

Beichthaus.com Beichte #00025373 vom 13.12.2008 um 02:40:50 Uhr (11 Kommentare).

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Das blockierte WC

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Sex Ignoranz Stolz Bahn & Co. Nürnberg

Das blockierte WC
Ich hab im Zug von Nürnberg nach Stuttgart meine Freundin im WC geknallt. Uns hats gefallen, den Leuten die dringend mussten nicht. Meine Beichte: Ich habe das WC blockiert.

Beichthaus.com Beichte #00025364 vom 11.12.2008 um 11:43:33 Uhr in Nürnberg (32 Kommentare).

Gebeichtet von Schw@izer
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Zufallsbeichte
“Ein


Verliebt in den geilsten Liebhaber der Welt

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Wollust Dummheit Hanau

Ich bin bescheuert! Ich habe nach der Trennung von meinem langjährigen Lebenspartner beim Auszug jemanden Neues beim Umzug kennengelernt. Wusste von vornherein, dass es nichts werden kann. Hatte mich auch ferngehalten, dann ging es nicht mehr. Ich war schon zu verliebt, sodass ich die Kraft nicht aufgebracht habe, einfach nichts mit ihm anzufangen. Haben einen großen Altersunterschied, zum Anderen ist er liiert. Hatte immer moralische Grundsätze, die die letzten Monate nach und nach flöten gegangen sind. Jetzt hatten wir ein paar Mal Sex. Das Schlimmste: Ich komme bei ihm wie nie zuvor! Geile Sache, würden wir uns nicht nur alle paar Wochen sehen. Und was eine Scheiß Anstrengung, immer so zu tun, als sei man locker flockig und nicht bis über beide Ohren verliebt! Wir sind uns nämlich darüber einig, dass wir Schluss machen, sollte einer von uns es nicht mehr auf die Reihe bekommen. Guter Witz. There´s no business like show business!

Die zehn verlorenen Kilo habe ich ihm gegenüber mit der Trennung von meinem Ex begründet. Ich frage mich täglich selbst, wie dumm ich sein muss, um dieses Theater zu spielen? Alles aus Gefühlsduselei heraus?! War immer ein rationaler Mensch, damit ist es in dieser Hinsicht zumindest momentan nicht mehr weit her. Sitze bis nachts um vier Uhr vor dem PC, um irgendwelche supertollen E-Mails in die Tasten zu hacken, damit er auch ja schön flüssig bleibt! Um am nächsten Morgen halbtot ins Büro zu gehen. Dass hier inzwischen Hilfsmittel zwecks Durchhaltenkönnens herbeigezogen wurden, ist auch klar. Krank! Alles nur, um sich geliebt zu fühlen und alle paar Wochen feucht werden zu dürfen, wie selten. Wäre ich nicht so verzweifelt, könnte ich über mein idiotisches Verhalten lachen. Eines habe ich daraus aber bereits gelernt: Ich werde nie mehr irgendwelche Männer verurteilen, die aufgrund ihrer Triebe den Verstand verlieren! Wir Weiber sind kein bisschen besser, hätte ich nie für möglich gehalten, dass Hormone bei mir die Macht übernehmen! Kotzt mich an! Außerdem hat er sich heute noch nicht gemeldet, kotzt mich noch mehr an. Ich sage es ja, bin total bescheuert!

Beichthaus.com Beichte #00025363 vom 11.12.2008 um 09:41:14 Uhr in Hanau (12 Kommentare).

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Die Ohren beim Friseur

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Aggression Gewalt Zorn Kinder Arbeit Bielefeld

Ich bin seit knapp 12 Jahren Friseurin, und gelegentlich kommt es zwischen all den Erwachsenen auch mal vor, dass ich einem Kind die Haare schneiden muss. Nicht gerade einer meiner liebsten Beschäftigungen. Ich muss zugeben, dass ich nicht gerade ein großer Kinderfreund bin. Kinder zappeln, heulen, nerven mit ätzenden Fragen und Kommentaren, und die meisten Eltern geben ihre erzieherische Verantwortung mit ihrem Spross im Friseurstuhl ab. Wenn ich dann einem kleinen Gör von zwei oder drei Jahren die Haare schneide, dann stelle ich mir manchmal vor, wie es wäre, ihm einfach das Ohr abzuschneiden! Die sind in dem Alter noch ganz weich und biegsam und dünn, das wäre ein schnipp, und ab wäre es! Einmal die Schere oder das Rasiermesser angesetzt und schon wäre es geschehen! Dann würden die Eltern auch mal Recht bekommen, wenn sie ständig sagen "Wenn du nicht stillhältst, dann schneidet dir die Tante das Ohr ab!" Diesen Spruch höre ich fast jedes zweite Mal! Natürlich würde ich so etwas nie ernsthaft machen, aber der Gedanke ist ab und an schon sehr verlockend!

Beichthaus.com Beichte #00025355 vom 10.12.2008 um 17:34:51 Uhr in Bielefeld (21 Kommentare).

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“Beichte

Der Drogenkreis meiner Vergangenheit

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Drogen Sucht Selbstverletzung

Vor einem Jahr war mein Leben mehr ein Film, als ein Leben. Mein damaliger Freund hat regelmäßig die schlimmste Droge überhaupt von unseren Tschechischen Nachbarn geholt und sie in unserer Kleinstadt - und von hier aus eigentlich über das halbe Bundesland verteilt. Ich lernte ihn kennen, als er in einem Büchlein versucht hat seine "Geschäftsdaten" zu sortieren. Ziemlich erfolglos, weil schlüssige Zusammenhänge erbringen und erkennen nach vier Tagen ohne Schlaf und Nahrung so gut wie unmöglich ist. Also habe ich versucht das zu übernehmen. Zuerst dachte er natürlich, wie es in diesem Zustand häufig vorkommt, ich wolle ihn abziehen. Doch dann hat er Vertrauen gefasst und mich machen lassen.

Wir saßen zu dieser Zeit, einem Zeitraum von etwa vier Monaten, durchgängig in einer Neubaublockwohnung - so etwa zu acht. Niemand ging zur Schule oder Arbeiten, höchstens sporadisch. Eine Ärztin die das Ganze unterstützte war auf einem benachbartem Dorf schnell gefunden. Am Anfang war noch alles lustig und wir haben uns tagelang unterhalten. Wobei in den "Laberfilmen" nie jemand zu Ende sprechen konnte, weil die Information, die der jeweils Andere hatte für diesen förmlich auf der Seele gebrannt hat und er die Information deswegen auch auf der Stelle freisetzen wollte. Also stellt euch vor, dass sechs Mann im Kreis auf dem Küchenboden sitzen und wild durcheinander reden, als hinge ihr Leben davon ab. Aber wirklich zu sagen hatte Keiner etwas. Auf dem Küchenboden deshalb, weil einfach keine Zeit war in das Wohnzimmer zu gehen.

Doch dann kam die unangenehme Phase. Einer nach dem Anderen ist durchgedreht. Dies lief meistens so ab, dass derjenige stundenlang kein Wort geredet hat und dann urplötzlich aufstand und sagte "Ihr redet die ganze Zeit über mich! Ich weiß es genau, ihr hasst mich alle!" Die Erfahrung habe ich selbst auch gemacht. Obwohl ich im Gegensatz zu den meisten Anderen im Nachhinein nicht mehr daran geglaubt habe, dass das Empfinden in diesem Moment noch immer existent ist. Zwei bis Drei der anderen litten heftig unter Realitätsverlust. Nach dem Motto: die Welt kann mich mal, scheiß Arbeitsamt, ich bleib einfach hier sitzen und mache nie wieder etwas, außer C ziehen und rauchen. Der Höhepunkt dieser Aktionen war eigentlich, dass eine gute Freundin auf einem Mix von Ecstasy, Alkohol, Crystal und THC einen Absturz bekam. Die Atmung setzte aus und sie wurde ständig bewusstlos. Ich habe eine stundelang versucht sie stabil zu halten - weil Krankenhaus war ja unmöglich. Alle anderen Personen in der Wohnung konnten den Anblick nicht mal ertragen. Nach einer Stunde ging es ihr wieder gut, sie lief ins Wohnzimmer und wollte für 30 Euro Zeug kaufen. Einige Wochen später hatte sie auf dem selben Cocktail einen Rollerunfall. Sie fuhr ohne Schuhe und mit einem lockeren Helm auf dem Rücksitz und bekam einen epileptischen Anfall. Der Fahrer fuhr frontal gegen einen Baum. Ihm geht es inzwischen wieder gut, aber sie liegt seit einem Jahr in der Rehaklinik und wird ihr lebenslang ein Pflegefall sein. Sie ist 21.

Doch das war meinem Freundeskreis noch immer keine Lehre. Wir machten weiter, bis mein Freund hinter der Grenze von der Polizei aufgegriffen wurde und ich innerhalb von 20 Minuten unsere gemeinsame Wohnung "clean" machen musste und mit 20g Crystal durch die Gegend gelatscht bin. Erst dann ebbte das ganze so einigermaßen ab. Entschuldigt bitte die evtl. Verwirrung, aber meine Erinnerungen an diese Zeit sind teilweise richtig verschwommen. Zwischendurch war auch noch eine Waffe im Spiel, mit der ich von meinem Freund bedroht wurde, gefolgt von einer Verfolgungsjagd. Auf der Straße 120 km/h mit einem Reserverad, das für 80 km/h zugelassen war und der kompletten Verwüstung einer drei Zimmerwohnung samt Einrichtung. Das geschah im Verlauf der vielen Streitsituationen, die wir aufgrund des Konsums hatten. Heute hole ich mein Abitur in einer anderen Stadt nach und gehe nebenbei arbeiten. Ich habe auch einen neuen wirklich lieben Freund und es ist, als wäre nichts gewesen. Aber wenn ich meine Freunde in der Heimatstadt besuchen gehe, bin ich einfach nur traurig. Manche haben den Sprung aus dem Sumpf bis heute nicht gepackt. Keine Schule. Keine Arbeit. Keine Perspektive. Kein Interesse.

Ich möchte jetzt nicht mit dem Finger wedeln und sagen "Finger weg von Drogen" - daran halte ich mich bis heute selbst nicht. Habe nur den harten Sachen abgeschworen. Aber ich fordere euch zu einem BEWUSSTEN Umgang auf und dazu, auf eure Freunde zu achten. Ich beichte außerdem, dass ich besagte Freundin zu selten besuche und auch oft nicht ans Telefon gehe, wenn sie anruft. Ich kann es nicht ertragen sie so zu hören. Ich glaube, ich werde mal ein Buch darüber schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00025349 vom 10.12.2008 um 11:50:03 Uhr (40 Kommentare).

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