Jubiläumsfeier der Politiker

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Boshaftigkeit Unreinlichkeit Ekel Gesundheit

Bei einer Jubiläumsfeier wo Bürgermeister, Landrat und viele andere höhere Personen eingeladen wurden, musste ich bei den Vorbereitungsarbeiten helfen (Snacks/Pizzabrot zubereiten). Bock hatte ich natürlich nicht, also ließ ich meinen Frust bei der Zubereitung aus. So habe ich erstmal den Schinken aus der Verpackung auf den Boden fallen lassen - was mir bei allen 35 Packungen passiert ist. Den Käse habe ich zwar nicht zu Boden fallen lassen, aber mir ist dann wohl doch ein bisschen Kehrdreck vom Besen in die Schüssel gekommen. Die Paprika-Stücke wollte ich probieren, aber die schmeckten mir überhaupt nicht, deshalb habe ich sie wieder direkt zurück in die Schüssel gerotzt. Zum Abschluss wollte ich noch mal auf dem Boden rotzen, aber der Rotzer machte einen Knick und landete leider auch mit in der Schüssel. Jedenfalls haben die fetten Säcke aus dem Landrat ordentlich zugelangt. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00025409 vom 17.12.2008 um 16:12:24 Uhr (19 Kommentare).

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Süchtig nach THC

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Drogen Sucht München

Ich (w) versuche gerade clean zu werden, und es geht mir sehr schlecht! Ich habe über 10 Jahre täglich 5 - 10 Töpfe geraucht, und habe mich zum Schluss normal gefühlt, wenn ich einen durchgezogen habe. Es sei dazu gesagt, dass mein Alltagsleben völlig spießbürgerlich ist und es auch keiner wirklich bemerkt hat, dass ich ständig völlig zugedröhnt war. Warum ich dann aufhören will? So geht es nicht weiter. Meine Gedanken werden vom nächsten Topf beherrscht. Ich fühle mich wie ein Junkie, der einen Affen schiebt. Schweißausbrüche und Zitteranfälle lassen sich ertragen, aber dieses seltsame hyperaktive Gefühl macht mich wahnsinnig! Der Reiz wäre jetzt sehr sehr groß, aber ich mag einfach nicht mehr. Ich möchte mit meiner Beichte all diejenigen warnen, die denken, alles im Griff zu haben - die denken THC macht nicht süchtig.

Beichthaus.com Beichte #00025403 vom 16.12.2008 um 22:35:19 Uhr in München (41 Kommentare).

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“Beichte

Goldketten-Armin und die Nacht im Park

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Missbrauch Ungerechtigkeit Gewalt Ex Ballenstedt

Heute möchte ich (w/26) meine erste Beichte hier ablegen, jedoch möchte ich diese stellvertretend für meinen Ex-Freund beichten - wie schon manch andere vor mir. Und weiter unten auch für eine ehemalige Freundin und für mich selbst. Mir ist der schlimmste Albtraum eines pubertierenden Mädchens passiert! Als ich 15 war, habe ich beim Ausgehen einen Jungen kennengelernt (16). Wir haben uns ein paar Mal getroffen und bald war klar, dass wir uns beide verliebt hatten und wir wurden ein Paar. Armin hatte schon sexuelle Erfahrungen gemacht, jedoch war ich noch Jungfrau und habe ihm das später auch gesagt. Als er nach knapp vier Wochen Beziehung mit mir Schlafen wollte, war ich noch nicht so weit und sagte ihm, dass ich noch etwas Zeit brauche. Wir hatten dann vorerst nur Petting und ich hatte zum ersten Mal seinen Penis in der Hand. Rückblickend muss ich sagen, dass das der dickste Pimmel war, den ich je in meinem Leben live gesehen habe. Einmal habe ich Armin zwecks Mangel an anderer Lokalitäten in der Umkleidekabine des Schwimmbades einen geblasen. Ich habe meinen Mund gerade noch so weit aufbekommen, dass sein Teil reinpasste, aber meine Mundwinkel spannten so, dass ich fast Angst hatte, sie würden einreißen. Ich habe übrigens einen normalen, mittelgroßen Mund. Als wir uns das darauffolgende Wochenende zum Ausgehen getroffen haben, hat er mir eine schöne, goldene Kette geschenkt - später stellte sich heraus, dass sie unecht war und heute glaube ich, dass sie sogar gestohlen war, und mir gesagt, wie sehr er mich liebt. In dieser lauen Sommernacht hat er mich total mit Alkohol abgefüllt. Mit 15 sagt man dazu nicht nein, weil das natürlich uncool ist!

Selbst hatte er auch etwas getankt. Wir hatten uns im Pavillon eine dunkle Bank gesucht, auf der wir uns küssten und wieder Petting hatten. Aufgrund der Umstände habe ich meinen Bus nach Hause versäumt. Mein Freund versprach mir, dass er das Taxi bezahlt, aber ich sollte noch ein bisschen bleiben. Wir machten an der Stelle weiter, an der wir aufgehört hatten. Als er mir das Höschen auszog und sich auf mich legte, dachte ich mir nichts dabei. Er rieb seinen Penis an meiner Muschi und es gefiel mir. Auf einmal versuchte er, in mich einzudringen. Ich sagte mehrmals Nein, und dass er damit aufhören sollte. Aber er tat so, als ob er nichts gehört hätte. Ich war aufgrund meiner Alkoholisierung nicht fähig, mich zu wehren, jedoch verkrampfte ich mich und meine Muschi total. Wieder sagte ich Nein! Aber keine Reaktion! Seine Versuche, mich zu penetrieren, wurden nur noch heftiger, bis er es schließlich schaffte. Ich hatte sehr starke Schmerzen und glaubte, zu sterben. Er rammelte einfach weiter und das ohne Gummi, bis ihn dann doch die Einsicht packte und er meinte, er müsste aufhören, bevor noch was passiert. Als er von mir runter gestiegen war, hab ich mich schnell angezogen. Ich zitterte am ganzen Körper! Ich war sprachlos und bekam keinen Ton raus! Auf einmal nahm er mich in seine Arme und meinte, dass ich jetzt eine Frau wäre und er mich liebe. Er bezahlte dann, wie versprochen, das Taxi. Ich fuhr heim und hoffte, dass meine Eltern mich nicht erwischen. Ich habe daraufhin ganze zwei Tage lang geblutet und hatte Schmerzen. Zu Hause traute ich mich nichts zu sagen, da meine Eltern nicht wissen sollten, dass ich schon sexuelle Erfahrungen sammle. Ich schämte mich und wusch meine blutigen Höschen selbst mit der Hand aus!

Außerdem war ich noch so naiv, dass ich dachte, eine Vergewaltigung ist es nur, wenn der Mann vorher aus einem Busch oder sonst etwas herausspringt! Somit habe ich auch nicht Schluss gemacht. Als wir uns wieder trafen, wollte er wieder Sex - diesmal mit Gummi - und ich ließ es zu. Ich dachte, dass es beim zweiten Mal nicht mehr so wehtut. Jedoch war ich von dem vorangegangenen Erlebnis so traumatisiert, dass ich mich wieder verkrampfte. Es tat wieder weh und ich blutete erneut. Als er fertig war und bei Tageslicht sah, dass meine Schenkel ganz blutig waren, hat er gefragt, ob er mir wehgetan hat. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, zuckte verlegen mit den Schultern und nickte leicht mit dem Kopf. Wir hatten dann noch zwei Mal Sex, war dabei aber nicht mehr ganz so verkrampft. Nach der Vergewaltigung war ich total ernüchtert und liebte ihn nicht mehr, die Beziehung ging auseinander. Aber jetzt kommt noch die Krönung: Armin erzählte nach der Trennung überall herum, dass ich eine Schlampe und leicht zu haben sei. Das habe ich aber erst einige Jahre danach herausgefunden und mich wirklich sehr darüber geärgert. Übrigens dauerte es fast ein Jahr, bis ich zu der Erkenntnis kam, dass er mich vergewaltigt hatte. Ich erzählte es meiner damaligen Freundin. Hier die Beichte für meine ehemalige Freundin: Sie lachte mich aus und meinte, dass ich das nur erfunden habe, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Natürlich waren wir bald nicht mehr befreundet. Außerdem hat sie versucht, mich aus einem anderen, nichtigen Grund zu ohrfeigen. Jetzt zu meiner Beichte: Bei meinem Abwehrversuch habe ich ihr unabsichtlich den Finger gebrochen. Die Vergewaltigung habe ich nie angezeigt, da ich mir damals die ganzen, schlimmen Erinnerungen nicht wieder detailgetreu ins Gedächtnis rufen wollte. Außerdem konnte ich immer noch nicht mit meinen Eltern darüber reden und habe alles verdrängt. Meiner Mutter habe ich es erst vor ungefähr vier Jahren erzählen können. Zu diesem Zeitpunkt war es mir aber schon zu dumm, diese alte Geschichte für das Gericht wieder auszugraben. Was aus Armin wurde? Er hat sich regelmäßig beim Einbruch von der Polizei erwischen lassen, ging einige Jahre in den Knast und lernte nichts daraus! In der Zeit, als ich mit ihm "zusammen" war, wurden mir einmal 500 Schilling gestohlen, ich bin mir fast sicher, dass das auch auf sein Konto geht, jedoch konnte es nicht bewiesen werden.

Ich bin jedes Mal unsagbar schadenfroh, wenn ich erfahre, dass er schon wieder im Kittchen sitzt. Ich habe ihn vor ca. 3,5 Jahren gerade frisch auf freiem Fuß wiedergesehen. Ich hätte ihn fast nicht erkannt, weil er so extrem fett und hässlich geworden ist! Wieder ein Grund zur Schadenfreude! Ihr wollt vielleicht noch wissen, wie es mir in weiterer Folge mit Männern und sexuellen Erfahrungen erging? Nach einiger Zeit hab ich einen netten Jungen kennengelernt, mit dem ich unverkrampft Sex haben konnte. Mit 18 hatte ich einen ganz lieben Freund, der mir sehr geholfen hat und mit dem ich Sex genießen lernte. Trotzdem habe ich mich jahrelang beim Sex verstellt, weil ich einfach nicht anders konnte! Inzwischen kann ich beim Sex ich selbst sein und genieße es in vollen Zügen. Leider ist es mir aber bis heute nicht möglich, einen Orgasmus in Anwesenheit eines Mannes zu bekommen. Auch nicht mit normalerweise gut funktionierenden Techniken und wenn ich ihm vertraue.

Beichthaus.com Beichte #00025397 vom 16.12.2008 um 02:00:05 Uhr in Ballenstedt (58 Kommentare).

Gebeichtet von babyblue
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Skurriles im Krankenhaus

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Ekel Aggression Peinlichkeit Gesundheit Müllrose

Ich wurde vor Kurzem das zweite Mal an der gleichen Stelle operiert. Eine denkbar ungünstige Stelle für einen Eingriff - für mich, nicht für die allgemeine Chirurgie des Hospitals meiner Wahl. So wurde ich also ein zweites Mal am Steißbein operiert. Ich würde mich deswegen in diesem Metier schon als "alten Hasen" bezeichnen. Auf den Eingriff selbst kann und will ich hier nicht weiter eingehen, aber die Geschehnisse davor und danach sind hoffentlich die paar Zeilen und eure Zeit wert. So wurde mir, nach Entdeckung des Befundes von diversen, meist osteuropäischen Chirurgen (was mich schon hätte stutzig machen müssen) versichert, dass die später entstehende Wunde klein, wenn nicht sogar minimal ausfallen würde (im besten Falle hätte genäht werden können und meine Wenigkeit wäre glücklich und zufrieden von dannen gezogen). Dem war natürlich nicht so.

Eher das Gegenteil war der Fall. Auch die Tatsache, dass beide Narkoseschwestern - von denen einer ein Kerl zu sein schien, sich jedoch scheinbar jeglichen männlichen Merkmalen entledigt hatte - bekennende Dortmund-Fans waren und meinem Verein sämtliche Chancen auf den Meistertitel absprachen, machte meine Situation vor der Operation nicht wirklich erträglicher. Auch nach der OP schien meine Glückssträhne nicht reißen zu wollen und ich landete in einem Zimmer, ich nenne es dezent "das Zimmer der lebenden Toten", aus dem ich, selbst noch in nachwirkender Trance der Narkose, zu fliehen versuchte. Die Bettgitter, die besonders aktive Narkosepatienten in Zaum halten sollen, taten ihre Sache gut, für meine erdachten Vorhaben leider zu gut. So lag zu meiner rechten ein Herr, ich schätze ihn auf Mitte 80, der sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen Geräusche von sich gab, die jeder Form menschlicher Natur, ob hier oder in den fernsten Teilen der Erde, entbehrten. Zu meiner linken hingegen lag ein, nicht viel jüngeres Opfer der Zeit, welches mir quasi schon im Hereingeschoben werden ein Gespräch über seine Vergangenheit, seine gegenwärtigen Gefühle und die Zeit nach diesem, unserem Krankenhausaufenthalt auf Station 6, aufzwang. Aber der Schwierigkeitsgrad ließ sich noch erhöhen, denn dieser, mein linker Bettnachbar, kam, wie schon die halbe Belegschaft, aus einem ehemals von uns besetztem Ostgebiet. So versuchte ich Wortfetzen aus polnischer und altdeutscher Sprache, hervorgebracht durch eine mangelhaft arritierte Zahnprothese, zu deuten und konnte mich meist nur zu einem gezwungenen Lächeln und einem leichten Kopfnicken durchringen. Was er scheinbar deutlich als Aufforderung verstand weiter zu sprechen.

Unterbrochen wurden wir zum Glück von einer Schwester, die ihm das karge Frühstück servierte. Zwei trockene Brötchen und eine Birne. Nun eine der skurrilsten Szenen meines Aufenthalts in diesem Hospital. Der alte, zierlich wirkende ältere Mann, polnischer Herkunft fing an die Schwester, ob seines abwechslungsarmen Frühstücks, in seiner Landessprache zu beschimpfen. Danach folgte ein verbaler Disput in unsere Sprache, den ich liebend gerne wiedergeben würde, mich aber leider nicht an alle Einzelheiten erinnern kann. Darum nur eine gekürzte Fassung um wenigstens den Inhalt (sofern es ihn denn gibt) des Gesprächs wiederzugeben:

Alter Mann: "Is nix haben zwei trocken Brotchen."
Schwester: "Das haben sie gestern so bestellt."
Alter Mann: "Nix bestellt das Brotchen!"
Schwester: "Sie haben gestern zwei trockene Brötchen ohne Auflage und ein Teil frisches Obst bestellt."
Alter Mann: "NIX!! NIX IS HABEN DAS...MIT NUR TROCKEN!!! IS EST EGAL...NIX VERSTEHST! IS ESSEN!"
Schwester: "Das geht auch ruhiger und freundlicher! Hier liegen noch andere Patienten!...Möchten sie für morgen Auflage?? Marmelade???"
Alter Mann: "Jaaaaa...das...Marmelade! Jaaaja...!"
Schwester: "Wurst?"
Alter Mann: "Jaaaaaaaaa..ja."

Leider kann man die Situationskomik nicht so gut rüberbringen, weil ich weder den Akzent des Mannes noch die grenzenlose Unsinnigkeit seiner Worte schriftlich zum Besten geben kann - leider. Aber das war eindeutig ein Highlight meines Krankenhausaufenthaltes.
Die beiden Herren wurden aber zum Glück am nächsten Tag entlassen und ich dachte, ich würde übers Wochenende wohl ein schönes Einzelzimmer bewohnen. Weit gefehlt. Erst kam ein ca. 40 Jahre alter Kiffer (wie er mir später stolz erzählte) und später der 82 Jahre alte Herr Voigt mit seiner 54 Jahre alten Liebschaft Agathe auf mein Zimmer. Doch zu beiden später mehr. Denn nun war der Zeitpunkt gekommen, meine Wunde das erste Mal zu versorgen. So suchte ich die Dusche auf, zog mich aus, nahm den Verband ab und zog die Tamponage aus der offenen Wunde (Tja, war doch nicht klein genug, um genäht zu werden - welch Wunder). Nach kurzzeitigen Schwindelgefühlen und dem dringenden Bedürfnis, mich zu übergeben, sah ich mir das volle Ausmaß an und mich überlief ein leichter Schauer. Das Leiden, das mich zum zweiten Mal zu einer OP zwang, "eröffnete" sich mir in einer doppelt so großen Wunde, wie sie mir schon vor einigen Monaten zu teil wurde. Doch das konnte mich nicht schocken, tapfer spülte und tamponierte ich sie aus.

Das zweite Mal ausduschen wurde auch zu meinem zweiten, wenn auch zweifelhaften Highlight, meines Zwangsurlaubs. Denn unter der Dusche angekommen spürte und sah ich dann, dass meine Tamponage, mein Wundabdeckungspolster und ein guter Teil meines überaus ansehnlichen Krankenhaushemdes voller Blut war. Das allein schockierte mich noch nicht vollends, als ich mich aber zur Wand und wieder zurückdrehte, meinen Blick über die Schulter schweifen ließ und die vorhin weiße Wand, als rot gesprenkelt erkannte, stieg doch eine gewisse Panik in mir auf. Noch einmal im Kreis gedreht, die Backen zusammengepresst und wieder lockerlassen, hatte ich dann dem Rest des Badezimmers den gleichen Anstrich wie zuvor erwähnter Wand gegeben. Ein letzter kontrollierender Blick in den Spiegel überzeugte mich, dass tatsächlich eine kleine Blutfontäne aus dem Loch überhalb meines Afters kam. Das versetzte mich, gelinde gesagt, doch etwas in Panik. Zum Glück gab es in jedem Raum den "Schwestern-Knopf". Ich versicherte mich mit ein, zwei gezielten Faustschlägen, dass ich diesen auch wirklich betätigt hatte. Nach nagenden Minuten des "Backen-Zusammenpressens" tat sich jedoch leider nichts. So ging ich mit leicht watschelndem Gang zur Tür, wohlgemerkt splitterfasernackt, und rief erst leise und flehentlich und danach doch etwas lauter und ich glaube mit einigen Flüchen versehrt, das diensthabende Personal. Einige "verfickte Scheiße!" und "meine Fresse kommt ma ran hier eeeey" später schlug die erste Schwester auf. Trotz der Notsituation, in der ich mich augenscheinlich befand, traf der erste Blick der Pflegerin zielgerichtet mein Glied, (stutzig macht mich, dass ich scheinbar ihrem ersten Blick gefolgt sein muss, da ich es sonst ja nicht hätte weitergeben können) was ich sonst relaxt über mich hätte ergehen lassen, wenn da nicht der Springbrunnen unterhalb meines letzten Rückenwirbels gewesen wäre. Ihr zweiter Blick, deutlich professioneller, erfasste dann die Situation bis ins kleinste Detail und sie riet mir, ein Handtuch fest auf die Wunde zu drücken. Ich war kurz davor zu sagen: "Hey Schatz, toll das du da bist, haste nicht noch so einen Geistesblitz auf Lager?!" Doch die Situation, man höre und staune, verschlug mir doch etwas die Sprache.

So wurde dann nach kurzem Zögern, die diensthabende Ärztin zurate gezogen. Da stand ich also im Bad mit einer durchaus attraktiven Ärztin, einer noch attraktiveren Schwestern - nackt - und mit sprudelnder Wunde knapp über dem Arsch. Noch nicht skurril genug, die Szene?! Stimmt! Kurz nach eingehender Betrachtung der ganzen Szenerie, d.h. das komplett rot gesprenkelte Bad, der verwirrten Schwester und dem nackten Jugendlichen, der sich jetzt lediglich das Handtuch vor das Gemächt hielt, damit die junge Ärztin Platz zum Siagnostizieren hatte, fing ebendiese lauthals an zu lachen. Und auch die Schwester viel wenig später in das Gelächter ein. Auch ich konnte mir dann ein Schmunzeln nicht verkneifen. Laut Frau Doktor war nur ein kleines Äderchen geplatzt, das "viel Lärm um nichts machen würde" das heißt ich war deutlich außer Lebensgefahr, in der ich mich natürlich nur gefühlt befand. Trotz alledem musste die "undichte Stelle" genäht werden, was auch prompt im Bad erledigt wurde. Ich stand leicht vorgebeugt mit einer Hand aufs Waschbecken gestützt (die andere Hand hielt das Handtuch) während die Ärztin mit Nadel und Faden das kleine Äderchen bearbeitete. Die Schwester stellte dann, im Zuge ihrer Untätigkeit, die allerbeste Frage, die sie unter diesen Bedingungen hätte stellen können: "Kann ich auch etwas halten?" In dem Moment sah die Ärztin auf und unsere Blicke trafen sich im Spiegel und trotz oder gerade wegen der vielen Antwortmöglichkeiten (die ihr euch sicher denken könnt) mussten wir beide so dermaßen loslachen, dass die Ärztin sogar das Nähen kurz einstellen musste. Diese Situation werde ich meinen Lebtag nicht vergessen.

So verbrachte ich dann noch zwei weitere Tage ohne große Zwischenfälle auf meinem Zimmer und musste mir von dem Kiffer stolz erzählen lassen, dass ihm die dreifache "Dröhnung"(=Narkose) verabreicht werden musste. Zudem erklärte mir Agathe, die Freundin meines 82 jährigen Nachbars, der übrigens beim Saunagang abgeklappt war und die Notarztbelegschaft beim Abtransportieren komplett vollkotzte, dass sie eigentlich bei ihrer Mutter hätte Rasen mähen müssen, aber ihr aufgrund des Wetters die Hände gebunden waren. Da dachte ich quasi: ALTER, WAYNE. BITCH! Mir schoss gestern eine verfickte Blutfontäne aus dem Arsch, aber ich binde es dir auch nicht auf die Nase! Meine Beichte: Ich hasse Krankenhäuser und will nie wieder eines von innen sehen. Was mir aber definitiv nicht vergönnt sein wird!

Beichthaus.com Beichte #00025392 vom 15.12.2008 um 18:46:52 Uhr in Müllrose (50 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ich kann mich auf meinen Gaydar verlassen!

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Vorurteile Neugier Hochmut Boshaftigkeit Engherzigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich ein großes Geheimnis habe - eigentlich sind es mehrere, die aber zusammenhängen und zwar Folgende: Ich (w/24) bin lesbisch und nicht nur das, ich habe auch noch transsexuelle Tendenzen. Dabei sah ich noch vor ein halben Jahr aus wie das liebe kleine blonde Mädchen von nebenan, das immer lächelt. Innerhalb der letzten 6 Monate stellten sich eben meine wirklichen Bedürfnisse heraus, sodass ich nun komplett anders aussehe und mich auch ein bisschen anders verhalte. Ich habe meine Haare kurz geschnitten und gefärbt und trage nun burschikose Kleidung, ganz so wie ich wohlfühle. Das komische an der ganzen Sache ist nun: Jetzt kommen alle Männer an und wollen was von mir, obwohl ich aussehe wie ein kleiner junge. Vorher, als ich die blonde Sexbombe war - und ich sah wirklich gut aus - wollte kein Mann mit mir zusammen sein und nun kommen alle an, aber mit ernsten Absichten. Ich fasse es einfach nicht.

Meine erste Teilbeichte: Ich genieße diesen Zustand. Ich sage ihnen zwar nach einiger Zeit, dass ich eigentlich lesbisch bin, aber erst, wenn sie mich nach einem Date fragen und dann haben sich die meisten schon Hals über Kopf in mich verguckt. Ihre Gesichter dann zu sehen ist eine große Genugtuung. Okay, bis auf einmal, wo es mir wirklich leidtat, bei einem ganz lieben Kerl.
Nun die Beichte zweiter Teil: Das kennen die meisten nicht, aber lasst mich kurz erklären. In der homosexuellen Szene gibt es so etwas wie einen Gaydar. Das ist so ein Radar oder Instinkt, mit dem man andere fremde Homosexuelle erkennt. Und das funktioniert wirklich. Ich habe im letzten halben Jahr trainiert und ich muss sagen, dass meine Trefferquote bei 99 Prozent liegt. Ich kann homosexuelle Menschen (vor allem Frauen) aus 100 Metern Entfernung erkennen, auch wenn sie sehr heterosexuell aussehen. Mein Instinkt liegt unglaublich oft richtig.

Nun weiß ich leider nicht, ob dieses Gaydar ein Fluch oder ein Segen ist, denn ich sage euch: Wenn man es einmal drauf hat, dann tun sich Abgründe auf. Ich hatte ja keine Ahnung, was in meinem unmittelbarem Umfeld abgeht. Ich nenne euch die krassesten Beispiele: Meine Oma! Meine Oma ist eindeutig eine Lesbe. Ich wusste schon immer, dass sie anders ist und jetzt ist es mir erst bewusst geworden und alles erklärt sich von selbst. Seitdem bin ich ehrlich gesagt traumatisiert und am liebsten würde ich sie darauf ansprechen, aber sie weiß wahrscheinlich selbst nicht mal, dass sie lesbisch ist. Aber mein Instinkt trügt nicht und es gibt so eindeutige Anzeichen davon, das würden sogar Heterosexuelle erkennen, z. B. dass sie überall Orchideen rumstehen hat (=Symbol für das Geschlechtsteil der Frau) und dass ihr Ringfinger eindeutig länger als der Zeigefinger ist (ja, das ist ein Indikator) und einfach die Art wie sie sich gibt, sie ist der Boss der ganzen Familie, und die Art wie sie andere Frauen ansieht und, und, und. Aber ich bin die Einzige in der Familie, die es weiß und ich kann ja schlecht zu ihr hingehen und sagen: Oma, sag mal, bist du lesbisch? Ist ja nicht schlimm, ich bin es auch, sie weiß es noch nicht und sie würde wahrscheinlich einen Herzinfarkt bekommen.

Zweites Beispiel: Mein Dozent an der Uni. Ich war drei Jahre lang in ihn verschossen wie sonst etwas, ich war noch nie in einen Menschen so verknallt und ich sagte es ihm auch, doch er schrieb mir eine ganz liebe Mail, in der er sein Alter (er ist 12 Jahre älter) als Grund benutzte, sich nicht mit mir zu treffen. Doch es gab etwas zwischen uns, eine Art unsichtbares Band, ich konnte es nicht erklären. Drei Jahre lang fragte ich mich, was an diesem Typen bloß anders ist. Ich dachte immer, er sei meine einzige Chance auf eine normale heterosexuelle Beziehung, der einzige Mann für den ich je etwas Sexuelles empfand. Haha, dachte ich. Ich sah ihn letzte Woche nach sechs Monaten zum ersten Mal wieder, auf dem Gang in der Uni, und es traf mich wie ein Blitz. Nachdem ich mich nun in der Szene etwas auskenne und weiß wie die verschiedenen Typen so aussehen, auch die transsexuellen, war es mir schlagartig klar: Mein total süßer geiler Dozent war mal eine Frau. Und auch hier erklärte sich mit einem Schlag alles wie von selbst. Warum war er anders als die anderen? Diese Hände und diese Augen, warum waren sie von einer Frau, warum schaute er in seinen Kursen vorzugsweise die Lesben und Schwulen an? Klar, weil er sie schon aus der Szene kennt. Und auch hier, bin ich wieder die Einzige, die es zu wissen scheint.

Jetzt hat er mich letzten Woche in meinem neuen Outfit gesehen und ich muss sagen: Er stand wie angewurzelt da und starrte mich an. Dieses Mal traf es ihn wohl wie der Blitz und ich muss gestehen, jetzt mache ich mir Hoffnungen wie irre, dass es doch noch zwischen uns klappt. Meine schlimmste Teilbeichte ist nun: Ich habe schon öfter daran gedacht ihn damit zu erpressen, an der Uni Plakate aufzuhängen, wo drauf steht, dass er trans ist, nur damit er mit mir schläft. Dass ich zu ihm in die Sprechstunde gehe und ihm das so sagen will. Ich bin ein böser Mensch, es tut mir leid. Auf jeden Fall, genieße ich diese völlig neue Sicht auf diese Welt gewonnen zu haben und fühle mich in gewisser Weise der heterogenormten Welt überlegen. So, danke fürs lesen!

Beichthaus.com Beichte #00025389 vom 15.12.2008 um 12:16:18 Uhr (78 Kommentare).

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