Die parasitäre Lügnerin

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Hass Falschheit Verzweiflung Partnerschaft Dortmund

Ich habe ständig Streit mit meinem Freund und habe immer öfter das Gefühl, dass ich anfange, ihn zu hassen. Trotzdem habe ich ihm bei unserem letzten heftigen Streit, als er unsere Beziehung beenden wollte, erzählt, dass wir uns schon zusammenraufen würden - und dass ich seine Lage nun verstehen würde. Ich finde aber eigentlich, dass er einfach maßlos überreagiert hat, ein Weichei und ein Arschloch ist - man macht einfach nicht während des Urlaubs mit seiner Freundin Schluss, weil sie auf der Autofahrt mal traurig aussieht. Ich halte ihn insgeheim für ein Würstchen, weil er sich von solchen Kleinigkeiten nicht nur immer wieder angegriffen fühlt, sondern mich dann auch verbal zusammenfaltet. Schließlich ist er dann der Meinung, dass er fürchterlich gekränkt wurde. Ich hasse inzwischen jede Notiz und jedes Foto von ihm, weil ich sie mir so oft mit tränenverhangenen Augen angesehen habe und mir wünschte, es wäre wie früher. Aber ihm spiele ich vor, dass alles in Ordnung kommen wird, und halte ihn damit fest. Wobei ich mir eigentlich sicher, bin, dass da nie wieder etwas in Ordnung kommen wird. Ich belüge mich selbst und mache mich unglücklich - ich lasse sogar mein Studium schleifen, während meine Eltern mich unterstützen. Ich fühle mich wie ein Parasit und eine Lügnerin.

Beichthaus.com Beichte #00032010 vom 08.10.2013 um 05:10:30 Uhr in 44141 Dortmund (Deggingstraße) (11 Kommentare).

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Liebesbekundungen auf der Herrentoilette

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Last Night Berlin

Liebesbekundungen auf der Herrentoilette
Ich (m/30) war am Wochenende mit meiner Freundin in einem kleinen Berliner Club weil dort ein befreundeter DJ auflegte. Mir fiel ein Typ auf, der immer wieder zu uns rüberschaute. Ich dachte mir nichts dabei, denn meine Freundin ist recht ansehnlich und erntet öfters die Blicke von anderen Männern. Nach ein paar Bier ging ich auf die Toilette. Ich stellte mich ans Pissoir und ließ es laufen. Plötzlich kam ein Mann rein und stellte sich genau an das Nachbar-Pissoir, obwohl da noch drei andere frei waren. Ich blickte kurz rüber und realisierte, dass dies der Typ war, der mir schon zuvor auffiel. Er lächelte mich kurz freundlich an, ich lächelte zurück. Einige Sekunden Wand anstarren vergingen, bis wir beide fertig waren. Er schaute zu mir rüber, ich wollte jetzt aber nicht Gleiches tun, weil ich keinerlei Bock auf Konversation mit einem Stranger hatte. Im selben Augenblick sah ich seine Hand meinen Willi umschließen. Er schob die Vorhaut behutsam zurück und wieder vor. Dann schüttelte er ihn kurz, um den letzten Tropfen Urin noch zu entfernen. Ich machte meine Hose zu und verschwand. Ich drängte meine Freundin nach Hause zu gehen.

Ich werde diese Situation mein Leben lang nicht vergessen. Seit Samstag kann ich an nichts anderes denken. Ich habe niemandem davon erzählt. Auf der einen Seite finde ich den Typen irgendwie krank und widerlich. Auf der anderen Seite hat er irgendetwas in mir ausgelöst. Was wäre passiert, wenn ich ihm signalisiert hätte, dass ich gefallen daran finde? Hätte ich Gleiches tun sollen? Wollte er nur mich oder auch etwas von meiner Freundin? Totales Gefühlschaos. Würde diese Situation noch einmal kommen, ich würde sie nutzen!

Beichthaus.com Beichte #00032009 vom 07.10.2013 um 11:13:09 Uhr in Berlin (Schönhauser Allee) (28 Kommentare).

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“Beichte

Spaß in fremden Betten

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Masturbation Fetisch Morallosigkeit

Ich (m) habe vor Kurzem einen Freund von mir besucht, der in einer fremden Stadt studiert. Er wohnt dort in einer WG mit zwei Mitbewohnern und einer Mitbewohnerin. An besagtem Wochenende habe ich im Zimmer seiner Mitbewohnerin übernachtet, weil diese nicht da war und ein Schlafsofa in ihrem Zimmer steht. Als ich dann auf dem Sofa lag, überkam mich eine Idee, die mich sexuell erregte. Ich bewaffnete mich mit einem Taschentuch, legte mich ins Bett dieser fremden Person - ich hatte sie am Vortag nur kurz kennengelernt - und fing an, mich selbst zu befriedigen. Der Gedanke, mich in einem fremden Bett anzufassen machte mich ziemlich geil - deshalb kam ich auch relativ schnell und der Orgasmus war sehr intensiv. Es ging auch alles ins Taschentuch und nichts daneben, dennoch reizte mich der Kick, etwas Verbotenes zu tun. Schließlich könnte sie es später vielleicht doch bemerken. Ich beichte hiermit, dass ich kein schlechtes Gewissen habe und es jederzeit wieder tun würde.

Beichthaus.com Beichte #00032008 vom 07.10.2013 um 00:36:49 Uhr (10 Kommentare).

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Mein Problem mit den Menschen

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Zwietracht Engherzigkeit Falschheit Verzweiflung

Hiermit beichte ich, dass ich oft schlechte Laune habe und damit die Laune meiner Mitmenschen verschlechtere. Das liegt daran, dass ich meine Mitmenschen nicht mag - egal, wie nett sie sind. Ich kann anderen Menschen einfach nicht vertrauen und denke immer, dass sie mich nicht mögen und deshalb schlecht über mich reden. Nur zu Kindern habe ich einen wirklich guten Draht, denn sie sind für mich das Wichtigste auf der Welt. Sie gehören einfach beschützt und behütet. Ich glaube, meine Einstellung in der Hinsicht, kommt daher, dass ich als Kind geschlagen wurde. Aber ich beichte auch, dass ich das oft provoziert habe. Ich finde es auch traurig, dass ich es schön finde, wenn mir jemand für meine Vergangenheit Mitleid schenkt. Ich widere mich selbst an.

Beichthaus.com Beichte #00032006 vom 06.10.2013 um 22:11:36 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Stichhaltige Rache

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Rache Boshaftigkeit Zorn Familie

Ich (w/28) kann meine Schwägerin nicht ausstehen. Sie ist total egoistisch, hält sich für eine Königin und will immer nur das Beste von allem - aber selbst etwas geben kommt nicht infrage. Mein Mann meint, sie wäre als Kind schon so gewesen und hätte nie irgendetwas geteilt. Ein Beispiel war eine Reise, die wir als Geschenk für meine Schwiegereltern geplant hatten. Natürlich war es so geplant, dass mein Mann und ich die Hälfte der Kosten zahlen und die Beiden die andere Hälfte übernehmen. Aber nein - Madame jammert die ganze Zeit, wie unfair das doch wäre, da wir beide Vollzeit arbeiten, während sie doch nur halbtags arbeiten geht, und nur ihr Mann den ganzen Tag schuftet. Dabei verdient mein Schwager übrigens so gut, dass beide zusammen ungefähr auf den gleichen Lohn kommen dürften, wie mein Mann und ich. Aber die größte Frechheit war, dass sie einmal bei uns übernachteten und sich erst einen Tag vorher ankündigten - sie gingen einfach davon aus, dass wir am Wochenende nichts zu tun hätten. Noch dazu beschwerte sie sich permanent!


Ihr passte das Gästezimmer nicht, das wir auf die Schnelle noch geputzt und aufgeräumt hatten - schließlich könne sie auf keinen Fall in einem Zimmer schlafen, das nach Osten zeigt, dann scheint ja am Morgen die Sonne rein. Aber die Jalousie kann sie auch nicht komplett runterziehen, da dann nicht genug Luft in den Raum kommt. Und überhaupt ist die Wandfarbe auch nicht passend, denn die regt sie zu sehr auf. Noch dazu wurden wir dann als unverschämt hingestellt, weil wir ihnen nicht unser Bett angeboten haben! Zum Glück wies mein Mann sie dann zurecht, dass sie gefälligst Ruhe geben solle, oder sie könne draußen schlafen. Sie war zwar beleidigt, aber endlich ruhig. Mein Schwager war offensichtlich peinlich berührt, doch wie immer traute er sich nicht, ihr zu widersprechen.


Am nächsten Morgen ging es dann munter weiter. Sie hatte furchtbare Rückenschmerzen von ihrem Gästebett, die Vögel haben zu laut gezwitschert und der Kaffee war nicht koffeinfrei. Die Brötchen, die extra frisch vom Bäcker kamen schmeckten ihr nicht und wir hätten gefälligst Pflaumenmus kaufen sollen, da wir ja wussten, dass sie es gerne isst. Als wir dann im Gegenzug einmal bei den beiden übernachteten, tat sie allerdings so, als wäre das ein unzumutbarer Aufwand, obwohl wir extra einen Monat vorher gefragt hatten. Wir schliefen dann in einem staubigen und komplett zugemüllten Schlafzimmer - schließlich hatte sie keine Zeit gehabt, um aufzuräumen. Nur zur Erinnerung, sie arbeitet nur halbtags und hat auch keine Kinder oder geht ehrenamtlichen Tätigkeiten nach. Am nächsten Morgen kam sie auch nicht auf die Idee, mal aufzustehen und Frühstück zu machen - wie sich das für Gastgeber gehört - sondern sie lag bis Mittags im Bett und scheuchte stattdessen ihren Mann raus. Das Frühstück fiel bescheiden aus, denn sie hatte es auch nicht geschafft, mehr zu kaufen, als eine Tüte Brötchen zum Aufbacken und ein Stück Butter.


Als wir dann vor einiger Zeit auf einer Familienfeier waren, übernachteten alle Gäste in dem Gasthof in Gästezimmern. Da sah ich endlich eine Möglichkeit, um meiner Schwägerin eins auszuwischen. Nicht weit von dem Gasthof entfernt war ein Teich, der regelmäßig von riesigen Mückenschwärmen umgeben ist. Und meine Schwägerin hasst Mücken! Sie ist immer diejenige, die zuerst gestochen wird. Unter dem Vorwand, vor der Feier noch einen kleinen Spaziergang zu machen, ging ich zu dem Teich - natürlich mit entsprechend langer Kleidung, damit ich nicht selbst von den Mücken gestochen werde. Dort fing ich dann etliche der Mücken ein und verstaute sie in Gläsern mit Deckel, die ich mir zuvor besorgt hatte. Ich erkundigte mich, in welchem Zimmer meine Schwägerin übernachten würde und schmuggelte die Mücken während der abendlichen Feier in den Raum. Dann wartete ich den restlichen Abend gespannt darauf, dass meine Schwägerin zu Bett gehen würde. Schließlich verließ sie, wie üblich, als eine der Ersten die Feier, denn sie braucht ja ihren Schönheitsschlaf. Ungefähr eine viertel Stunde später kreischte sie von oben, dass ihr Mann gefälligst sofort kommen solle. Am nächsten Morgen war sie völlig zerstochen und kratzte sich permanent, die Mücken hatten ganze Arbeit geleistet. Es tut mir nur für meinen Schwager leid, der zwar nur zwei oder drei Stiche abbekommen hat, aber die ganze Nacht Mücken jagen und sich ihr Gejammer anhören musste. Und für die Mücken, denn die haben das Ganze leider nicht unbeschadet überstanden.

Beichthaus.com Beichte #00032003 vom 06.10.2013 um 01:53:20 Uhr (25 Kommentare).

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